Corona & Baustelle: Ein rechtlicher Rück- und Ausblick mit Rechtsanwalt Dr. Lederer

Corona auf der Baustelle: Ein rechtlicher Rück- und Ausblick mit Rechtsanwalt Dr. Marvin Lederer

Mehr als sechs Monate beschäftigt uns nun schon die Corona-Pandemie und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Die Coronakrise und ihre Auswirkungen sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Privatlebens und unserer Arbeitswelt geworden. Malerunternehmer standen und stehen wie viele andere Bauhandwerker vor neuen organisatorischen, aber auch rechtlichen Herausforderungen.

Trieb die Betriebe zu Beginn der Pandemie die Angst vor Lieferengpässen, Baustellenstopps und Betriebsschließungen um und wusste niemand so recht um die rechtlichen Auswirkungen, hat sich diese Panik zwischenzeitlich gelegt. Der Blick hat sich geändert und zugleich stehen neue Fragen im Raum. Malerblog.net hat dies zum Anlass genommen mit dem Rechtsexperten Dr. Marvin Lederer einen rechtlichen Rück- und Ausblick zu wagen. Höhere Gewalt, die Nichteinhaltung der AHA-Regeln auf Baustellen und eine Impfpflicht von Arbeitnehmern kommen zur Sprache und erfahren eine rechtliche Bewertung durch Rechtsanwalt Dr. Marvin Lederer aus der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek in [Weiterlesen…]

Corona & Baustelle: Reduzieren Raumluftreiniger das Infektionsrisiko?

Corona & Baustelle: Reduzieren Raumluftreiniger das Infektionsrisiko?

Die Tage werden merklich kürzer. Der Sommer neigt sich langsam dem Ende. In den bevorstehenden Jahreszeiten Herbst und Winter wird die Ausführung von Maler- und Stuckateurarbeiten vermehrt vom Freien in die Innenräume wandern. In diesem Jahr fürchten Maler- und Stuckateurunternehmer aber eine ganz besondere Herausforderung, denn in Zeiten von Corona ist nichts mehr wie es einmal war. Als Arbeitgeber tragen Unternehmer Sorge für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Hand-Nasen-Schutz, Abstandsregeln und sonstige Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos auf der Baustelle werden bereits von den Betrieben umgesetzt. Diese Maßnahmen helfen die direkte Infektionsgefahr, die durch Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen entstehen, zu minimieren. Der Aufenthalt im Freien bietet einen weiteren guten Schutz. Doch was passiert im Herbst und Winter, wenn sich die Baustellen in Innenräume verlagern? [Weiterlesen…]

Heißer Sommer – Hält das Material das aus?

Heißer Sommer – Hält das Material das aus?

Hält das Material das aus? Diese Frage stellen sich an heißen Sommertagen viele Malerunternehmer. Steigt die Temperatur auf mehr als 30 Grad Celsius ist dies nicht nur eine Herausforderung für die Mitarbeiter auf der Baustelle, sondern auch für das zu verarbeitende Material. Klimaforschern zufolge, werden wir künftig noch kräftiger schwitzen. Dafür sprechen auch die Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes, wonach die Anzahl der Hitzetage seit 1951 um 170 Prozent gestiegen ist.

Welche Herausforderungen der Klimawandel an Materialhersteller und Verarbeiter stellt, hat Malerblog.net bei Dr. Albert Rössler, Leiter Forschung & Entwicklung bei der österreichischen Lackfabrik ADLER nachgefragt. [Weiterlesen…]

Hinter jedem erfolgreichen Malerbetrieb steht ein Großhändler

Hinter jedem erfolgreichen Malerbetrieb steht ein Großhändler

Seit Jahren boomt das Bauhandwerk. Jetzt zu Pandemiezeiten haben Maler- und Stuckateurbetriebe weiterhin alle Hände voll zu tun (Lesen Sie den Artikel: Wie ist die Stimmung im Malerhandwerk?) Doch damit Maler und Stuckateure ihrer Arbeit nachgehen können, müssen auf der Baustelle die erforderlichen Materialien zur Verfügung stehen. Ein Materialengpass kann schnell zu einem Stillstand der Baustelle führen. Funktionierende Lieferketten sind daher das A und O. Ein Baustellenstopp kann sich niemand leisten. Das bedeutet für den Bauhandwerker, dass er natürlich vorausschauend planen und einkaufen muss. Doch ein weiterer, wesentlicher Baustein für eine funktionierende Baustelle ist der Großhandel. 

Der Großhandel ist das Bindeglied zwischen Hersteller und Verarbeiter und trägt dafür Sorge, dass genau diese Lieferkette steht und Engpässe, wenn möglich, vermieden werden. Auch die Großhändler mussten sich schnell auf die neue Pandemie-Situation einstellen. Mit viel Kreativität haben sie sich den neuen Herausforderungen gestellt, um so [Weiterlesen…]

Titandioxid: Die Einstufung und ihre Folgen

Titandioxid: karzinogenes Weißpigment

Im Herbst 2019 stufte die EU-Kommission das Weißpigment Titandioxid als „möglicherweise krebserregend“ ein. Das war schon eine Schlagzeile wert, denn Titandioxid findet sich in vielerlei Dingen des täglichen Lebens, nicht zuletzt in Farben und Lacken. Konkret wurde Titandioxid von der EU-Kommission als „Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung durch Einatmen“ klassifiziert. Daraus folgt, dass pulverförmige Produkte, die Titandioxid enthalten, mit einem Gefahrenhinweis und einem Piktogramm gekennzeichnet werden müssen. Aber auch für flüssige und feste Gemische mit Titandioxid ist die Kennzeichnung durch einen Warnhinweis vorgesehen. Die Einstufung ist bereits mit der CLP-Verordnung im Frühjahr 2020 in Kraft getreten. Nach einer 18-monatigen Übergangsfrist wird die Produktkennzeichnung endgültig zum 1. Oktober [Weiterlesen…]

Corona aktuell: Wichtige Verhaltensregeln auf der Baustelle

Corona aktuell: Wichtige Verhaltensregeln auf der Baustelle

Bauhandwerker gehören noch zu den glücklichen Menschen, die von den aktuellen Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus nur partiell betroffen sind. Sie dürfen im Gegensatz zu vielen anderen Berufsgruppen weiterarbeiten. Ein Segen für den Betrieb und den Mitarbeiter, der eben nicht auf Kurzarbeitergeld angewiesen ist.

