EuGH-Urteil zum „Privacy Shield“ betrifft auch Handwerksbetriebe

EuGH-Urteil zum „Privacy Shield“ betrifft auch Handwerksunternehmen

Es ging landesweit durch alle Gazetten. Am 16. Juli 2020 erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das „EU-US Privacy Shield“ für ungültig. Doch viele Unternehmen haben diese Entscheidung nur beiläufig zur Kenntnis genommen. Wer aber Cloud Computing nutzt und sich dabei eines Unternehmens mit US-Bezug bedient, sollte achtsam sein. Denn in vielen Fällen werden personenbezogene Daten auf Grundlage des Privacy Shield in die USA übermittelt. Und genau das ist rechtswidrig wie die Luxemburger Richter jetzt feststellten. Eine Liste der US-Unternehmen mit einer Privacy Shield-Zertifizierung wird vom US-Handelsministerium geführt und ist im Internet abrufbar. Auf der Liste finden sich namhafte Unternehmen wie Amazon, Facebook, Google, Microsoft, Twitter oder Dropbox. 

Trügerische Sicherheit
Die technischen Möglichkeiten US-amerikanischer Cloud-Anbieter werden auch von zahlreichen Handwerksbetrieben genutzt. Was am Markt technisch verfügbar ist, wird eingesetzt, aus Kostengründen, aus Mangel an Alternativen oder weil Drittanbieter sich dieser Cloud-Systeme bedienen. Bis zur EuGH-Entscheidung verwiesen US-Unternehmen gerne auf ihre Privacy-Shield-Zertifizierung zur Legitimation des Datentransfers. Sie suggerierte den [Weiterlesen…]

NEU: Malerblog-Spezial „Digitalkunde“

NEU: Malerblog-Spezial "Digitalkunde"

Der digitale Wandel schreitet schnell und unaufhörlich voran. Durch Corona hat die Digitalisierung nochmals einen kräftigen Schub erfahren. Doch manch einer fühlt sich abgehängt. Zahlreiche Anglizismen erobern unsere Sprache. Doch nicht jeder weiß, was darunter zu verstehen ist. Das führt zu Unsicherheiten und verzögert den Digitalisierungsprozess. 

Diesen Umstand greift Malerblog.net auf, mit dem Ziel, die digitale Kompetenz seiner Leserschaft zu stärken. Im neuen Malerblog-Spezial „Digitalkunde“ werden Begriffe aus der digitalen Welt erklärt. Carsten Andrä, geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH, wird [Weiterlesen…]

Der Blick zurück und nach vorn: Wenn-Dann-Pläne statt Chaos

Blick nach vorn und zurück: Wenn-Dann-Pläne statt Chaos

Die erste Hälfte des Corona-Jahres liegt hinter uns. Noch zu Beginn des Jahres hätte niemand mit solchen Turbulenzen gerechnet, die uns ein Virus namens „Corona“ beschert hat. Von jetzt auf gleich waren Flexibilität, Spontanität, Improvisation, Anpassungsfähigkeit, Zuversicht und Mut gefragt, wenn der Betrieb weiter laufen sollte. Nachdem die erste Pandemiephase hinter uns liegt und jetzt in den Sommermonaten die Coronalage in Deutschland allgemein stabil und auf niedrigem Niveau ist, ist die Zeit günstig, einmal inne zu halten, durchzuatmen und die zurückliegenden Monate Revue passieren zu lassen. Niemand weiß derzeit wie in der feucht-kalten Jahreszeit das Corona-Virus weiter sein Unwesen treiben wird. Daher ist es wichtig, aus den gemachten Erfahrungen der letzten Wochen zu lernen, um in den Herbst- und Wintermonaten gewappnet zu sein. Denn im Gegensatz zur ersten Pandemiephase besteht jetzt die Möglichkeit der Vorbereitung. [Weiterlesen…]

Strategiewechsel? Erfolgsfaktoren für eine Neuausrichtung

Strategiewechsel? Erfolgsfaktoren für eine Neuausrichtung

Alles ist im Wandel. Kundenwünsche ändern sich. Kundenverhalten ändert sich. Technik ändert sich. Mitarbeiter ändern sich. Produkte ändern sich. Die Konkurrenz ändert sich. Der Markt ändert sich. Unternehmen mussten sich stets den Veränderungen anpassen, um dauerhaft am Markt erfolgreich zu sein. Das eigene Geschäft zukunftsfähig auszurichten, war stets Aufgabe unternehmerischen Handelns.

Veränderungsprozesse früher und heute
Veränderungsprozesse in der Gesellschaft und im Markt gingen früher eher schleichend von statten. Eine strategische Veränderung oder Neuausrichtung wurde daher oft erst bei einem Stabwechsel in der Unternehmensleitung vollzogen. Eine neue, junge Generation übernahm das Zepter und brachte neue, auf Zukunft gerichtete Ideen mit.

Das hat sich grundlegend geändert. Digitalisierung und Globalisierung haben in den vergangenen Jahren für so rasante Veränderungsprozesse gesorgt, dass ein Zuwarten auf die nächste Unternehmergeneration das sichere Aus für viele Betriebe bedeuten würde. Diese rasante [Weiterlesen…]

Das digitale Aushängeschild: 8 Grundregeln für eine gelungene Firmenwebsite

Das digitale Aushängeschild: 8 Grundregeln für eine gelungene Firmenwebsite

Das Internet ist gerade jetzt wichtiger denn je. Noch nie haben sich so viele Menschen im Netz über Dinge informiert, die sie interessieren. Hier werden Ideen für die Gestaltung der eigenen vier Wände gesammelt, geschaut, welche Firma welche Leistung anbietet, Angebote eingeholt und vieles mehr. Das Internet ist als Informationsquelle, auch für Malerkunden, nicht mehr wegzudenken. 

Während Unternehmen mit gut gemachten Firmenwebsites gerade in der Coronakrise einen echten Vorteil hatten, um neue Kunden zu akquirieren, hatten Firmen ohne ansprechenden Webauftritt in den vergangenen Wochen oftmals das Nachsehen. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln wurde vielen Betrieben bewusst, dass ein solcher Außenauftritt weit mehr ist als eine schlichte Visitenkarte. Eine Business-Website ist ein digitales Schaufenster. Wie im [Weiterlesen…]

Last Minute-Check: Wie gut sind Sie auf die Mehrwertsteueränderung vorbereitet?

Last Minute-Check: Wie gut sind Sie auf die Mehrwertsteueränderung vorbereitet?

Der Countdown läuft. In wenigen Tagen wird erstmalig in der Bundesrepublik Deutschland die Mehrwertsteuer abgesenkt. Das gab’s noch nie. Ein einmaliger Vorgang. Allerdings währt diese Absenkung nicht lange. Sie gilt vom 1. Juli 2020 nur befristet bis Ende des Jahres, also für exakt 6 Monate. Für den Staat wird die Mehrwertsteuersenkung zweifelsohne einen Milliardenverlust bedeuten. Ob dadurch die Kauflust der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland steigen wird, bleibt abzuwarten.

Viele Betriebsinhaber sehen diese temporäre Absenkung skeptisch. Vor allem für Branchen wie das Malerhandwerk mit zahlreichen laufenden Projekten stellt eine zweimalige Steueränderung innerhalb von nur sechs Monaten abrechnungstechnisch eine enorme Herausforderung dar. Seit Jahren arbeiten Malerbetriebe am Limit. Auch in der ersten Phase der [Weiterlesen…]

Wie Corona zum digitalen Turbo wird

Wie Corona zum digitalen Turbo wird

Die deutsche Wirtschaft läuft der Digitalisierung hinterher. Das war das Fazit einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom, über die Malerblog.net Anfang des Jahres berichtete (zum Lesen des Artikels hier klicken). Wurde der digitale Wandel in Deutschland von einigen kleinen und mittleren Unternehmen noch vor ein paar Monaten müde belächelt, sieht das bereits wenige Wochen später ganz anders aus.

Corona bedeutet Veränderung
In Coronazeiten mussten Eltern schulpflichtiger Kinder leidvoll erfahren, dass es nicht nur an der erforderlichen Digitalkompetenz von Lehrern und Schülern fehlt, es fehlt bereits am digitalen Equipment. Schüler, die über keinen PC oder Laptop verfügen, werden schnell zu Schülern 2. Klasse. Universitäten mussten ebenfalls ihre Lehre innerhalb kürzester Zeit digitalisieren, um das Lehrangebot aufrecht zu erhalten. Altbekannte Fernsehformate wurden umgestellt. Videoschaltungen via Skype, Webex, Zoom oder anderen bildgebenden Kommunikationstools sind mittlerweile selbstverständlich und in Unternehmen und Politik sind nationale wie internationale Videokonferenzen mittlerweile zum Standard avanciert. Home-Office ist kein Luxus mehr, sondern für viele Betriebe aktuell überlebenswichtig. Das alles zeigt: Das Internet gewinnt zunehmend an [Weiterlesen…]

Malerblog.net fragte nach: Wie ist die Stimmung im Malerhandwerk?

Corona-Krise: Malerblog.net fragte nach: Wie ist die Stimmung im Malerhandwerk?

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor wenigen Tagen verkündet, die erste Phase der Pandemie liege hinter uns. Mit dieser Aussage verbunden war der Startschuss zu zahlreichen Lockerungen, die in den nächsten Tagen und Wochen deutschlandweit umgesetzt werden. Das Wiederhochfahren der Wirtschaft war von vielen bereits mit Ungeduld erwartet worden, denn während des Shutdowns waren manche Branchen wie Friseurläden und das Gastro- und Hotelgewerbe quasi mit einem vorübergehenden Berufsausübungsverbot belegt worden. Hier fehlten Umsätze und lange Zeit auch eine Perspektive. Im Gegensatz zu den harten Lockdowns in Italien und Spanien durfte auf deutschen Baustellen auch in Phase 1 der Pandemie grundsätzlich weitergearbeitet werden. Doch was bedeutete das konkret für deutsche Malerunernehmer? Was hat sich für sie in dieser Zeit verändert? Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf Malerbetriebe? Malerblog.net hat ein Stimmungsbild eingefangen und sieben Malerunternehmer aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands zu ihren Erfahrungen in der [Weiterlesen…]

Nicht den Anschluss verpassen: Corona treibt die Digitalisierung voran

Nicht den Anschluss verpassen: Corona treibt die Digitalisierung voran

Im Moment bläst der Wind kräftig. Diese Aussage ist nicht nur in Bezug auf die aktuelle Wetterlage zu verstehen, sondern trifft auch auf den „Wind des Wandels“ zu.

Corona hat unser Leben fest im Griff. Unser Leben ändert sich in dramatischer Weise. Grundrechte werden eingeschränkt und fast alle machen mit – ganz ohne Murren, ganz ohne lautstarke Demonstration. Wie lange die Situation andauern wird und wie dann Ausgangssperren, Maskenpflicht und Selbstisolation uns Menschen, unsere Gesellschaft, schlichtweg unser Zusammenleben am Ende verändert haben werden, vermag derzeit niemand zu sagen. Wir befinden uns im Kampf gegen das Coronavirus in einem tiefgreifenden, persönlichen und gesellschaftlichen Wandel.

Dieser Gesellschaftswandel geht einher mit einem Wandel, der sich zwar schon seit Jahren vollzieht, aber bislang in Deutschland eher schleichend von statten ging. Die Rede ist vom „digitalen Wandel“. Jetzt in Zeiten von Corona nimmt die Digitalisierung auch hierzulande spürbar an Fahrt auf. Dafür sorgen nicht zuletzt die [Weiterlesen…]

Malermeister Natale Callea präsentiert: Social Media fürs Handwerk

Malermeister Natale Callea präsentiert: Social Media fürs Handwerk

Malermeister Natale Callea, Foto: privat

Wer sein Hobby zum Beruf macht, der muss nie mehr arbeiten. Eine Aussage die sitzt! Für Natale Callea, Malermeister aus Hamm, gilt sie. Er tut das, was er liebt. Und das Beste: Er hilft damit sogar anderen Unternehmern genauso erfolgreich zu werden.

Callea ist extrem umtriebig, hat die Zeichen der Zeit längst erkannt und weiß, wie man sich als moderner Handwerker aufstellen muss – vor allem digital gesehen. Das ist sein Metier. Gerade jetzt in Zeiten von Corona, wo das Internet eine weit größere Rolle spielt, ist sein Wissen gefragt.

Im Internet zu Hause
Bereits vor sehr vielen Jahren schon hat er begonnen sich mit dem Internet, Social Media und generell digitalen Medien zu beschäftigen. Der seit 2004 selbständige Malermeister ist mittlerweile ein absoluter Fachmann und weiß ganz genau wo man präsent sein muss, wie man [Weiterlesen…]

Jetzt handeln: Das digitale Schaufenster als Kundenmagnet

Jetzt handeln: Das digitale Schaufenster als Kundenmagnet

Es sind wirtschaftlich schwierige Zeiten, in denen wir gerade leben. Täglich gibt es neue Hiobsbotschaften in Zusammenhang mit Corona. Dennoch, es muss und es wird weitergehen.

Zu Jahresbeginn starteten die Maler und Stuckateure wie alle anderen Handwerker in ein weiteres vermeintlich konjunkturstarkes Jahr. Die Prognosen standen gut. Diese Hoffnung wurde jedoch innerhalb weniger Wochen durch Corona zunichte gemacht. Ein Wermutstropfen bleibt: Trotz aller Hysterie darf das Bauhandwerk nach wie vor weiterarbeiten. Doch fast jeder Betrieb kann von verängstigten Kunden, von Auftragsverschiebungen und -stornierungen berichten. Das heißt auch für Maler- und Stuckateurbetriebe UMDENKEN.

Konnten sich in den letzten Jahren Handwerker vor Aufträgen nicht retten, müssen sie sich jetzt Gedanken über die Nach-Corona-Zeit machen. Themen wie „Marketing“ und „Kundengewinnung“ rücken wieder verstärkt in den Fokus. Doch wenn das öffentliche Leben still steht und das Motto lautet „Bleib daheim!“ wie lässt sich dann ohne persönlichen Kundenkontakt ein zeitgemäßes Marketing mit dem Ziel der Neukundengewinnung umsetzen?

Das ist einfacher als gedacht. Denn der Maler und Stuckateur kann den Kunden dort abholen, wo er sich gerade befindet: Zuhause. Dort liegt er auf der Couch, trinkt Kaffee oder Tee und langweiligt sich. Um der Langeweile zu entkommen, [Weiterlesen…]

„Grünes Kleeblatt“: Das neue Gütesiegel für Farben, Lacke und Putze

Quelle: VdL

Der „Blaue Engel“ ist ein Gütesiegel, welches so ziemlich jeder kennen dürfte. Es steht als Umweltzeichen für besonders umweltschonende Produkte und ziert seit Jahren zahlreiche Produkte, darunter auch Farben, Lacke und Putze. Nach Angaben des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) sind derzeit 635 Innenwandfarben, 1076 Lacke und 40 Innenputze mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Doch damit soll für viele dieser Malerprodukte ab 2021 Schluss sein. Die Vergabekriterien wurden geändert und so darf das Umweltzeichen künftig nicht mehr für Produkte vergeben werden, die Konservierungsmittel enthalten. Da aber die meisten lösemittelfreien, wasserbasierten Farben, Lacke und Putze Konservierungsmittel enthalten, werden wohl viele dieser Produkte den Blauen Engel verlieren.

