Vom Handwerker zum Unternehmer

Vom Handwerker zum Unternehmer

Jeder Handwerker, der sich beruflich selbständig macht, ist Unternehmer. Zum Unternehmer wird man nicht geboren. Unternehmersein ist vielmehr eine bewusste Entscheidung, die ein Mensch trifft. Sie kann im Rahmen einer Betriebsgründung, einer Betriebsübernahme oder eine Betriebsnachfolge fallen. Sie kann von langer Hand geplant sein oder je nach Umständen, gerade bei der ungeplanten Betriebsnachfolge, den Junior-Handwerker quasi „über Nacht“ treffen. Mit dem Gewerbeschein in der Tasche wird der Handwerker dann offiziell zum Unternehmer.

Rund 67 Prozent der Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten wurden im Jahr 2017 in Deutschland als Einzelunternehmen geführt. Das bedeutet, dass gut Zweidrittel der kleinen Unternehmen inhabergeführt sind und der Betriebsinhaber als Einzelunternehmer mit seinem Privatvermögen für Betriebsschulden haftet. Dies zeigt recht deutlich, warum Unternehmersein nicht nur eine Formalie ist und warum Unternehmersein nicht mal irgendwie nebenbei erledigt werden kann. Unternehmersein ist eine echte Herausforderung für jeden Betriebsinhaber. „Unternehmer werden“ ist einfach, „Unternehmer sein“ schon wesentlich schwerer.

Der Handwerksunternehmer
Jeder Handwerksunternehmer hat eine Doppelrolle zu erfüllen. Zunächst einmal muss er ein qualifizierter Handwerker sein. Es versteht sich von selbst, dass er natürlich etwas von seinem Fach verstehen muss, wenn er den Betrieb erfolgreich führen will. Handwerksbetriebe, die unterdurchschnittliche Arbeitsergebnisse abliefern, werden auf Dauer nicht am Markt bestehen können. Daher ist es wichtig, dass der Handwerker als Betriebsinhaber über die fachlichen Kenntnisse verfügt und seinen Mitarbeitern fachlich auf die Finger schauen und Anweisungen erteilen kann. Sein Name steht für das  Arbeitsergebnis, das dem Kunden bei der Abnahme präsentiert wird.

Vom Hand- zum Kopfwerker
Die zweite Rolle, die der Handwerksunternehmer zu erfüllen hat, ist die des Unternehmers. Die Unternehmerrolle bereitet vielen Betriebsinhabern wesentlich mehr Probleme. Fast jeder Handwerksunternehmer hat seine berufliche Laufbahn mit einer klassischen Handwerkslehre begonnen. Der Berufswunsch Handwerker kommt dabei nicht von ungefähr. Fällt die Wahl auf einen Handwerksberuf ist dies in der Regel ein eindeutiges Statement gegen einen „Bürojob“. Die wenigsten Handwerker können sich vorstellen, Tag für Tag hinter einem Schreibtisch zu sitzen. Doch für einen Handwerksunternehmer ist dies Teil seiner Arbeit. Nur wer das akzeptiert und daran ebenfalls Spaß empfindet und die Kopfarbeit nicht als notwendiges Übel betrachtet, wird als Handwerksunternehmer erfolgreich sein.  

Unternehmerisches Denken
Keinem Menschen wird unternehmerisches Denken in die Wiege gelegt, wobei sich sogleich die Frage anschließt: Was ist überhaupt unter „unternehmerischem Denken“ zu verstehen? Einige Beispiele verdeutlichen dies anschaulich. Muss der Handwerksunternehmer Entscheidungen treffen, so hat er diese natürlich so zu treffen, dass sie im Interesse des Unternehmens liegen. Der Handwerker in ihm wird stets bestrebt sein, jeden Auftrag anzunehmen, um sein handwerkliches Können umzusetzen und vielleicht auch eine für ihn interessante Arbeit auszuführen. Der Unternehmer in ihm wird allerdings nicht jeden Auftrag um jeden Preis annehmen. Er kennt den preislichen Spielraum und weiß, wann er den Auftrag annehmen kann und wann nicht. Der Unternehmer entscheidet nicht aus dem Bauchgefühl heraus, sondern anhand von Fakten und Kennzahlen. Nur so kann er Schaden von dem Unternehmen abwenden. Ebenso verhält es sich, wenn der vermeintliche Gewinn nicht eingefahren wird. Der Handwerker konzentriert sich auf sein gelerntes Handwerk. Er arbeitet mehr und mehr. Doch durch dauerhafte Mehrarbeit wird sich an der Gewinnsituation nichts ändern. Er wird sich mehr und mehr verausgaben und das Unternehmen noch weiter in die Krise ziehen. Der Unternehmer schaut auf „Zahlen“. Er erkennt schnell, wo es hakt und wo Gewinn verspielt wird. Er hält zudem die Augen offen, kennt die Kunden und den Markt sowie aktuelle Trends. Auf Marktveränderungen wird er reagieren und den Betrieb zukunftsorientiert ausrichten. Das heißt auch manchmal, sich von althergebrachten Vorgehens- und Arbeitsweisen zu verabschieden. Diese wenigen Beispiele verdeutlichen, was unternehmerisches Denken heißt. Unternehmerisches Denken heißt betriebswirtschaftlich planen und handeln.

Hand in Hand
So wie der Handwerksunternehmer als Handwerker über qualifizierte, praktische Fachkompetenzen  verfügt, so muss er gleichzeitig als Unternehmer über qualifizierte, betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügen und diese anzuwenden wissen. Der Nur-Handwerker oder der Nur-Betriebswirt ist nicht ausreichend um als erfolgreicher Handwerksunternehmer zu bestehen. Erst das Ensemble aus beidem macht eine erfolgreiche Unternehmensführung im Handwerk aus. Der eine kann nicht ohne den anderen. Der Handwerker kann nicht ohne den Betriebswirt und umgekehrt. Inhaber von Handwerksbetrieben, die das verstanden haben und täglich in der Praxis umsetzen, werden als Handwerksunternehmer ihren Betrieb auf Dauer erfolgreich führen können.

 

Praxis-Tipp: Die Energie-Diät im Malerbüro

Praxis-Tipp: Die Energie-Diät im Malerbüro

Es ist Biergartenzeit. Hier wird eng zusammengerückt und so kann man sich oft der Gespräche am Nachbartisch nicht entziehen. Schnell ist klar: Low-Carb-Diäten liegen aktuell voll im Trend. Eine Ernährungsweise, bei der auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichtet wird. Die Pfunde sollen angeblich nur so purzeln. Der Traum vieler Menschen. Und was hat das jetzt mit dem Malerbüro zu tun? Ganz einfach: Auch das Malerbüro kann „abspecken“ im übertragenen Sinn. Mit der „Energie-Diät“ kann jeder Malerunternehmer seine betriebliche Energiebilanz aufpolieren. Das Schöne an der Energie-Diät ist, dass kein Verzicht geübt werden muss. Der Traum eines jeden Umwelt- und Klimaschützers. Das Malerbüro bietet jede Menge Möglichkeiten zum Energiesparen. Wer sich die Energiefresser bewusst macht, wird schnell umdenken und sich über seinen aktiven Beitrag in Sachen Umwelt- und Klimaschutz freuen können. Zugleich wirkt sich diese Energie-Diät positiv auf den eigenen Geldbeutel aus, wo sich so mancher eingesparter Euro wiederfindet.

Leuchtmittel
Stromverbrauch hat viel mit Bewusstseinsbildung zu tun. Wer für dieses Thema sensibilisiert ist, wird schnell Stromfresser erkennen und entsprechend handeln. Ein gutes Beispiel dafür sind Leuchtmittel. In den letzten Jahren wurden klassische Glühlampen durch sogenannte [Weiterlesen…]

Kundenpflege: kleine Geschenke mit großer Wirkung

Kundenpflege: kleine Geschenke mit großer Wirkung

Allen Unkenrufen zum Trotz herrscht im Bauhandwerk weiterhin Hochkonjunktur. Die Betriebe haben vollauf zu tun. Die ganze Kraft wird in die Auftragsabwicklung gesteckt, da bleibt nur wenig bis keine Zeit für andere Dinge. Dies betrifft in vielen Betrieben leider auch die Kundenpflege. Sie wird in Zeiten voller Auftragsbücher nur allzu gern vernachlässigt. Kunden gibt es derzeit ja schließlich wie Sand am Meer. Sie stehen Schlange und nehmen lange Wartezeiten in Kauf. Doch Kundenpflege ist kein Marketinginstrument für ausschließlich wirtschaftlich schlechte Zeiten. Kundenpflege ist Teil der Unternehmensphilosophie und sollte zu keiner Zeit vernachlässigt werden. Eine aktive Kundenpflege hat zum Ziel, den Kunden langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. Betriebe, die das schaffen, werden in schwachen Konjunkturphasen von ihrer Handlungsweise profitieren können. Denn Stammkunden sind eine sichere [Weiterlesen…]

Baustelle 4.0 ist weit mehr als ein Schlagwort

Baustelle 4.0 ist weit mehr als ein Schlagwort

Die fortschreitende Digitalisierung beeinflusst die Arbeit in Malerbetrieben zunehmend. Das gilt nicht nur fürs Malerbüro, sondern auch für die Baustelle. Doch die digitale Baustelle zeichnet sich nicht dadurch aus, dass die Mitarbeiter mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets nutzen. Die digitale Baustelle wird erst dann zur Baustelle 4.0, wenn keine digitalen Insellösungen Verwendung finden, sondern perfekte Datenflüsse realisiert werden. Die intelligente Vernetzung von digitalen Prozessen steht bei der Baustelle 4.0 im Mittelpunkt der Betrachtung. Erst durch sie erlangen Malerbetriebe den Erkenntnisgewinn und den Produktivitätsschub, den sich Betriebe wünschen und die Digitalisierung ermöglicht. So werden Betriebe schnell zu neuen, effizienteren Führungsinstrumenten finden. Für die Baustelle 4.0 heißt das nicht nur „Baustellenkontrolle in Echtzeit“, sondern auch die [Weiterlesen…]

Außenstände? Keine falsche Bescheidenheit

Malerbüro: Außenstände im Blick

Ist die Arbeit auf der Baustelle ausgeführt und die Rechnung erstellt, ist der Auftrag noch längst nicht abgeschlossen. Das Wichtigste fehlt noch: der Zahlungseingang. Nicht immer zahlen Kunden ihre Rechnung pünktlich. Darauf zu reagieren, ist Aufgabe des Malerbüros. Für viele Malerunternehmer sind offene Rechnungen jedoch ein leidiges, unliebsames Thema. Wer tagsüber viel auf Baustellen unterwegs ist, hat am Abend keine Lust auf „Rechnungskram“. Der richtige Umgang mit offenen Rechnungen gehört aber zu jedem kaufmännisch gut geführten Unternehmen dazu. Wem der Überblick über die offenen Rechnungen fehlt oder wer den Kunden nicht durch ein konsequentes Forderungsmanagement zur Zahlung bewegt, der gefährdet die Existenz seines [Weiterlesen…]

Mit der Zeit gehen – den Wandel vollziehen

Maler & Stuckateure: Mit der Zeit gehen – den Wandel vollziehen

Das Handwerk boomt nach wie vor. Der aktuelle Konjunkturbericht des Handwerks, herausgegeben vom ZDH, zeugt davon. 95 Prozent der Betriebsinhaber am Bau und beim Ausbau sprechen von einer guten bis befriedigenden Geschäftslage, wobei das Urteil „gut“ überwiegt und im Bau bei 64 Prozent, im Ausbau sogar bei 67 Prozent liegt. Das spiegelt sich auch in den langen Wartezeiten der Kunden auf Handwerker wider. Die Wartezeiten haben sich laut Konjunkturbericht nochmals erhöht und liegen im Bau- und Ausbauhandwerk bei 14,5 bzw. fast 11 Wochen. 