Um die Ausbreitung des Virus jedoch bestmöglich einzudämmen, gibt es auch für die Baustelle Verhaltensregeln, die es zu beachten gilt. Arbeitsschutz wird in Deutschland zu Recht groß geschrieben und so müssen in der aktuellen Pandemiezeit natürlich an das aktuelle Risiko angepasste Schutzmaßnahmen ergriffen [Weiterlesen…]

„Grünes Kleeblatt“: Das neue Gütesiegel für Farben, Lacke und Putze

Quelle: VdL

Der „Blaue Engel“ ist ein Gütesiegel, welches so ziemlich jeder kennen dürfte. Es steht als Umweltzeichen für besonders umweltschonende Produkte und ziert seit Jahren zahlreiche Produkte, darunter auch Farben, Lacke und Putze. Nach Angaben des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) sind derzeit 635 Innenwandfarben, 1076 Lacke und 40 Innenputze mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Doch damit soll für viele dieser Malerprodukte ab 2021 Schluss sein. Die Vergabekriterien wurden geändert und so darf das Umweltzeichen künftig nicht mehr für Produkte vergeben werden, die Konservierungsmittel enthalten. Da aber die meisten lösemittelfreien, wasserbasierten Farben, Lacke und Putze Konservierungsmittel enthalten, werden wohl viele dieser Produkte den Blauen Engel verlieren.

Der VdL hat nun entschieden, ein brancheneigenes Gütesiegel zu entwickeln. Mit dem „Grünen Kleeblatt“ wurde jetzt ein eigenes Branchensiegel als Alternative zum Blauen Engel vorgestellt. Auf vielen Verpackungen und Eimern für Farben, Lacke und Putze im Innenraum dürfte daher [Weiterlesen…]

Corona auf der Baustelle: 3 Fragen an Rechtsanwalt Dr. Lederer

Corona auf der Baustelle: 3 Fragen an Rechtsanwalt Dr. Lederer

Die Corona-Krise betrifft uns alle und macht auch vor dem Handwerk nicht halt. Noch dürfen Maler- und Stuckateurbetriebe ihrer Tätigkeit nachgehen. Die Auftragsbücher sind voll. Verträge müssen erfüllt und Baustellen abgewickelt werden. Kranke Mitarbeiter, Quarantänemaßnahmen, Lieferengpässe und vieles mehr können zu Bauverzögerungen und im schlimmsten Fall sogar zu einem Baustellenstopp führen. Unter Maler- und Stuckateurbetrieben macht sich Unsicherheit breit. Malerblog.net hat daher mit Rechtsanwalt Dr. Marvin Lederer aus der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek in Düsseldorf über dieses brisante Thema gesprochen. [Weiterlesen…]

Mit digitaler Planung Kosten im Griff haben

Büro & Baustelle: Mit digitaler Planung Kosten im Griff haben

Die Digitalisierung ist das beherrschende Thema schlechthin. Wir alle leben schon längst in einer immer weiter fortschreitenden digitalen Welt – und die macht natürlich auch vor dem Handwerk nicht Halt. Im Gegenteil, gerade hier liegt für Betriebe eine große Möglichkeit, sich am Markt fortschrittlich zu platzieren und dadurch enorme Potenziale im Unternehmen frei zu setzen.

Viele stecken in ihren Bemühungen noch ganz am Anfang. Denn allein der bloße Einsatz von digitalen Arbeitswerkzeugen macht noch lange keinen digitalisierten Betrieb aus. Dafür bedarf es Prozesse, die ineinander greifen, einander bedingen und die auf ganzer Linie im Unternehmen Vorteile bringen, wie Zeitersparnis, Ressourcenschonung und Mitarbeiterentlastung. Es muss ein Workflow entstehen, der einmal erfasste Informationen intelligent weiterleitet und sie an anderer Stelle automatisiert [Weiterlesen…]

Winterpause, Sommerhoch? Wetterdaten lassen aufhorchen

Klimawandel und seine Auswirkungen im Handwerk

Extrem heiße Sommer, gefühlt viel zu milde Winter ohne Schnee und zwischendurch immer wieder Unwetter, Starkregen und Stürme, die sich mit extrem trockenen Perioden abwechseln. Kurzum – das Wetter scheint verrückt zu spielen. Meteorologen und Klimaforscher sind sich sicher: Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen. 