Der VdL hat nun entschieden, ein brancheneigenes Gütesiegel zu entwickeln. Mit dem „Grünen Kleeblatt“ wurde jetzt ein eigenes Branchensiegel als Alternative zum Blauen Engel vorgestellt. Auf vielen Verpackungen und Eimern für Farben, Lacke und Putze im Innenraum dürfte daher [Weiterlesen…]

Corona auf der Baustelle: 3 Fragen an Rechtsanwalt Dr. Lederer

Corona auf der Baustelle: 3 Fragen an Rechtsanwalt Dr. Lederer

Die Corona-Krise betrifft uns alle und macht auch vor dem Handwerk nicht halt. Noch dürfen Maler- und Stuckateurbetriebe ihrer Tätigkeit nachgehen. Die Auftragsbücher sind voll. Verträge müssen erfüllt und Baustellen abgewickelt werden. Kranke Mitarbeiter, Quarantänemaßnahmen, Lieferengpässe und vieles mehr können zu Bauverzögerungen und im schlimmsten Fall sogar zu einem Baustellenstopp führen. Unter Maler- und Stuckateurbetrieben macht sich Unsicherheit breit. Malerblog.net hat daher mit Rechtsanwalt Dr. Marvin Lederer aus der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek in Düsseldorf über dieses brisante Thema gesprochen. [Weiterlesen…]

IT-Outsourcing: Wie Malerbetriebe Hardware, Software und Daten auslagern

IT-Outsourcing: Wie Malerbetriebe Hardware, Software und Daten auslagern

Die Unternehmenssoftware nicht mehr im Büro auf dem eigenen PC zu haben, sondern sie in einem Rechenzentrum ausgelagert auf Servern zu wissen, das ist in vielen Branchen Gang und Gäbe. Auch im Maler- und Stuckateurhandwerk treffen immer mehr Unternehmensinhaber die Entscheidung, ihre gesamte IT auszulagern. Ein solcher Vorgang wird als „IT-Outsourcing“ bezeichnet. Während sich externe Dienstleister um ein funktionsfähiges IT-System kümmern, kann sich der Unternehmer auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Ein solch externer Dienstleister ist die diprotec GmbH. Die spezialisierte IT-Firma betreibt in Herne ein Rechenzentrum und bietet kleinen und mittelständischen Betrieben die Möglichkeit ihre IT-Infrastruktur auszulagern. Malerblog.net hat mit Benjamin Janssen, Geschäftsführer der diprotec GmbH, über Daten-Outsourcing, Datenschutz, Datensicherheit und Datensouveranität sowie über die Unterschiede seiner Dienstleistung zu solchen US-amerikanischer Cloud-Konzerne [Weiterlesen…]

ADLER setzt Zeichen: Nachhaltige Farb- und Lackherstellung zum Schutz der Umwelt

ADLER setzt Zeichen: Nachhaltige Herstellung von Farben und Lacken zum Schutz der Umwelt

Umweltschutz und Nachhaltigkeit, das sind die zentralen und großen Themen unserer heutigen Zeit. Der ökologische Grundgedanke zieht sich in viele Bereiche – unter anderem auch in den Renovierungsbereich. Die Kunden sind sensibilisiert und wählerischer geworden, niemand möchte irgendetwas Ungesundes an den eigenen vier Wänden haben, was unter Umständen schlechte Ausdünstungen verursacht und der Gesundheit schadet. Beim Material stehen schadstoffarme Lacke, emissionsarme Farben und andere ökologische Dinge hoch im Kurs. Doch das ist längst nicht alles – auch die nachhaltige Herstellung solcher Produkte wird geschätzt, denn genau das zeichnet den ökologischen Fußabdruck entsprechender Hersteller-Firmen.

Österreichs führender Hersteller von Farben, Lacken und Holzschutzmitteln ADLER hat sich sehr intensive Gedanken zu diesem Thema gemacht hat und kann als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Branche bezeichnet werden. ADLER ist [Weiterlesen…]

Mit digitaler Planung Kosten im Griff haben

Büro & Baustelle: Mit digitaler Planung Kosten im Griff haben

Die Digitalisierung ist das beherrschende Thema schlechthin. Wir alle leben schon längst in einer immer weiter fortschreitenden digitalen Welt – und die macht natürlich auch vor dem Handwerk nicht Halt. Im Gegenteil, gerade hier liegt für Betriebe eine große Möglichkeit, sich am Markt fortschrittlich zu platzieren und dadurch enorme Potenziale im Unternehmen frei zu setzen.

Viele stecken in ihren Bemühungen noch ganz am Anfang. Denn allein der bloße Einsatz von digitalen Arbeitswerkzeugen macht noch lange keinen digitalisierten Betrieb aus. Dafür bedarf es Prozesse, die ineinander greifen, einander bedingen und die auf ganzer Linie im Unternehmen Vorteile bringen, wie Zeitersparnis, Ressourcenschonung und Mitarbeiterentlastung. Es muss ein Workflow entstehen, der einmal erfasste Informationen intelligent weiterleitet und sie an anderer Stelle automatisiert [Weiterlesen…]

Ordnung im Büro: Praktische Tipps zur direkten Umsetzung

Ordnung im Büro: Praktische Tipps zur direkten Umsetzung

Es hat nichts mit krankhafter Ordnungsliebe zu tun. Es gibt vielmehr handfeste Gründe, warum im Büro sichtbar Ordnung herrschen sollte. Ein unaufgeräumter Schreibtisch, eine überquellende Ablage mit erledigten und unerledigten Aufgaben, Paketlieferungen, die irgendwo abgestellt wurden – die Liste könnte endlos weitergeführt werden. Jeder kennt diesen Anblick. Und jeder weiß um die Wirkung, die ein solch unordentliches Büro ausstrahlt. Aber der Mensch verdrängt gerne unangenehme Dinge oder redet sie sich schön. Doch damit ist jetzt Schluss. Hier werden die Fakten beim Namen genannt und der Blick für die Büroordnung geschärft.

Bild nach außen: Der Kunde sieht alles
Im Malerbüro herrscht durchaus Kundenverkehr. Mal kommt ein Kunde unerwartet vorbei, um eine Rechnung zu begleichen, mal kommt ein Kunde zu dem vereinbarten Angebotsgespräch, mal um sich ein paar Mustertafeln anzuschauen. Das Ambiente und Umfeld eines Malerbetriebs, sei es im Büro, im Showroom oder auf dem Betriebsgelände, wird von Kunden durchaus wahrgenommen. Erleben diese dann unaufgeräumte Schreibtische, überquellende Papierkörbe, unordentliche Besprechungsräume oder verdreckte Firmenfahrzeuge, machen sie sich schnell ihr eigenes Bild vom Betrieb und das ist nicht positiv. Von der sich zeigenden „Ordnungsliebe“ wird [Weiterlesen…]

Marketing mit Facebook, Instagram & Co – ein Muss für Malerbetriebe?

Wegweiser Socialmedia

Die Welt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Wo früher ein Werbeprospekt des eigenen Unternehmens verteilt oder eine Anzeige in einer Zeitung geschaltet wurde, um Aufmerksamkeit beim Endkunden zu generieren, ist heute das Internet DAS [Weiterlesen…]

Initiative Faires Handwerk: Der Ehrliche soll nicht mehr der Dumme sein

Initiative Faires Handwerk

Quelle: Screenshot faireshandwerk.de

„Billig kann teuer werden“ – mit diesem Slogan macht die Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main aktiv auf ein Problem aufmerksam, unter dem das Handwerk seit Jahren leidet und das den Kunden auch teuer zu stehen kommen kann. Mit der „Initiative Faires Handwerk“ gehen die Hessen einen eigenen, völlig neuen Weg, um nicht nur Aufklärungsarbeit zu leisten, sondern ebenso aktiv gegen unfaire und illegale Beschäftigungsmodelle sowie Lohn- und Preisdumping und Schwarzarbeit am Bau zu kämpfen, Transparenz und Rechtssicherheit für den Endkunden zu schaffen sowie Arbeitsplätze zu erhalten. Die Initiative wurde vor kurzem mit dem Dr. Murjahn-Förderpreis 2019 ausgezeichnet und ist weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus bekannt. Mittlerweile haben sich nicht nur weitere Maler- und Lackiererinnungen der Initiative angeschlossen, auch aus anderen Gewerken konnten Mitstreiter gewonnen werden. Felix Diemerling, stellvertretender Obermeister und Geschäftsführer der Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main, sagt: „Wir wollen einen fairen Wettbewerb, in dem alle Akteure mit den gleichen Waffen kämpfen. Bisher ist der Ehrliche der Dumme.“ Malerblog.net hat Felix Diemerling zur Initiative, ihren ersten Erfolgen und der Zukunft [Weiterlesen…]

Sich „zwischen den Jahren“ für die Zukunft rüsten

Sich "zwischen den Jahren" für die Zukunft rüsten

Zum Jahresende kehrt in den Malerbetrieben etwas Ruhe ein. Die Zeit „zwischen den Jahren“ wird gerne zu Betriebsferien genutzt. Für den Chef bedeutet dies ebenfalls Zeit zum Durchatmen, dem betrieblichen Alltag entfliehen. Das ist auch gut so, denn jeder Mensch benötigt nicht nur Entspannungsphasen, sondern vor allem auch Zeit für sich. Zeit für sich, das ist Zeit für die Familie, Zeit für Hobbys und Zeit zum Nachdenken.

Verantwortung leben
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche ist der Unternehmer Standby. Das geht auch einem Malerunternehmer nicht anders. Er ist immer in Bereitschaft, was aber nicht heißt, dass er keine gute Work-Life-Balance haben könnte. Das ist ausschließlich eine Frage von betrieblicher Organisation und Selbstmanagement. Es heißt vielmehr, dass er für das Unternehmen verantwortlich ist an 365 Tagen im Jahr. Verantwortung kennt eben keine zeitlichen Grenzen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, ist er auch bestrebt, sein Unternehmen [Weiterlesen…]

Katrin Rohde: Kinder brauchen Zukunft

Katrin Rohde gibt Kindern in Burkina Faso eine Zukunft

Foto: AMPO

Burkina Faso ist ein Staat in der Sahel-Zone in Westafrika. Das Land zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Norddeutsche Katrin Rohde kam vor gut drei Jahrzehnten das erste Mal nach Burkina Faso. Diese Reise sollte ihr Leben verändern. Sie hatte zu viele Straßen- und Waisenkinder gesehen, um die sich niemand kümmerte. Nur ein paar Jahre später packte sie ihre Koffer, zog in die Hauptstadt Ouagadougou und widmete sich fortan den Kindern, die auf sich allein gestellt waren. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Neben Waisenhäusern gibt es mittlerweile Ausbildungsstätten, eine Krankenstation, Biohöfe und vieles mehr.

Das mittelhessische Softwarehaus C.A.T.S.-Soft unterstützt regelmäßig Projekte, die sich der Schul- und Ausbildung junger Menschen in Afrika widmen. Nur eine gute Bildung ermöglicht es Kindern und Jugendlichen später ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dieses Ziel vor Augen unterstützt C.A.T.S.-Soft in diesem Jahr die Schul- und Ausbildung von jungen Menschen in Burkina Faso.

Malerblog.net nahm dies zum Anlass und hat Katrin Rohde zu ihren Beweggründen, der Schul- und Ausbildungssituation sowie der Zukunft Burkina Fasos befragt.

Frau Rohde, Sie leben und arbeiten seit Jahren in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder Afrikas. Wie kam es dazu?
1988 machte ich meine erste Reise nach Burkina Faso. Ich war beglückt von den so freundlichen Menschen, konnte aber nicht verstehen warum es so viele Straßenjungen gab, niemand kümmerte sich um sie. Da es niemand tat musste ich es tun, ich verkaufte alles was ich in Deutschland hatte und zog um nach [Weiterlesen…]

Weihnachtsstress sorgt für Konflikte: Wie sich dicke Luft vermeiden lässt

Weihnachtsstress sorgt für Konflikte: Wie sich dicke Luft vermeiden lässt

Vorweihnachtszeit. Für viele dreht sich das Stresskarussell jetzt noch ein bisschen schneller als sonst. Soviel muss noch erledigt werden: Die letzten Baustellen sollen fertig werden, im Büro wartet ein Stapel Schlussrechnungen auf die Abarbeitung und der Architekt hat sich für die Abnahme des Neubaus auch noch angekündigt. Wenn dann irgendetwas nicht reibungslos abläuft, ist Frust vorprogrammiert. Und der landet oft bei denjenigen, die gar nichts dafür können. Manchmal gleicht es einer regelrechten Kettenreaktion, die sich da abspielt und während der Kunde seinen Frust beim Maler ablässt, macht dieser sich wiederum Luft beim Lieferanten und der lässt vielleicht Dampf beim Mitarbeiter ab. [Weiterlesen…]

Wer zu wenig Zeit hat, braucht mehr Freizeit

Der Blick zur Uhr: Wer als Chef zu wenig Zeit hat, braucht mehr Freizeit

Schon wieder so spät? Dieser Gedanke schießt allabendlich vielen Malerunternehmern durch den Kopf. Ein 12-Stunden-Tag, kaum Freizeit, wenig Urlaub – ein solches Leben kennen viele Malerunternehmer seit Jahren nur allzu gut. Volle Auftragsbücher bedeuten viel Arbeit. Die durchschnittliche Betriebsgröße im Malerhandwerk liegt bei fünf Mitarbeitern. Viele Chefs arbeiten daher auf der Baustelle noch mit. Baustellen- und Büroarbeit unter einen Hut zu bringen, ist eine enorme Doppelbelastung und zeitliche Herausforderung, die es zu meistern gilt.

Doppelbelastung erkennen
Da hilft kein Stöhnen. Da helfen keine Magenschmerzen. Da hilft nur ein Umdenken. Zeitmanagement bedeutet [Weiterlesen…]

Unternehmer müssen Entscheidungen treffen: 6 Tipps zur Entscheidungsfindung

Unternehmer müssen Entscheidungen treffen

Menschen treffen täglich tausende von Entscheidungen. Kaffee oder Tee am Morgen? Brötchen oder Croissant zum Frühstück? Auf dem Weg zur Arbeit den Radiosender auswählen. Dem Kollegen, der Kollegin einen Morgengruß zurufen. Diese Beispiele könnten endlos fortgesetzt werden. Das alles sind Entscheidungen, die unterbewusst ablaufen. Sie gehören zur Bewältigung des Alltags, lassen den Blutdruck nicht ansteigen und verursachen keinen Stress. Sie werden als Entscheidungsprozess nicht bewusst wahrgenommen, zeigen aber, dass das Treffen von Entscheidungen zum menschlichen Dasein gehört. Leben heißt, Entscheidungen treffen.