Betriebe auf Zukunft programmieren
Zugleich verändern sich Arbeitswelt und Markt. Die Welt ist komplizierter und schnelllebiger geworden, aber auch effizienter. Ein regelrechter Wandel vollzieht sich gerade, neue Technologien entstehen, Rahmenbedingungen ändern sich. Doch in Zeiten voller Auftragsbücher fehlt es Betriebsinhabern oft an [Weiterlesen…]

Im Auftragsfokus: Senioren ticken anders

Im Auftragsfokus: Senioren ticken anders

Der demographische Wandel ist in vollem Gang. Mehr als jeder Vierte gehört bereits der Altersgruppe 60plus an. Hierbei handelt es sich um eine Konsumgruppe, die höchste Beachtung verdient. Es ist die Gruppe der „Ruheständler“, die ihr Leben lang gearbeitet hat und jetzt das Alter genießen will. Bei ihr handelt es sich zum einen um die Nachkriegsgeneration, die noch im oder kurz nach dem zweiten Weltkrieg geboren wurde. Sie hat vor allem in den 50er und 60er Jahren dafür gesorgt, dass Deutschland zum „Wirtschaftswunderland“ wurde. „Work-Life-Balance“ ist für diese Menschen ein Fremdwort. Zum anderen umfasst diese Gruppe die ehemals „jungen Wilden“, sprich die Alt-68er, die Ende der 60er und in den 70er Jahren offensiv für die Befreiung von [Weiterlesen…]

Vermeiden Sie 10 grobe Fehler bei geschäftlichen E-Mails

Vermeiden Sie 10 grobe Fehler bei geschäftlichen E-Mails

Die digitale Kommunikation ist aus dem betrieblichen Alltag eines Maler- und Struckateurbetriebs nicht mehr wegzudenken. Privat wie betrieblich wird gerne gesimst, gechattet und getwittert. Während sich jedoch im Privatleben die E-Mail auf dem Rückzug befindet und vermehrt durch die Nutzung diverser Kurznachrichtendienste verdrängt wird, befindet sich die E-Mail im Geschäftsverkehr geradezu im Aufwind. Mit Lieferanten und Kunden lässt sich über den elektronischen Postverkehr einfach und zügig Kontakt halten. Anlagen lassen sich leicht versenden und so finden heutzutage Bestellungen, Angebote, Rechnungen und vieles mehr ganz ohne Porto und ganz ohne Papier ihren Weg zum Empfänger. Im Malerbüro erleichtern E-Mails die Arbeit ungemein. Allerdings hat jedes Kommunikationsmittel seine eigenen (ungeschriebenen) Regeln und die gilt es zu beachten, wenn kein Missverständnis provoziert und dem Empfänger die gebührende Achtung geschenkt werden [Weiterlesen…]

Wer sich mit dem Betrieb identifiziert, bringt bessere Leistungen

Identifikation des Mitarbeiters mit dem Unternehmen, dem Betrieb

Es gibt Malerbetriebe, die sind einfach richtig gut. Kunden bekommen eine hervorragende Beratung und die Qualität auf der Baustelle stimmt. Was vorher versprochen wird, das wird hinterher auch ausgeführt. Die fertige Arbeit sieht genauso aus, wie der Kunde es sich gewünscht hat. Und wenn man die Mitarbeiter eines solchen Betriebes fragt, wie sie zu ihrer Arbeit stehen, dann hört man: „Wir sind die Besten“. Hinter dieser simplen Aussage steckt etwas, was Identifikation genannt wird. Die Mitarbeiter stehen voll hinter ihrem Arbeitgeber. Sie sind überzeugt von dem was sie tun. Und das treibt sie regelrecht an. Eine hohe Identifikation bedeutet gleichsam eine hohe Motivation. Die Mitarbeiter machen daher ihre Arbeit nicht nur gut, sie haben auch [Weiterlesen…]

Vorsicht: Wenn blinder Aktionismus zur Falle wird

Vorsicht: Wenn blinder Aktionismus zur Falle wird

Während es in den Wintermonaten in Malerbetrieben allgemein eher ruhig zugeht, ziehen regelmäßig im Frühjahr die Aufträge an. Das war schon immer so. Doch mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und dem Start in die Frühjahrssaison packt dann den einen oder anderen Malerunternehmer die Panik. Malerbetriebe waren in den letzten Jahren geradezu auftragsverwöhnt. Zeigt der Blick ins Auftragsbuch zu Frühjahrsbeginn einen Vorlauf von nur zwei bis drei Wochen, wird schnell überreagiert. Denn für den Malerunternehmer heißt dies: Es muss Arbeit „rangeschafft“ werden. Schließlich müssen die Mitarbeiter bezahlt werden und dürfen nicht untätig herumsitzen. Also werden Aufträge angenommen, koste es, was es wolle. Um den Auftrag zu bekommen, gibt es einen satten [Weiterlesen…]

Die richtige Baustellenorganisation entscheidet über die Gewinnsicherung

Malerbetrieb: Die richtige Baustellenorganisation entscheidet über die Gewinnsicherung

Gewinnerzielung ist das oberste Gebot in einem Unternehmen. Das weiß jeder Unternehmer. Schließlich müssen Unternehmen Gewinne erwirtschaften, um langfristig am Markt zu bestehen. In Malerbetrieben ist das nicht anders. Daher ist jeder Malerunternehmer darauf bedacht, seine Baustellen gewinnbringend abzuwickeln. Fragt man allerdings, wie eine Baustelle gewinnbringend abgewickelt werden kann, dann fällt die Antwort oft schwer. Oft hört man, dass dafür die Preise stimmen müssten. Und dann kommt der Nachsatz, dass in der aktuellen Marktsituation die Preise derart unterirdisch seien, dass eine Gewinnerzielung vielfach nicht zu realisieren wäre. Leider stimmt das in einigen Fällen sogar. Aber: Der Preis ist nur die eine Seite, wenn es um eine kostendeckende Baustelle geht. Die Organisation der Baustelle ist die andere. Denn die Organisation der Baustelle entscheidet über die anfallenden Kosten. Und die Gewinnformel lautet: Gewinn ist gleich Menge mal Preis minus [Weiterlesen…]

Frühjahrsaufträge an Land ziehen: 6 Tipps für das Verkaufsgespräch

Frühjahrsaufträge an Land ziehen: 6 Tipps für das Verkaufsgespräch

Es ist Frühling. Davon zeugen nicht nur die ersten, warmen Sonnenstrahlen. Frühlingsgefühle lassen Hausbesitzer jetzt in die Verschönerung ihres Heims investieren. Die Nachfrage nach Malerleistungen steigt. Jetzt spätestens ist es für Malerbetriebe an der Zeit, sich fürs Frühjahr und Sommer ein gutes Auftragspolster zuzulegen. Doch die Investitionsbereitschaft der Kundschaft, die aufgrund der Null-Zins-Politik weiterhin besteht, ist kein Freibrief und der Auftrag noch längst nicht in der Tasche. Bei den Beratungs- und Verkaufsgesprächen kann der Maler viel falsch machen und ruck-zuck ist der schon sicher geglaubte Auftrag weg noch bevor man ihn überhaupt an Land gezogen hat. Das muss nicht sein, wenn man ein paar Grundsätze [Weiterlesen…]

Frühjahrsputz im Malerbetrieb

Frühjahrsputz im Malerbetrieb

Mit dem Wort „putzen“ verbinden viele Menschen etwas Negatives. Putzen, das klingt nach viel Arbeit. Aufräumen, ausmisten, wischen, saubermachen – all das verspricht keinen Spaß. Doch bei dem Wort „Frühjahrsputz“ ist das gänzlich anders. Obwohl diese große Putzaktion wesentlich mehr Aufwand ist, verbinden viele Menschen damit etwas Positives. Nach den langen, tristen Wintertagen soll mit den ersten, warmen Sonnenstrahlen auch die private Wohnung oder das Privathaus in neuem Glanz erstrahlen. Die damit verbundene Arbeit und der Aufwand werden mit einem sichtbar schönen Ergebnis belohnt. Alles ist sauber. Es herrscht Ordnung und es riecht frisch und gut. Das macht glücklich und stolz. Gut gelaunt und voller Elan wird dann das [Weiterlesen…]

Die digitale Zukunft: Medienbruchfreies Arbeiten

Digitalisierung: Malerbetrieb 4.0 ist medienbruchfreies Arbeiten

Wird von Digitalisierung gesprochen, ist aktuell in Politik und Wirtschaft ein Schlagwort in aller Munde. Die Rede ist vom „Medienbruch“. Was unter einem Medienbruch zu verstehen ist, beschreibt Wikipedia wie folgt: „Ein Medienbruch entsteht, wenn innerhalb eines Informationsbeschaffungs- oder Verarbeitungsprozesses Informationen manuell erfasst (abgetippt) werden müssen. Die Informationen suchende (oder verarbeitende) Person wird dadurch gezwungen, im Verlauf des Prozesses Daten manuell/mehrfach zu erfassen, was Zeit beansprucht und (Tipp-)Fehler produziert. Man geht davon aus, dass durch einen Medienbruch in der Informationskette der Beschaffungs- oder Verarbeitungsprozess für Daten, Information und Inhalte verlangsamt und in der Regel auch in seiner Qualität gemindert wird.“ Vereinfacht gesagt, entsteht ein Medienbruch immer dann, wenn einmal digital erfasste Daten nicht durchgehend für weitere Arbeits- und Geschäftsprozesse weiterverarbeitet werden können, da es an der nötigen Kommunikationsfähigkeit der Systeme untereinander fehlt. Der Betrieb arbeitet dann mit [Weiterlesen…]

5 Tipps zur perfekten Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Kunde

5 Tipps zur perfekten Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Kunde

Der Mitarbeiter ist derjenige, der die meiste Zeit mit dem Kunden verbringt. Er führt die vom Chef verkaufte Leistung vor Ort aus – in der Regel acht Stunden am Tag. Eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Dass es in diesem Zusammenhang schon mal zu kleineren kommunikativen Missverständnissen kommen kann, liegt auf der Hand. Denn immer dort, wo Menschen aufeinander treffen und miteinander kommunizieren, wird auch mal etwas falsch verstanden oder nicht ganz richtig ausgelegt.

Wenn Worte wehtun
Alles kein Problem, solange diese Dinge richtig gestellt werden können. Ein Problem stellt sich jedoch dar, wenn Aussagen und Verhalten eines Mitarbeiters dem Unternehmen letztendlich schadet, Kollegen diffamiert oder den Chef schlecht dastehen lässt. Da der Chef hiervon oft nichts mitbekommt, weil er gar nicht vor Ort ist, muss er dafür sorgen, Mitarbeiter im Umgang mit Kunden zu sensibilisieren. Nichts ist ärgerlicher als eine zerstörte Kundenbeziehung wegen flapsiger Mitarbeiteraussagen. Was also sollten Mitarbeiter beherzigen? [Weiterlesen…]

Erfolgskontrolle – Wie erfolgreich war die Baustelle wirklich?

Erfolgskontrolle – Wie erfolgreich war die Baustelle wirklich?

Wow, das ist mal richtig gut gelaufen. Wenn auf der Baustelle „gefühlt“ alles bombe lief, stellt sich bei vielen Unternehmern erstmal ein euphorisches Hochgefühl ein. Irgendwie hat alles gepasst. Der Zeitplan ging auf, das Resultat ist schön geworden und die Mitarbeiter haben sehr gut mitgezogen. Fast zu schön, um wahr zu sein.

Aber reicht dieses subjektive Gefühl für die Bewertung und Nachbetrachtung einer Baustelle aus? Spielen nicht noch andere Faktoren eine Rolle, die man im Zweifel noch gar nicht kennt? Kann das euphorische Gefühl nicht doch trügerisch sein? [Weiterlesen…]

Auf der Suche nach Optimierungspotenzialen

Auf der Suche nach Optimierungspotenzialen

In jedem Unternehmen gibt es etwas, das optimiert und verbessert werden könnte. Es gibt immer Dinge, bei denen es noch einen Ticken besser geht als bisher. Jeder Unternehmer weiß, wovon die Rede ist, denn nur wenige sind mit dem Status Quo rundum zufrieden. Daher heißen Unternehmer ja auch Unternehmer, denn sie wollen stets etwas unternehmen, frei nach dem Motto „besser, höher, weiter“. Doch wie findet man die Dinge, die zu optimieren sich wirklich lohnen? Was könnte dem Betrieb ein Fortkommen bescheren? Was ist wichtig, was nicht? Was kann direkt umgesetzt und was sollte gut geplant werden?

Ärger als starkes Indiz
Für Malerunternehmer, die mit ihrem Betrieb ebenfalls „besser, höher, weiter“ wollen, ist jetzt zu Jahresbeginn, in der eher ruhigen Arbeitsphase, genau der richtige Zeitpunkt nach den eigenen, betrieblichen Optimierungspotenzialen zu suchen. Eigentlich ist „Suche“ der falsche Begriff, denn ein Unternehmer weiß ganz genau, wo [Weiterlesen…]

BusinessDay 2019: Die digitale Zukunft – Medienbruchfreies Arbeiten

BusinessDay 2019: Die digitale Zukunft - Medienbruchfreies Arbeiten

Alljährlich treffen sich Inhaber und Führungskräfte der Top-Betriebe des Maler- und Stuckateurhandwerks bei C.A.T.S-Soft in Gladenbach zum BusinessDay. Hier stehen neue Trends und auch der Erfahrungsaustausch auf der Tagesordnung. In spannenden Vorträgen und offenen Diskussionsrunden werden die Zukunftsthemen der Branche [Weiterlesen…]

Richtiges Verhalten will gelernt sein: Der Baustellen-Knigge für Mitarbeiter

Der Baustellen-Knigge für Mitarbeiter

Die Kundin betritt am Abend von einem harten Arbeitstag gezeichnet ihre Wohnung und stößt einen schrillen Schrei aus. Sie traut ihren Augen kaum. Überall feinster Staub, zentimeterdick – im Flur, in der Küche und im Badezimmer. In ihrer Badewanne findet sie sogar feinste Tapetenreste, im Waschbecken hängen noch undefinierbare Farbüberbleibsel. Ihr Wohnzimmer wird gerade renoviert – die übrigen Räume allerdings nicht.