Die Faktenlage ist zudem eindeutig. Laut Deutscher Wetterdienst (DWD) ist seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen in 1881 ein Temperaturanstieg  von 1,5 Grad in Deutschland zu verzeichnen. Doch das ist noch längst nicht alles. Die Anzahl der Hitzetage ist seit 1951 um 170% gestiegen, während Schneetage im gleichen Zeitraum um 42% abgenommen haben und auch die Anzahl der Eistage um 40% zurückgegangen sind (siehe Chart). [Weiterlesen…]

Von Kommunikationspannen und Konflikten

Von Kommunikationspannen und Konflikten

Vor 30 Jahren veränderte eine Kommunikationspanne die Welt. Viele Deutsche in Ost und West saßen am 9. November 1989 vor dem Fernsehgerät und trauten ihren Augen und Ohren nicht. Günter Schabowski, Sprecher des Politbüros der SED in der damaligen DDR, las auf einer Pressekonferenz Informationen zur bevorstehenden Reisefreiheit vom Zettel ab, starrte nach einer Journalisten-Nachfrage etwas verwirrt auf diesen Zettel und verkündete, die Reisefreiheit gelte „ab sofort, unverzüglich“. Diese Worte hatten den Mauerfall unmittelbar zur Folge. Die Menschen waren nicht mehr zu halten und strömten in Scharen zur Mauer. Es war der Besonnenheit der Menschen, vom einfachen Bürger bis zu Militär- und Politgrößen zu verdanken, dass es durch diese Kommunikationspanne nicht zu folgenschweren Konflikten kam.

Nicht immer gehen Kommunikationspannen so positiv aus. Nicht immer reagieren Menschen besonnen. Im Gegenteil. Häufig führen Kommunikationspannen zu immensen Konflikten und das auch im Unternehmensalltag. Treffen Menschen aufeinander ist Kommunikation das entscheidende Mittel zur [Weiterlesen…]

Die Kalkmanufaktur von Harry Tröndle: Handarbeit, Leidenschaft und Innovation

Die Mannheimer Kalkmanufaktur

Es ist staubig in der Werkstatt. Überall stehen große Bigpacks mit Marmormehl und Sand. Leere Eimer, die nur darauf warten, mit dem wertvollen, natürlichen Endmaterial bestückt zu werden, reihen sich im Lager mit duzenden Pigmenten aneinander. Hier ist die Werkstätte von Harry Tröndle, der mit leuchtenden Augen erläutert, wie er in Handarbeit Sumpfkalk herstellt. Und das geschieht natürlich mit viel Herzblut und [Weiterlesen…]

Baustelle 4.0 ist weit mehr als ein Schlagwort

Baustelle 4.0 ist weit mehr als ein Schlagwort

Die fortschreitende Digitalisierung beeinflusst die Arbeit in Malerbetrieben zunehmend. Das gilt nicht nur fürs Malerbüro, sondern auch für die Baustelle. Doch die digitale Baustelle zeichnet sich nicht dadurch aus, dass die Mitarbeiter mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets nutzen. Die digitale Baustelle wird erst dann zur Baustelle 4.0, wenn keine digitalen Insellösungen Verwendung finden, sondern perfekte Datenflüsse realisiert werden. Die intelligente Vernetzung von digitalen Prozessen steht bei der Baustelle 4.0 im Mittelpunkt der Betrachtung. Erst durch sie erlangen Malerbetriebe den Erkenntnisgewinn und den Produktivitätsschub, den sich Betriebe wünschen und die Digitalisierung ermöglicht. So werden Betriebe schnell zu neuen, effizienteren Führungsinstrumenten finden. Für die Baustelle 4.0 heißt das nicht nur „Baustellenkontrolle in Echtzeit“, sondern auch die [Weiterlesen…]

Die richtige Baustellenorganisation entscheidet über die Gewinnsicherung

Malerbetrieb: Die richtige Baustellenorganisation entscheidet über die Gewinnsicherung

Gewinnerzielung ist das oberste Gebot in einem Unternehmen. Das weiß jeder Unternehmer. Schließlich müssen Unternehmen Gewinne erwirtschaften, um langfristig am Markt zu bestehen. In Malerbetrieben ist das nicht anders. Daher ist jeder Malerunternehmer darauf bedacht, seine Baustellen gewinnbringend abzuwickeln. Fragt man allerdings, wie eine Baustelle gewinnbringend abgewickelt werden kann, dann fällt die Antwort oft schwer. Oft hört man, dass dafür die Preise stimmen müssten. Und dann kommt der Nachsatz, dass in der aktuellen Marktsituation die Preise derart unterirdisch seien, dass eine Gewinnerzielung vielfach nicht zu realisieren wäre. Leider stimmt das in einigen Fällen sogar. Aber: Der Preis ist nur die eine Seite, wenn es um eine kostendeckende Baustelle geht. Die Organisation der Baustelle ist die andere. Denn die Organisation der Baustelle entscheidet über die anfallenden Kosten. Und die Gewinnformel lautet: Gewinn ist gleich Menge mal Preis minus [Weiterlesen…]

Erfolgskontrolle – Wie erfolgreich war die Baustelle wirklich?

Erfolgskontrolle – Wie erfolgreich war die Baustelle wirklich?

Wow, das ist mal richtig gut gelaufen. Wenn auf der Baustelle „gefühlt“ alles bombe lief, stellt sich bei vielen Unternehmern erstmal ein euphorisches Hochgefühl ein. Irgendwie hat alles gepasst. Der Zeitplan ging auf, das Resultat ist schön geworden und die Mitarbeiter haben sehr gut mitgezogen. Fast zu schön, um wahr zu sein.

Aber reicht dieses subjektive Gefühl für die Bewertung und Nachbetrachtung einer Baustelle aus? Spielen nicht noch andere Faktoren eine Rolle, die man im Zweifel noch gar nicht kennt? Kann das euphorische Gefühl nicht doch trügerisch sein? [Weiterlesen…]

Richtiges Verhalten will gelernt sein: Der Baustellen-Knigge für Mitarbeiter

Der Baustellen-Knigge für Mitarbeiter

Die Kundin betritt am Abend von einem harten Arbeitstag gezeichnet ihre Wohnung und stößt einen schrillen Schrei aus. Sie traut ihren Augen kaum. Überall feinster Staub, zentimeterdick – im Flur, in der Küche und im Badezimmer. In ihrer Badewanne findet sie sogar feinste Tapetenreste, im Waschbecken hängen noch undefinierbare Farbüberbleibsel. Ihr Wohnzimmer wird gerade renoviert – die übrigen Räume allerdings nicht.