Alltags- und Routineentscheidungen 
Das Leben eines Malerunternehmers ist ebenfalls tagtäglich von vielen, vielen stressfreien Entscheidungen geprägt. Wann kann der Auftrag zur Ausführung kommen? Welche Mitarbeiter werden auf der Baustelle X eingesetzt? Welche Maschinen gehen mit auf die Baustelle? Bei welchem Lieferanten wird das Material bestellt? Auch diese Aufzählung könnte endlos fortgesetzt werden. Diese Entscheidungen verursachen aber keinen Stress, da Entscheidungshilfen zur Verfügung stehen, die Rahmenbedingungen klar definiert sind und Erfahrung eine gute Freundin ist. Wann die Auftragsausführung erfolgen kann, welcher Mitarbeiter und welche Maschine auf der Baustelle eingesetzt werden können, zeigt [Weiterlesen…]

Kennen Sie das Gefühl: Unzufrieden, ausgebrannt, arbeitsmüde?

Unzufrieden, ausgebrannt, arbeitsmüde?

„Ich habe einfach keinen Bock mehr!“ – Dieser Satz bringt zum Ausdruck, was viele Unternehmer heutzutage denken und fühlen. Matt, unzufrieden, ausgebrannt und arbeitsmüde – ein Gefühl innerer Leere macht sich breit. Warum? Die letzten Jahre liefen für die deutsche Wirtschaft gut, zu gut. So erging es auch vielen Malerbetrieben in Deutschland. Genau das ist das Problem. Malerunternehmer haben wie viele andere Handwerksunternehmer über Jahre am Limit gearbeitet. Eine 60- bis 70-Stunden-Woche war die Regel und nicht die Ausnahme. Das hinterlässt Spuren, sowohl psychische als auch physische.

Unternehmersein muss sich lohnen
Leistung und Gegenleistung bestimmen unser Wirtschaftsleben. Das bedeutet konkret für den Malerunternehmer: Die von ihm erbrachte Arbeitsleistung, die ihm obliegende unternehmerische Verantwortung und das allein von ihm getragene unternehmerische Risiko müssen sich in einer monetären Gegenleistung widerspiegeln. Unternehmersein ist kein Hobby. Ist das Unternehmersein nicht von finanziellem Erfolg gekrönt, kommt neben der Arbeitsmüdigkeit noch Unzufriedenheit hinzu. Das Dilemma ist perfekt. [Weiterlesen…]

Durch Reklamationen lassen sich Qualitätsprobleme beheben

Durch Reklamationen lassen sich Qualitätsprobleme beheben

Steigende Reklamationszahlen sind ein untrügliches Zeichen, dass in dem Malerbetrieb etwas schief läuft. Steigende Reklamationszahlen stehen für betriebliche Probleme, die dringend gelöst werden müssen. Reklamationen schaden nicht nur dem betrieblichen Image, da der unzufriedene Kunde natürlich von seinen schlechten Erfahrungen berichten wird. Reklamationen gefährden auch den Baustellenerfolg. Auf Dauer kann sich daher kein Betrieb eine hohe Reklamationsquote leisten.

Die Reklamation
Unter einer Reklamation wird nicht verstanden, dass sich der Kunde über das Zuspätkommen der Mitarbeiter am Morgen echauffiert. Unter einer Reklamation wird auch nicht verstanden, dass der Kunde im Nachgang nochmals über den vereinbarten Preis verhandeln will und dafür „Luftnummern“ aus dem Hut zaubert, um den Preis zu drücken. Unter einer echten Reklamation ist eine Kundenbeschwerde zu verstehen, die [Weiterlesen…]

Von Kommunikationspannen und Konflikten

Von Kommunikationspannen und Konflikten

Vor 30 Jahren veränderte eine Kommunikationspanne die Welt. Viele Deutsche in Ost und West saßen am 9. November 1989 vor dem Fernsehgerät und trauten ihren Augen und Ohren nicht. Günter Schabowski, Sprecher des Politbüros der SED in der damaligen DDR, las auf einer Pressekonferenz Informationen zur bevorstehenden Reisefreiheit vom Zettel ab, starrte nach einer Journalisten-Nachfrage etwas verwirrt auf diesen Zettel und verkündete, die Reisefreiheit gelte „ab sofort, unverzüglich“. Diese Worte hatten den Mauerfall unmittelbar zur Folge. Die Menschen waren nicht mehr zu halten und strömten in Scharen zur Mauer. Es war der Besonnenheit der Menschen, vom einfachen Bürger bis zu Militär- und Politgrößen zu verdanken, dass es durch diese Kommunikationspanne nicht zu folgenschweren Konflikten kam.

Nicht immer gehen Kommunikationspannen so positiv aus. Nicht immer reagieren Menschen besonnen. Im Gegenteil. Häufig führen Kommunikationspannen zu immensen Konflikten und das auch im Unternehmensalltag. Treffen Menschen aufeinander ist Kommunikation das entscheidende Mittel zur [Weiterlesen…]

Digitalisierung im Malerbetrieb – Darauf sollten Sie achten!

Digitalisierung im Malerbetrieb – Darauf sollten Sie achten!

Die digitale Transformation ist in aller Munde. Doch Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie soll Produktivität und Gewinne messbar steigern und damit zu einer stärkeren Wettbewerbsfähigkeit führen. Dies wiederum kommt allen zugute, da es den Wirtschaftsstandort Deutschland stärkt. Landauf, landab wird Digitalisierung häufig mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ besetzt. Dies steht für die Digitalisierung der Produktion in Industriebetrieben. Der deutsche Wirtschaftsmotor ist aber zweifelsohne der deutsche Mittelstand, also kleine und mittelständische Unternehmen, zu denen auch das Handwerk zählt. Wie steht es um Handwerk 4.0 oder besser den Malerbetrieb 4.0? Malerblog.net hat nachgefragt bei [Weiterlesen…]

Der Passwort-Nachlass: Jetzt vorsorgen!

Das digitale Erbe: Der Passwort-Nachlass: Jetzt vorsorgen!

Nicht immer bleibt Zeit, sich auf den Tod vorzubereiten und den Nachlass geordnet zu regeln. Unfälle, die niemand vorhersehen kann, reißen uns jäh aus dem Leben, keine Ankündigung, nichts. Wir waren einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Für die Hinterbliebenen und Familienangehörigen ist dies ein Schock. Niemand ist auf eine solche Situation vorbereitet.

Was im privaten Bereich oft noch irgendwie mit vereinten Kräften gestemmt wird, kann vor allem für ein Einzelunternehmen oder ein inhabergeführtes Familienunternehmen existenzbedrohend sein. Nicht zu vergessen, dass ein Unternehmer zudem eine besondere Verantwortung gegenüber seiner Familie sowie seinen Mitarbeitern und Kunden hat. Dieser Verantwortung kann er nur gerecht werden, wenn er sich frühzeitig mit den Themen Krankheit und Tod auseinandersetzt und vorsorgt. Mit Vollmachten, die über den Tod hinaus wirksam sind oder erst [Weiterlesen…]

Erfolgreich „Nein“ sagen

Unternehmensführung im Malerbetrieb

Es gibt den Menschentyp des ewigen „Ja-Sagers“. Jeder kennt sicherlich einen solchen Menschen in seinem Bekanntenkreis. Dieser Typ Mensch ist aber nicht gemeint, wenn es darum geht, erfolgreich „Nein“ sagen zu können. Hier geht es um Unternehmer, die bewusst oder unbewusst wissen, dass das soeben gesprochene „Ja“ falsch war. Falsch, weil das „Ja“ dem Unternehmen eher schadet als nutzt. Wie kann das sein?

Beim Kunden „Nein“ sagen
Welcher Malerunternehmer kennt das nicht? Da gibt man sich jede Menge Mühe, das Resultat entspricht ebenfalls dem Auftrag und die Ausführung ist an Professionalität nicht zu übertreffen. Aber der Kunde, Typ „Oberlehrer“, findet doch noch ein „Haar in der Suppe“. Kleinste Farbpartikel auf der Fensterscheibe, kaum zu erkennen, werden für ihn zu einem echten Problem. Kommt er erst einmal in Fahrt, dann gibt es kein Halten mehr. Natürlich will er für so schlampige Arbeit auch nicht den vollen Preis zahlen. Der Malerunternehmer denkt sich: „Dass es bei diesem Kunden so kommt, wusste ich eigentlich schon vorher.“ Genau das ist der springende Punkt. Oft weiß der [Weiterlesen…]

Arbeitsüberlastung? 5 Tipps dem täglichen Hamsterrad zu entkommen

Arbeitsüberlastung? 5 Tipps dem Hamsterrad zu entkommen

Durch die digitale und mobile Telefonie sind wir Menschen fast ununterbrochen für andere erreichbar, egal, wo wir uns gerade befinden. Doch was als Privatperson noch geschätzt wird, kann für einen Unternehmer lästig sein. Schließlich hat jeder Mensch ein Recht auf Feierabend, Freizeit und Urlaub. Das sollte und muss auch von der Kundschaft respektiert werden. Häufig ist es aber nicht nur der Kunde, der sich nicht an soziale Regeln hält, sondern der Malerunternehmer macht sich den Stress selbst. Er sitzt mit seiner Familie beim Abendbrot, das Telefon klingelt, er unterbricht die Mahlzeit und  bespricht mal eben das am Vortag an den Kunden versandte Angebot. In seinem Sommerurlaub besänftigt er einen Kunden, der einen Riss in seiner neu verputzten Hausfassade entdeckt hat. Und kurz vor dem Zubettgehen werden allabendlich E-Mails und WhatsApp-Nachrichten abgerufen, sodass im Anschluss oft an Schlaf nicht mehr zu denken ist.

Das Ziel: Erhaltung der Chef-Gesundheit
Doch es geht noch weiter: 60-Stunden-Wochen sind für viele Malerunternehmer keine Seltenheit. Während Einzelkämpfer noch auf der Baustelle aktiv mitarbeiten, eilen andere von Baustelle zu Baustelle und von Besprechung zu Besprechung. Die umfangreiche Büroarbeit und ein hoher Bürokratieaufwand kommen in [Weiterlesen…]

Mit der richtigen Körpersprache beim Kunden punkten

Handwerk: Mit der richtigen Körpersprache beim Kunden punkten

Ob Smalltalk oder wichtige Verkaufsgespräche, für den Handwerker geht es darum, beim Kunden gut anzukommen. Doch nicht allein die verbale Gesprächsführung ist entscheidend für ein gutes Kundengespräch. Das Auftreten und Erscheinungsbild des Malerunternehmers ist ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger. Denn neben dem Gesprächsinhalt, also dem gesprochenen Wort, ist für den Gesamteindruck, auch die Körpersprache von großer Bedeutung. Um einen Verhandlungserfolg zu erzielen, muss daher neben guten Argumenten auch die nonverbale Kommunikation stimmen. Eine falsche Körpersprache kann den Verhandlungserfolg gefährden.

Körpersprache ist jene Kommunikation, die wir Menschen durch unsere Körperhaltung, Gestik und Mimik zum Ausdruck bringen. Sie kann bewusst erfolgen. Ein böser Blick reicht oft schon aus, damit das Kind weiß, dass es besser ist, nicht weiter in der Nase zu bohren. Ein Blick als Warnung, ganz ohne Worte. Neben dem bewussten Einsatz von Körpersprache, erfolgt diese aber auch oft unbewusst. Dann wird geredet mit „Händen und Füßen“, ohne dass die damit verbundenen Signalwirkungen dem Redner überhaupt bewusst sind. Manchmal haben sich aber über die Jahre hinweg unbemerkt Gewohnheiten eingeschlichen, die im Gespräch ganz unbewusst zur Anwendung gelangen und beim Gesprächspartner Irritationen hervorrufen.

Körpersprache kann zu bestimmten Zwecken wie Kundengesprächen planvoll eingesetzt werden. Dabei werden dem Malerunternehmer natürlich keine Schauspielkünste abverlangt. Er soll sich völlig authentisch geben, denn wer sich verstellt, wirkt schnell unglaubwürdig. Wer allerdings weiß, worauf er achten sollte, der wird künftig darauf achten und seine Gewohnheiten bestenfalls umstellen. Im Folgenden stehen daher verschiedene Körperteile im Fokus der [Weiterlesen…]

Was macht Sinn: Betriebsferien oder freie Urlaubsgestaltung?

Betriebsferien oder flexible Urlaubsgestaltung?

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Mitarbeiter im Baugewerbe möchten wie alle anderen Arbeitnehmer Sommerurlaub machen. Diesen Wunsch kann der Firmenchef auf zwei Weisen erfüllen: Entweder er legt Betriebsferien fest oder er lässt jeden Mitarbeiter frei entscheiden, ob und wann er Urlaub nimmt. Viele Chefs fühlen sich hin- und hergerissen bei ihrer Entscheidungsfindung. Was also ist das richtige Vorgehen?

Kollektiver Urlaub
Zunächst einmal sei vorausgeschickt, dass sich Betriebsferien nicht von heute auf morgen vom Chef anordnen lassen. Sie müssen frühzeitig angekündigt werden, am besten bereits zu Beginn eines Jahres, damit sich die Mitarbeiter darauf einstellen können. Gibt es einen Betriebsrat, ist dieser miteinzubinden, denn er hat ein Mitspracherecht. Auch in der Wahl der Urlaubszeit ist der Firmeninhaber nicht völlig frei. Betriebsferien haben grundsätzlich in die Zeit der [Weiterlesen…]

Vom Handwerker zum Unternehmer

Vom Handwerker zum Unternehmer

Jeder Handwerker, der sich beruflich selbständig macht, ist Unternehmer. Zum Unternehmer wird man nicht geboren. Unternehmersein ist vielmehr eine bewusste Entscheidung, die ein Mensch trifft. Sie kann im Rahmen einer Betriebsgründung, einer Betriebsübernahme oder eine Betriebsnachfolge fallen. Sie kann von langer Hand geplant sein oder je nach Umständen, gerade bei der ungeplanten Betriebsnachfolge, den Junior-Handwerker quasi „über Nacht“ treffen. Mit dem Gewerbeschein in der Tasche wird der Handwerker dann offiziell zum Unternehmer.