Zugegeben, diese Szene ist etwas überspitzt dargestellt und hat sich so hoffentlich noch bei keiner Wohnzimmerrenovierung abgespielt, denn ein Folgeauftrag dürfte dem ausführenden Betrieb bei dieser Arbeitsweise sicher nicht vergönnt sein. Dennoch lassen sich aus dieser Darstellung interessante Erkenntnisse ableiten, die jeden Betrieb angehen und über die jeder Betrieb nachdenken und seine Mitarbeiter [Weiterlesen…]

Konfliktlösung: Wenn unterschiedliche Akteure auf Baustellen zusammentreffen

Konfliktlösung: Wenn unterschiedliche Akteure auf Baustellen zusammentreffen

Auf Baustellen treffen die unterschiedlichsten Akteure aufeinander. Menschen aus völlig unterschiedlichen Bereichen, mit verschiedenen Hintergründen und abweichenden Zielsetzungen, Interessen und Wünschen. Ihr Zusammenspiel ist nicht immer leicht.

Interessen der Akteure
Da gibt es den Kunden und Auftraggeber, der sein Geld für eine schöne Renovierung oder einen Neubau einsetzt und natürlich über eine entsprechende Erwartungshaltung verfügt. Da gibt es den Architekten und Bauleiter. Er ist vom Kunden beauftragt und verantwortet die ordnungsgemäße und termingerechte Ausführung der Arbeiten. Gegenüber Dritten wie den bauausführenden Handwerksbetrieben vertritt er die Interessen des Kunden. Dann gibt es noch die anderen ebenfalls auf der Baustelle aktiven Gewerke, die natürlich, wie der Malerunternehmer auch, bestrebt sind, eine ordentliche Arbeit innerhalb eines gesetzten Zeitrahmens abzuliefern. Diese Akteure – samt der dazugehörigen Gesellen – auf der Baustelle unter [Weiterlesen…]

Tapetentrends 2019: Farbe, Natur und Exotik

Foto: A.S. Création

Der Mensch strebt zunehmend nach Individualität. Er möchte sich frei entscheiden können und seine eigenen Vorstellungen, Wünsche und Träume leben. Letztendlich bedeutet Individualität nichts anderes als die „Freiheit zur Wahl“. Das Streben nach Individualität ist ein Megatrend unserer Zeit und spiegelt sich auch in den Tapetentrends 2019 wider.

Individualität durch Farbe
Der Wandfarbenklassiker Weiß hat ausgedient. Es wird zunehmend farbiger. Während früher häufig Wohnräume komplett mit weißer Raufaser- oder Vliestapete ausgekleidet wurden, ist seit einiger Zeit ein Trendwechsel zu farbigen [Weiterlesen…]

Neues Jahr, neue Preise? Jetzt den Kostenstundensatz ermitteln!

Neues Jahr, neue Preise? Jetzt den Kostenstundensatz ermitteln!

Landauf landab kostet eine Malerstunde zwischen 35 und 50 Euro. Malerkunden reagieren oft mit Unverständnis, wenn sie diese Preise zahlen sollen. Sie empfinden sie als zu teuer. Doch die Realität sieht anders aus: Mit diesen Preisen wird in den Malerberieben oft kein Geld mehr verdient. In vielen Malerbetrieben decken sie oftmals nur die Kosten. Wenn überhaupt, dann ist meist nur ein spärlicher Gewinn drin. Trotz guter Auftragslage ist an eine nennenswerte Eigenkapitalsteigerung bei den Betrieben nicht zu denken. Das ist verheerend. Denn gerade in guten Jahren sollten Betriebe für ein monetäres Polster sorgen, von dem sie in schlechteren Zeiten zehren können. Wie kann das alles sein? Was können Malerbetriebe besser machen? Worauf sollten sie achten? Über dieses Thema sprach die Redaktion von Malerblog.net mit Thomas Scheld, dem geschäftsführenden Gesellschafter der [Weiterlesen…]

Digitale Mobilität – ein Erfolgsbaustein im Malerhandwerk

Digitale Mobilität – ein Erfolgsbaustein im Malerhandwerk

Jetzt, Anfang des 21. Jahrhunderts, ist die Digitalisierung der Schlüssel zum Unternehmenserfolg – auch im Handwerk. Handwerk 4.0 ist auf dem Vormarsch. Für Maler und Stuckateure stellt die Digitalisierung ihres Betriebs eine besondere Herausforderung dar. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen üben Maler und Stuckateure einen teilstationären Beruf aus. Das gilt für die Gesellen wie für den Chef. Die Gesellen bewegen sich von Baustelle zu Baustelle, ganz ohne festen Arbeitsplatz, und auch der Malerunternehmer sitzt nur selten im Büro. Er ist ebenfalls tagtäglich viel unterwegs, ob bei Kundengesprächen, Baustellenbesprechungen oder -besichtigungen. Da verwundert es nicht, dass das Mobiltelefon in den letzten Jahren zum besten Freund des Malerunternehmers wurde. Auf diese Weise ist er stets für seine Mitarbeiter, seine Kunden, seine Geschäftspartner und viele mehr erreichbar, ganz egal, wo er sich gerade räumlich befindet.

Eine App steht nicht für digitale Mobilität
Im Malerhandwerk ist Digitalisierung also nicht nur eine Frage, die ausschließlich das Malerbüro betrifft. Bei dieser Feststellung stimmen vermutlich viele [Weiterlesen…]

Schmutz, Staub, Ärger? Mit Sauberkeit Kunden begeistern

Staub und Dreck mag niemand gern. Vor allem nicht in den eigenen vier Wänden. Dennoch ist es unmöglich, eine Renovierung durchzuführen, ohne dass Staub und Dreck entstehen. Es ist also normal. Trotzdem findet es der Kunde nicht gut, wenn seine Wohnung oder sein Haus „verdreckt“ oder „verstaubt“ zurück gelassen werden. Vor allem nicht dann, wenn die Renovierung abgeschlossen ist, alle Malerutensilien verschwunden sind, trotzdem aber „Unrat“ in Form von Schmutz  bleibt. Für die meisten Maler- und Stuckateurbetriebe ist es natürlich Ehrensache den groben Schmutz und die Hinterlassenschaften wegzuräumen. Die renovierten Räumlichkeiten werden „besenrein“ übergeben. Grobe Dinge, wie Müll und anderer Unrat, werden freilich beseitigt. Aber das war‘s. Immerhin, so denken viele, sind Maler ja keine Gebäudereiniger und keine Raumpfleger. Das stimmt natürlich. 

Doch reicht es heute noch aus, die Wohnung oder das Haus eines privaten Kunden „nur“ besenrein zu hinterlassen? [Weiterlesen…]

7 Tipps für hohe Mitarbeiterbindung

Malerbetrieb: Mitarbeiterbindung und Motivation

Nur 15 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland weisen eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber auf. Fast drei Viertel und damit der Großteil fühlt sich nur gering an das Unternehmen gebunden. 14 Prozent der Arbeitnehmer besitzen gar keine emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Das alles geht aus dem „Gallup Engagement Index 2018“ hervor. Für diese Studie wurden im Februar und März 2018 tausend zufällig ausgewählte Arbeitnehmer über 18 Jahre telefonisch interviewt. Natürlich wurde hier die gesamte deutsche Wirtschaft betrachtet. In vielen Handwerksunternehmern wird aufgrund der kleingliedrigen Struktur die emotionale Bindung der Arbeitnehmer an ihr Unternehmern sicher größer sein. Aber wie viel größer reicht eigentlich aus? Das Maler- und Stuckateurhandwerk erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Auftragsboom. Gleichzeitig sind die frei verfügbaren Arbeitskräfte dünn gesät. Das Malerhandwerk hat wie viele Gewerke ein Nachwuchsproblem. Viele Betriebe suchen händeringend Mitarbeiter. Da muss die Bindung der vorhandenen Belegschaft an das Unternehmen in den Fokus [Weiterlesen…]

Was wird neu in 2019? Alles, was Maler und Stuckateure wissen sollten…

Was wird neu in 2019? Alles, was Maler und Stuckateure wissen sollten…

Das neue Jahr bringt wieder zahlreiche Neuerungen und Änderungen mit sich. Die folgenden sollten Maler und Stuckateure kennen:

1. Gesetzlicher Mindestlohn steigt
Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2019 in Deutschland von derzeit 8,84 EUR pro Stunde auf 9,19 Euro. Das könnte in Maler- und Stuckateurbetrieben vor allem Raumpflege- und Bürokräfte betreffen, die als Minijobber beschäftigt werden. Hier müssen unter Umständen Stundenzahl und / oder Lohnzahlung angepasst werden. Keinesfalls darf bei einem Minijobber die monatliche Verdienstgrenze von [Weiterlesen…]

Rückblick: Die Top Five der beliebtesten Beiträge aus 2018

Malerblog.net-Rückblick: Die 5 beliebtesten Beiträge

Am Ende eines Jahres lassen die meisten Menschen das zurückliegende Jahr Revue passieren. Jahresrückblicke sind Tradition am Jahresende. Malerblog.net blickt ebenfalls zurück und stellt seinen Lesern die fünf beliebtesten Artikel aus dem Jahr 2018 vor. [Weiterlesen…]

Erfolg beginnt im Kopf

Erfolg beginnt im Kopf

Ein anstrengendes Jahr neigt sich dem Ende. Vielen Malerunternehmern blieb nur wenig Zeit durchzuatmen, mal zur Ruhe zu kommen, einfach mal abzuschalten. Sie sind Getriebene. Sie sind getrieben von vollen Auftragsbüchern, wachsenden Umsätzen, wachsenden Mitarbeiterzahlen, einer steigenden Bürokratielast, einer anspruchsvolleren Betriebsorganisation und vielem mehr. Das alles fordert den Betriebsinhaber. Während die Mitarbeiter nach einer angenehmen Work-Life-Balance streben, ist eine 70-Stunden-Woche für viele Chef nichts Außergewöhnliches. Am Jahresende fragt sich der Malerunternehmer dann: War das [Weiterlesen…]

Ständiges Handyklingen nervt: Wie Chefs den Baustellenanrufen entkommen

Ständiges Handyklingen nervt: Wie Chefs den Baustellenanrufen entkommen

Das Handy klingelt permanent und in den ungünstigsten Momenten? Ständig ist ein Mitarbeiter dran und erwartet Entscheidungen eine Baustelle betreffend? Und das obwohl diese im Vorfeld perfekt geplant und abgestimmt wurde? Kein Einzelfall. Die perfekteste Planung und Organisation schützt nicht davor, dass Mitarbeiter mal nicht weiter wissen. Und so passiert es, dass das Chefhandy unaufhörlich klingelt. Das kann schnell nerven und den Unternehmer vor allem von seinen eigenen wichtigen Aufgaben abhalten. Denn wer sich permanent nur um andere kümmert, schafft oft die eigenen Arbeiten nicht oder nur unzulänglich. [Weiterlesen…]

Pantone kürt Farbe des Jahres 2019

Pantone kürt Farbe des Jahres 2019 - Living Coral

Lebendig, weich, harmonisch und schön. So wirkt sie – die Farbe des Jahres 2019 „Living Coral“. Damit löst das positive und frische Korallenrot das eher düster wirkende Ultraviolet aus dem letzten Jahr ab. Pantone, das US amerikanische Unternehmen aus New Jersey, wählt in jedem Jahr aufs Neue den Farbton aus verschiedenen Farbtrends aus, der auf Faktoren wie Social Media, Modetrends, sozioökonomische Bedingungen, Kunst, Design und [Weiterlesen…]

Servicestarke Reklamationsbearbeitung begeistert Kunden

Kundenbeschwerde: Reklamationsbearbeitung im Malerbetrieb

Wo gehobelt wird, fallen Späne. Dieses alte Sprichwort gilt für viele Lebensbereiche, auch für den unternehmerischen Bereich. Im übertragenen Sinn bedeutet er: Wo gearbeitet wird, gibt’s Fehler. Fehler können immer und überall passieren. Es läuft bei Auftragsausführung nicht immer alles reibungslos, auch wenn dies erklärtes Ziel des Betriebsinhabers ist. Die Erfahrung zeigt, Fehler lassen sich nicht immer vermeiden, auch wenn Chef und Mitarbeiter ihr Bestes geben. So können beispielsweise Materialfehler unerkannt bleiben und sich erst nach Verarbeitung zeigen. Derlei Beispiele gibt es viele. Doch egal, wer letztendlich für den Fehler verantwortlich ist, Ansprechpartner für den Kunden ist immer der Vertragspartner. Ansprechpartner ist also immer der Malerbetrieb. Und auf dessen Verhalten kommt es [Weiterlesen…]

Die Weihnachts-Checkliste für Malerbetriebe

Weihnachts-Checkliste für Malerbetriebe

Es ist wieder soweit. Spätestens Anfang Dezember startet in vielen kleinen Betrieben die Weihnachtspost-Organisation. Das ist so ziemlich der letzte Zeitpunkt zur Vorbereitung, wenn die Weihnachtspost noch rechtzeitig vor den Feiertagen ihre Empfänger erreichen soll. Während in großen und mittelgroßen Betrieben die Vorbereitung und der Versand der Weihnachtspost delegiert werden kann, bleibt dies in kleinen Handwerksbetrieben am Chef hängen. Wie eine aktuelle Studie der Kartenmacherei zeigt, sind Weihnachtskarten in fast 57 Prozent der kleinen Unternehmen und Startups Chefsache. Das verwundert nicht, denn schließlich verfügen diese Kleinbetriebe über keine eigene Marketingabteilung, ein Grafikteam oder sonstige Mitarbeiter, die sich dieser Sache annehmen könnten. So bleibt alles am Chef hängen, der aber oft von [Weiterlesen…]

„Black Friday“ – Preisnachlässe ohne Ende

Black Friday und Cyber Monday – Preisnachlässe ohne Ende

Es ist mal wieder soweit. Heute ist Black Friday. Ebenso wie Halloween handelt es sich um eine US-amerikanische Tradition, die Deutschland in den letzten Jahren verstärkt erobert. In den Vereinigten Staaten markiert der Freitag nach dem Thanksgiving-Fest den Start in das Weihnachtsgeschäft. Der Einzelhandel wartet an diesem Tag mit enormen Preisnachlässen auf, um Kunden in ihr Geschäft zu locken. Der Online-Handel tut es ihm gleich und macht den Montag nach Thanksgiving zum Cyber Monday, der ebenfalls mit Rabattschlachten von sich reden macht. Um sich weiter von der Konkurrenz abzusetzen, reicht vielen Händlern aber nicht mehr ein einzelner Verkaufstag, sondern es werden die Rabattaktionen auf ein Wochenende oder gar eine [Weiterlesen…]

Technik zeigen – Attraktivität steigern

Handwerk: Technik zeigen – Attraktivität steigern

Der Trend zum Abitur und Studium macht es den Handwerksbetrieben nicht leicht, Nachwuchs fürs Handwerk zu begeistern. Nicht zu vergessen, dass das Handwerk unter jungen Leuten oft ein angestaubtes Image hat, obwohl dies der Realität gar nicht entspricht. Doch dies ist den Nicht-Handwerkern im Land oft nicht bewusst.

