Wirtschaftliches Handeln hängt nicht allein vom Materialpreis ab

Wirtschaftliches Handeln hängt nicht allein vom Materialpreis ab

Im Maler- und Stuckateurhandwerk erschwert die Baustoffknappheit und die damit einhergehenden extremen Preissteigerungen bzw. Preisschwankungen das Tagesgeschäft vieler Unternehmer immens. Hierdurch entstehen völlig neue Unwägbarkeiten, mit denen man in der Vergangenheit eher weniger zu tun hatte und jetzt neben dem eh schon harten Tagesgeschäft auch noch fertig werden muss. Doch selbst erhebliche Preissteigerungen müssen den Auftrag nicht per se unwirtschaftlich machen.

Die aktuelle Marktsituation bei den Baustoffen führt derzeit vielen Betrieben vor Augen wie existenziell wichtig eine kaufmännisch saubere Kalkulation ist und schon immer war. Preisgestaltungen à la „Pi mal Daumen“ hatten und haben keine Zukunft. Eine Pi-mal-Daumen-Arbeitsweise rächt sich jetzt [Weiterlesen…]

Handwerk aktuell: 61 Prozent kämpfen mit Störungen in den Lieferketten

Handwerk aktuell: 61 Prozent kämpfen mit Störungen in den Lieferketten

Die Spatzen pfeifen es landauf landab von den Dächern: Baumaterialien sind knapp. Wie stark das Handwerk derzeit von Störungen in der Lieferkette betroffen ist, zeigt die aktuelle Betriebsbefragung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, kurz ZDH, die Ende Mai durchgeführt wurde und an der sich knapp 1.600 Betriebe beteiligten. Von diesen berichteten 61 Prozent, dass sie in den letzten vier Wochen Probleme mit der Verfügbarkeit von Rohstoffen, Materialien oder Vorprodukten hatten. Damit bekommen derzeit fast Zweidrittel der Handwerksbetriebe die Materialknappheit zu spüren. 

Ein etwas detaillierterer Blick verrät, dass die Betroffenheit in den Bau- und Ausbaugewerken und den Handwerken für den gewerblichen Bedarf besonders hoch ist – allesamt Betriebe, die bis dato gut bis sehr gut durch die Corona-Pandemie gekommen [Weiterlesen…]

Materialengpass verschärft sich dramatisch

Materialengpass verschärft sich dramatisch

Die Lage am Bau spitzt sich weiter zu. Aus einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts geht hervor, dass 43,9 Prozent der Firmen im Hochbau im Mai Probleme hatten, rechtzeitig Baustoffe zu beschaffen. Im April waren dies 23,9 Prozent, im März 2021 nur 5,6 Prozent wie das ifo Institut berichtet. Damit hat sich die Zahl der betroffenen Betriebe innerhalb eines Monats fast verdoppelt. 

Ein ähnlicher Trend zeigt sich auch im Tiefbau. Hatten im April nur 11,5 Prozent der Betriebe über Materialmangel geklagt, waren es im Mai bereits [Weiterlesen…]

Größter Materialengpass am Bau seit 1991

Größter Materialengpass am Bau seit 1991

„Das ist ein beispielloser Engpass seit 1991,“ sagt Felix Leiss, Umfrageexperte beim ifo Institut in München. Zumindest vorübergehend ist es dadurch bereits im April zu einer Beeinträchtigung in der Bautätigkeit gekommen, wie aus Umfragen des ifo Instituts hervorgeht. Demnach hatten im April 23,9 Prozent der Firmen im Hochbau Probleme, rechtzeitig Baustoffe zu beschaffen. Im März waren es noch 5,6 Prozent gewesen. Im Tiefbau hat sich im April die Knappheit ebenfalls verschärft, von [Weiterlesen…]

Baugewerbe befürchtet Materialengpässe und Preissteigerungen

Baugewerbe befürchtet Materialengpässe und Preissteigerungen

Nachdem bereits die Farbenindustrie mit steigenden Rohstoffpreisen zu kämpfen hat, befürchtet jetzt auch das Baugewerbe Materialengpässe und Preissteigerungen. Das geht aus einem aktuellen Statement des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) hervor.

„Unsere Unternehmen registrieren bei Preisanfragen zu verschiedenen Baumaterialien seit dem vierten Quartal 2020 Preissteigerungen insbesondere bei Stahl, Holz wie auch Dämmstoffen, und das mit einer sehr dynamischen Entwicklung. Teilweise gibt es heute schon Lieferschwierigkeiten,“ erklärt der Hauptgeschäftsführer des ZDB, Felix Pakleppa.

Gegenüber September 2020 verzeichnet die Branche nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Preiszuwächse bei Holz um ca. 15 -20 %, bei Dieselkraftstoff um 20 %, bei Mineralölerzeugnissen um 15 % und bei [Weiterlesen…]

6 Produktivitätsfresser beim Namen genannt

6 Produktivitätsfresser beim Namen genannt

Auf der Baustelle kann Geld verdient oder verbrannt werden. Der Chef hat es in der Hand, welche der beiden Möglichkeiten eintritt. Im Malerbüro muss bei den heutigen Gewinnmargen knapp kalkuliert werden, um den Auftrag zu erhalten. Da muss anschließend auf der Baustelle ein Rädchen ins nächste greifen, wenn der kalkulierte Gewinn sich nicht in Luft auflösen soll. Doch welcher Chef kennt ihn nicht, den Anruf von der Baustelle: „Chef, mir fehlt was!“ oder „Chef, wir sind fertig mit dem Putz. Was sollen wir jetzt machen?“ 

Leerläufe und Engpässe gleich welcher Art sind auf der Baustelle echte Produktivitätsfresser. Doch Produktivitätsfresser fallen nicht vom Himmel. Sie sind hausgemacht. Die Ursache sind Organisations- bzw. Managementfehler. Zugegeben: Das hört niemand gerne. Doch wer die Ursache kennt, kann etwas ändern. Jeder hat es in der Hand, aus Produktivitätsfressern echte Produktivitätspusher zu machen. Die folgenden Produktivitätsfresser sind tagtäglich auf [Weiterlesen…]

In der Corona-Krise wird die Materialwirtschaft zum Erfolgsfaktor

In der Corona-Krise wird die Materialwirtschaft zum Erfolgsfaktor

Die Corona-Pandemie hat große Teile der deutschen Wirtschaft zum Erliegen gebracht. Einzelhandel und Gastgewerbe sind weitgehend geschlossen, Dienstleister und Industrie haben ihre Mitarbeiter vielfach ins Homeoffice oder gleich in die Kurzarbeit geschickt. Anders sieht es im Handwerk aus. Die Aufträge sind da und mit der nötigen Vorsicht laufen die Baustellen weiter. Die Mitarbeiter müssen sich bislang in weiten Teilen keine Sorgen über Kurzarbeit und die damit verbundenen Einkommenseinschränkungen machen.

Doch Sars-Cov-2 geht auch am Baugewerbe nicht spurlos vorüber. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) kommt in seiner monatlichen Konjunkturumfrage für März 2020 zu dem Ergebnis, dass die Auswirkungen der Coronakrise auf den [Weiterlesen…]