Rund 67 Prozent der Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten wurden im Jahr 2017 in Deutschland als Einzelunternehmen geführt. Das bedeutet, dass gut Zweidrittel der kleinen Unternehmen inhabergeführt sind und der Betriebsinhaber als Einzelunternehmer mit seinem Privatvermögen für Betriebsschulden haftet. Dies zeigt recht deutlich, warum Unternehmersein nicht nur eine Formalie ist und warum Unternehmersein nicht mal irgendwie nebenbei erledigt werden kann. Unternehmersein ist eine echte Herausforderung für jeden [Weiterlesen…]

Praxis-Tipp: Die Energie-Diät im Malerbüro

Praxis-Tipp: Die Energie-Diät im Malerbüro

Es ist Biergartenzeit. Hier wird eng zusammengerückt und so kann man sich oft der Gespräche am Nachbartisch nicht entziehen. Schnell ist klar: Low-Carb-Diäten liegen aktuell voll im Trend. Eine Ernährungsweise, bei der auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichtet wird. Die Pfunde sollen angeblich nur so purzeln. Der Traum vieler Menschen. Und was hat das jetzt mit dem Malerbüro zu tun? Ganz einfach: Auch das Malerbüro kann „abspecken“ im übertragenen Sinn. Mit der „Energie-Diät“ kann jeder Malerunternehmer seine betriebliche Energiebilanz aufpolieren. Das Schöne an der Energie-Diät ist, dass kein Verzicht geübt werden muss. Der Traum eines jeden Umwelt- und Klimaschützers. Das Malerbüro bietet jede Menge Möglichkeiten zum Energiesparen. Wer sich die Energiefresser bewusst macht, wird schnell umdenken und sich über seinen aktiven Beitrag in Sachen Umwelt- und Klimaschutz freuen können. Zugleich wirkt sich diese Energie-Diät positiv auf den eigenen Geldbeutel aus, wo sich so mancher eingesparter Euro wiederfindet.

Leuchtmittel
Stromverbrauch hat viel mit Bewusstseinsbildung zu tun. Wer für dieses Thema sensibilisiert ist, wird schnell Stromfresser erkennen und entsprechend handeln. Ein gutes Beispiel dafür sind Leuchtmittel. In den letzten Jahren wurden klassische Glühlampen durch sogenannte [Weiterlesen…]

Mit der Zeit gehen – den Wandel vollziehen

Maler & Stuckateure: Mit der Zeit gehen – den Wandel vollziehen

Das Handwerk boomt nach wie vor. Der aktuelle Konjunkturbericht des Handwerks, herausgegeben vom ZDH, zeugt davon. 95 Prozent der Betriebsinhaber am Bau und beim Ausbau sprechen von einer guten bis befriedigenden Geschäftslage, wobei das Urteil „gut“ überwiegt und im Bau bei 64 Prozent, im Ausbau sogar bei 67 Prozent liegt. Das spiegelt sich auch in den langen Wartezeiten der Kunden auf Handwerker wider. Die Wartezeiten haben sich laut Konjunkturbericht nochmals erhöht und liegen im Bau- und Ausbauhandwerk bei 14,5 bzw. fast 11 Wochen. 

Betriebe auf Zukunft programmieren
Zugleich verändern sich Arbeitswelt und Markt. Die Welt ist komplizierter und schnelllebiger geworden, aber auch effizienter. Ein regelrechter Wandel vollzieht sich gerade, neue Technologien entstehen, Rahmenbedingungen ändern sich. Doch in Zeiten voller Auftragsbücher fehlt es Betriebsinhabern oft an [Weiterlesen…]

Vorsicht: Wenn blinder Aktionismus zur Falle wird

Vorsicht: Wenn blinder Aktionismus zur Falle wird

Während es in den Wintermonaten in Malerbetrieben allgemein eher ruhig zugeht, ziehen regelmäßig im Frühjahr die Aufträge an. Das war schon immer so. Doch mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und dem Start in die Frühjahrssaison packt dann den einen oder anderen Malerunternehmer die Panik. Malerbetriebe waren in den letzten Jahren geradezu auftragsverwöhnt. Zeigt der Blick ins Auftragsbuch zu Frühjahrsbeginn einen Vorlauf von nur zwei bis drei Wochen, wird schnell überreagiert. Denn für den Malerunternehmer heißt dies: Es muss Arbeit „rangeschafft“ werden. Schließlich müssen die Mitarbeiter bezahlt werden und dürfen nicht untätig herumsitzen. Also werden Aufträge angenommen, koste es, was es wolle. Um den Auftrag zu bekommen, gibt es einen satten [Weiterlesen…]

Frühjahrsputz im Malerbetrieb

Frühjahrsputz im Malerbetrieb

Mit dem Wort „putzen“ verbinden viele Menschen etwas Negatives. Putzen, das klingt nach viel Arbeit. Aufräumen, ausmisten, wischen, saubermachen – all das verspricht keinen Spaß. Doch bei dem Wort „Frühjahrsputz“ ist das gänzlich anders. Obwohl diese große Putzaktion wesentlich mehr Aufwand ist, verbinden viele Menschen damit etwas Positives. Nach den langen, tristen Wintertagen soll mit den ersten, warmen Sonnenstrahlen auch die private Wohnung oder das Privathaus in neuem Glanz erstrahlen. Die damit verbundene Arbeit und der Aufwand werden mit einem sichtbar schönen Ergebnis belohnt. Alles ist sauber. Es herrscht Ordnung und es riecht frisch und gut. Das macht glücklich und stolz. Gut gelaunt und voller Elan wird dann das [Weiterlesen…]

Die digitale Zukunft: Medienbruchfreies Arbeiten

Digitalisierung: Malerbetrieb 4.0 ist medienbruchfreies Arbeiten

Wird von Digitalisierung gesprochen, ist aktuell in Politik und Wirtschaft ein Schlagwort in aller Munde. Die Rede ist vom „Medienbruch“. Was unter einem Medienbruch zu verstehen ist, beschreibt Wikipedia wie folgt: „Ein Medienbruch entsteht, wenn innerhalb eines Informationsbeschaffungs- oder Verarbeitungsprozesses Informationen manuell erfasst (abgetippt) werden müssen. Die Informationen suchende (oder verarbeitende) Person wird dadurch gezwungen, im Verlauf des Prozesses Daten manuell/mehrfach zu erfassen, was Zeit beansprucht und (Tipp-)Fehler produziert. Man geht davon aus, dass durch einen Medienbruch in der Informationskette der Beschaffungs- oder Verarbeitungsprozess für Daten, Information und Inhalte verlangsamt und in der Regel auch in seiner Qualität gemindert wird.“ Vereinfacht gesagt, entsteht ein Medienbruch immer dann, wenn einmal digital erfasste Daten nicht durchgehend für weitere Arbeits- und Geschäftsprozesse weiterverarbeitet werden können, da es an der nötigen Kommunikationsfähigkeit der Systeme untereinander fehlt. Der Betrieb arbeitet dann mit [Weiterlesen…]

5 Tipps zur perfekten Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Kunde

5 Tipps zur perfekten Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Kunde

Der Mitarbeiter ist derjenige, der die meiste Zeit mit dem Kunden verbringt. Er führt die vom Chef verkaufte Leistung vor Ort aus – in der Regel acht Stunden am Tag. Eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Dass es in diesem Zusammenhang schon mal zu kleineren kommunikativen Missverständnissen kommen kann, liegt auf der Hand. Denn immer dort, wo Menschen aufeinander treffen und miteinander kommunizieren, wird auch mal etwas falsch verstanden oder nicht ganz richtig ausgelegt.

Wenn Worte wehtun
Alles kein Problem, solange diese Dinge richtig gestellt werden können. Ein Problem stellt sich jedoch dar, wenn Aussagen und Verhalten eines Mitarbeiters dem Unternehmen letztendlich schadet, Kollegen diffamiert oder den Chef schlecht dastehen lässt. Da der Chef hiervon oft nichts mitbekommt, weil er gar nicht vor Ort ist, muss er dafür sorgen, Mitarbeiter im Umgang mit Kunden zu sensibilisieren. Nichts ist ärgerlicher als eine zerstörte Kundenbeziehung wegen flapsiger Mitarbeiteraussagen. Was also sollten Mitarbeiter beherzigen? [Weiterlesen…]

Auf der Suche nach Optimierungspotenzialen

Auf der Suche nach Optimierungspotenzialen

In jedem Unternehmen gibt es etwas, das optimiert und verbessert werden könnte. Es gibt immer Dinge, bei denen es noch einen Ticken besser geht als bisher. Jeder Unternehmer weiß, wovon die Rede ist, denn nur wenige sind mit dem Status Quo rundum zufrieden. Daher heißen Unternehmer ja auch Unternehmer, denn sie wollen stets etwas unternehmen, frei nach dem Motto „besser, höher, weiter“. Doch wie findet man die Dinge, die zu optimieren sich wirklich lohnen? Was könnte dem Betrieb ein Fortkommen bescheren? Was ist wichtig, was nicht? Was kann direkt umgesetzt und was sollte gut geplant werden?

Ärger als starkes Indiz
Für Malerunternehmer, die mit ihrem Betrieb ebenfalls „besser, höher, weiter“ wollen, ist jetzt zu Jahresbeginn, in der eher ruhigen Arbeitsphase, genau der richtige Zeitpunkt nach den eigenen, betrieblichen Optimierungspotenzialen zu suchen. Eigentlich ist „Suche“ der falsche Begriff, denn ein Unternehmer weiß ganz genau, wo [Weiterlesen…]

Neues Jahr, neue Preise? Jetzt den Kostenstundensatz ermitteln!

Neues Jahr, neue Preise? Jetzt den Kostenstundensatz ermitteln!

Landauf landab kostet eine Malerstunde zwischen 35 und 50 Euro. Malerkunden reagieren oft mit Unverständnis, wenn sie diese Preise zahlen sollen. Sie empfinden sie als zu teuer. Doch die Realität sieht anders aus: Mit diesen Preisen wird in den Malerberieben oft kein Geld mehr verdient. In vielen Malerbetrieben decken sie oftmals nur die Kosten. Wenn überhaupt, dann ist meist nur ein spärlicher Gewinn drin. Trotz guter Auftragslage ist an eine nennenswerte Eigenkapitalsteigerung bei den Betrieben nicht zu denken. Das ist verheerend. Denn gerade in guten Jahren sollten Betriebe für ein monetäres Polster sorgen, von dem sie in schlechteren Zeiten zehren können. Wie kann das alles sein? Was können Malerbetriebe besser machen? Worauf sollten sie achten? Über dieses Thema sprach die Redaktion von Malerblog.net mit Thomas Scheld, dem geschäftsführenden Gesellschafter der [Weiterlesen…]

Digitale Mobilität – ein Erfolgsbaustein im Malerhandwerk

Digitale Mobilität – ein Erfolgsbaustein im Malerhandwerk

Jetzt, Anfang des 21. Jahrhunderts, ist die Digitalisierung der Schlüssel zum Unternehmenserfolg – auch im Handwerk. Handwerk 4.0 ist auf dem Vormarsch. Für Maler und Stuckateure stellt die Digitalisierung ihres Betriebs eine besondere Herausforderung dar. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen üben Maler und Stuckateure einen teilstationären Beruf aus. Das gilt für die Gesellen wie für den Chef. Die Gesellen bewegen sich von Baustelle zu Baustelle, ganz ohne festen Arbeitsplatz, und auch der Malerunternehmer sitzt nur selten im Büro. Er ist ebenfalls tagtäglich viel unterwegs, ob bei Kundengesprächen, Baustellenbesprechungen oder -besichtigungen. Da verwundert es nicht, dass das Mobiltelefon in den letzten Jahren zum besten Freund des Malerunternehmers wurde. Auf diese Weise ist er stets für seine Mitarbeiter, seine Kunden, seine Geschäftspartner und viele mehr erreichbar, ganz egal, wo er sich gerade räumlich befindet.

Eine App steht nicht für digitale Mobilität
Im Malerhandwerk ist Digitalisierung also nicht nur eine Frage, die ausschließlich das Malerbüro betrifft. Bei dieser Feststellung stimmen vermutlich viele [Weiterlesen…]

Erfolg beginnt im Kopf

Erfolg beginnt im Kopf

Ein anstrengendes Jahr neigt sich dem Ende. Vielen Malerunternehmern blieb nur wenig Zeit durchzuatmen, mal zur Ruhe zu kommen, einfach mal abzuschalten. Sie sind Getriebene. Sie sind getrieben von vollen Auftragsbüchern, wachsenden Umsätzen, wachsenden Mitarbeiterzahlen, einer steigenden Bürokratielast, einer anspruchsvolleren Betriebsorganisation und vielem mehr. Das alles fordert den Betriebsinhaber. Während die Mitarbeiter nach einer angenehmen Work-Life-Balance streben, ist eine 70-Stunden-Woche für viele Chef nichts Außergewöhnliches. Am Jahresende fragt sich der Malerunternehmer dann: War das [Weiterlesen…]

Ständiges Handyklingen nervt: Wie Chefs den Baustellenanrufen entkommen

Ständiges Handyklingen nervt: Wie Chefs den Baustellenanrufen entkommen

Das Handy klingelt permanent und in den ungünstigsten Momenten? Ständig ist ein Mitarbeiter dran und erwartet Entscheidungen eine Baustelle betreffend? Und das obwohl diese im Vorfeld perfekt geplant und abgestimmt wurde? Kein Einzelfall. Die perfekteste Planung und Organisation schützt nicht davor, dass Mitarbeiter mal nicht weiter wissen. Und so passiert es, dass das Chefhandy unaufhörlich klingelt. Das kann schnell nerven und den Unternehmer vor allem von seinen eigenen wichtigen Aufgaben abhalten. Denn wer sich permanent nur um andere kümmert, schafft oft die eigenen Arbeiten nicht oder nur unzulänglich. [Weiterlesen…]

Die Weihnachts-Checkliste für Malerbetriebe

Weihnachts-Checkliste für Malerbetriebe

Es ist wieder soweit. Spätestens Anfang Dezember startet in vielen kleinen Betrieben die Weihnachtspost-Organisation. Das ist so ziemlich der letzte Zeitpunkt zur Vorbereitung, wenn die Weihnachtspost noch rechtzeitig vor den Feiertagen ihre Empfänger erreichen soll. Während in großen und mittelgroßen Betrieben die Vorbereitung und der Versand der Weihnachtspost delegiert werden kann, bleibt dies in kleinen Handwerksbetrieben am Chef hängen. Wie eine aktuelle Studie der Kartenmacherei zeigt, sind Weihnachtskarten in fast 57 Prozent der kleinen Unternehmen und Startups Chefsache. Das verwundert nicht, denn schließlich verfügen diese Kleinbetriebe über keine eigene Marketingabteilung, ein Grafikteam oder sonstige Mitarbeiter, die sich dieser Sache annehmen könnten. So bleibt alles am Chef hängen, der aber oft von [Weiterlesen…]

„Black Friday“ – Preisnachlässe ohne Ende

Black Friday und Cyber Monday – Preisnachlässe ohne Ende

Es ist mal wieder soweit. Heute ist Black Friday. Ebenso wie Halloween handelt es sich um eine US-amerikanische Tradition, die Deutschland in den letzten Jahren verstärkt erobert. In den Vereinigten Staaten markiert der Freitag nach dem Thanksgiving-Fest den Start in das Weihnachtsgeschäft. Der Einzelhandel wartet an diesem Tag mit enormen Preisnachlässen auf, um Kunden in ihr Geschäft zu locken. Der Online-Handel tut es ihm gleich und macht den Montag nach Thanksgiving zum Cyber Monday, der ebenfalls mit Rabattschlachten von sich reden macht. Um sich weiter von der Konkurrenz abzusetzen, reicht vielen Händlern aber nicht mehr ein einzelner Verkaufstag, sondern es werden die Rabattaktionen auf ein Wochenende oder gar eine [Weiterlesen…]

Technik zeigen – Attraktivität steigern

Handwerk: Technik zeigen – Attraktivität steigern

Der Trend zum Abitur und Studium macht es den Handwerksbetrieben nicht leicht, Nachwuchs fürs Handwerk zu begeistern. Nicht zu vergessen, dass das Handwerk unter jungen Leuten oft ein angestaubtes Image hat, obwohl dies der Realität gar nicht entspricht. Doch dies ist den Nicht-Handwerkern im Land oft nicht bewusst.