Die Handwerker von morgen
Die Jugendlichen von heute sind die Handwerker von morgen. Imagekampagnen der Verbände setzen daher seit Jahren darauf, die Wahrnehmung der Handwerksberufe in der Gesellschaft und bei der Jugend zu ändern. Leichte Erfolge zeichnen sich ab, denn die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge bleibt stabil. So wurden von Januar bis September 2018 in den Lehrlingsrollen 136.784 Ausbildungsverträge neu erfasst. Dies sind [Weiterlesen…]

„Geld verdienen“ und „Gewinn machen“ sind zwei Paar Schuhe – so gelingt beides

„Geld verdienen“ und „Gewinn machen“ sind zwei Paar Schuhe – so gelingt beides

Im boomenden Handwerk wird natürlich derzeit Geld verdient. Jeder Auftrag bringt Umsatz und damit Geld aufs Konto. Leider müssen immer mehr Betriebe feststellen, dass „Geld verdienen“ und „Gewinn machen“ nicht dasselbe ist. Hat sich 2018 wirklich gelohnt? Hat der Betrieb den Gewinn eingefahren, der den ganzen Arbeitsaufwand rechtfertigt? Das sind die beiden Schlüsselfragen, die sich jeder Malerunternehmer zum Jahresende stellt. Denn letztlich geht es im Unternehmen um eine Sache: Der Gewinn muss stimmen!

Bilanz ziehen
Trotz bester Auftragslage schwimmen nur die wenigsten Malerbetriebe im Geld. Wer beim Lesen dieser Zeilen denkt „Das geht mir genauso“ oder wer einfach unzufrieden ist, mit dem, was in seinem Maler- oder Stuckateurbetrieb passiert ist, der sollte jetzt die Weichen in die richtige Richtung stellen. Es bringt nichts auf niedrige Marktpreise oder auf Dumpingpreise der ausländischen Konkurrenz zu schimpfen. Auch der Fachkräftemangel ist nicht schuld an der Misere. Wird im Betrieb zwar Geld verdient, aber kein oder nur wenig Gewinn eingefahren, muss der Chef [Weiterlesen…]

Freiheit und Verantwortung – der neue Führungsstil im Unternehmen

Freiheit und Verantwortung - Digitaler Führungstil

In vielen Handwerksbetrieben ist er noch heute zu finden: Der autoritäre Führungsstil. Er zeichnet sich dadurch aus, dass der Chef als „Befehlsgeber“ auftritt. Er sagt, was wie gemacht werden muss und duldet keine Widerrede. Er sieht in dem Gesellen den klassischen Arbeiter als „Befehlsempfänger“. Wer heute seinen Malerbetrieb noch nach dieser Methode führt, könnte bald das Nachsehen [Weiterlesen…]

Wissen wie der Kunde tickt

Wissen wie der Kunde tickt

Das digitale Zeitalter wird gerne als Zeitalter des Kunden beschrieben. Nie zuvor stand der Kunde so im Mittelpunkt der Betrachtung. Im Internet hinterlässt der Kunde so viele Spuren, da wissen Online-Versandhändler oft mehr über einen selbst als einem lieb ist. Der „gläserne Kunde“ ist Ausdruck dieses neuen Zeitalters. Doch was einen so manches Mal mit Argwohn begleitet, hat durchaus seine Vorzüge. Sowohl im elektronischen Postfach als auch im Hausbriefkasten findet sich nur noch das, was den Kunden interessiert. Interessengerechte Werbung statt Gießkannensystem. Diese Form der Information weiß der Kunde mittlerweile zu schätzen. Die Erwartung des Kunden geht dahin, dass [Weiterlesen…]

Kollegen-Kritik bringt den Malerbetrieb voran

Kollegen-Kritik bringt den Malerbetrieb voran

Es wurde schon viel über die perfekte Teambildung und ein gutes Arbeitsklima gesprochen und über ein professionelles Beschwerdemanagement geschrieben. Doch diese Bereiche müssen nicht immer getrennt betrachtet werden, sie stehen vielmehr miteinander in Beziehung. Denn optimal ist es aus Sicht der Unternehmensführung, wenn das Team auf der Baustelle so gut miteinander arbeitet, dass es gar nicht erst zu Fehlern kommt bzw. diese frühzeitig beseitigt werden können noch bevor sie der Kunde bemerkt und bemängelt. Wie kann das funktionieren? [Weiterlesen…]

Mitarbeiterführung: Teambildung lässt sich lernen – so geht’s…

Mitarbeiterführung: Teambildung lässt sich lernen - so geht's...

In den meisten Maler- und Stuckateurbetrieben arbeiten Mitarbeiter gemeinsam mit ihren Kollegen in kleineren oder größeren Teams zusammen. Eine reibungslose Zusammenarbeit ist für den Erfolg einer Baustelle mitverantwortlich. Doch nicht immer ist das Miteinander so einfach. Missverständnisse, kleinere Reibereien, Kommunikationsprobleme oder nicht vollständig geklärte Zuständigkeitsbereiche hindern viele Teams daran ein „Dream-Team“ zu werden.

Folgende Tipps helfen dem Betriebsinhaber oder einer angestellten Führungskraft zum professionellen [Weiterlesen…]

Plötzlicher Chef-Ausfall: Das Ende der Firma?

Chef krank im Handwerk

In vielen inhabergeführten Maler- und Stuckateurbetrieben ist der Chef das Antriebsrad des Unternehmens  –  seinem Lebenswerk. Er hält die Fäden in der Hand und erledigt so ziemlich alles ganz selbstverständlich und meist auch so, dass andere kaum Kenntnis wichtiger Interna haben. Doch was passiert eigentlich, wenn dieser Chef einmal ausfällt? Wenn er unerwartet krank wird, einen schweren Unfall hat und seinen Job nicht mehr erledigen kann? Bricht das Unternehmen dann zusammen? Ist das der sogenannte [Weiterlesen…]

Die Konkurrenz schläft nicht: Wechselprämie für Mitarbeiter?

Die Konkurrenz schläft nicht: Wechselprämie für Mitarbeiter

Gute Gesellen sucht fast jeder Malerbetrieb. Die Auftragsbücher sind voll. Der Markt brummt. Nur an der Manpower fehlt es eben in vielen Betrieben, denn Fachkräfte zu akquirieren, ist heutzutage kein leichtes Unterfangen. Altbewährte Rekrutierungsmittel wie Stellenanzeigen zeigen fast keine Wirkung mehr. Der Fachkräftemarkt ist regelrecht leergefegt.

Abwerben von Mitarbeitern
Aufgrund dieser Situation sehen sich viele Betriebe noch mit einem anderen Problem konfrontiert: dem Abwerben von Gesellen durch die Konkurrenz. Was so manch einer als kreative Idee bezeichnet, wird von anderen als schlechter Stil oder schlichtweg als unfair bezeichnet. Es gibt Malerkollegen, die versuchen, ihren eigenen Mitarbeiterstab durch das Abwerben von Gesellen anderer Betriebe zu [Weiterlesen…]

Keine Angst vor Kundenbeschwerden. Der richtige Umgang ist entscheidend

Keine Angst vor Kundenbeschwerden. Der richtige Umgang ist entscheidend

Dort, wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Das ist ganz natürlich und normal. Ärgerlich sind sie allemal. Für denjenigen, der sie verursacht hat und auch für denjenigen, der sie ausbaden darf. Wer jedoch richtig mit einem Fehler oder Missgeschick umgeht, kann daraus ein völlig neues Potenzial für sein Unternehmen ziehen und aus der Sache gestärkt hervorgehen. Er muss es nur richtig [Weiterlesen…]

Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann im Internet erfolgreich sein

Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann im Internet erfolgreich sein

Werbung bestand in der guten, alten Zeit bei Malerbetrieben fast ausschließlich in Zeitungsanzeigen, die in der Regionalpresse geschaltet wurde. Das war das Standardmittel zur Kundengewinnung und zur Imagepflege. Betriebe, die dann noch alljährlich an einer Gewerbeschau oder einer Regionalmesse teilnahmen, hatten in Sachen „Marketing“ fast alles richtig gemacht. Den Rest erledigte die Mund-zu-Mund-Propaganda. Und heute?

Die Zeiten haben sich geändert. Zwar werden Zeitungsanzeigen von vielen Betrieben weiterhin noch gerne zur Imagepflege genutzt. Doch wer seinen Betrieb noch werbetechnisch so führt wie vor zehn Jahren, wird schnell das Nachsehen haben. Marketing ist heutzutage weitaus komplexer als in früheren Zeiten. Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren so einiges geändert und zwingt die Betriebe zum [Weiterlesen…]

Bürokratielast lässt Handwerker stöhnen

Bürokratielast lässt Handwerker stöhnen

Bürokratie steht heutzutage als Synonym für übertriebenen und zeitraubenden Papierkram und Formalismus. Handwerksbetriebe sind Kleinbetriebe. Sie haben nicht die Manpower, um all den Anforderungen, die mittlerweile an sie herangetragen werden, gerecht zu werden. Der Tag hat nur 24 Stunden und das Geld, um Mitarbeiter, Lieferanten, Abgaben, Steuern und Sozialversicherungen bezahlen zu können, wird auf der Baustelle verdient. In Zeiten voller Auftragsbücher machen sich die vielen bürokratischen Auflagen für die Handwerksbetriebe besonders schmerzlich bemerkbar, denn Zeit ist knapp und zusätzliche Belastung, die oft reiner Formalismus sind. Sie bringen in Kleinbetrieben den Betriebsinhaber oft an seine Belastungsgrenze.    

Datenschutz-, Verbraucherschutz- und Arbeitsschutzvorschriften, Steuergesetze, Gewerbeabfallverordnung und GoBD, um nur ein paar Beispiele zu nennen, gelten für alle Unternehmen, egal welcher Größe. Es wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um eine große Publikumsgesellschaft handelt oder um einen kleinen Handwerksbetrieb, der die Anforderungen zu erfüllen hat. Was in der Großindustrie auf viele [Weiterlesen…]

Erhöhter Stresspegel – ständige Erreichbarkeit hinterlässt Spuren

Erhöhter Stresspegel – ständige Erreichbarkeit hinterlässt Spuren

24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche erreichbar. Wer solche Worte hört oder liest, denkt sofort an Mitarbeiter, die von ihrem Arbeitgeber nach Feierabend oder am Wochenende, oft sogar im Urlaub einen Anruf, eine E-Mail oder sonstige Messenger-Nachricht erhalten, deren sofortige Bearbeitung erwartet wird. Arbeitsschutz wird in Deutschland groß geschrieben und so ruft ein solches Arbeitgeberverhalten sogleich Betriebsräte, Politiker und Funktionäre auf den Plan. Und das zu Recht, denn ein Mitarbeiter kann nur die erwartete Leistung bringen, wenn er erholt, entspannt und ausgeruht ist. Das Malergewerk gehört aber eher nicht zu den Risikobranchen, in denen eine solche Erwartungshaltung gängige Praxis ist. Im Handwerk zeigt sich vielmehr ein ganz anderes Phänomen.

Chef im Stand-By-Modus
Im Handwerk ist der Betriebsinhaber oft der Leidtragende. Früher hatte der Handwerksmeister auf der Baustelle und in der Regel auch nach Feierabend und am Wochenende seine Ruhe. Er konnte sich auf seine Arbeit konzentrieren oder am Wochenende entspannen. Doch mit der mobilen Telefonie und dem wachsenden Einsatz von Smartphones hat sich das grundlegend geändert. Nicht nur Anrufe erreichen den Handwerksunternehmer noch zu später Abendstunde, vor allem E-Mails, SMS oder Nachrichten über WhatsApp & Co werden zu jeder Tages- und Nachtzeit abgesetzt und [Weiterlesen…]

Mitarbeiter-Feedback im Wandel

Mitarbeiter-Feedback im Wandel

Den meisten Mitarbeitern graut es davor. Dem Chef ergeht es oft ebenso. Einmal im Jahr steht ein Pflichttermin an: Das Jahresgespräch zwischen Chef und Mitarbeiter. Ein absoluter Klassiker in der Personalführung. Doch es zeigt sich zunehmend ein Wandel in den Unternehmen. Vor allem Kleinbetriebe und mittelständische Unternehmen, in denen kein starres Hierarchiesystem vorherrscht, verabschieden sich von dieser Form von Mitarbeitergesprächen.