Zugegeben, diese Szene ist etwas überspitzt dargestellt und hat sich so hoffentlich noch bei keiner Wohnzimmerrenovierung abgespielt, denn ein Folgeauftrag dürfte dem ausführenden Betrieb bei dieser Arbeitsweise sicher nicht vergönnt sein. Dennoch lassen sich aus dieser Darstellung interessante Erkenntnisse ableiten, die jeden Betrieb angehen und über die jeder Betrieb nachdenken und seine Mitarbeiter [Weiterlesen…]

Konfliktlösung: Wenn unterschiedliche Akteure auf Baustellen zusammentreffen

Konfliktlösung: Wenn unterschiedliche Akteure auf Baustellen zusammentreffen

Auf Baustellen treffen die unterschiedlichsten Akteure aufeinander. Menschen aus völlig unterschiedlichen Bereichen, mit verschiedenen Hintergründen und abweichenden Zielsetzungen, Interessen und Wünschen. Ihr Zusammenspiel ist nicht immer leicht.

Interessen der Akteure
Da gibt es den Kunden und Auftraggeber, der sein Geld für eine schöne Renovierung oder einen Neubau einsetzt und natürlich über eine entsprechende Erwartungshaltung verfügt. Da gibt es den Architekten und Bauleiter. Er ist vom Kunden beauftragt und verantwortet die ordnungsgemäße und termingerechte Ausführung der Arbeiten. Gegenüber Dritten wie den bauausführenden Handwerksbetrieben vertritt er die Interessen des Kunden. Dann gibt es noch die anderen ebenfalls auf der Baustelle aktiven Gewerke, die natürlich, wie der Malerunternehmer auch, bestrebt sind, eine ordentliche Arbeit innerhalb eines gesetzten Zeitrahmens abzuliefern. Diese Akteure – samt der dazugehörigen Gesellen – auf der Baustelle unter [Weiterlesen…]

Schmutz, Staub, Ärger? Mit Sauberkeit Kunden begeistern

Staub und Dreck mag niemand gern. Vor allem nicht in den eigenen vier Wänden. Dennoch ist es unmöglich, eine Renovierung durchzuführen, ohne dass Staub und Dreck entstehen. Es ist also normal. Trotzdem findet es der Kunde nicht gut, wenn seine Wohnung oder sein Haus „verdreckt“ oder „verstaubt“ zurück gelassen werden. Vor allem nicht dann, wenn die Renovierung abgeschlossen ist, alle Malerutensilien verschwunden sind, trotzdem aber „Unrat“ in Form von Schmutz  bleibt. Für die meisten Maler- und Stuckateurbetriebe ist es natürlich Ehrensache den groben Schmutz und die Hinterlassenschaften wegzuräumen. Die renovierten Räumlichkeiten werden „besenrein“ übergeben. Grobe Dinge, wie Müll und anderer Unrat, werden freilich beseitigt. Aber das war‘s. Immerhin, so denken viele, sind Maler ja keine Gebäudereiniger und keine Raumpfleger. Das stimmt natürlich. 

Doch reicht es heute noch aus, die Wohnung oder das Haus eines privaten Kunden „nur“ besenrein zu hinterlassen? [Weiterlesen…]

Freiheit und Verantwortung – der neue Führungsstil im Unternehmen

Freiheit und Verantwortung - Digitaler Führungstil

In vielen Handwerksbetrieben ist er noch heute zu finden: Der autoritäre Führungsstil. Er zeichnet sich dadurch aus, dass der Chef als „Befehlsgeber“ auftritt. Er sagt, was wie gemacht werden muss und duldet keine Widerrede. Er sieht in dem Gesellen den klassischen Arbeiter als „Befehlsempfänger“. Wer heute seinen Malerbetrieb noch nach dieser Methode führt, könnte bald das Nachsehen [Weiterlesen…]

Baustellen-Alarm: Fünf Schwachstellen, die den Baustellenerfolg gefährden

Baustellen-Alarm: Fünf Schwachstellen, die den Baustellenerfolg gefährden
Es kommt doch immer alles anders als man denkt. Diese alte Binsenweisheit enthält viel Wahres. So mancher Malerunternehmer kann davon ein Lied singen, wenn er an die eine oder andere Baustelle denkt. Da wird ein Angebotspreis mühevoll kalkuliert und ein schöner Gewinn eingepreist. Damit die Baustelle diesen Kalkulationsgewinn auch abwirft, darf nichts schief gehen. Doch das Leben ist voller Überraschungen und so ist es auch mit Baustellen. Mitarbeiter werden krank. Unvorhergesehene Arbeiten bringen den Zeitplan durcheinander. Material fehlt, wenn’s gebraucht wird. Geräte gehen verloren und sind unauffindbar. Mit solchen Problemstellungen, solchen Engpässen, müssen sich Maler- und Stuckateurbetriebe täglich auseinandersetzen.

Um diesen Engpässen erfolgreich zu begegnen, muss der Malerunternehmer vorausschauend handeln. Wer sich der Schwachstellen bei der Baustellenabwicklung bewusst ist, wird mit den erforderlichen Organisationsmaßnahmen Engpässe vermeiden [Weiterlesen…]

Fünf gute Gründe für mehr Ordnung auf der Baustelle und im Büro

Fünf gute Gründe für mehr Ordnung auf der Baustelle und im Büro
„Ordnung ist etwas für Dumme. Das Genie beherrscht das Chaos.“ – Wer kennt nicht diesen coolen Spruch und hat ihn sich im passenden Moment schon einmal zu eigen gemacht. Aber stimmt er auch? Die Antwort kennt jeder. Chaos ist nicht beherrschbar, weder von multitaskingfähigen Menschen noch von sonstigen Genies. Ganz abgesehen davon sind die „Suchkosten“ die durch Unordnung entstehen, gerade im unternehmerischen Bereich, viel zu hoch.