Die Handwerker von morgen
Die Jugendlichen von heute sind die Handwerker von morgen. Imagekampagnen der Verbände setzen daher seit Jahren darauf, die Wahrnehmung der Handwerksberufe in der Gesellschaft und bei der Jugend zu ändern. Leichte Erfolge zeichnen sich ab, denn die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge bleibt stabil. So wurden von Januar bis September 2018 in den Lehrlingsrollen 136.784 Ausbildungsverträge neu erfasst. Dies sind [Weiterlesen…]

„Geld verdienen“ und „Gewinn machen“ sind zwei Paar Schuhe – so gelingt beides

„Geld verdienen“ und „Gewinn machen“ sind zwei Paar Schuhe – so gelingt beides

Im boomenden Handwerk wird natürlich derzeit Geld verdient. Jeder Auftrag bringt Umsatz und damit Geld aufs Konto. Leider müssen immer mehr Betriebe feststellen, dass „Geld verdienen“ und „Gewinn machen“ nicht dasselbe ist. Hat sich 2018 wirklich gelohnt? Hat der Betrieb den Gewinn eingefahren, der den ganzen Arbeitsaufwand rechtfertigt? Das sind die beiden Schlüsselfragen, die sich jeder Malerunternehmer zum Jahresende stellt. Denn letztlich geht es im Unternehmen um eine Sache: Der Gewinn muss stimmen!

Bilanz ziehen
Trotz bester Auftragslage schwimmen nur die wenigsten Malerbetriebe im Geld. Wer beim Lesen dieser Zeilen denkt „Das geht mir genauso“ oder wer einfach unzufrieden ist, mit dem, was in seinem Maler- oder Stuckateurbetrieb passiert ist, der sollte jetzt die Weichen in die richtige Richtung stellen. Es bringt nichts auf niedrige Marktpreise oder auf Dumpingpreise der ausländischen Konkurrenz zu schimpfen. Auch der Fachkräftemangel ist nicht schuld an der Misere. Wird im Betrieb zwar Geld verdient, aber kein oder nur wenig Gewinn eingefahren, muss der Chef [Weiterlesen…]

Freiheit und Verantwortung – der neue Führungsstil im Unternehmen

Freiheit und Verantwortung - Digitaler Führungstil

In vielen Handwerksbetrieben ist er noch heute zu finden: Der autoritäre Führungsstil. Er zeichnet sich dadurch aus, dass der Chef als „Befehlsgeber“ auftritt. Er sagt, was wie gemacht werden muss und duldet keine Widerrede. Er sieht in dem Gesellen den klassischen Arbeiter als „Befehlsempfänger“. Wer heute seinen Malerbetrieb noch nach dieser Methode führt, könnte bald das Nachsehen [Weiterlesen…]

Plötzlicher Chef-Ausfall: Das Ende der Firma?

Chef krank im Handwerk

In vielen inhabergeführten Maler- und Stuckateurbetrieben ist der Chef das Antriebsrad des Unternehmens  –  seinem Lebenswerk. Er hält die Fäden in der Hand und erledigt so ziemlich alles ganz selbstverständlich und meist auch so, dass andere kaum Kenntnis wichtiger Interna haben. Doch was passiert eigentlich, wenn dieser Chef einmal ausfällt? Wenn er unerwartet krank wird, einen schweren Unfall hat und seinen Job nicht mehr erledigen kann? Bricht das Unternehmen dann zusammen? Ist das der sogenannte [Weiterlesen…]

Bürokratielast lässt Handwerker stöhnen

Bürokratielast lässt Handwerker stöhnen

Bürokratie steht heutzutage als Synonym für übertriebenen und zeitraubenden Papierkram und Formalismus. Handwerksbetriebe sind Kleinbetriebe. Sie haben nicht die Manpower, um all den Anforderungen, die mittlerweile an sie herangetragen werden, gerecht zu werden. Der Tag hat nur 24 Stunden und das Geld, um Mitarbeiter, Lieferanten, Abgaben, Steuern und Sozialversicherungen bezahlen zu können, wird auf der Baustelle verdient. In Zeiten voller Auftragsbücher machen sich die vielen bürokratischen Auflagen für die Handwerksbetriebe besonders schmerzlich bemerkbar, denn Zeit ist knapp und zusätzliche Belastung, die oft reiner Formalismus sind. Sie bringen in Kleinbetrieben den Betriebsinhaber oft an seine Belastungsgrenze.    

Datenschutz-, Verbraucherschutz- und Arbeitsschutzvorschriften, Steuergesetze, Gewerbeabfallverordnung und GoBD, um nur ein paar Beispiele zu nennen, gelten für alle Unternehmen, egal welcher Größe. Es wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um eine große Publikumsgesellschaft handelt oder um einen kleinen Handwerksbetrieb, der die Anforderungen zu erfüllen hat. Was in der Großindustrie auf viele [Weiterlesen…]

Erhöhter Stresspegel – ständige Erreichbarkeit hinterlässt Spuren

Erhöhter Stresspegel – ständige Erreichbarkeit hinterlässt Spuren

24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche erreichbar. Wer solche Worte hört oder liest, denkt sofort an Mitarbeiter, die von ihrem Arbeitgeber nach Feierabend oder am Wochenende, oft sogar im Urlaub einen Anruf, eine E-Mail oder sonstige Messenger-Nachricht erhalten, deren sofortige Bearbeitung erwartet wird. Arbeitsschutz wird in Deutschland groß geschrieben und so ruft ein solches Arbeitgeberverhalten sogleich Betriebsräte, Politiker und Funktionäre auf den Plan. Und das zu Recht, denn ein Mitarbeiter kann nur die erwartete Leistung bringen, wenn er erholt, entspannt und ausgeruht ist. Das Malergewerk gehört aber eher nicht zu den Risikobranchen, in denen eine solche Erwartungshaltung gängige Praxis ist. Im Handwerk zeigt sich vielmehr ein ganz anderes Phänomen.

Chef im Stand-By-Modus
Im Handwerk ist der Betriebsinhaber oft der Leidtragende. Früher hatte der Handwerksmeister auf der Baustelle und in der Regel auch nach Feierabend und am Wochenende seine Ruhe. Er konnte sich auf seine Arbeit konzentrieren oder am Wochenende entspannen. Doch mit der mobilen Telefonie und dem wachsenden Einsatz von Smartphones hat sich das grundlegend geändert. Nicht nur Anrufe erreichen den Handwerksunternehmer noch zu später Abendstunde, vor allem E-Mails, SMS oder Nachrichten über WhatsApp & Co werden zu jeder Tages- und Nachtzeit abgesetzt und [Weiterlesen…]

Markenbildung: Sag mir, wer du bist

Handwerk: Markenbildung im Maler- und Stuckateurbetrieb

Handwerksbetriebe sind fast immer kleine Familienbetriebe. In der Maler- und Lackiererbranche haben 65,5 Prozent der Betriebe in Deutschland nur maximal vier Mitarbeiter, weitere 21 Prozent beschäftigen fünf bis neun Personen. Bei dieser überwältigenden Mehrheit an Kleinbetrieben steht fast immer der Betriebsinhaber als Chef an der Spitze des Unternehmens. Anders formuliert: Hinter jedem starken Malerbetrieb steht auch ein starker Betriebsinhaber. Der Chef ist quasi das Unternehmen. Er allein drückt dem Unternehmen seinen Stempel auf. Er allein bestimmt die Strategie. Er allein bestimmt, wo es langgeht. Das zeigt sich auch heute noch deutlich in der betrieblichen Firmierung. Diese weist häufig den Namen des Inhabers oder den des Vorbesitzers aus. So kommt es nicht von ungefähr, dass oft davon die Rede ist, dass er oder sie sich im Markt „einen Namen“ gemacht hat. Nicht nur die gute Leistung der Mitarbeiter, sondern in vielen Fällen erhält der Betrieb den Auftrag wegen der ehrlichen, zuverlässigen, vertrauenswürdigen und sympathischen Art des Chefs. Der Kunde hat das Gefühl, dass zwischen ihm und dem [Weiterlesen…]

Telefon-Knigge: Unterwegs telefonieren

Telefon Knigge: Unterwegs telefonieren

Telefonieren kann man heutzutage überall. Egal ob unterwegs im Auto,  auf der Baustelle oder vor Ort beim Großhandel. Wer mit seinen Kunden sprechen möchte, muss dafür nicht extra im Büro Platz nehmen. Er kann – dank mobilen Smartphones – von überall aus kommunizieren. Natürlich ist das auf der einen Seite sehr bequem und praktisch. Aber ist es auch immer sinnvoll? Gibt es einen Unterschied zwischen einem Gespräch aus dem Büro und dem von irgendwo unterwegs aus?

Obacht bei der Autotelefonie
Wer unterwegs im Auto telefonieren möchte, sollte in jedem Fall über eine Freisprechanlage verfügen. Ansonsten droht (zu Recht) ein Bußgeld plus 1 Punkt in Flensburg. Denn beim Autofahren gehören die [Weiterlesen…]

Unternehmer aus Leidenschaft

Unternehmer aus Leidenschaft

Wer kennt das nicht: Wird sich einer Sache mit großem Enthusiasmus, viel Freude und Engagement gewidmet, ist der Erfolg oft schon vorprogrammiert. Wer für eine Sache brennt, wächst häufig über seine Grenzen hinaus. Diese Beobachtung ist uns allen aus dem Sport bestens bekannt. Zwar wurde Deutschland 2006 nicht Fußballweltmeister, aber mit viel Herz wurde den begeisterten Fans ein wahres Fußballwunder präsentiert. Spannung bis zum Schluss und so wurde die deutsche Mannschaft von Fans und Medien zum „Weltmeister der Herzen“ gekürt. Ein schöner Turniererfolg. Und in diesem Jahr? Über die Leistung der deutschen Mannschaft liegt der „Mantel des Schweigens“. Von Leidenschaft war nichts zu sehen und nichts zu spüren. Das Ergebnis spricht für sich.

Leidenschaft im Blut
Im Unternehmersein ist das nicht anders. Nur wer für seinen Beruf brennt, wird langfristig Erfolg haben. Existenzgründer haben eine Idee, eine Vision und viel Freude an ihrem Handwerk. Gründen Menschen einen Handwerksbetrieb erfolgt dies [Weiterlesen…]

Werbung auf vier Rädern an 365 Tagen im Jahr

Autowerbung: Firmenfahzeug für die Werbung nutzen

Jeder Malerbetrieb besitzt sie. Jeder Malerbetrieb fährt sie. Die Rede ist von einem oder mehreren Firmenwagen. Sie kosten den Betrieb viel Geld. Anschaffungs- und Unterhaltungskosten müssen erst erwirtschaftet werden. Umso erstaunlicher ist es, dass in vielen Betrieben der Firmenwagen geradezu stiefmütterlich behandelt wird. Er wird als Fortbewegungsmittel genutzt, um vom Lager zur Baustelle, von Baustelle zu Baustelle, von der Baustelle zum Großhändler und wieder zurück zu fahren. Dabei werden täglich einige Kilometer Fahrtstrecke zurückgelegt. Und nicht zu vergessen: Beim Kunden vor Ort steht der Firmenwagen auf einer privaten oder öffentlichen Parkfläche, in der Regel gut sichtbar für Anwohner, Fußgänger oder vorbeifahrende Fahrzeugführer. Der Firmenwagen ist daher nichts anderes als eine „mobile Litfaßsäule“. Genau das sollten [Weiterlesen…]

Der Telefon-Knigge: Richtig telefonieren – so geht’s

Der Telefon-Knigge: Richtig telefonieren -  so geht’s
Jeder tut es – meist sogar täglich und mehrfach. Telefonieren. Gerade deshalb sind wahrscheinlich auch sehr viele Menschen der Meinung, dass Telefonieren keine große Sache sei. Immerhin ist das Telefon das Kommunikationsmittel im Berufsalltag schlechthin. Und auch privat nutzt es jeder.

Aber ist richtiges Telefonieren wirklich so einfach? Gibt es nicht vielleicht doch einige Dinge, die eventuell nicht optimal laufen, derer man sich aber keinesfalls bewusst ist, weil sie in Fleisch und Blut übergegangen sind? Dinge, über die man [Weiterlesen…]

Stress vor dem Sommerurlaub? Die Checkliste “Urlaubsvorbereitung“ hilft

Checkliste Urlaubsvorbereitung

Kurz vor dem Sommerurlaub ist das Arbeitspensum für viele Inhaber von Maler- und Stuckateurbetrieben immens. Der Stresspegel ist kaum auszuhalten. So viele Dinge müssen organisiert und koordiniert werden, damit es in die wohlverdienten Ferien gehen kann. Im Kopf kreisen viele Gedanken. Nichts von alldem darf vergessen werden. Und dann passiert es meistens doch und der störende Anruf des Mitarbeiters, des Architekten oder des Steuerberaters erreicht den Chef frühmorgens im Urlaub. Dass muss nicht sein. Wer vor Urlaubsbeginn die Weichen so stellt, dass in der Urlaubszeit alles reibungslos weiter läuft, sollte seine Erholung voll auskosten können.