Rückmeldung wichtig
Das heißt aber nicht, dass in diesen Betrieben Mitarbeiter keine Rückmeldung mehr bekommen und keine Gespräche mehr geführt werden. Feedback ist wichtig. Das steht völlig außer Frage. Denn nur, wer [Weiterlesen…]

Smartphone-Markt: Huawei verdrängt Apple

Smartphone-Markt

Die vom Marktforschungsunternehmen IDC veröffentlichten Verkaufszahlen für das 2. Quartal 2018 zeigen interessante Fakten: Der Smartphone-Markt ist einem Wandel unterworfen. So verdrängt der chinesische Hersteller Huawei Apple mit seinem iPhone von Platz zwei. Platzhirsch ist nach wie vor der [Weiterlesen…]

Markenbildung: Sag mir, wer du bist

Handwerk: Markenbildung im Maler- und Stuckateurbetrieb

Handwerksbetriebe sind fast immer kleine Familienbetriebe. In der Maler- und Lackiererbranche haben 65,5 Prozent der Betriebe in Deutschland nur maximal vier Mitarbeiter, weitere 21 Prozent beschäftigen fünf bis neun Personen. Bei dieser überwältigenden Mehrheit an Kleinbetrieben steht fast immer der Betriebsinhaber als Chef an der Spitze des Unternehmens. Anders formuliert: Hinter jedem starken Malerbetrieb steht auch ein starker Betriebsinhaber. Der Chef ist quasi das Unternehmen. Er allein drückt dem Unternehmen seinen Stempel auf. Er allein bestimmt die Strategie. Er allein bestimmt, wo es langgeht. Das zeigt sich auch heute noch deutlich in der betrieblichen Firmierung. Diese weist häufig den Namen des Inhabers oder den des Vorbesitzers aus. So kommt es nicht von ungefähr, dass oft davon die Rede ist, dass er oder sie sich im Markt „einen Namen“ gemacht hat. Nicht nur die gute Leistung der Mitarbeiter, sondern in vielen Fällen erhält der Betrieb den Auftrag wegen der ehrlichen, zuverlässigen, vertrauenswürdigen und sympathischen Art des Chefs. Der Kunde hat das Gefühl, dass zwischen ihm und dem [Weiterlesen…]

65plus: Wohnraumgestaltung im Alter

65plus: Wohnraumgestaltung im Alter

Kaum erblicken wir das Licht der Welt, machen sich die jungen Eltern Gedanken über die Kinderzimmergestaltung. Ästhetisch soll das Wandkleid sein, aber eben auch an den Bedürfnissen des Kindes orientiert. Jeder, der ein Kinderzimmer betritt, erkennt nicht erst an dem Plüschhasen in der Spieleecke, um welche Art Zimmer es sich handelt. Die Wandgestaltung spricht für sich. Es gibt sogar Farbhersteller, die Farbkonzepte mit speziellen Wandfarben für Kinderzimmer anbieten. Doch die Gesellschaft wird nicht jünger, sondern älter. Der demographische Wandel hat [Weiterlesen…]

Telefon-Knigge: Unterwegs telefonieren

Telefon Knigge: Unterwegs telefonieren

Telefonieren kann man heutzutage überall. Egal ob unterwegs im Auto,  auf der Baustelle oder vor Ort beim Großhandel. Wer mit seinen Kunden sprechen möchte, muss dafür nicht extra im Büro Platz nehmen. Er kann – dank mobilen Smartphones – von überall aus kommunizieren. Natürlich ist das auf der einen Seite sehr bequem und praktisch. Aber ist es auch immer sinnvoll? Gibt es einen Unterschied zwischen einem Gespräch aus dem Büro und dem von irgendwo unterwegs aus?

Obacht bei der Autotelefonie
Wer unterwegs im Auto telefonieren möchte, sollte in jedem Fall über eine Freisprechanlage verfügen. Ansonsten droht (zu Recht) ein Bußgeld plus 1 Punkt in Flensburg. Denn beim Autofahren gehören die [Weiterlesen…]

Unternehmer aus Leidenschaft

Unternehmer aus Leidenschaft

Wer kennt das nicht: Wird sich einer Sache mit großem Enthusiasmus, viel Freude und Engagement gewidmet, ist der Erfolg oft schon vorprogrammiert. Wer für eine Sache brennt, wächst häufig über seine Grenzen hinaus. Diese Beobachtung ist uns allen aus dem Sport bestens bekannt. Zwar wurde Deutschland 2006 nicht Fußballweltmeister, aber mit viel Herz wurde den begeisterten Fans ein wahres Fußballwunder präsentiert. Spannung bis zum Schluss und so wurde die deutsche Mannschaft von Fans und Medien zum „Weltmeister der Herzen“ gekürt. Ein schöner Turniererfolg. Und in diesem Jahr? Über die Leistung der deutschen Mannschaft liegt der „Mantel des Schweigens“. Von Leidenschaft war nichts zu sehen und nichts zu spüren. Das Ergebnis spricht für sich.

Leidenschaft im Blut
Im Unternehmersein ist das nicht anders. Nur wer für seinen Beruf brennt, wird langfristig Erfolg haben. Existenzgründer haben eine Idee, eine Vision und viel Freude an ihrem Handwerk. Gründen Menschen einen Handwerksbetrieb erfolgt dies [Weiterlesen…]

Werbung auf vier Rädern an 365 Tagen im Jahr

Autowerbung: Firmenfahzeug für die Werbung nutzen

Jeder Malerbetrieb besitzt sie. Jeder Malerbetrieb fährt sie. Die Rede ist von einem oder mehreren Firmenwagen. Sie kosten den Betrieb viel Geld. Anschaffungs- und Unterhaltungskosten müssen erst erwirtschaftet werden. Umso erstaunlicher ist es, dass in vielen Betrieben der Firmenwagen geradezu stiefmütterlich behandelt wird. Er wird als Fortbewegungsmittel genutzt, um vom Lager zur Baustelle, von Baustelle zu Baustelle, von der Baustelle zum Großhändler und wieder zurück zu fahren. Dabei werden täglich einige Kilometer Fahrtstrecke zurückgelegt. Und nicht zu vergessen: Beim Kunden vor Ort steht der Firmenwagen auf einer privaten oder öffentlichen Parkfläche, in der Regel gut sichtbar für Anwohner, Fußgänger oder vorbeifahrende Fahrzeugführer. Der Firmenwagen ist daher nichts anderes als eine „mobile Litfaßsäule“. Genau das sollten [Weiterlesen…]

Der Telefon-Knigge: Richtig telefonieren – so geht’s

Der Telefon-Knigge: Richtig telefonieren -  so geht’s
Jeder tut es – meist sogar täglich und mehrfach. Telefonieren. Gerade deshalb sind wahrscheinlich auch sehr viele Menschen der Meinung, dass Telefonieren keine große Sache sei. Immerhin ist das Telefon das Kommunikationsmittel im Berufsalltag schlechthin. Und auch privat nutzt es jeder.

Aber ist richtiges Telefonieren wirklich so einfach? Gibt es nicht vielleicht doch einige Dinge, die eventuell nicht optimal laufen, derer man sich aber keinesfalls bewusst ist, weil sie in Fleisch und Blut übergegangen sind? Dinge, über die man [Weiterlesen…]

Stress vor dem Sommerurlaub? Die Checkliste “Urlaubsvorbereitung“ hilft

Checkliste Urlaubsvorbereitung

Kurz vor dem Sommerurlaub ist das Arbeitspensum für viele Inhaber von Maler- und Stuckateurbetrieben immens. Der Stresspegel ist kaum auszuhalten. So viele Dinge müssen organisiert und koordiniert werden, damit es in die wohlverdienten Ferien gehen kann. Im Kopf kreisen viele Gedanken. Nichts von alldem darf vergessen werden. Und dann passiert es meistens doch und der störende Anruf des Mitarbeiters, des Architekten oder des Steuerberaters erreicht den Chef frühmorgens im Urlaub. Dass muss nicht sein. Wer vor Urlaubsbeginn die Weichen so stellt, dass in der Urlaubszeit alles reibungslos weiter läuft, sollte seine Erholung voll auskosten können.

Koordination des laufenden Geschäftsbetriebs
Damit während der Abwesenheit des Chefs im Unternehmen alles nach Plan und glatt läuft, müssen verschiedene Faktoren im Vorfeld gut organisiert sein. Vor allem der reibungslose Ablauf bereits begonnener Baustellen sollte gewährleistet sein. Dafür kann eine [Weiterlesen…]

DSGVO: Das müssen Sie bei Ihrer Website beachten

DSGVO: Das müssen Sie bei Ihrer Website beachten
Mittlerweile hat es sich auch bei vielen Handwerksbetrieben herumgesprochen, dass die seit 25. Mai 2018 geltende Europäische Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, auch Webseitenbetreiber und damit fast jeden Handwerksbetrieb betrifft. In den letzten Jahren ist die Zahl der sich online präsentierenden Handwerksbetriebe sprunghaft angestiegen, denn im digitalen Zeitalter dürfte ohne Internetpräsenz eine erfolgreiche Marktwahrnehmung fast nicht mehr möglich sein. Doch jetzt droht Gefahr. Unseriöse [Weiterlesen…]

Wenn´s schief läuft: Den Richtigen kritisieren ist nicht schwer

Wenn´s schief läuft: Den Richtigen kritisieren ist nicht schwer
Wer mit Menschen zu tun hat, der kommt irgendwann an den Punkt, wo etwas aus dem Ruder läuft. Ein anderer hält sich nicht an die Regeln. Er macht es anders als es besprochen war. Oder einfach anders als es üblich ist. Das ist so unter Menschen. Fehler sind normal und Fehlverhalten auch. Weil aber in einem Malerbetrieb alle in die gleiche Richtung laufen müssen, liegt es nun am Chef, den Mitarbeitern zu sagen, was falsch gelaufen ist. Modern formuliert nennt man das „Feedback“ oder schlicht und einfach Kritik. Kritik ist immer irgendwann notwendig, damit Fehler nur einmal und nicht [Weiterlesen…]

Wie Chefs ihre Mitarbeiter für die Digitalisierung gewinnen

Mitarbeiter im Maler-Handwerk für die Digitalisierung gewinnen

Der digitale Malerbetrieb ist kein Marketinggag. Der digitale Wandel bestimmt unser Leben, privat wie beruflich, und macht vor dem Handwerk nicht halt. Digitale Arbeitsprozesse halten immer mehr Einzug in die Betriebe. Das fängt im Büro an und setzt sich auf der Baustelle fort. Betriebsinhaber wissen nur allzu gut, um die Vorteile, die ihnen die Digitalisierung bietet. So sahen in der Malerblog.net-Umfrage (siehe Schaubild) 83,8 Prozent der Teilnehmer als dominierenden Grund für die Digitalisierung von Maler- und Stuckateurbetriebe die [Weiterlesen…]

Verändertes Kaufverhalten: Der Kunde von heute ist hybrid

Verändertes Kaufverhalten: Der Kunde von heute ist hybrid

In den letzten Jahren hat sich das Kaufverhalten der Menschen geändert. Darüber muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Jeder kennt dies von sich selbst. Wer nur 10 Sekunden über sein eigenes Kaufverhalten nachdenkt, wird schnell wissen, was gemeint ist. Während in früheren Zeiten der Gang ins Geschäft die einzige Möglichkeit war, sich über die gewünschten Waren zu informieren oder diese zu kaufen, hat sich dies im Internetzeitalter grundlegend geändert. Heutzutage ist der Kunde hybrid, das heißt er ist sowohl offline als auch online unterwegs. Dabei geht es nicht nur um Bestellungen im Online-Shop. Auch wer offline unterwegs ist, also seine [Weiterlesen…]

Mitarbeiter-Motivation: Auf diese vier Punkte kommt es an

Motivation der Mitarbeiter im Malerbetrieb steigern

Gut gelaunte, motivierte und fleißige Mitarbeiter hat jeder Maler- und Stuckateurunternehmer gern in seinem Unternehmen. Denn wenn alle an einem Strang ziehen und für die gleiche Sache arbeiten, bringt das den Betrieb nach vorn und führt zum Erfolg – und es stärkt das Betriebsklima. Es gibt Mitarbeiter, die sind immer „in der Spur“, andere hingegen wirken demotiviert, reduzieren vielleicht ihre Leistungsbereitschaft und sind mit weniger Elan bei der Sache.

Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Es gibt eben Mitarbeiter, die machen einen tollen Job und solche, die das nicht unbedingt tun. Wenn einige Mitarbeiter ihre Leistung allerdings runter schrauben, kann dies wiederum für [Weiterlesen…]

Baustellen-Alarm: Fünf Schwachstellen, die den Baustellenerfolg gefährden

Baustellen-Alarm: Fünf Schwachstellen, die den Baustellenerfolg gefährden
Es kommt doch immer alles anders als man denkt. Diese alte Binsenweisheit enthält viel Wahres. So mancher Malerunternehmer kann davon ein Lied singen, wenn er an die eine oder andere Baustelle denkt. Da wird ein Angebotspreis mühevoll kalkuliert und ein schöner Gewinn eingepreist. Damit die Baustelle diesen Kalkulationsgewinn auch abwirft, darf nichts schief gehen. Doch das Leben ist voller Überraschungen und so ist es auch mit Baustellen. Mitarbeiter werden krank. Unvorhergesehene Arbeiten bringen den Zeitplan durcheinander. Material fehlt, wenn’s gebraucht wird. Geräte gehen verloren und sind unauffindbar. Mit solchen Problemstellungen, solchen Engpässen, müssen sich Maler- und Stuckateurbetriebe täglich auseinandersetzen.

Um diesen Engpässen erfolgreich zu begegnen, muss der Malerunternehmer vorausschauend handeln. Wer sich der Schwachstellen bei der Baustellenabwicklung bewusst ist, wird mit den erforderlichen Organisationsmaßnahmen Engpässe vermeiden [Weiterlesen…]

Fünf gute Gründe für mehr Ordnung auf der Baustelle und im Büro

Fünf gute Gründe für mehr Ordnung auf der Baustelle und im Büro
„Ordnung ist etwas für Dumme. Das Genie beherrscht das Chaos.“ – Wer kennt nicht diesen coolen Spruch und hat ihn sich im passenden Moment schon einmal zu eigen gemacht. Aber stimmt er auch? Die Antwort kennt jeder. Chaos ist nicht beherrschbar, weder von multitaskingfähigen Menschen noch von sonstigen Genies. Ganz abgesehen davon sind die „Suchkosten“ die durch Unordnung entstehen, gerade im unternehmerischen Bereich, viel zu hoch.

Suchkosten minimieren
Müssen Mitarbeiter im Büro nach Belegen, im Lager nach Werkzeugen und auf der Baustelle nach dem richtigen Material suchen, dann fallen unnütze Arbeitszeiten und damit Lohnkosten an. Diese Suchkosten gilt es natürlich zu vermeiden. Das ist Ziel unternehmerischen Handelns. Daher hat der Betriebsinhaber und Chef ein Interesse an einem [Weiterlesen…]

Zu viele Aufträge: Wie vermittelt man dem Kunden, dass er warten muss?

Der Auftragsboom: Lange Auslastungszeiten dem Kunden richtig vermitteln

Landauf landab berichten regionale und überregionale Print- und Onlinemedien über den Auftragsboom im Bauhandwerk und die daraus für Kunden resultierenden oft wochen- bis monatelangen Wartezeiten. Für das Handwerk sind lange Auslastungszeiten zwar sehr schön, stellen die Betriebe  aber vor ein völlig neues Problem. Sie müssen den Kunden vermitteln, dass sowohl das Angebot als auch die Auftragsausführung nicht von heute auf morgen erfolgen können, sondern aufgrund der guten Auftragslage des Betriebs Zeit bedürfen. Auf diese Kundengespräche bereiten sich viele Betriebe leider nicht vor. Sie versetzen sich nicht in die Lage des Kunden und verhalten sich daher oft falsch. Das führt vielfach zu Irritationen und Missverständnissen und lässt den Betrieb in einem [Weiterlesen…]

Wer diese 6 Dinge beachtet, bringt seine Mitarbeiter zur Bestleistung

Mitarbeiterführung: Das Beste aus den Mitarbeitern herausholen
Die Auftragslage im Malerhandwerk ist nach wie vor mehr als gut. Es gibt extrem viel zu tun für die Unternehmen und viele arbeiten unter immensem Zeitdruck. Tempo ist angesagt. Der gesetzte Zeitplan muss geschafft und Baustellen zügig abgearbeitet werden. Eine gute Leistung aller Mitarbeiter ist jetzt mehr als unverzichtbar. Alle sollten „an einem Strang ziehen“, ihr Bestmögliches geben und voll motiviert bei der Sache sein, damit es für das Unternehmen richtig rund läuft.

Mitarbeiter perfekt coachen
Wer möchte, dass Mitarbeiter auf Baustellen ihr Bestmögliches geben, muss ihnen dabei helfen, dies erreichen zu können. Sie benötigen [Weiterlesen…]

Auftrags-Alarm: Mit dem Betrieblichen Engpassmanagement (BEM)© den Handwerksbetrieb im Griff

Auftrags-Alarm: Mit dem Betrieblichen Engpassmanagement (BEM)© den Handwerksbetrieb im Griff
Der Bauboom setzt dem Handwerksmarkt zu. So müssen Kunden derzeit Wochen bis Monate auf einen Termin mit einem Handwerker warten. Das stimmt die Kunden nicht freudig und jeder denkt, die Freude wäre auf der Seite der Handwerker. Vergessen wird dabei häufig, dass diese Situation auch für Handwerksbetriebe eine echte Herausforderung darstellt. Zu viele Aufträge können einen Unternehmer ebenso stressen wie eine schlechte Auftragslage. Werden hier Fehler gemacht, so führt dies schnell zu Engpässen, die weitere Probleme nach sich ziehen und die erfolgreiche Auftragsabwicklung massiv gefährden können. Daher ist gerade in Zeiten voller Auftragsbücher der Chef in vielfältiger Weise gefordert. Betriebliches Engpassmanagement© wird für Malerunternehmer in dieser Zeit überlebenswichtig.

Unter Betrieblichem Engpassmanagement (BEM)© ist die Gesamtheit von Maßnahmen zu verstehen, die einem Unternehmer zur Verfügung stehen, um Koordinationsprobleme in seinem Unternehmen zu vermeiden oder zu beheben. Das Zauberwort heißt hier [Weiterlesen…]

Das geht uns alle an: Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Humanoide Robotik - Pepper: Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Digitalisierung ist ein Begriff, um den man nicht mehr herum kommt. Die Welt hat sich geändert. Das Leben in dieser Welt hat sich verändert und die weitere Entwicklung schreitet fast unbemerkt voran. Doch sie ist rasant. Viele Prozesse im Alltag laufen mittlerweile digitalisiert ab. Man denke nur an das Smartphone. Jeder hat es, jeder nutzt es, keiner kann mehr ohne. Dabei ist die Technologie noch jung. Gerade einmal vor zehn Jahren kam das erste Smartphone auf den Markt.

Mittlerweile hat die Digitalisierung auch das Maler- und Stuckateurhandwerk erreicht. Arbeitsprozesse und -abläufe werden mehr und mehr digitalisiert. Während einige Unternehmer noch damit „kämpfen“, sich mit den neuen Dingen zu arrangieren und zu befassen, während sie also versuchen sich in der digitalen, betrieblichen Umgebung zurecht zu finden, gibt es jedoch bereits Technologien, die einen ganz massiven Schritt weiter [Weiterlesen…]

Neue Chance für Styropor: WDVS-Recycling greifbar nah

Zukunft Polystyrol: WDVS-Recycling greifbar nah
Dämmungen mit expandierendem Polystyrol (EPS), umgangssprachlich als Styropor bekannt, sind in der Vergangenheit stark in Verruf geraten, da alte, verbaute Dämmplatten meist HBCD enthalten und damit als „gefährlicher Abfall“ deklariert sind. Nach dem Entsorgungsdebakel der HBCD-haltigen Abfallstoffe, dürfen diese seit Mitte letzten Jahres wieder in normalen Verbrennungsanlagen entsorgt werden, allerdings unter hohen Nachweisauflagen. Besser als Verbrennen ist aber zweifelsohne das Recyceln. So könnten CO2-Emissionen gesenkt und gleichzeitig neue Rohstoffe gewonnen werden, die wieder zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden könnten. Doch das Recycling von EPS-Dämmplatten, die mit allerhand Baustoffen verschmutzt sind, ist kompliziert. Jetzt scheint ein Durchbruch geschafft.

Malerblog.net berichtete bereits im Jahr 2014 von einem bahnbrechenden Recyclingprozess, dem sogenannten CreaSolv®-Verfahren, das sich zum damaligen Zeitpunkt als Forschungsprojekt aber noch in der Testphase im Labor befand (https://www.malerblog.net/das-geht-jeden-maler-an-neues-verfahren-fuer-wdvs-recycling/). Was damals ein vielsprechender Ansatz war, wird jetzt zunehmend Realität. In Terneuzen, einer Gemeinde im Südwesten der Niederlande, entsteht derzeit eine Pilotanlage, die zukunftsweisend ist. An diesem groß angelegten und von [Weiterlesen…]

Umfrage-Ergebnis: Der Kampf der Maler- und Stuckateurbetriebe mit der Digitalisierung

Umfrage-Ergebnis: Der Kampf der Maler- und Stuckateurbetriebe mit der Digitalisierung
Mit ihren Kunden tauschen sich Maler- und Stuckateurbetriebe schon recht rege digital aus. Die digitale Kommunikation mit Geschäftspartnern hinkt da noch hinterher. Hier werden digitale Kommunikationsmöglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Zu diesem Fazit kam der erste Teil des Beitrags, der das Ergebnis der Malerblog.net-Umfrage im Hinblick auf den Status quo der digitalen Geschäftskommunikation näher beleuchtete (https://www.malerblog.net/umfrage-ergebnis-digitale-kommunikation-mit-kunden-und-geschaeftspartnern/). 

Der Maler und Stuckateur ist viel unterwegs, im Büro, auf der Baustelle, bei Kunden. Diese Mobilität muss sich natürlich in der betrieblichen Digitalisierung widerspiegeln. Für den digitalen Malerbetrieb sollten daher „mobiles Arbeiten“ und „digitale Vernetzung von Büro und Baustelle“ Teil seiner Digitalisierungsstrategie sein. Ob dies bereits von den Betrieben erkannt und umgesetzt wurde, beleuchtet der zweite Teil des Umfrage-Ergebnisses.

Das A und O einer erfolgreichen Baustelle ist die Arbeitsplanung. Sie liefert die Basisdaten, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte [Weiterlesen…]

Mit Cargobikes zum Kunden – Testpiloten gesucht

Foto: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Die Diskussion über Dieselfahrverbote in deutschen Städten ist in vollem Gang. Doch das ist nur die eine Seite. Schon seit Jahren führen in Städten verstopfte Straßen zur Rushhour zu einem riesigen Zeitaufwand. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass in Großstädten die Parkplatzsuche einer Odyssee gleicht und in vielen Altstädten die Gassen so eng sind, dass heutige PKWs sich nur mühsam hindurchquälen können. Handwerker, die Stadtkunden betreuen, müssen sich täglich damit auseinandersetzen. Da sind alternative Fortbewegungsmittel gefragt. [Weiterlesen…]

Wer diese 5 Dinge vermeidet, reduziert Stress

Wissen wie es geht: Stress vermeiden im Malerbetrieb

Zu viel Stress und Hektik, ständig unter Zeitdruck. Zu viele Aufgaben, die erledigt werden müssen, keine Zeit für wirklich wichtige Dinge. Keine Zeit, sich zu überlegen, wo man mit seinem Betrieb eigentlich hin will. Dieses Gefühl  kennen viele Maler und Stuckateure. Ein Kreislauf, der einem richtig zusetzen kann. Es ist nicht leicht aus diesem Trott auszubrechen. Aber es ist möglich, einige Dinge abzustellen, damit der Stress etwas weniger wird. Denn wer die richtigen Dinge zur richtigen Zeit tut, die richtigen Prioritäten setzt, der schafft es, alte Verhaltensmuster abzulegen und damit Stress [Weiterlesen…]

Umfrage-Ergebnis: Digitale Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern

Umfrage-Ergebnis: Digitale Kommunikation mit Kunden und GeschäftspartnernWir befinden uns im Jahr 2018. Die Digitalisierung hat uns seit Jahren fest im Griff. Die digitale Transformation ist greifbar und spürbar. Doch wie digital sind Maler- und Stuckateurbetriebe? Ist der digitale Wandel in dieser Handwerksbranche schon angekommen? Um diese Fragen zu klären, startete Malerblog.net eine Online-Umfrage (https://www.malerblog.net/die-grosse-umfrage-wie-digital-sind-maler-und-stuckateurbetriebe/) 296 Teilnehmer haben sich die Zeit genommen und die Fragen beantwortet. Fast die Hälfte der Teilnehmer sind Kleinbetriebe von bis zu 5 Mitarbeitern (47,3%). Gemeinsam mit der nächstgrößeren Gruppe (6-10 Mitarbeiter) stellen sie mehr als Zweidrittel der Teilnehmer.

Umfrage: Wie groß ist Ihr Maler-und Stuckateurbetrieb?