Suchkosten minimieren
Müssen Mitarbeiter im Büro nach Belegen, im Lager nach Werkzeugen und auf der Baustelle nach dem richtigen Material suchen, dann fallen unnütze Arbeitszeiten und damit Lohnkosten an. Diese Suchkosten gilt es natürlich zu vermeiden. Das ist Ziel unternehmerischen Handelns. Daher hat der Betriebsinhaber und Chef ein Interesse an einem [Weiterlesen…]

Auftrags-Alarm: Mit dem Betrieblichen Engpassmanagement (BEM)© den Handwerksbetrieb im Griff

Auftrags-Alarm: Mit dem Betrieblichen Engpassmanagement (BEM)© den Handwerksbetrieb im Griff
Der Bauboom setzt dem Handwerksmarkt zu. So müssen Kunden derzeit Wochen bis Monate auf einen Termin mit einem Handwerker warten. Das stimmt die Kunden nicht freudig und jeder denkt, die Freude wäre auf der Seite der Handwerker. Vergessen wird dabei häufig, dass diese Situation auch für Handwerksbetriebe eine echte Herausforderung darstellt. Zu viele Aufträge können einen Unternehmer ebenso stressen wie eine schlechte Auftragslage. Werden hier Fehler gemacht, so führt dies schnell zu Engpässen, die weitere Probleme nach sich ziehen und die erfolgreiche Auftragsabwicklung massiv gefährden können. Daher ist gerade in Zeiten voller Auftragsbücher der Chef in vielfältiger Weise gefordert. Betriebliches Engpassmanagement© wird für Malerunternehmer in dieser Zeit überlebenswichtig.

Unter Betrieblichem Engpassmanagement (BEM)© ist die Gesamtheit von Maßnahmen zu verstehen, die einem Unternehmer zur Verfügung stehen, um Koordinationsprobleme in seinem Unternehmen zu vermeiden oder zu beheben. Das Zauberwort heißt hier [Weiterlesen…]

Aufschieberitis: Wenn Baustellen einfach nicht fertig werden…

Aufschieberits - wenn Handwerker mit Baustellen nicht fertig werden

Das Ausbauhandwerk brummt. Die Betriebe sind voll mit Arbeit und das für Monate im Voraus. Arbeit ohne Ende. Dem Handwerk geht es so gut wie noch nie. Schön, wenn da der eigene Betrieb ein Stück vom Kuchen abbekommt. Aber Achtung: Wer viele Baustellen hat, der hat auch viele Probleme. Gerade jetzt vor dem Jahreswechsel, vor den Feiertagen, sollen viele Baustellen noch fertig werden. Das macht doppelt Sinn.

Wer fertig stellt, kann abrechnen
Arbeiten die abgeschlossen sind, können abgerechnet werden. Das ist gerade vor dem Hintergrund des Jahreswechsels wichtig. Denn Arbeiten, die nicht fertig geworden sind, sind als halbfertige Arbeiten zu bewerten und in den Jahresabschluss einzustellen. Diese Bewertung ist ein zusätzlicher Aufwand, auf den verzichten kann, wer die Arbeiten abschließt und [Weiterlesen…]

Wenn der Marktpreis zur Kostendeckung nicht ausreicht…

Wenn der Marktpreis zur Kostendeckung nicht ausreicht…

“Wenn ich ein Angebot wirklich kalkuliere, dann bekomme ich den Auftrag nicht!” Haben Sie das auch schon mal gedacht? Haben Sie mit Ihrer soliden Kalkulation bei einer Auftragsvergabe auch schon mal den Kürzeren gezogen? Sie haben sich viel Mühe gemacht und einen soliden Preis ermittelt, einen Preis zu dem Sie den Auftrag hätten kostendeckend abwickeln können. Und dann hat Ihnen ein Wettbewerber den Auftrag vor der Nase weggeschnappt – zu einem Preis deutlich unter Ihrem. Wie kann das gehen? [Weiterlesen…]

Begleitschau statt Nachschau: Die gläserne Baustelle sichert den Gewinn

Begleitschau statt Nachschau: Die gläserne Baustelle sichert den Gewinn

Vergleiche sind ein wichtiges betriebswirtschaftliches Instrument zur Unternehmensführung. Daher kommt der Vor- und Nachkalkulation und dem daraus resultierenden Soll-Ist-Vergleich eine besondere, betriebswirtschaftliche Bedeutung zu. Entsprechen die tatsächlich angefallenen Kosten auf der Baustelle den zuvor im Angebot kalkulierten Soll-Werten oder liegen die Ist-Kosten höher als veranschlagt? Abweichungen zur Angebotskalkulation werden bei einem Soll-Ist-Vergleich schnell sichtbar und lassen Rückschlüsse zu. So zeigt sich schnell, ob ein Kalkulationsfehler gemacht wurde, die Produktivität den Erwartungen entsprach oder nicht, unvorhergesehene Arbeiten ausgeführt wurden oder sonstige Schwachstellen in der Auftragsausführung zu einem [Weiterlesen…]

