Der Kunde schaut hin: Sauberkeit & Ordnung als Marketinginstrument nutzen

Der Kunde schaut hin: Sauberkeit & Ordnung als Marketinginstrument nutzen

Eigentlich versteht es sich von selbst. Eine saubere Baustelle, egal ob im Innen- oder Außenbereich, egal ob Neubau oder Renovierung, ist ein Muss. Sauberkeit und Ordnung sind einfach wichtig für jeden Maler- und Stuckateurbetrieb – und besonders für die Kunden.

Doch mal ehrlich: Das Image des typischen Handwerkers sieht vielfach anders aus, denn mit einer Renovierung der eigenen vier Wände verbinden viele Menschen Dreck, Staub, Chaos und jede Menge Schmutz. Und genau daran sollte und muss sich etwas ändern. Dabei hat es jeder Malerbetrieb selbst in der Hand für sich und seine Branche das Image positiv aufzupolieren.

Kunden zeigen sich begeistert, wenn ihre Erwartungen weit übertroffen werden und der Malerbetrieb nicht nur mit Kompetenz, sondern auch mit Sauberkeit und Ordnung punkten kann. So bleibt der Malerbetrieb gut in Erinnerung und wird gerne an Freunde, Nachbarn und Bekannte weiterempfohlen. Ein Betrieb, der sich Sauberkeit und Ordnung auf die Fahnen geschrieben hat und dies auch im täglichen Einsatz auf der Baustelle lebt, darf darauf gerne auf seiner Firmenwebsite hinweisen. Wird Sauberkeit und Ordnung bei der Bauausführung garantiert, kann dies für den Kunden ein wesentliches Kriterium zur Auftragserteilung sein.

Schon während der Bauausführung kann es auch in einem Neubau sauber und ordentlich zugehen. Das macht Eindruck beim Bauherrn und seinen Freunden und Bekannten, die sich alle schon während der Bauphase das künftige Domizil anschauen.

Sauber oder sauber?
Grundsätzlich gilt es die Räumlichkeiten des Kunden so zu behandeln, als seien es die eigenen vier Wände. Niemand mag gern verstaubte Möbel oder generell Dreck. Jeder Malerunternehmer weiß heutzutage wie Stäube vermieden werden, zum Schutz von Mitarbeiter und Kunde. Wer im Vorfeld also Möbel entsprechend abdeckt, Staubschutzwände installiert und Dinge wie Türrahmen, Böden etc. extra sichert, macht schon einmal sehr viel richtig. Kommen Bau-Entstauber und Luftreiniger zum Einsatz, wird Baustaub nicht nur von Mobiliar ferngehalten, sondern zugleich ein Beitrag in Sachen Gesundheitsschutz geleistet.   

Mit Sauberkeit lässt sich auch als Service- oder zusätzliche Dienstleistung punkten. Unübertrefflich handelt der Malerbetrieb, der bei Renovierungsarbeiten am Ende die Baustelle nicht nur besenrein, sondern frisch geputzt hinterlässt. Ein Malerbetrieb, der dem Kunden ein neues, fugenloses Bad gezaubert hat, kann mit einem frisch geputzten Bad dafür sorgen, dass der Kunde es nicht nur bestaunen, sondern es sogleich nutzen kann. Das kommt garantiert gut an.   

Ordnung schützt
Schmutz und Staub sind eine Sache. Unordnung eine andere. Wird auf der Baustelle alles stehen und liegengelassen, so macht dies nicht nur einen schlechten Eindruck. Es ist obendrein gefährlich, für die Mitarbeiter und den Kunden. Daher sollte spätestens mit Arbeitsende die Baustelle aufgeräumt sein. Nichts darf irgendwo herumliegen und zur Stolperfalle werden. Aber auch im Außenbereich sollte Unrat, der von drinnen nach draußen befördert wird und meist zu „Mülltürmen“ aufgebaut wird, spätestens zum Feierabend entfernt werden. Grundsätzlich sollte es das Tagesziel sein, den Arbeitsort, also die Baustelle, so zu hinterlassen, wie man sie vorgefunden hat. Nämlich aufgeräumt. Es empfiehlt sich, einem Mitarbeiter hierfür die Verantwortung zu übertragen.  

Eine solche Baustelle sieht nicht nur unordentlich aus. Sie ist wahrlich kein Aushängeschild für die dort arbeitenden Betriebe und ein absolutes No-Go in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Ordnung halten betrifft auch die Firmen-Werkzeuge, die in täglicher Anwendung stehen. Sie sollten eben nicht kreuz und quer auf der Baustelle herumliegen gelassen werden, sodass Hindernisse entstehen oder sie am nächsten Tag nicht mehr wiedergefunden werden, weil sie bei einer solcher Unordnung auch gerne mal jemand „versehentlich“ mitnimmt, frei nach dem Motto: Das fällt bei dem Chaos doch niemandem auf. Ordnung schützt also auch das Firmeneigentum. Ein digitales Gerätemanagement sorgt dafür, dass im Betrieb immer ersichtlich ist, wer welches Werkzeug oder Maschine wann mit auf welche Baustelle genommen hat. Wird Verantwortung zugewiesen und wird sichtbar, wird es auch schnell zur Routine, dass der verantwortliche Mitarbeiter nicht nur auf der Baustelle ein Auge auf diese Geräte hat, sondern diese vor Rückgabe auch entsprechend säubert.  

Aufgeräumte Baustelle – aufgeräumter Kopf
Äußere Begebenheiten machen sehr oft den entscheidenden Unterschied, wenn es um Strukturen geht – vor allem auch Strukturen im eigenen Kopf. Ein extrem wichtiger Aspekt, der auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade offensichtlich erscheinen mag, aber dessen man sich unbedingt einmal bewusst werden sollte. Jeder kennt das Phänomen: Wer in einem ordentlichen und aufgeräumten Büro arbeitet, kann sich besser auf das Wesentliche konzentrieren. Chaos im Büro oder auf dem Schreibtisch bedeutet zugleich Chaos im Kopf. Die Chance sich zu verzetteln ist bei einer harmonischen, aufgeräumten Büroumgebung um ein Vielfaches geringer, weil eben nicht unsägliche Papierstapel durchforstet werden müssen, um die oberste Priorität zu erkennen, die als erstes bearbeitet werden muss.

Gleiches gilt auch für die Baustelle. Eine am Vorabend ordentlich aufgeräumt hinterlassene Baustelle, macht den entscheidenden Unterschied für den nächsten Morgen. Es muss nichts gesucht werden, man kann direkt zur Tat schreiten und verliert keine wertvolle Zeit, man arbeitet von Anfang an mit Struktur. Und diese Struktur festigt sich natürlich auch im Kopf der Mitarbeiter. Eine ordentliche und saubere Baustelle wird zur ganz normalen Routine, über die kein Mitarbeiter mehr nachdenken muss, weil sie in Fleisch und Blut übergegangen ist. Außerdem zeigt sich so eine „Message“ an den Mitarbeiter. Denn so aufgeräumt und strukturiert wie die Baustellen, ist natürlich auch das gesamte Unternehmen und das macht eben den entscheidenden Unterschied zu anderen Betrieben aus.