Die digitale Kommunikation wird im digitalen Zeitalter immer wichtiger. Damit ist allerdings nicht ein einfaches Telefongespräch gemeint. Heutzutage ist Kommunikation wesentlich umfassender zu sehen und reicht von der ersten Kundenansprache bis zum digitalen Informationsaustausch in Echtzeit. Die Kommunikationsmedien hierfür sind vielfältig. Sie für den eigenen Betrieb in der digitalen Arbeitswelt gewinnbringend zu nutzen, ist die Aufgabe des Unternehmers. Der erste Teil der Umfrageauswertung  widmet sich daher der digitalen Kommunikation mit Kunden und [Weiterlesen…]

Frau Kundin entscheidet – das Verkaufsgespräch richtig führen

Frauen als Kundin  Schon mal ein Ehepaar beim Klamottenkauf in einer Boutique oder im Kaufhaus beobachtet? In den meisten Fällen läuft es so ab, dass sie ihm die zu probierenden Kleidungsstücke anreicht, während er diese anprobiert und sich schließlich für das Kleidungsstück entscheidet, was sie für das Beste hält. Trotzdem wird er hinterher behaupten, er habe das Kleidungsstück ausgesucht.

Dieses Verhalten ist oft symptomatisch für die Beziehung zwischen Mann und Frau und kann auf viele andere Bereiche und Ebenen übertragen werden. Frauen sind eben sehr geschickt. Obwohl sie häufig Dinge eindeutig entscheiden, schaffen sie es, dem Mann das Gefühl zu geben, er habe die Richtung vorgegeben. Und das muss auch so sein, immerhin soll es ja harmonisch zugehen und das „starke Geschlecht“ soll das [Weiterlesen…]

Rückgang bei Bautenfarben – steigende Rohstoffpreise – Titandioxid weiter knapp

Bautenfarben, Titandioxid, Hinter der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie liegt ein ausgesprochen durchwachsenes Geschäftsjahr. Dieses Fazit zog der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL) auf seiner Wirtschaftspressekonferenz an 19. Februar 2018. Der VdL vertritt rund 250 Lack- und Druckfarbenunternehmen.

Industrielacke, Bautenfarben, Druckfarben
Der Absatz von Lacken, Farben und Druckfarben reduzierte sich im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf 1,7 Millionen Tonnen. Gleichzeitig konnte aber ein Umsatzplus von 0,2 Prozent verzeichnet werden. Diesen Umstand erklärt der Verband dahingehend, dass es den Unternehmen gelungen sei, die hohen Rohstoffkosten zumindest teilweise an die [Weiterlesen…]

Setzen Sie den Rotstift an – 10 Tipps zur Kosteneinsparung / Teil 2

Setzen Sie den Rotstift an – 10 Tipps zur Kosteneinsparung / Teil 2

Wie Handwerksbetriebe bei Material, Überstunden und Bankdarlehn Kosten sparen können, wurde in Teil 1 des Beitrags in der letzten Woche thematisiert (https://www.malerblog.net/setzen-sie-den-rotstift-an-10-tipps-zur-kosteneinsparung/) Die nachfolgenden fünf Tipps beschäftigen sich mit Kosteneinsparungen bei Versicherungen und im Büro. Auch hier lohnt es sich mit wachsamen Augen die Kosten stets im Blick zu haben. [Weiterlesen…]

Setzen Sie den Rotstift an – 10 Tipps zur Kosteneinsparung

Setzen Sie den Rotstift an – 10 Tipps zur Kosteneinsparung

Wenn der Betrieb gut läuft, sehen viele Unternehmer nicht die Notwendigkeit, Kosten auf den Prüfstand zu stellen. Doch das ist ein Fehler. Auch in guten Zeiten, sollten die Kosten regelmäßig überprüft werden, denn sinkende Kosten stärken die eigene Marktposition und machen den Betrieb wettbewerbs- und zukunftsfähiger. Was für den einen Betrieb eine Kür ist, ist für den anderen eine Pflicht. Denn für Betriebe, in denen es nicht so gut läuft, ist Kostensenkung oberstes Gebot.  

Kosten sind oft das Zünglein an der Waage. So entsteht ein Gewinn immer nur, wenn die Kosten niedriger sind als der [Weiterlesen…]

Wer Gewinn machen will, muss dem Marktpreis den Kampf ansagen

Wer Gewinn machen will, muss dem Marktpreis den Kampf ansagen

„Was kostet ein Quadratmeter Filzputz?“ Diese Frage stellen sich Maler- und Stuckteurunternehmer immer wieder. Die meisten denken dabei allerdings nicht „was kostet“, sondern „was darf kosten“. Dahinter steht der Gedanke, dass der Markt nur einen ganz bestimmten Preis akzeptiert. Dass der Kunde also bereit ist, nur einen ganz bestimmten Preis zu bezahlen. Diesen Preis nennt man „Marktpreis“ und meint damit den Preis, zu dem Aufträge vergeben werden. Der Preis, zu dem man neue Arbeit bekommt. Falsch ist das alles erstmal nicht. Wenn ein Unternehmer seine Aufträge über Ausschreibungen bekommt, dann ist genau das die Grundlage einer jeden Vergabe. Mehrere Bieter tragen ihre Preise in ein vorgefertigtes Leistungsverzeichnis ein. Irgendjemand vergleicht die Preise und erteilt dem Billigsten den Auftrag. Das Leistungsverzeichnis ist dabei die Grundlage für den Vergleich und die Vergabe. Hier sind die auszuführenden Leistungen möglichst eindeutig und ausführlich beschrieben – vergleichbar eben. So wird eine Art Ausführungsstandard definiert und das macht den Preisvergleich erst möglich: Gleiche Leistung von unterschiedlichen Anbietern zu unterschiedlichen [Weiterlesen…]

Die große Umfrage: Wie digital sind Maler- und Stuckateurbetriebe?

Die große Umfrage: Wie digital sind Maler- und Stuckateurbetriebe?Über Digitalisierung wird viel geschrieben. Über Digitalisierung wird viel geredet. Handwerk 4.0 ist in aller Munde. Aber mal Hand aufs Herz: Wie digital sind Maler- und Stuckateurbetriebe? Wo sind die Betriebe bereits digital unterwegs? Welche digitalen Technologien werden schon eingesetzt?

Malerblog.net will wissen, wie weit die Digitalisierung bereits in den Betrieben angekommen ist und startet dazu eine Online-Befragung, die im Folgenden abgerufen werden kann. Die Befragung endet am 15. Februar 2018. Die Auswertung wird später auf Malerblog.net veröffentlicht. [Weiterlesen…]

Den Tapetentrends 2018 auf der Spur

Den Tapetentrends 2018 auf der SpurSchön ist, was gefällt. – Dieses Sprichwort hat jeder schon einmal gehört. Doch für Maler ist dieser Satz mehr als nur ein Sprichwort. Der Maler muss den Wänden in den Wohnräumen seines Kunden Individualität verleihen, und zwar die vom Kunden gewünschte Individualität. Für den Maler ist das Sprichwort daher ein Leitsatz, der ihm bei der Kundenberatung Orientierung bietet. Was gefällt dem Kunden? Was sind seine Wünsche? Das gilt es für den Maler im Gespräch herauszufinden und sodann dem Kunden das Wandkleid, das sich der Kunde erträumt hat, zu präsentieren. Ein Wandkleid, das ihm „auf den Leib geschneidert“ ist. Ein Wandkleid, das ihm, dem Kunden, gefällt.

Tapete als individuelle Wandkreation
Für die Wandgestaltung bleibt die moderne Tapete weiterhin ein unverwechselbares Stilmittel. Sie bietet unendlich viele Möglichkeiten, Wohntrends umzusetzen und Kundenwünsche zu erfüllen. Hier gewinnt der Wunsch nach persönlicher Farbgestaltung offensichtlich an Bedeutung. Frank Seemann, Marketingleiter von Erfurt & Sohn, führt dazu aus: „Wir beobachten im Bereich der Innenausstattung derzeit eine Trendwende: So sinkt die Nachfrage nach Tapeten mit [Weiterlesen…]

Wenn der Kunde sauer ist…

Wenn der Kunde sauer ist…Jeder gibt sein Bestes, im Malerbüro wie auf der Baustelle. Und doch passiert es: Ein Kunde ruft an und macht seinem Unmut Luft. „Was haben Sie gemacht? Wie stellen Sie sich das vor? Damit bin ich nicht einverstanden“, schallt es dem Chef lautstark entgegen. Auf solche Gespräche hat niemand Lust, kein Mitarbeiter und auch kein Chef. Aber gibt es eine Alternative? Kurz gesagt: Nein, die gibt es nicht. Also: Augen zu und durch. Halt! Das ist genau die falsche Einstellung. Wer so handelt, handelt nicht unternehmerisch. Der Leitsatz für unternehmerisches Handeln lautet in einem solchen Fall vielmehr: [Weiterlesen…]

Jetzt den „Marketing-Check 2018“ machen!

Jetzt den „Marketing-Check 2018“ machen!Wie jedes Unternehmen müssen sich auch Maler- und Stuckateurbetriebe, gleich welcher Größenordnung, dem Thema „Marketing“ widmen, denn es ist ein zentraler Aspekt der Unternehmensführung und damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor unternehmerischen Handelns. Für Maler- und Stuckateurunternehmer ist der Beginn eines neuen Jahres, wenn es etwas ruhiger im Betrieb zugeht und der Chef viel Zeit im Büro verbringt, ein guter Zeitpunkt, um die eigene betriebliche Marketing-Strategie auf den Prüfstand zu stellen und zu überdenken. Haben sich die ergriffenen Marketingmaßnahmen der zurückliegenden Jahre bewährt? Konnte die gewünschte Zielgruppe erreicht und die Umsätze gesteigert werden? Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten? Fragen über Fragen. Wer ehrlich zu sich selbst ist, weiß schnell, ob er auf einem guten Weg ist oder ob er eine Kurskorrektur einleiten sollte.

Marketing-Check 2018
Malerblog.net stellt Maler- und Stuckateurbetrieben eine Checkliste zur Verfügung, mit der Betriebsinhaber und Führungskräfte ihren individuellen „Marketing-Check“ machen können. Der „Marketing-Check 2018“ dient hierbei als Hilfsmittel, um zu erkennen, was gut läuft und was weniger gut läuft, sprich wo Optimierungspotenzial besteht. So lassen sich schnell Visionen & Strategien für das neue Jahr entwickeln.

Werden alle Fragen mit „Ja“ beantwortet, hat der Betrieb sein Marketing sicherlich gut im Griff. Bei jeder mit „Nein“ beantworteten Frage, sollte die gewählte Marketing-Strategie eingehender durchleuchtet und überprüft werden.

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Glücksforschung im Handwerk! Online-Umfrage zum Mitmachen!

Glücksforschung im Handwerk! Online-Umfrage zum Mitmachen!Das Bedürfnis nach Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden hat jeder Mensch. Doch wie glücklich sind Handwerker? Welche Bedeutung hat die Arbeit für ihre Lebenszufriedenheit? Diese sehr subjektive Empfindung kann nicht rein objektiv anhand von Kennzahlen festgestellt werden. Um dies klären zu können, müssen vielmehr Handwerker befragt [Weiterlesen…]

Das ist neu in 2018: Alles, was Maler und Stuckateure wissen sollten!

Das ist neu in 2018: Alles, was Maler und Stuckateure wissen sollten!Das neue Jahr bringt wieder zahlreiche Neuerungen. Die folgenden sollten Maler und Stuckateure kennen.

1) Anhebung der GWG-Grenze auf 800 Euro
Die Schwelle zur Abschreibung sogenannter geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG) wird ab 1. Januar 2018 von 410 Euro auf netto 800 Euro angehoben. Geringwertige Wirtschaftsgüter können zu 100 Prozent in dem Jahr der Anschaffung abgeschrieben werden (sog. Sofortabschreibung). Die Anhebung der GWG-Grenze dürfte daher einen [Weiterlesen…]

Exklusiv dem Preiskampf entkommen

Einzigartig sein und dem Preiskampf den Kampf ansagen
Im Malerhandwerk „wütet“ vielerorts ein harter Preiskampf. Es gibt immer einen, der die Arbeit noch einen Ticken günstiger anbieten kann. Übrig bleibt bei manchen Wut und Frust. Andere wiederum gehen die Sache anders an – und gewinnen auf ganzer Linie.

Neue Wege gehen – anders sein
Fürstenfeldbruck an einem sonnigen Wintertag. Hinter dem großen Rolltor einer geräumigen Werkstatt stehen acht Malermeister und Malermeisterinnen konzentriert an ihren Arbeitsplätzen und hängen an den Lippen des Mannes, der mit Kelle und Putz gestikulierend alle Aufmerksamkeit auf sich [Weiterlesen…]

Viele Aufträge? Kein Geld verdient?

Viele Aufträge? Kein Geld verdient?

Sowohl die Neubautätigkeit im Wohnungsbau als auch der hohe Sanierungs- und Renovierungsbedarf bescheren dem deutschen Bauhandwerk eine anhaltend gute Konjunktur. Die Bauwirtschaft blickt daher auf ein gutes Jahr 2017 zurück und blickt ebenso positiv in die Zukunft. So wird für das Handwerk im Bauhauptgewerbe mit einer Umsatzsteigerung in 2017 von 4 Prozent und in 2018 um 3 Prozent gerechnet. Für die Sparte Ausbau rechnet die Bauwirtschaft ebenfalls mit einer soliden Stabilisierung von Nachfrage und Umsatz. Eine Umsatzentwicklung von 2,6 Prozent wird für 2017 und in 2018 von 2 Prozent erwartet. Diese Einschätzung gab Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, anlässlich des 5. Deutschen Bauwirtschaftstages in Berlin, bekannt.