Koordination des laufenden Geschäftsbetriebs
Damit während der Abwesenheit des Chefs im Unternehmen alles nach Plan und glatt läuft, müssen verschiedene Faktoren im Vorfeld gut organisiert sein. Vor allem der reibungslose Ablauf bereits begonnener Baustellen sollte gewährleistet sein. Dafür kann eine [Weiterlesen…]

DSGVO: Das müssen Sie bei Ihrer Website beachten

DSGVO: Das müssen Sie bei Ihrer Website beachten
Mittlerweile hat es sich auch bei vielen Handwerksbetrieben herumgesprochen, dass die seit 25. Mai 2018 geltende Europäische Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, auch Webseitenbetreiber und damit fast jeden Handwerksbetrieb betrifft. In den letzten Jahren ist die Zahl der sich online präsentierenden Handwerksbetriebe sprunghaft angestiegen, denn im digitalen Zeitalter dürfte ohne Internetpräsenz eine erfolgreiche Marktwahrnehmung fast nicht mehr möglich sein. Doch jetzt droht Gefahr. Unseriöse [Weiterlesen…]

Fünf gute Gründe für mehr Ordnung auf der Baustelle und im Büro

Fünf gute Gründe für mehr Ordnung auf der Baustelle und im Büro
„Ordnung ist etwas für Dumme. Das Genie beherrscht das Chaos.“ – Wer kennt nicht diesen coolen Spruch und hat ihn sich im passenden Moment schon einmal zu eigen gemacht. Aber stimmt er auch? Die Antwort kennt jeder. Chaos ist nicht beherrschbar, weder von multitaskingfähigen Menschen noch von sonstigen Genies. Ganz abgesehen davon sind die „Suchkosten“ die durch Unordnung entstehen, gerade im unternehmerischen Bereich, viel zu hoch.

Suchkosten minimieren
Müssen Mitarbeiter im Büro nach Belegen, im Lager nach Werkzeugen und auf der Baustelle nach dem richtigen Material suchen, dann fallen unnütze Arbeitszeiten und damit Lohnkosten an. Diese Suchkosten gilt es natürlich zu vermeiden. Das ist Ziel unternehmerischen Handelns. Daher hat der Betriebsinhaber und Chef ein Interesse an einem [Weiterlesen…]

Das geht uns alle an: Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Humanoide Robotik - Pepper: Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Digitalisierung ist ein Begriff, um den man nicht mehr herum kommt. Die Welt hat sich geändert. Das Leben in dieser Welt hat sich verändert und die weitere Entwicklung schreitet fast unbemerkt voran. Doch sie ist rasant. Viele Prozesse im Alltag laufen mittlerweile digitalisiert ab. Man denke nur an das Smartphone. Jeder hat es, jeder nutzt es, keiner kann mehr ohne. Dabei ist die Technologie noch jung. Gerade einmal vor zehn Jahren kam das erste Smartphone auf den Markt.

Mittlerweile hat die Digitalisierung auch das Maler- und Stuckateurhandwerk erreicht. Arbeitsprozesse und -abläufe werden mehr und mehr digitalisiert. Während einige Unternehmer noch damit „kämpfen“, sich mit den neuen Dingen zu arrangieren und zu befassen, während sie also versuchen sich in der digitalen, betrieblichen Umgebung zurecht zu finden, gibt es jedoch bereits Technologien, die einen ganz massiven Schritt weiter [Weiterlesen…]

Neue Chance für Styropor: WDVS-Recycling greifbar nah

Zukunft Polystyrol: WDVS-Recycling greifbar nah
Dämmungen mit expandierendem Polystyrol (EPS), umgangssprachlich als Styropor bekannt, sind in der Vergangenheit stark in Verruf geraten, da alte, verbaute Dämmplatten meist HBCD enthalten und damit als „gefährlicher Abfall“ deklariert sind. Nach dem Entsorgungsdebakel der HBCD-haltigen Abfallstoffe, dürfen diese seit Mitte letzten Jahres wieder in normalen Verbrennungsanlagen entsorgt werden, allerdings unter hohen Nachweisauflagen. Besser als Verbrennen ist aber zweifelsohne das Recyceln. So könnten CO2-Emissionen gesenkt und gleichzeitig neue Rohstoffe gewonnen werden, die wieder zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden könnten. Doch das Recycling von EPS-Dämmplatten, die mit allerhand Baustoffen verschmutzt sind, ist kompliziert. Jetzt scheint ein Durchbruch geschafft.

Malerblog.net berichtete bereits im Jahr 2014 von einem bahnbrechenden Recyclingprozess, dem sogenannten CreaSolv®-Verfahren, das sich zum damaligen Zeitpunkt als Forschungsprojekt aber noch in der Testphase im Labor befand (https://www.malerblog.net/das-geht-jeden-maler-an-neues-verfahren-fuer-wdvs-recycling/). Was damals ein vielsprechender Ansatz war, wird jetzt zunehmend Realität. In Terneuzen, einer Gemeinde im Südwesten der Niederlande, entsteht derzeit eine Pilotanlage, die zukunftsweisend ist. An diesem groß angelegten und von [Weiterlesen…]

Umfrage-Ergebnis: Der Kampf der Maler- und Stuckateurbetriebe mit der Digitalisierung

Umfrage-Ergebnis: Der Kampf der Maler- und Stuckateurbetriebe mit der Digitalisierung
Mit ihren Kunden tauschen sich Maler- und Stuckateurbetriebe schon recht rege digital aus. Die digitale Kommunikation mit Geschäftspartnern hinkt da noch hinterher. Hier werden digitale Kommunikationsmöglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Zu diesem Fazit kam der erste Teil des Beitrags, der das Ergebnis der Malerblog.net-Umfrage im Hinblick auf den Status quo der digitalen Geschäftskommunikation näher beleuchtete (https://www.malerblog.net/umfrage-ergebnis-digitale-kommunikation-mit-kunden-und-geschaeftspartnern/). 

Der Maler und Stuckateur ist viel unterwegs, im Büro, auf der Baustelle, bei Kunden. Diese Mobilität muss sich natürlich in der betrieblichen Digitalisierung widerspiegeln. Für den digitalen Malerbetrieb sollten daher „mobiles Arbeiten“ und „digitale Vernetzung von Büro und Baustelle“ Teil seiner Digitalisierungsstrategie sein. Ob dies bereits von den Betrieben erkannt und umgesetzt wurde, beleuchtet der zweite Teil des Umfrage-Ergebnisses.

Das A und O einer erfolgreichen Baustelle ist die Arbeitsplanung. Sie liefert die Basisdaten, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte [Weiterlesen…]

Wer diese 5 Dinge vermeidet, reduziert Stress

Wissen wie es geht: Stress vermeiden im Malerbetrieb

Zu viel Stress und Hektik, ständig unter Zeitdruck. Zu viele Aufgaben, die erledigt werden müssen, keine Zeit für wirklich wichtige Dinge. Keine Zeit, sich zu überlegen, wo man mit seinem Betrieb eigentlich hin will. Dieses Gefühl  kennen viele Maler und Stuckateure. Ein Kreislauf, der einem richtig zusetzen kann. Es ist nicht leicht aus diesem Trott auszubrechen. Aber es ist möglich, einige Dinge abzustellen, damit der Stress etwas weniger wird. Denn wer die richtigen Dinge zur richtigen Zeit tut, die richtigen Prioritäten setzt, der schafft es, alte Verhaltensmuster abzulegen und damit Stress [Weiterlesen…]

Umfrage-Ergebnis: Digitale Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern

Umfrage-Ergebnis: Digitale Kommunikation mit Kunden und GeschäftspartnernWir befinden uns im Jahr 2018. Die Digitalisierung hat uns seit Jahren fest im Griff. Die digitale Transformation ist greifbar und spürbar. Doch wie digital sind Maler- und Stuckateurbetriebe? Ist der digitale Wandel in dieser Handwerksbranche schon angekommen? Um diese Fragen zu klären, startete Malerblog.net eine Online-Umfrage (https://www.malerblog.net/die-grosse-umfrage-wie-digital-sind-maler-und-stuckateurbetriebe/) 296 Teilnehmer haben sich die Zeit genommen und die Fragen beantwortet. Fast die Hälfte der Teilnehmer sind Kleinbetriebe von bis zu 5 Mitarbeitern (47,3%). Gemeinsam mit der nächstgrößeren Gruppe (6-10 Mitarbeiter) stellen sie mehr als Zweidrittel der Teilnehmer.

Umfrage: Wie groß ist Ihr Maler-und Stuckateurbetrieb?

Die digitale Kommunikation wird im digitalen Zeitalter immer wichtiger. Damit ist allerdings nicht ein einfaches Telefongespräch gemeint. Heutzutage ist Kommunikation wesentlich umfassender zu sehen und reicht von der ersten Kundenansprache bis zum digitalen Informationsaustausch in Echtzeit. Die Kommunikationsmedien hierfür sind vielfältig. Sie für den eigenen Betrieb in der digitalen Arbeitswelt gewinnbringend zu nutzen, ist die Aufgabe des Unternehmers. Der erste Teil der Umfrageauswertung  widmet sich daher der digitalen Kommunikation mit Kunden und [Weiterlesen…]

Wer Gewinn machen will, muss dem Marktpreis den Kampf ansagen

Wer Gewinn machen will, muss dem Marktpreis den Kampf ansagen

„Was kostet ein Quadratmeter Filzputz?“ Diese Frage stellen sich Maler- und Stuckteurunternehmer immer wieder. Die meisten denken dabei allerdings nicht „was kostet“, sondern „was darf kosten“. Dahinter steht der Gedanke, dass der Markt nur einen ganz bestimmten Preis akzeptiert. Dass der Kunde also bereit ist, nur einen ganz bestimmten Preis zu bezahlen. Diesen Preis nennt man „Marktpreis“ und meint damit den Preis, zu dem Aufträge vergeben werden. Der Preis, zu dem man neue Arbeit bekommt. Falsch ist das alles erstmal nicht. Wenn ein Unternehmer seine Aufträge über Ausschreibungen bekommt, dann ist genau das die Grundlage einer jeden Vergabe. Mehrere Bieter tragen ihre Preise in ein vorgefertigtes Leistungsverzeichnis ein. Irgendjemand vergleicht die Preise und erteilt dem Billigsten den Auftrag. Das Leistungsverzeichnis ist dabei die Grundlage für den Vergleich und die Vergabe. Hier sind die auszuführenden Leistungen möglichst eindeutig und ausführlich beschrieben – vergleichbar eben. So wird eine Art Ausführungsstandard definiert und das macht den Preisvergleich erst möglich: Gleiche Leistung von unterschiedlichen Anbietern zu unterschiedlichen [Weiterlesen…]

Die große Umfrage: Wie digital sind Maler- und Stuckateurbetriebe?

Die große Umfrage: Wie digital sind Maler- und Stuckateurbetriebe?Über Digitalisierung wird viel geschrieben. Über Digitalisierung wird viel geredet. Handwerk 4.0 ist in aller Munde. Aber mal Hand aufs Herz: Wie digital sind Maler- und Stuckateurbetriebe? Wo sind die Betriebe bereits digital unterwegs? Welche digitalen Technologien werden schon eingesetzt?

Malerblog.net will wissen, wie weit die Digitalisierung bereits in den Betrieben angekommen ist und startet dazu eine Online-Befragung, die im Folgenden abgerufen werden kann. Die Befragung endet am 15. Februar 2018. Die Auswertung wird später auf Malerblog.net veröffentlicht. [Weiterlesen…]

Jetzt den „Marketing-Check 2018“ machen!

Jetzt den „Marketing-Check 2018“ machen!Wie jedes Unternehmen müssen sich auch Maler- und Stuckateurbetriebe, gleich welcher Größenordnung, dem Thema „Marketing“ widmen, denn es ist ein zentraler Aspekt der Unternehmensführung und damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor unternehmerischen Handelns. Für Maler- und Stuckateurunternehmer ist der Beginn eines neuen Jahres, wenn es etwas ruhiger im Betrieb zugeht und der Chef viel Zeit im Büro verbringt, ein guter Zeitpunkt, um die eigene betriebliche Marketing-Strategie auf den Prüfstand zu stellen und zu überdenken. Haben sich die ergriffenen Marketingmaßnahmen der zurückliegenden Jahre bewährt? Konnte die gewünschte Zielgruppe erreicht und die Umsätze gesteigert werden? Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten? Fragen über Fragen. Wer ehrlich zu sich selbst ist, weiß schnell, ob er auf einem guten Weg ist oder ob er eine Kurskorrektur einleiten sollte.

Marketing-Check 2018
Malerblog.net stellt Maler- und Stuckateurbetrieben eine Checkliste zur Verfügung, mit der Betriebsinhaber und Führungskräfte ihren individuellen „Marketing-Check“ machen können. Der „Marketing-Check 2018“ dient hierbei als Hilfsmittel, um zu erkennen, was gut läuft und was weniger gut läuft, sprich wo Optimierungspotenzial besteht. So lassen sich schnell Visionen & Strategien für das neue Jahr entwickeln.

Werden alle Fragen mit „Ja“ beantwortet, hat der Betrieb sein Marketing sicherlich gut im Griff. Bei jeder mit „Nein“ beantworteten Frage, sollte die gewählte Marketing-Strategie eingehender durchleuchtet und überprüft werden.

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Exklusiv dem Preiskampf entkommen

Einzigartig sein und dem Preiskampf den Kampf ansagen
Im Malerhandwerk „wütet“ vielerorts ein harter Preiskampf. Es gibt immer einen, der die Arbeit noch einen Ticken günstiger anbieten kann. Übrig bleibt bei manchen Wut und Frust. Andere wiederum gehen die Sache anders an – und gewinnen auf ganzer Linie.

Neue Wege gehen – anders sein
Fürstenfeldbruck an einem sonnigen Wintertag. Hinter dem großen Rolltor einer geräumigen Werkstatt stehen acht Malermeister und Malermeisterinnen konzentriert an ihren Arbeitsplätzen und hängen an den Lippen des Mannes, der mit Kelle und Putz gestikulierend alle Aufmerksamkeit auf sich [Weiterlesen…]

Viele Aufträge? Kein Geld verdient?

Viele Aufträge? Kein Geld verdient?

Sowohl die Neubautätigkeit im Wohnungsbau als auch der hohe Sanierungs- und Renovierungsbedarf bescheren dem deutschen Bauhandwerk eine anhaltend gute Konjunktur. Die Bauwirtschaft blickt daher auf ein gutes Jahr 2017 zurück und blickt ebenso positiv in die Zukunft. So wird für das Handwerk im Bauhauptgewerbe mit einer Umsatzsteigerung in 2017 von 4 Prozent und in 2018 um 3 Prozent gerechnet. Für die Sparte Ausbau rechnet die Bauwirtschaft ebenfalls mit einer soliden Stabilisierung von Nachfrage und Umsatz. Eine Umsatzentwicklung von 2,6 Prozent wird für 2017 und in 2018 von 2 Prozent erwartet. Diese Einschätzung gab Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, anlässlich des 5. Deutschen Bauwirtschaftstages in Berlin, bekannt.

