6 Produktivitätsfresser beim Namen genannt

6 Produktivitätsfresser beim Namen genannt

Auf der Baustelle kann Geld verdient oder verbrannt werden. Der Chef hat es in der Hand, welche der beiden Möglichkeiten eintritt. Im Malerbüro muss bei den heutigen Gewinnmargen knapp kalkuliert werden, um den Auftrag zu erhalten. Da muss anschließend auf der Baustelle ein Rädchen ins nächste greifen, wenn der kalkulierte Gewinn sich nicht in Luft auflösen soll. Doch welcher Chef kennt ihn nicht, den Anruf von der Baustelle: „Chef, mir fehlt was!“ oder „Chef, wir sind fertig mit dem Putz. Was sollen wir jetzt machen?“ 

Leerläufe und Engpässe gleich welcher Art sind auf der Baustelle echte Produktivitätsfresser. Doch Produktivitätsfresser fallen nicht vom Himmel. Sie sind hausgemacht. Die Ursache sind Organisations- bzw. Managementfehler. Zugegeben: Das hört niemand gerne. Doch wer die Ursache kennt, kann etwas ändern. Jeder hat es in der Hand, aus Produktivitätsfressern echte Produktivitätspusher zu machen. Die folgenden Produktivitätsfresser sind tagtäglich auf Baustellen anzutreffen. Sie rauben den Chefs nicht nur den letzten Nerv. Sie kosten jede Menge Produktivität. Es lohnt sich also, hier genauer hinzuschauen und das Problem schnell in den Griff zu kriegen.

Produktivitätsfresser Nr. 1: Leerlauf schon bei Arbeitsbeginn
Noch bevor es auf der Baustelle losgeht, schleicht sich oft schon der erste Leerlauf ein. Am frühen Morgen steht in jedem Betrieb die Einweisung der Mitarbeiter an. Der Chef sagt, wer was wo wie an diesem Tag erledigen muss. Er gibt das Tagessoll vor, weist auf Besonderheiten hin und schickt seine Mitarbeiter los. Ein Trupp nach dem anderen wird so auf die Baustelle vorbereitet. Das kostet viel Zeit. Wartezeit, die bei Mitarbeitern entsteht. Chefzeit, die besser genutzt werden könnte. 

Im Malerbetrieb 4.0 spart sich der Chef viele, unnötige Worte. Jeder Mitarbeiter informiert sich beim Eintreffen im Betrieb auf einer digitalen Informationstafel über seinen Einsatz. Er sieht auf welcher Baustelle ihn sein Chef an diesem Tag für welche Aufgaben eingeplant hat. Zugleich erhält er aktuelle Wetterdaten und aktuelle Infos präsentiert. So ist er gut auf seinen Baustelleneinsatz vorbereitet, ganz ohne ein vom Chef gesprochenes Wort. Dieses kann sich der Chef aufheben für ganz wichtige Baustelleninfos, die er einzelnen Mitarbeitern oder einem Baustellentrupp mit auf den Weg geben will. Durch den digitalen Informationsfluss entstehen keine Leerlaufzeiten am Morgen.

Wichtige Baustellen-Informationen werden für den Maler und Stuckateur am Bildschirm sichtbar.

MIS© – das Mitarbeiterinformationssystem der betriebswirtschaftlichen Malersoftware C.A.T.S.-WARICUM weist den Mitarbeiter am frühen Morgen auf seine Baustelle und in seine Tätigkeit ein. Das spart jede Menge Zeit für Mitarbeiter und Chef.

Produktivitätsfresser Nr. 2: Material-Engpass
Der Chef-mir-fehlt-was-Anruf, der in vielen Betrieben zum täglichen Arbeitsalltag gehört, offenbart ebenfalls Schwächen in der Baustellenvorbereitung. Wird erst auf der Baustelle fehlendes Material bemerkt, ist in der Planung gründlich etwas schief gelaufen. Springen jetzt zwei Mitarbeiter ins Auto, um beim Großhändler das benötigte Material abzuholen, vergeht so viel unproduktive Zeit, dass bereits je nach Baustelle ein solcher Fall ausreicht, um das Gewinnziel zu gefährden.

Im Malerbetrieb 4.0 verladen die Mitarbeiter am Morgen das benötigte Material anhand von Material- und Ladelisten in das Baustellenfahrzeug. In der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM sind diese Teil der automatisierten Arbeitsvorbereitung.

Produktivitätsfresser Nr. 3: Geräte-Engpass
Doch nicht nur Materialmangel, auch fehlende Geräte lösen oft und gerne einen Chef-mir-fehlt-was-Anruf aus. Solche Fehlplanungen verursachen unnötige Kosten. Wird ein Airless-Gerät dringend benötigt, sind aber alle anderen firmeneigenen Airless-Geräte im Einsatz und nicht verfügbar, wird aus der Not heraus schnell ein neues Gerät beim Großhändler geordert. Oft steht im Anschluss an die Baustelle dieses außerplanmäßig angeschaffte Airless-Gerät nur noch im Lager herum, da es nicht benötigt wird. Das sind völlig unnötig produzierte Kosten.

Im Malerbetrieb 4.0 werden auf jede Baustelle vom Chef oder Mitarbeiter die benötigten Geräte fest eingeplant bzw. reserviert. So kommt es zu keinen Überschneidungen. Das Gerät ist immer verfügbar, wenn es gebraucht wird. Und steht das Gerät mal nicht im Lager, so weiß das Gerätemanagement der betriebswirtschaftlichen Maler-Software ganz genau, wer das Gerät wann übernommen und noch nicht zurückgegeben hat. Das spart lange Suchereien und erledigt sich auf Knopfdruck.