Betrieb, Wachstum, Gefahr
Mehr Umsatz bedeutet für die meisten Betriebe auch mehr Arbeit, sprich mehr Aufträge. Um diese abwickeln zu können, wurden in den zurückliegenden, wirtschaftsstarken Jahren, neue Gesellen eingestellt. Auftragsspitzen werden darüber hinaus häufig mit Leiharbeitnehmern aufgefangen. So stieg laut Statistik-Portal statista die Zahl der [Weiterlesen…]

Das rockt: Bowie, Prince und Hendrix und die Pantone Farbe des Jahres 2018

Pantone Farbe des Jahres 2018Das Internationale Farbinstitut Pantone kürt in jedem Jahr „The color of the Year“. Für 2018 stellt das Unternehmen die Farbe „Pantone 18-3838 Ultra Violet“ vor.

Der dramatisch wirkende und provokante, relativ dunkle Lilaton Ultra Violet löst den Vorgänger Greenery ab und steht im krassen Gegensatz zu diesem. Über das gesamte Jahr haben Farbexperten weltweit Farbtrends aus Mode, Kunst und Design aufgespürt, um schließlich diese [Weiterlesen…]

Aufschieberitis: Wenn Baustellen einfach nicht fertig werden…

Aufschieberits - wenn Handwerker mit Baustellen nicht fertig werden

Das Ausbauhandwerk brummt. Die Betriebe sind voll mit Arbeit und das für Monate im Voraus. Arbeit ohne Ende. Dem Handwerk geht es so gut wie noch nie. Schön, wenn da der eigene Betrieb ein Stück vom Kuchen abbekommt. Aber Achtung: Wer viele Baustellen hat, der hat auch viele Probleme. Gerade jetzt vor dem Jahreswechsel, vor den Feiertagen, sollen viele Baustellen noch fertig werden. Das macht doppelt Sinn.

Wer fertig stellt, kann abrechnen
Arbeiten die abgeschlossen sind, können abgerechnet werden. Das ist gerade vor dem Hintergrund des Jahreswechsels wichtig. Denn Arbeiten, die nicht fertig geworden sind, sind als halbfertige Arbeiten zu bewerten und in den Jahresabschluss einzustellen. Diese Bewertung ist ein zusätzlicher Aufwand, auf den verzichten kann, wer die Arbeiten abschließt und [Weiterlesen…]

Bei Schnee und Eis sicher durch den Winter

Bei Schnee und Eis sicher durch den Winter Fast ein Drittel (31 Prozent) der 16- bis 25-Jährigen sind auf ihrem Weg zur Arbeitsstelle oder Ausbildungsstelle schon einmal in eine gefährliche Situation geraten. Jeder sechste junge Berufstätige (17 Prozent) hatte sogar schon einmal einen Wegeunfall. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, repräsentative Umfrage für das Präventionsprogramm „Jugend will sich er-leben“ (JWSL), die im Auftrag der Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) durchgeführt wurde.

Doch nicht nur junge Menschen erleben gefährliche Situationen. Letztendlich ist jeder, der sich im Straßenverkehr bewegt, potenziell gefährdet. Herbst und Winter sind zwei tückische Jahreszeiten für Autofahrer. Nasses Herbstlaub, Glätte und [Weiterlesen…]

Selbständige Mitarbeiter? So geht´s …

Selbständige Mitarbeiter? So geht´s …In vielen Maler- und Stuckateurbetrieben entscheidet der Chef über jede Kleinigkeit. Völlig richtig, werden vielleicht einige denken. Immerhin ist der Chef der Mittelpunkt des Unternehmens, trägt die alleinige Verantwortung und entscheidet logischerweise was wie gemacht wird. Allerdings liegen zwischen „Entscheidungen treffen“ und „Ziele für das Unternehmen vorgeben“ große Unterschiede. Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen sind nämlich zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe.

Eigeninitiative Fehlanzeige
Für viele Unternehmer liegt das Problem auf der Hand. Sie treffen permanent für ihre Mitarbeiter Entscheidungen. Der Mitarbeiter weiß nicht weiter? Der Chef sagt wie es weiter geht. Der Mitarbeiter hat eine Frage? Der Chef beantwortet sie. Der Mitarbeiter hat ein vermeintliches Problem? Der Chef löst es. Er trifft bei allen auftretenden Fragen Entscheidungen und führt Lösungen herbei.

Permanent klingelt das Chef-Handy. Oft wollen Mitarbeiter [Weiterlesen…]

Weihnachtsfeier – gut gedacht, aber schlecht gemacht

Weihnachtsfeier – gut gedacht, aber schlecht gemacht

„Alle Jahre wieder…“ so tönt es nicht nur aus dem Radio. Alle Jahre wieder lädt der Chef zur Weihnachtsfeier. Die jährliche Weihnachtsfeier ist in vielen Maler- und Stuckateurbetrieben gelebte Tradition. Darauf kann und darf aus Sicht des Unternehmers nicht verzichtet werden. Umso enttäuschter zeigt sich der Chef, wenn zahlreiche Mitarbeiter der Einladung nicht folgen oder auf der Betriebsfeier keine gute Stimmung aufkommen will. Das kann natürlich daran liegen, dass es um [Weiterlesen…]

Bitte nicht stören! Anrufe richtig abweisen

Bitte nicht stören! Anrufe mit dem Smartphone ablehnen

„Ich bin im Kino“, so lautete eine SMS, die ein Handwerker um die Mittagszeit an einen Kunden sandte. Was war passiert? Hatte der Handwerker sich etwa schon in den Feierabend verabschiedet? Das war mitnichten der Fall. Der Handwerker saß bei einem Kunden. Es ging um ein Auftragsgespräch, das seine ganze Konzentration forderte und das keiner Störung bedurfte. Der Anruf kam äußerst ungelegen und so wurde kurz getippt und [Weiterlesen…]

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit…

Handwerk 4.0: Digitalisierung für Maler und Stuckateure
Jeder kennt die alte Binsenweisheit: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Die Welt ändert sich und wer sich nicht mitändert und dem Wandel anpasst, wird auf der Strecke bleiben. Das ist eine ganz einfache Botschaft, die dieser altbekannte Spruch zu vermitteln versucht.

Unsere Gesellschaft und die Wirtschaftswelt befinden sich derzeit in einem unaufhaltsamen, digitalen Wandel. Die Dynamik der Digitalisierung ist ungebrochen, das spürt jeder im privaten, aber auch im beruflichen Bereich. Wer im Freundeskreis bei WhatsApp & Co nicht mitmacht, ist schnell [Weiterlesen…]

Weihnachtspost – Jetzt wird es Zeit zum Handeln

Weihnachtspost im HandwerkAls hätten Maler- und Stuckateurbetriebe zum Jahresende nicht schon genug um die Ohren, löst auch das Weihnachtsfest häufig noch zusätzlichen Stress aus. Natürlich hätten Weihnachtskarten schon im Sommer geordert und geschrieben werden können. Aber mal ehrlich: Wer hat bei 30 Grad Außentemperatur darauf Lust? Kein Mensch. Und so wird sich mit dem Thema „Weihnachtspost“ eben erst im Dezember, sprichwörtlich in [Weiterlesen…]

Chefzeit: Drei Ansatzpunkte, um den Chef zu entlasten

Chefzeit: Drei Ansatzpunkte im den Chef zu entlastenEin Kundentermin steht an. Der Kunde hat bereits ein Angebot und nun soll der finale Auftrag besprochen werden. Den Auftrag könnte man ganz gut gebrauchen. Wenn der Termin dann näher rückt, kommt ganz bestimmt noch eine vermeintlich wichtige Sache dazwischen: Der kurze Anruf eines Mitarbeiters. Eine Maschine, die ausfällt. Oder ein Vertreter, der schnell noch [Weiterlesen…]

Bessere Kundenbindung schaffen – 4 Tipps zum Nachmachen

Bessere Kundenbindung schaffen – 4 Tipps zum Nachmachen
Stammkunden sind für jeden Malerbetrieb das Zünglein an der Waage, denn sie entscheiden über den langfristigen Verbleib des Betriebs am Markt. Was sich so dramatisch anhört, ist es auch. In wirtschaftlich guten Zeiten wird aufgrund der großen Nachfrage in vielen Malerbetrieben die Kundenpflege leider schlichtweg vergessen. Werden die Zeiten schwieriger, rächt sich dieses Verhalten schnell. Vorausschauende Malerunternehmer setzen daher nicht nur auf die permanente Akquisition von Neukunden, sondern legen ein weiteres, starkes Augenmerk auf die [Weiterlesen…]

Neues wagen & Mitarbeiter finden: Eine Jobanzeige, die auffällt

Eine Jobanzeige, die auffälltMitarbeiter sind das höchste Gut im Maler- und Stuckateurbetrieb, doch leider „seltene Ware“. Besonders neue Mitarbeiter zu finden, stellt für viele Unternehmer eine extrem große Herausforderung dar. Viele finden es gar schlichtweg unmöglich. Entweder gibt es gar keine Bewerber oder nicht die richtigen und wenn es vielleicht doch welche geben könnte, wissen viele nicht, wo und wie sie diese finden können. Klassische Stellenanzeigen in Printmedien bringen schon längst nicht mehr den gewünschten Erfolg. Auch Mund-zu-Mund-Propaganda wie früher üblich, funktioniert heutzutage nicht [Weiterlesen…]

Eine Innovation, die Leben schützt: Die keimabtötende Tapete

Marburger Tapetenfabrik entwickelte keimabtötende Tapete Nosokomiale Infektionen, umgangssprachlich besser bekannt als Krankenhausinfektionen, sind ein großes Problem in deutschen Kliniken. Hierbei handelt es sich um Infektionen, die sich Patienten während einer stationären oder ambulanten medizinischen Behandlung zuziehen. In Deutschland kommt es jährlich zu geschätzten 400.000 bis 600.000 solcher Klinikinfektionen und etwa 10.000 bis 15.000 Todesfällen dadurch. Die Zahlen beruhen laut Robert-Koch-Institut auf einer im [Weiterlesen…]

Auf der Baustelle: Führungsstil entscheidet über Produktivität

Führungsstil entscheidet über Produktivität

Viele Malerunternehmer kennen das Problem: Trotz detaillierter und solider Vorkalkulation laufen immer wieder Baustellen in die wirtschaftliche Katastrophe. Warum ist das so? Und wie lässt sich das ändern? [Weiterlesen…]

Zeitfresser abstellen – Stress reduzieren

Zeitmanagement: Zeitfresser abstellen – Stress reduzierenEs ist Herbst. Da geht es in Malerbetrieben hoch her. Außenbaustellen müssen vor den kalten Herbststürmen und dem Wintereinbruch abgewickelt werden und das Jahresende kommt mit großen Schritten auf uns zu. Das bedeutet für Malerunternehmer jede Menge Arbeit und Stress. Gefühlt hat der Tag zu wenige Stunden. Es scheint oft nicht möglich, die Zeit so effektiv zu nutzen, um alle anfallenden Arbeiten zu erledigen. Frustration macht sich breit, schlechte Laune und keine [Weiterlesen…]

Gewusst wie: Den Erfolg von Verkaufsgesprächen erhöhen

Gewusst wie: Den Erfolg von Verkaufsgesprächen erhöhen

Wer entscheidet eigentlich darüber wie die eigene Wohnung eingerichtet wird? Wer wählt die Farbkombinationen aus, die Stoffe? Wer sucht die passenden Möbel und Kissen? Wer arrangiert die Dekoration und wer sorgt dafür, dass sich alle Familienmitglieder in den eigenen vier Wänden wohlfühlen? In der Regel tun das die Frauen. Was sich nach einem abgedroschenen Klischee anhört, ist jedoch keines und diese Tatsache soll auch nicht bedeuten, dass [Weiterlesen…]

Zum Schmunzeln: Amouröses Angebot statt Pinselstrich – Maler auf der Flucht

Zum Schmunzeln: Amouröses Angebot statt Pinselstrich Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Dies gilt aber in der Regel nur für die unbeteiligten Dritten, die sich an solchen Geschichten erfreuen. Wer selbst Teil einer solchen Geschichte ist, hat oft wenig zu lachen. So erging es auch einem Malermeister, der von einem Zahnarzt auf rund 1.500 Euro für Mängelbeseitigung verklagt wurde. Dabei hatte er in dem Bungalow des Zahnarztes nie einen [Weiterlesen…]

Zukunft Handwerk? Meisterbrief? Das sagen Spitzenkandidaten und Parteien

Bundestagswahl 2017In Deutschland steht die Bundestagswahl vor der Tür. 61,5 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, am Sonntag, dem 24. September 2017, ihre Stimme abzugeben. In TV-Duellen und Polit-Talkshows kommen Themen, die von allgemeinem Interesse sind, zur Sprache. Doch auch das Handwerk „drückt der Schuh.“ Welche konkreten Maßnahmen zur Unterstützung und Stärkung des deutschen Handwerks streben die Spitzenkandidaten und ihre Parteien an? Und wie stehen sie zum Meisterbrief? Malerblog.net hat bei den Spitzenkandidaten nachgefragt und die folgenden Antworten erhalten. Die Herausforderer kommen zuerst zu Wort. Die Reihenfolge orientiert sich an dem bei der letzten [Weiterlesen…]