Betrieb, Wachstum, Gefahr
Mehr Umsatz bedeutet für die meisten Betriebe auch mehr Arbeit, sprich mehr Aufträge. Um diese abwickeln zu können, wurden in den zurückliegenden, wirtschaftsstarken Jahren, neue Gesellen eingestellt. Auftragsspitzen werden darüber hinaus häufig mit Leiharbeitnehmern aufgefangen. So stieg laut Statistik-Portal statista die Zahl der [Weiterlesen…]

Aufschieberitis: Wenn Baustellen einfach nicht fertig werden…

Aufschieberits - wenn Handwerker mit Baustellen nicht fertig werden

Das Ausbauhandwerk brummt. Die Betriebe sind voll mit Arbeit und das für Monate im Voraus. Arbeit ohne Ende. Dem Handwerk geht es so gut wie noch nie. Schön, wenn da der eigene Betrieb ein Stück vom Kuchen abbekommt. Aber Achtung: Wer viele Baustellen hat, der hat auch viele Probleme. Gerade jetzt vor dem Jahreswechsel, vor den Feiertagen, sollen viele Baustellen noch fertig werden. Das macht doppelt Sinn.

Wer fertig stellt, kann abrechnen
Arbeiten die abgeschlossen sind, können abgerechnet werden. Das ist gerade vor dem Hintergrund des Jahreswechsels wichtig. Denn Arbeiten, die nicht fertig geworden sind, sind als halbfertige Arbeiten zu bewerten und in den Jahresabschluss einzustellen. Diese Bewertung ist ein zusätzlicher Aufwand, auf den verzichten kann, wer die Arbeiten abschließt und [Weiterlesen…]

Selbständige Mitarbeiter? So geht´s …

Selbständige Mitarbeiter? So geht´s …In vielen Maler- und Stuckateurbetrieben entscheidet der Chef über jede Kleinigkeit. Völlig richtig, werden vielleicht einige denken. Immerhin ist der Chef der Mittelpunkt des Unternehmens, trägt die alleinige Verantwortung und entscheidet logischerweise was wie gemacht wird. Allerdings liegen zwischen „Entscheidungen treffen“ und „Ziele für das Unternehmen vorgeben“ große Unterschiede. Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen sind nämlich zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe.

Eigeninitiative Fehlanzeige
Für viele Unternehmer liegt das Problem auf der Hand. Sie treffen permanent für ihre Mitarbeiter Entscheidungen. Der Mitarbeiter weiß nicht weiter? Der Chef sagt wie es weiter geht. Der Mitarbeiter hat eine Frage? Der Chef beantwortet sie. Der Mitarbeiter hat ein vermeintliches Problem? Der Chef löst es. Er trifft bei allen auftretenden Fragen Entscheidungen und führt Lösungen herbei.

Permanent klingelt das Chef-Handy. Oft wollen Mitarbeiter [Weiterlesen…]

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit…

Handwerk 4.0: Digitalisierung für Maler und Stuckateure
Jeder kennt die alte Binsenweisheit: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Die Welt ändert sich und wer sich nicht mitändert und dem Wandel anpasst, wird auf der Strecke bleiben. Das ist eine ganz einfache Botschaft, die dieser altbekannte Spruch zu vermitteln versucht.

Unsere Gesellschaft und die Wirtschaftswelt befinden sich derzeit in einem unaufhaltsamen, digitalen Wandel. Die Dynamik der Digitalisierung ist ungebrochen, das spürt jeder im privaten, aber auch im beruflichen Bereich. Wer im Freundeskreis bei WhatsApp & Co nicht mitmacht, ist schnell [Weiterlesen…]

Chefzeit: Drei Ansatzpunkte, um den Chef zu entlasten

Chefzeit: Drei Ansatzpunkte im den Chef zu entlastenEin Kundentermin steht an. Der Kunde hat bereits ein Angebot und nun soll der finale Auftrag besprochen werden. Den Auftrag könnte man ganz gut gebrauchen. Wenn der Termin dann näher rückt, kommt ganz bestimmt noch eine vermeintlich wichtige Sache dazwischen: Der kurze Anruf eines Mitarbeiters. Eine Maschine, die ausfällt. Oder ein Vertreter, der schnell noch [Weiterlesen…]

Neues wagen & Mitarbeiter finden: Eine Jobanzeige, die auffällt

Eine Jobanzeige, die auffälltMitarbeiter sind das höchste Gut im Maler- und Stuckateurbetrieb, doch leider „seltene Ware“. Besonders neue Mitarbeiter zu finden, stellt für viele Unternehmer eine extrem große Herausforderung dar. Viele finden es gar schlichtweg unmöglich. Entweder gibt es gar keine Bewerber oder nicht die richtigen und wenn es vielleicht doch welche geben könnte, wissen viele nicht, wo und wie sie diese finden können. Klassische Stellenanzeigen in Printmedien bringen schon längst nicht mehr den gewünschten Erfolg. Auch Mund-zu-Mund-Propaganda wie früher üblich, funktioniert heutzutage nicht [Weiterlesen…]

Eine Innovation, die Leben schützt: Die keimabtötende Tapete

Marburger Tapetenfabrik entwickelte keimabtötende Tapete

Nosokomiale Infektionen, umgangssprachlich besser bekannt als Krankenhausinfektionen, sind ein großes Problem in deutschen Kliniken. Hierbei handelt es sich um Infektionen, die sich Patienten während einer stationären oder ambulanten medizinischen Behandlung zuziehen. In Deutschland kommt es jährlich zu geschätzten 400.000 bis 600.000 solcher Klinikinfektionen und etwa 10.000 bis 15.000 Todesfällen dadurch. Die Zahlen beruhen laut Robert-Koch-Institut auf einer im [Weiterlesen…]

Zeitfresser abstellen – Stress reduzieren

Zeitmanagement: Zeitfresser abstellen – Stress reduzierenEs ist Herbst. Da geht es in Malerbetrieben hoch her. Außenbaustellen müssen vor den kalten Herbststürmen und dem Wintereinbruch abgewickelt werden und das Jahresende kommt mit großen Schritten auf uns zu. Das bedeutet für Malerunternehmer jede Menge Arbeit und Stress. Gefühlt hat der Tag zu wenige Stunden. Es scheint oft nicht möglich, die Zeit so effektiv zu nutzen, um alle anfallenden Arbeiten zu erledigen. Frustration macht sich breit, schlechte Laune und keine [Weiterlesen…]

Zukunft Handwerk? Meisterbrief? Das sagen Spitzenkandidaten und Parteien

Bundestagswahl 2017In Deutschland steht die Bundestagswahl vor der Tür. 61,5 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, am Sonntag, dem 24. September 2017, ihre Stimme abzugeben. In TV-Duellen und Polit-Talkshows kommen Themen, die von allgemeinem Interesse sind, zur Sprache. Doch auch das Handwerk „drückt der Schuh.“ Welche konkreten Maßnahmen zur Unterstützung und Stärkung des deutschen Handwerks streben die Spitzenkandidaten und ihre Parteien an? Und wie stehen sie zum Meisterbrief? Malerblog.net hat bei den Spitzenkandidaten nachgefragt und die folgenden Antworten erhalten. Die Herausforderer kommen zuerst zu Wort. Die Reihenfolge orientiert sich an dem bei der letzten [Weiterlesen…]

Vorsicht Datenklau – Tipps für gute Passwörter

Vorsicht Datenklau –  Tipps für gute Passwörter
Passwörter sind in unserer digitalen Gesellschaft allgegenwärtig und das aus gutem Grund. Privat und beruflich sind Passwörter allgegenwärtig. Auch Handwerksbetriebe sind auf Passwörter angewiesen. Ob Online-Terminkalender, Online-Bestellsysteme,  Online-Banking, Nutzung und Pflege von Social-Media-Kanälen und vieles mehr – Passwörter dienen der Authentifizierung und sind der Schlüssel zu diesen Internetdiensten und –portalen. Passwörter dienen aber auch dazu, den eigenen Computer vor dem Zugriff Fremder zu schützen sowie die Unternehmenssoftware nur den Berechtigten zugänglich zu machen. Ohne Passwort geht heutzutage fast gar nichts mehr.

Es den Hackern leicht machen
Nutzer gehen häufig sehr leichtfertig mit ihren Passwörtern um. So werden diese auf gelben Zettelchen notiert und unter der Schreibtischauflage „versteckt“. Sie werden im Portemonnaie abgelegt oder im Terminkalender vermerkt. Dass es sich hierbei um einen absolut fahrlässigen Umgang mit Pin-Codes und sonstigen Passwörtern handelt, weiß jeder. Dennoch findet sich diese Vorgehensweise in der Praxis immer wieder.

Professionelle Hacker suchen nicht in Portemonnaies oder auf gelben Zettelchen nach Passwörtern. Sie kommen übers Netz und nutzen eine weitere leichtfertige Handlungsweise der Nutzer, um [Weiterlesen…]

Ein Weckruf: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub – Zeit zum Umdenken

Ein Weckruf: Nach dem Urlaub ist vor dem UrlaubUrlaubszeit ist Erholungszeit. Und Erholung tut Not. Nicht umsonst schreibt der deutsche Gesetzgeber im Bundesurlaubsgesetz einen Mindesturlaub von vier Wochen vor. Vier Wochen soll sich ein Arbeitnehmer erholen, wenn er ein Jahr arbeitet. Das ist ein knapper Monat, in dem er nicht arbeiten soll. Freundlich vom Gesetzgeber könnte man sagen. Gut für Arbeitnehmer und Arbeitgeber trifft es wohl besser. Denn wer arbeitet, der muss auch ausruhen. Wer nicht ausruht, wer dem Körper keine Erholung gönnt, wer seinen Körper auf Dauer überlastet, der schädigt ihn. Deshalb gibt es das Arbeitszeitgesetz und deshalb gibt es das Bundesurlaubsgesetz. Arbeitsfreie Zeit ist wichtig um die Arbeitskraft zu erhalten. Die Arbeitskraft ist die Grundlage eines jeden Unternehmens. Alles klar? 

Für viele Malerunternehmer gilt jetzt „Ja“ und „Nein“. Geht es um die Mitarbeiter, so wird natürlich Urlaub gewährt. Geht es um den Chef, so sieht die Sache schon anders aus. Zwei Wochen Urlaub im Sommer, mehr ist für viele Chefs nicht drin. Und damit das klappt, wird in den zwei Wochen davor bis spät in die Nacht vorgearbeitet. Genauso geht es dann nach dem Urlaub weiter. Schließlich häufen sich die Stapel an Arbeit, die einfach liegengeblieben sind und die dann wieder bis spät in die Nacht [Weiterlesen…]

Die Strukturwalze: Alte Technik neu entdeckt

Tobias Ott und seine StrukturwalzenEin Atelier im bayrischen Hof. Musterwalzen, wohin das Auge blickt. Tausende mit unterschiedlichsten Formen, Ornamenten und Strukturen. Keine ist wie die andere, jede einzigartig, individuell und irgendwie auf ihre Art wunderschön. An den Wänden hängen zahlreiche gerahmte Werke, die mit verschiedenen Walzen gearbeitet wurden. Sie sehen aus wie Kunstwerke. Auch die Zimmerwände geben verschiedene Muster und Strukturen frei. Hier arbeitet Tobias Ott. Und er hat eine [Weiterlesen…]

Nur kein Neid! Den eigenen Erfolg gestalten…

Erfolg durch Zielsetzung
Ein Innungstreffen. Auch der Handwerkskollege aus dem Nachbarort nimmt teil. Er parkt sein prestigeträchtiges, teures Auto direkt vor dem Eingang. Beim gemeinsamen Abendessen erzählt er dann von seinem neuen Firmengebäude und von seinen beiden Urlaubsreisen in ferne Länder, die er sich bereits in diesem Jahr gegönnt hat. Er erntet neidvolle Blicke der Kollegen. Für viele Handwerksunternehmer ist Urlaub ein Fremdwort, das eigene Auto ist schon in die Jahre gekommen und das Büro könnte auch eine Renovierung vertragen. Da wird neidisch auf jene Kollegen geblickt, die sich offensichtlich mehr [Weiterlesen…]

Qualität sichern: Qualitätsprobleme Dritter nicht zu eigenen werden lassen

Qualität sichern: Qualitätsprobleme Dritter nicht zu eigenen werden lassen

Auf Dauer erfolgreich wird nur der Maler- und Stuckateurbetrieb sein, der hundertprozentige Qualität liefert. Doch es reicht leider nicht immer, die eigenen Mitarbeiter handwerklich top aus- und weiterzubilden, damit diese eine perfekte Arbeitsleistung abliefern. Oft machen Dritte dem Betrieb einen „Strich durch die Rechnung“ und so werden Qualitätsprobleme anderer zu Qualitätsmängeln des eigenen Betriebs. Dies zu erkennen und auszuschalten, ist die Aufgabe von Betriebsinhabern und [Weiterlesen…]

Wenn Hektik den Arbeitstag bestimmt – Tipps zur Stressbewältigung

Stressbewältigung: Wenn Hektik den Arbeitstag bestimmt, ist der Burn-Out nicht weit
Fühlen Sie sich wie in einem Hamsterrad? Arbeiten Sie rund um die Uhr? Kommt Ihre Familie zu kurz? Haben Sie keine Zeit mehr für Ihr Hobby? Wie steht es um Ihre Gesundheit? – Diese Fragen dienen einer Bestandsaufnahme der eigenen Lebenssituation und münden in der alles entscheidenden Frage: Sind Sie mit Ihrer Lebenssituation zufrieden?

Negativer Stress macht krank
„Die Arbeit frisst mich auf“, klagen viele Handwerksunternehmer und bringen damit zum Ausdruck, dass sie das Gefühl haben, mit ihrer Arbeit nie fertig zu werden. Besonders hart trifft es Betriebsinhaber, die noch selbst auf der Baustelle mitarbeiten und neben ihrem 8-Stunden-Tag auf der Baustelle, sich der vielfältigen Büroarbeit und zahlreichen [Weiterlesen…]

Krisenstimmung trotz Auftragshoch? 4 Gründe, warum Unternehmen oft scheitern

Krisenstimmung trotz Auftragshoch? 4 Gründe, warum Unternehmen oft scheiternAn der aktuellen Marktlage kann es nicht liegen, wenn Maler- und Stuckateurbetriebe ins Straucheln geraten. Dennoch passiert es immer wieder, dass Betriebe Pleite gehen. In den letzten Jahren sind Insolvenzen von Handwerksbetrieben in Deutschland zwar rückläufig. Dies kann jedoch einen Handwerksunternehmer, der sich kurz vor dem Scheitern seiner Existenz sieht, nicht trösten.