Vorsicht Falle: Bei Regiearbeiten wird oft bares Geld verschenkt

Maler und Stuckateure sollten bei Regiearbeiten kein Geld verschenken

Ein Betrieb hat einen Auftrag über die Renovierung eines Wohnzimmers erhalten. Natürlich hat sich der Chef die beste Mühe gegeben und den Kunden umfassend beraten. Und auch die Mitarbeiter tun auf der Baustelle ihr Bestes. Schließlich will man die Arbeit ja perfekt ausführen. Ein perfektes Arbeitsergebnis ist die Grundlage für einen zufriedenen Kunden. Und zufriedene Kunden erteilen Folgeaufträge. Das haben im Betrieb alle verstanden. Und sie handeln auch danach. Also: Alte Tapete runter, Wände grundieren und neue Tapete drauf. Die Baustelle am vereinbarten Termin beginnen, die Arbeit fachgerecht ausführen und pünktlich fertig werden. So soll es sein. Und dann kommt das Problem: Als die alte Tapete entfernt ist, treten auf einer Wand Risse zutage. So kann man die neue Tapete nicht verarbeiten. Der Untergrund stimmt nicht, das gibt Folgeprobleme. Also entscheidet der Mitarbeiter auf der Baustelle schnell ein Gewebe einzuziehen. Die paar Quadratmeter sind schnell verarbeitet und schon geht’s weiter mit den Tapezierarbeiten. Die Renovierung wird pünktlich fertig. Sieht toll aus. Der Kunde ist zufrieden. Alles bestens gelaufen – wirklich? [Weiterlesen…]

Entsorger verweigern Annahme von Styropor-Abfällen. IVH schlägt Alarm: Entsorgungsnotstand droht.

Entsorger verweigern Annahme von Styropor-Abfällen. Entsorgungsnotstand droht. IVH schlägt Alarm. Ab 1. Oktober 2016 ist HBCD-haltiges Polystyrol als „gefährlicher Abfall“ eingestuft und gilt als Sondermüll. Nur Verbrennungsanlagen mit entsprechender Zulassung dürfen ab diesem Zeitpunkt solche Dämmstoffabfälle noch thermisch verwerten. Offensichtlich verweigern aber zahlreiche Entsorgerfirmen und Müllheizkraftwerke bereits jetzt die Annahme von Styropor-Abfall. Der Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH) schlägt Alarm. In einem Schreiben vom 8. September 2016, das Malerblog.net vorliegt, wendet er sich direkt an Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und [Weiterlesen…]

Volle Auftragsbücher, magerer Gewinn – das geht auch anders

Handwerk aufgepasst: Voller Auftragsbücher, magerer Gewinn – das geht auch andersEs läuft gut in der Malerbranche. „Wir haben viel, viel Arbeit und wissen nicht wo uns der Kopf steht“, schallt es bundesweit aus Malerbetrieben. Verbraucher, die eine Renovierung planen, müssen sich derzeit auf lange Wartezeiten einstellen. 

Von vollen Auftragsbüchern träumt jeder Unternehmer. Sind sie Wirklichkeit, läuft der Betrieb augenscheinlich gut. Doch der Blick aufs Bankkonto lässt so manchen Chef erblassen: Hier herrscht  „gähnende Leere“. Was ist falsch gelaufen? [Weiterlesen…]

Kick-off-Meeting: Die Baustellenbesprechung

Kick-off-Meeting: Die BaustellenbesprechungWas bei Großbaustellen eine Selbstverständlichkeit ist, wird bei Privatbauten oft vernachlässigt. Die Rede ist von regelmäßigen „Baustellenbesprechungen“. Doch auch der Neubau oder die Sanierung von Einfamilienhäusern muss koordiniert werden. Sind die einzelnen Gewerke nicht perfekt aufeinander abgestimmt, führt dies in den einzelnen Betrieben zwangsläufig zu Planungsunsicherheiten. Das kostet Zeit und damit Geld. Zeit, von der Handwerker ohnehin zu wenig haben, und Geld, das niemand [Weiterlesen…]

Führt Wärmedämmung zu Schimmel? Das Umweltbundesamt gibt Antwort.

Führt Wärmedämmung zu Schimmel?Welche Umweltwirkungen haben Dämmstoffe? Belasten Biozide in Fassaden die Umwelt? Führt Wärmedämmung zu Schimmel? Wann ist Innendämmung eine Alternative zur Außendämmung? Welche Dämmstoffe eignen sich für Wärmedämmung? Und lohnt sich Wärmedämmung auch finanziell? Diese wichtigen Fragen und noch mehr beantwortet eine neue [Weiterlesen…]

Das A und O einer erfolgreichen Baustelle: Die Arbeitsvorbereitung

Arbeitsvorbereitung im Handwerk: Baustellen planen und steuern„Malerarbeiten sind sehr individuell. Jede Baustelle ist anders. Eine Planung, wie in einem Industriebetrieb ist bei uns nicht möglich“, so fasste unlängst ein gestandener Malermeister seine Einschätzung in Sachen „Arbeitsvorbereitung“ zusammen. Und mit dieser Einschätzung steht er  nicht alleine da. So ist es in vielen Malerbetrieben immer noch üblich, dass Baustellen ohne konkrete Vorgaben abgewickelt werden. Am Ende der Ausführung stellt man dann fest, dass die Baustelle schief gelaufen ist. Und meistens wird dann auch schnell eine Ursache dafür gefunden. Es lag „am ungenügend vorbereiteten Untergrund“, an „den längeren Trocknungszeiten aufgrund der Witterung“, an „den Sonderwünschen des Kunden“ oder an sonst irgendwas. Irrtum. In den meisten Fällen liegt die Ursache in der mangelnden Arbeitsvorbereitung! [Weiterlesen…]

Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen. Eine sinnvolle Alternative zu Polystyrol?

Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen. Eine sinnvolle Alternative zu Polysterol?