Produktivitätsfresser Nr. 4: Leerlauf am Bau
Doch nicht nur der Geräteeinsatz gehört gut geplant, auch die Mitarbeitereinsatzplanung gehört selbstverständlich zu einer professionellen Baustellenvorbereitung. Um die bestmögliche Produktivität auf der Baustelle erreichen zu können, sind die Mitarbeiter für ihren Einsatz gezielt auszuwählen. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Über welche fachlichen Stärken die Mitarbeiter verfügen, sollte jeder Chef wissen und dementsprechend sein Baustellenteam zusammenstellen.

Bei der Projekteinsatzplanung, dem Planungstool der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM, hat der Betrachter alles im Blick. Er muss nicht aufwändig hin- und herklicken.

Im Malerbetrieb 4.0 kommt dafür keine analoge Plantafel zum Einsatz wie in früheren Zeiten, sondern eine digitale Plantafel. Diese ist in der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM integriert. Da es sich somit um keine Insellösung handelt, kann der C.A.T.S.-Anwender den vollen Nutzen aus der digitalen Mitarbeiterplanung ziehen. Die Software kennt die Zeit, die die Arbeiten in Anspruch nehmen werden und achtet daher auf die entsprechende Terminierung der Baustellen, um Überschneidungen und Doppelplanungen zu vermeiden. Wird auf der Baustelle zudem die Zeiterfassungslösung CATSbauzeit eingesetzt, erhalten die Mitarbeiter automatisch ihre Baustellen aufs Smartphone mit allen wichtigen Informationen. Dazu gehört auch ein automatisierter Soll-Ist-Vergleich der Baustelle. So sieht der Mitarbeiter, welche Zeit für die Baustelle veranschlagt war und weiß, wann er Gas geben muss. Hier ist kein mahnendes Wort des Chefs mehr nötig. So wissen die Mitarbeiter immer, was zu tun ist. Leerlaufzeiten am Bau werden vermieden.

Produktivitätsfresser Nr. 5: Fehlende Baustellenüberwachung
Unproduktives Arbeiten wird geradezu provoziert, wenn der Chef nicht weiß, was auf der Baustelle läuft. Daher fahren viele Chefs täglich von Baustelle zu Baustelle, um sich einen Überblick über den Baustellenstand zu verschaffen. Doch allein der Baustellenstand sagt über die Produktivität noch nichts aus. Während Baustellenüberwachung in früheren Zeiten aufwendig war und viele Chefs sich allein auf ihr Bauchgefühl verlassen haben, muss im digitalen Zeitalter niemand mehr auf ein gutes Baustellencontrolling verzichten. Produktivität ist messbar.  

Für ein gutes Baustellencontrolling dürfen Informationen nicht nur in Richtung Baustelle fließen. Sie müssen vor allem von der Baustelle zurück ins Büro kommen. Das Chef-Informationssystem CIS© wird gerne als Herzstück der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM bezeichnet. In diesen Controlling-Center laufen die CATSbauzeit-Daten von der Baustelle in Echtzeit ein. Planungsdaten und Baustellendaten werden automatisiert im CIS© aufbereitet und geben dem Chef den perfekten Baustellenüberblick in Echtzeit, ohne von Baustelle zu Baustelle fahren zu müssen. Er sieht, wann eine Baustelle aus dem Ruder läuft. Diese Datengrundlage ermöglicht dem Malerunternehmer eine gewinnorientierte Steuerung seiner Baustellen.

Entspannt in den Urlaub: Der selbstlaufende Betrieb

Mit dem Chef-Informationssystem CIS© ist der Chef stets auf dem Laufenden und kann sogar im Urlaub den Baustellenfortschritt in Echtzeit verfolgen. So weiß er stets was läuft, egal, wo er sich gerade befindet.

Produktivitätsfresser Nr.6: Undokumentierte Zusatzarbeiten
Ein weiterer Produktivitätsfresser, dem in Betrieben viel zu wenig Beachtung geschenkt wird sind Zusatzarbeiten. Zusatzarbeiten, die vor Ort am Bau erbracht und nicht abgerechnet werden, sind ein ständiges Übel in fast jedem Malerbetrieb. Die Zeit und das verbrauchte Material zahlt niemand. Unproduktiver kann man nicht arbeiten. Der Bauherr und Auftraggeber sagt zu diesem Geschenk nicht einmal „Danke“, da er ebenso wie der Chef gar nichts von dieser erbrachten Zusatzleistung weiß. Das ist mehr als ärgerlich. Es steigert die Baustellenkosten und schmälert den eingeplanten Gewinn.

Das Chef-Informationssystem CIS© der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM zeigt auch diesem Produktivitätsfresser die Zähne. Werden Tätigkeiten erledigt, die nicht Auftragsumfang sind, wird dies entsprechend angezeigt. So kann frühzeitig bei den Mitarbeitern nachgefasst und die Arbeiten können als Nachtrag oder Regiearbeiten abgerechnet werden.

Fazit
Es zeigt sich also, dass Produktivität das Ergebnis einer effizienten Baustellenplanung und Baustellensteuerung ist. Bei der digitalen Baustelle geht beides Hand in Hand und lässt Produktivitätsfressern nur wenig Raum. Was früher fast unmöglich schien, wird durch die Digitalisierung von Büro und Baustelle Realität. Qualitativ hochwertige, auf die Bedürfnisse der Maler- und Stuckateurbranche zugeschnittene Softwarelösungen lassen Produktivitätsfresser erst gar nicht entstehen.