Krisen gibt es immer wieder. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Sie zu erkennen, ist eine unternehmerische Aufgabe, die sich der Betriebsinhaber stellen sollte. Je früher er die Ursache kennt, desto eher besteht die Möglichkeit, das „Ruder herumzureißen“. [Weiterlesen…]

Auftragsboom: Worauf Malerbetriebe in guten Zeiten achten sollten

Auftragsboom im Handwerk Das Handwerk boomt… Das belegt nicht nur der aktuelle Konjunkturbericht des ZDH schwarz auf weiß. Sogar in den Medien macht diese außergewöhnliche Situation von sich reden, denn sie führt zu zeitlichen Engpässen in den Betrieben und damit zu langen Wartezeiten beim Verbraucher. Das ist natürlich eine Meldung wert. So titelte erst vor kurzem die Augsburger Allgemeine Zeitung „Das Handwerk boomt – und Kunden müssen lange warten“, die Passauer Neue Presse stößt ins gleiche Horn mit dem Titel „Wartezeit für Handwerk: In Passau kann’s ein bisserl länger dauern“ und auch Spiegel online widmet sich dem Thema unter der Überschrift „Im Bauboom werden die Handwerker knapp“

Das gilt aber nicht nur ganz allgemein fürs Handwerk. Maler- und Stuckateurbetriebe profitieren ebenso von dem Bauboom, der den Betrieben eine gute Auftragslage beschert. Laut  Konjunkturbericht des ZDH für das erste Quartal 2017 melden im Bauhauptgewerbe 51 Prozent der Betriebe gute Geschäfte und nur 8 Prozent schlechte. Diese positive Geschäftslage zeigt sich auch in  den Ausbaugewerken. Hier berichten sogar fast drei Fünftel der Betriebe von guten [Weiterlesen…]

Erfolgreich sein – Sieben einfache Tipps zum Besserwerden

Erfolgreich sein – Sieben einfache Tipps zum Besserwerden Die meisten Maler- und Stuckateurunternehmer arbeiten sehr hart und rackern viele Stunden für den Erfolg ihres Betriebes. Viele von ihnen fühlen sich dabei wie in einem Hamsterrad und manche haben gar das Gefühl, beruflich auf der Stelle zu treten – trotz harter Arbeit und hohem Auftragsvolumen. Andere hingegen erwecken den Eindruck als würde ihnen der Erfolg geradezu in den Schoß fallen. Doch was machen diese Unternehmer anders? [Weiterlesen…]

Den Preisen den Kampf ansagen…

Handwerk: PreiskampfEs gibt immer einen Handwerker, der billiger ist. Diese leidvolle Erfahrung hat fast jeder Handwerker schon gemacht und das ist auch in der Maler- und Stuckateurbranche nicht anders. Da wurde viel Zeit in ein Angebot gesteckt. Es wurde umfassend beraten, der Interessent wurde besucht, das Aufmaß genommen und das Angebot ausgearbeitet. Das alles für lau, sprich ohne einen Cent dafür zu berechnen. Das alles nur der Hoffnung geschuldet, den Auftrag zu erhalten. Und dann kommt das böse Erwachen. Nachdem sich der  Interessent nicht mehr gemeldet hat, greift der Maler zum Telefon und traut seinen Ohren nicht. Die wertvollen Stunden, die er mit Beratung und Angebot zugebracht hat, waren umsonst. Ihm wird ganz lapidar mitgeteilt: “Sie waren zu teuer. Ihr Kollege streicht uns die Räume für die Hälfte.“ Punkt aus. Das war’s. Frust macht sich breit und so mancher Handwerker verliert die Lust an seinem Job.

Mut zum „NEIN“
Der Schuldige ist schnell ausgemacht. Billigheimser werden die genannt, die alles zum möglichst billigen Preis haben wollen. Aber sind die Billigheimser wirklich allein schuld an der Preismisere? [Weiterlesen…]

Nachlese: BusinessDay 2017 stellt Malerbetrieb 4.0 in den Mittelpunkt

BusinessDay 2017Am 16. März 2017 war es endlich wieder soweit. Der mittlerweile legendäre BusinessDay zog wie auch in den vergangenen Jahren Betriebsinhaber und Führungskräfte aus Maler- und Stuckateurbetrieben aus ganz Deutschland ins Seminarzentrum der Firma C.A.T.S.-Soft nach Gladenbach.

Die ausgebuchte Veranstaltung widmete sich dem großen Thema der Digitalisierung in Maler- und Stuckateurbetrieben. Diese digitale Revolution ist kein Trend, den man einfach aussitzen kann. Sie betrifft alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens gleichermaßen. Die digitale Revolution verändert [Weiterlesen…]

Wenn der Marktpreis zur Kostendeckung nicht ausreicht…

Wenn der Marktpreis zur Kostendeckung nicht ausreicht…

“Wenn ich ein Angebot wirklich kalkuliere, dann bekomme ich den Auftrag nicht!” Haben Sie das auch schon mal gedacht? Haben Sie mit Ihrer soliden Kalkulation bei einer Auftragsvergabe auch schon mal den Kürzeren gezogen? Sie haben sich viel Mühe gemacht und einen soliden Preis ermittelt, einen Preis zu dem Sie den Auftrag hätten kostendeckend abwickeln können. Und dann hat Ihnen ein Wettbewerber den Auftrag vor der Nase weggeschnappt – zu einem Preis deutlich unter Ihrem. Wie kann das gehen? [Weiterlesen…]

Begleitschau statt Nachschau: Die gläserne Baustelle sichert den Gewinn

Begleitschau statt Nachschau: Die gläserne Baustelle sichert den Gewinn

Vergleiche sind ein wichtiges betriebswirtschaftliches Instrument zur Unternehmensführung. Daher kommt der Vor- und Nachkalkulation und dem daraus resultierenden Soll-Ist-Vergleich eine besondere, betriebswirtschaftliche Bedeutung zu. Entsprechen die tatsächlich angefallenen Kosten auf der Baustelle den zuvor im Angebot kalkulierten Soll-Werten oder liegen die Ist-Kosten höher als veranschlagt? Abweichungen zur Angebotskalkulation werden bei einem Soll-Ist-Vergleich schnell sichtbar und lassen Rückschlüsse zu. So zeigt sich schnell, ob ein Kalkulationsfehler gemacht wurde, die Produktivität den Erwartungen entsprach oder nicht, unvorhergesehene Arbeiten ausgeführt wurden oder sonstige Schwachstellen in der Auftragsausführung zu einem [Weiterlesen…]

Leistungsschau: Mit dem richtigen Konzept Kunden locken und begeistern

Leistungsschau: Mit dem richtigen Konzept Kunden locken und begeisternIm Frühjahr finden deutschlandweit wieder zahlreiche, regionale Gewerbemessen statt. Die Jahreszeit, wenn Blumen und Pflanzen wieder zum Leben erwachen, macht Lust auf Neues. Daher werden die von engagierten Handwerker- und Gewerbevereinen initiierten Regionalmessen von interessierten Bürgern gerne zu einem familiären Wochenendausflug genutzt. 

Gut fürs Image
Für die Betriebe bedeutet die Teilnahme nicht nur die Erschließung neuer Auftrags- und damit Umsatzpotenziale. Eine solche Leistungsschau bietet vor allem die Möglichkeit zur Steigerung des Bekanntheitsgrades und das wirkt sich stets positiv auf die betriebliche Imagebildung aus. Für viele Maler- und Stuckateurbetriebe gehört eine solche Veranstaltung daher zwangsläufig in ihren Marketingbaukasten. Doch um es gleich vorweg zu sagen: Wer als Aussteller nicht in der Masse untergehen will, muss im Vorfeld nicht wenig Zeit aufwenden, um die Teilnahme gut vorzubereiten und zu einem Erfolg zu führen. Malerblog.net gibt im Folgenden ein paar Tipps zur [Weiterlesen…]

Marktchancen nutzen: Anders denken lohnt sich

Marktchancen nutzen: Anders denken lohnt sich„Die Preise sind zwar immer noch auf niedrigem Niveau, aber wir haben zumindest genügend Aufträge, die Auslastung stimmt“, so fasste unlängst ein nach seiner Auftragslage befragter Malermeister seine aktuelle Situation zusammen. Und diese Einschätzung werden viele Betriebe mit ihm teilen: Auftragslage ok, Preise aber nicht. Warum ist das so? Ganz nüchtern betrachtet liegt das am Markt und genauer am Wettbewerb. Denn leider gibt es im Malerhandwerk viele Betriebe, die zumindest auf den ersten Blick das gleiche Leistungsspektrum anbieten. Und damit hat der Kunde die große Auswahl. Dann zählt plötzlich der Preis mehr als die Leistung, denn die ist ja vermeintlich gleich. Damit  wird der Preis oder vielmehr der Preisnachlass zum entscheidenden Auftragsparameter. „Einer ist immer billiger“, so fasst man das dann für gewöhnlich zusammen. Muss das so sein? Nein!

Differenzierung
Der Schlüssel zum Markterfolg und damit natürlich zum höheren Preis liegt im [Weiterlesen…]

Umfrage-Ergebnis: Digitalisierung in Maler- und Stuckateurbetrieben

Umfrage-Ergebnis: Stand der Digitalisierung in Maler- und StuckateurbetriebenDer digitale Wandel geht auch am Handwerk nicht spurlos vorüber. Industrie 4.0 ist in aller Munde und Handwerk 4.0 ist ebenfalls zu einem schlagkräftigen Begriff geworden. Die Verzahnung von Arbeits- und Geschäftsprozessen mit modernsten Informations- und Kommunikationstechnologien steht im Mittelpunkt von Handwerk 4.0. Mit der richtigen Digitalisierungsstrategie lassen sich im Handwerk nicht nur Kosten senken, sondern auch die Effizienz erhöhen und die Produktivität steigern. Handwerkskammern, Verbände sowie andere Institutionen und Initiativen sensibilisieren daher die Betriebe zunehmend für dieses Thema.

Digitaler Wandel: Mitgehen oder untergehen?
Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Wo stehen Maler- und Stuckateurbetriebe? Inwieweit beteiligen sie sich an der Digitalisierung? Diese Fragen wollte Malerblog.net klären und startete im Dezember 2016 eine Online-Umfrage. 536 Teilnehmer unterzogen sich einer Selbstbewertung. Das Gesamtbild des Umfrageergebnisses zeigt: Der digitale Wandel ist im Maler- und Stuckateurhandwerk deutlich spürbar. Vom Malerbetrieb 4.0 ist die Mehrheit der Teilnehmer jedoch noch [Weiterlesen…]

Work-Life-Balance: Leben ist mehr als Arbeit, Arbeit, Arbeit

Work-Life-BalanceWork-Life-Balance ist in aller Munde. Jeder hat sicher schon einmal davon gehört oder gelesen. Im Fokus der Betrachtung stehen hier jedoch meistens und ausschließlich die Mitarbeiter eines Unternehmens, verbunden mit der Aussage, dass nur der Unternehmer, ein guter und attraktiver Arbeitgeber sei, der für eine ausgeglichene Work-Life-Balance seiner Mitarbeiter Sorge trage. Alles richtig. Doch vergessen wird immer eine Personengruppe, die ebenfalls den Spagat von Berufs- und Privatleben zu meistern hat. Die Rede ist hier von den vielbeschäftigten Unternehmern selbst.

Work-Life-Balance für Malerunternehmer
Malerunternehmer arbeiten bis zu 70 Stunden die Woche. Sie geben Mitarbeitern Arbeit und tragen dadurch bereits eine Menge Verantwortung. Sie haben eine Familie. Und auch den familiären Anforderungen will der Unternehmer gerecht werden. Er ist daher ebenso wie seine Mitarbeiter bestrebt, sein Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen. Genau dafür steht der Begriff „Work-Life-Balance“ (work  = Arbeit; life = Leben, balance = Gleichgewicht). Und er gilt für Unternehmer wie für jeden [Weiterlesen…]

Das Bauchgefühl beim Geschäftsabschluss: Ist Intuition ein guter Ratgeber?

Gleich von Anfang an wusste ich, dass wir mit diesem Auftrag Probleme bekommen. Haben Sie das auch schon mal zu sich selbst gesagt, wenn eine Sache wieder mal so richtig schief gelaufen ist? Und eigentlich wussten Sie das ja schon vorher. Ihr „Bauchgefühl“ hatte Sie ja gewarnt. Nur Sie haben nicht darauf gehört. Sie haben den Auftrag trotzdem angenommen. Und jetzt haben Sie die Probleme.

In der Tat sagt unser Bauch uns oft ganz schnell, wie sich eine Situation entwickeln wird. Wir haben manchmal ein gutes und manchmal auch ein schlechtes Gefühl bei einer Sache. Und oft wird unser erster Eindruck auch bestätigt. Aber manchmal liegt unser Bauchgefühl auch völlig daneben und dann funktioniert eine Sache später ganz toll, bei der wir zunächst ein schlechtes Gefühl hatten. Woran liegt das? Und was ist eigentlich „Bauchgefühl“? Wie funktioniert es? [Weiterlesen…]

Digitaler Wandel im Handwerk: Mitgehen oder untergehen?

Digitaler Wandel im Maler- und Stuckateurbetrieb: Mitgehen oder untergehen?Selbstfahrende Autos sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Drohnen ersetzen den Paketzusteller. 3D-Drucker „bauen“ Häuser. Und im Handwerk? Hier sind die digitalen Innovationen nicht ganz so abgefahren. Aber die zunehmende Digitalisierung macht auch vor dem Handwerk nicht halt. Daher ist auch in Maler- und Stuckateurbetrieben der digitale Wandel zunehmend ein Thema. Jeder Handwerker weiß, dass er sich der Digitalisierung auf Dauer nicht entziehen kann. Für die Betriebe stellt sich daher nur die Frage nach dem [Weiterlesen…]

Auffallend anders: Wie sich ein cleverer Malermeister von der Masse abhebt

Differenzierungsstrategie für Maler und StuckateureEs gibt Malerbetriebe, die sind Weltklasse, was das Malern angeht. In der Außendarstellung hapert es aber oft. Die Folge ist, dass der Betrieb in der Region und bei den Menschen längst nicht so bekannt ist wie er sein müsste. Ist der regionale Bekanntheitsgrad aber nicht sehr groß, sind Neukundengewinnung und Personalrecruiting um ein Vielfaches schwerer. Mit der richtigen Marketing-Strategie kann sich das schnell [Weiterlesen…]

Weihnachten: Kluge Unternehmer machen sich und anderen eine Freude

Weihnachten: Kluge Unternehmer machen sich und anderen eine Freude
Es ist wieder soweit: Weihnachtslichter erhellen die Straßen. Weihnachtsmärkte öffnen die Türen. Der Einzelhandel macht sein Weihnachtsgeschäft. Für viele Malerunternehmer hat die vorweihnachtliche Zeit allerdings wenig Besinnliches. Sie haben Stress. Außenbaustellen müssen fertig werden bevor der Wintereinbruch kommt. Angebote müssen noch geschrieben werden, um im neuen Jahr mit Aufträgen durchstarten zu können. Baustellen müssen noch abgerechnet werden. Im Malerbetrieb selbst kommt die Adventszeit oft gar nicht an. Sie wird von vielen als zusätzliche Belastung empfunden. Ein Adventskranz im Büro, Weihnachtskarten für die Kunden und die obligatorische betriebliche Weihnachtsfeier. Das war’s, mehr nicht. Nichts Neues, alles beim Alten. So wie jedes [Weiterlesen…]