Wärmedämmung ist in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik geraten. Gerade der Verwendung klassischer Materialien wie Polystyrol stehen viele Verbraucher skeptisch gegenüber. Immer häufiger wird der Ruf nach alternativen Materialien laut. Unter den Schlagwörtern Bio-Rohstoffe oder nachwachsende Rohstoffe machen neue Produkte von sich reden. Doch welche Vorteile bieten nachwachsende Rohstoffe wie Hanf, Schilf oder Zellulose? Sind sie zum Dämmen wirklich geeignet?

Malerblog.net sprach mit Dipl.-Ing. Eva Riks vom Kompetenzzentrum HessenRohstoffe. [Weiterlesen…]

Baustellen erfolgreich steuern – Baustellengewinn sichern

Malerunternehmer wissen wie's geht: Baustellen erfolgreich steuern - Baustellengewinn sichernEin Bauvorhaben mangelfrei, rechtzeitig und zur Zufriedenheit des Auftraggebers abzuwickeln, ist das Ziel eines jeden Handwerksbetriebs. Doch der Unternehmer will noch mehr. Er will mit dem Auftrag  Gewinn machen. Aber wie lässt sich mit einem Auftrag Gewinn erzielen? Ganz einfach: Gewinn entsteht, wenn der Ertrag größer ist als die Kosten.

Was sich in der Theorie so einfach anhört, ist Tag für Tag für Maler- und Stuckateurunternehmer eine echte Herausforderung. Denn Gewinn fällt nicht vom Himmel. Gewinn muss erarbeitet werden – im Büro und auf der Baustelle. [Weiterlesen…]

Gips statt Plastik: Stuckateurmeister mit maschineller Stuckproduktion erfolgreich

Axel von der Herberg - echte Stuckproduktion Axel von der Herberg hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Als Stuckateurmeister stört ihn, dass kaum noch echte Stuckelemente aus Mörtel den Weg an Wand und Decke finden. Plastik-Stuck aus Polystyrol hat den herkömmlichen Stuck vom Markt nahezu verdrängt. Axel von der Herberg hat viel experimentiert und es ist ihm gelungen, echten Stuck vollmechanisch mit einer Maschine herzustellen. Seine Zierleisten sind so stabil, dass sie auf herkömmlichen Europaletten transportiert werden können. Auch im Preis ist dieser aus natürlichen Baustoffen und in Serie gefertigte Stuck durchaus konkurrenzfähig zu den Stuckleisten aus Polystyrol. Mit seinem Unternehmen AH Stuck GmbH ist Axel von der Herberg auf einem erfolgreichen Weg, der ihn sogar schon bis nach Saudi-Arabien führte. Malerblog.net sprach mit ihm über [Weiterlesen…]

Practica Cingulis: Malermeisterin Nicole Ulsch revolutioniert die Arbeitsweise auf der Baustelle.

20151113_NicoleUlsch-Basisset1Not macht erfinderisch. So erging es auch Nicole Ulsch. Als Malermeisterin und Mutter musste sie ihre Zeit effizient nutzen und so entwickelte sie einen innovativen Werkzeuggürtel, mit dem sie ihre Arbeitsabläufe auf der Baustelle wesentlich effizienter und schneller bewerkstelligen konnte als zuvor. Nicole Ulsch ließ das Taschensystem patentieren, erhielt für ihre Erfindung viel Zuspruch und bietet inzwischen den Werkzeuggürtel unter dem Produktnamen Practica Cingulis zum Kauf an. Malerblog.net sprach mit Nicole Ulsch, die seit 2010 ihr eigenes Unternehmen WohnArt in Abtsgemünd-Pommersweiler führt, über ihre Erfindung und [Weiterlesen…]

Sturz vom Gerüst – und jetzt? Richtiges Verhalten beim Arbeitsunfall!

Arbeitsunfall – und jetzt? Richtiges Verhalten beim Arbeitsunfall!

Foto: BG Bau

Auf deutschen Baustellen sind Arbeitsunfälle rückläufig. Waren es im Jahr 2013 noch 105.248 Arbeitsunfälle, so verunglückten im Folgejahr nur noch 103.731 Beschäftigte bei der Arbeit. Laut Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) sind dies fast 50.000 weniger als noch vor zehn Jahren. Dieser stete Rückgang der Arbeitsunfälle führt die BG Bau vornehmlich auf die gezielte Präventionsarbeit der letzten Jahre und auf ein gewachsenes Sicherheitsbewusstsein in den [Weiterlesen…]

Mitarbeiter einbeziehen: Die beste Einsatzplanung geht fehl, wenn sie bei den Mitarbeitern nicht ankommt.

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Der Maler-Unternehmer kann sich bei der Abstimmung von Mitarbeitern, Baustellen und Terminen noch soviel [Weiterlesen…]

Das geht jeden Maler an: Neues Verfahren für WDVS-Recycling

Recycling von Styropor-Dämmplatten.Das Dämmen von Fassaden ist in Deutschland nach wie vor ein großes Thema. Der am häufigsten verbaute Dämmstoff ist expandiertes Polystyrol (EPS) – auch Styropor genannt. Bis 2050 soll der Gebäudebestand [Weiterlesen…]

Einfach Planen: Die Abstimmung von Baustellen, Mitarbeitern und Terminen ist Reduzierung von Komplexität.

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Der Einsatz von Mitarbeitern auf Baustellen ist eines der zentralen Entscheidungsprobleme, mit denen sich der Malerunternehmer tagtäglich zu beschäftigen hat. In der Summe gilt es den richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit auf der richtigen [Weiterlesen…]

Gewinn erwirtschaften: Wie aus Arbeitsleistung Gewinn entsteht.

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

 

Fragt man in einem Malerbetrieb, wo die Leistung entsteht, so bekommt man „auf der Baustelle“ als Antwort. Das ist natürlich grundsätzlich richtig, denn schließlich erbringen ja die Mitarbeiter die Arbeitsleistung und das meistens auf Baustellen. Ob diese erbrachte Leistung allerdings die bestmögliche Leistung ist und ob diese Leistung vor allem ausreicht, um mit der Baustelle einen Gewinn zu erwirtschaften, das wird [Weiterlesen…]

Scheld direkt: Lassen sich unproduktive Zeiten vermeiden?

In seinem aktuellen Podcast geht C.A.T.S.-Geschäftsführer Thomas Scheld auf genau diese Frage ein und zeigt wie Maler- und Stuckateurunternehmer Erlöspotentiale sichern können.
 
Einfach auf das Video klicken und Sie erfahren mehr.
 
 
 
Scheld direkt
Thomas Scheld. Der Geschäftsführende Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung von Maler- und Stuckateurbetrieben unterschiedlicher Größenordnungen in Fragen der Strategieentwicklung und Organisation und ist als Fachautor für die Rubrik „Betrieb & Markt“ für die Fachzeitschrift „Malerblatt“ tätig.
 
In Scheld direkt, dem neuen Podcast-Format auf Malerblog.net, beschäftigt sich Thomas Scheld mit alltäglichen Herausforderungen in Maler- und Stuckateurbetrieben. Kurz und prägnant bringt er die Probleme auf den Punkt und zeigt Lösungswege auf.
 
Bereits veröffentlichte Podcasts: 
 
 

Workshop „Gewinn-Organisation: Leistung, Produktivität und Kosten bestimmen den Gewinn“

Blog-1000038Es ist wieder soweit. Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre vermittelt Thomas Scheld auch in diesem Jahr wieder betriebswirtschaftliches Know-how zur Optimierung von Maler- und Stuckateurbetrieben. Die Vortragsreihe [Weiterlesen…]

„6 goldene Regeln“ zum richtigen Umgang mit Reklamationen!

Als Maler / Stuckateur mit Reklamationen richtig umgehenDer Kunde Herbert Complaint betritt nach einer dreitägigen Geschäftsreise beschwingt seine Wohnung. Während seiner Abwesenheit sollte der ortsansässige Malerbetrieb Whatever seinen Flur neu [Weiterlesen…]

Scheld direkt: Haben Sie Regiearbeiten im Griff?

Diese provokante Frage richtet Thomas Scheld an Inhaber und Führungskräfte von Maler- und Stuckateurbetrieben. Seine Botschaft: Jeder Euro nicht abgerechneter Regieleistungen ist ein Euro verlorener Gewinn. Mit dieser Aussage trifft Scheld voll ins Schwarze. Aber wie kann das ein Maler- oder Stuckateurbetrieb ändern? Wie bekommt man Regiearbeiten in den Griff? Auch hierauf gibt Scheld eine Antwort. Nur wenige Worte, die jedoch zielführend und hilfreich zugleich sind.

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Scheld direkt
Thomas Scheld. Der Geschäftsführende Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung von Maler- und Stuckateurbetrieben unterschiedlicher Größenordnungen in Fragen der Strategieentwicklung und Organisation und ist als Fachautor für die Rubrik „Betrieb & Markt“ für die Fachzeitschrift „Malerblatt“ tätig.

In Scheld direkt, dem neuen Podcast-Format auf Malerblog.net, beschäftigt sich Thomas Scheld mit alltäglichen Herausforderungen in Maler- und Stuckateurbetrieben. Kurz und prägnant bringt er die Probleme auf den Punkt und zeigt Lösungswege auf.

Gläserne Baustelle: In Zeiten sinkender Marktpreise darf die Baustelle keine „Blackbox“ sein!

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Was ist eigentlich dafür verantwortlich, daß Sie mit einem Auftrag  Gewinn erzielen? Ganz einfach: Ein Gewinn entsteht, wenn der Ertrag größer ist als die Kosten. Aber wie kann man sicherstellen, daß der Ertrag wirklich größer als die Kosten ist? Sie merken schon: Was sich in der Theorie einfach anhört, ist in der Praxis ungleich schwieriger. Also schauen wir uns das genauer an. Hierzu unterscheiden wir [Weiterlesen…]

Arbeitsplanung zur Sicherung der Produktivität auf der Baustelle

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

„Ich bin ja oft selbst vor Ort und da habe ich einen guten Überblick“. Das ist eine weitverbreitete Antwort, wenn man im Malerhandwerk danach fragt, wie Baustellen geführt werden. Und manchmal wird diese Antwort noch ergänzt: „Und außerdem machen wir für jede Baustelle ja eine Nachkalkulation, da sehen wir genau wenn´s nicht paßt.“ Zunächst einmal sei klargestellt, daß es zwingend notwendig ist, daß eine Führungskraft von Zeit zu Zeit die ausgeführte Arbeit auf der Baustelle kontrolliert. Das ergibt sich meist schon daraus, daß der Meister mit dem Kunden das Angebot besprochen hat. Also muß er auch kontrollieren ob die Arbeit seiner Mannschaft den Kundenwünschen entspricht. Und auch eine Nachkalkulation ist [Weiterlesen…]

Baustellen-Organisation – Mit klaren Handlungsspielräumen kann man Baustellen gewinnbringend organisieren.

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Thomas Scheld, Geschäftsführender Gesellschafter der C.A.T.S.-Soft GmbH

Der Kunde wurde umfassend beraten, der Betrieb perfekt dargestellt. Die Preise wurden „scharf“ kalkuliert, das Angebot umfassend formuliert. Dann kam die Auftragsvergabe. Eine harte Verhandlung, ein kleiner Nachlaß und Sie haben ihn bekommen, den Auftrag. So oder so ähnlich haben Sie das schon oft erlebt. Jetzt geht es an die Abwicklung. Und hierbei gilt: Für den wirtschaftlichen [Weiterlesen…]