Corona-Szenario: Chef in Quarantäne. Und jetzt?

Corona-Szenario: Chef in Quarantäne. Und jetzt?

Der Chef denkt, plant und lenkt. In Zeiten von Corona ist der Chef mehr denn je gefordert. Was passiert, wenn einzelne Mitarbeiter in Quarantäne geschickt werden? Wie muss die Baustelle dann organisiert werden, damit sie trotzdem läuft? Fragen, die sich jeder Malerunternehmer in den letzten Tagen schon gestellt hat. Doch was passiert eigentlich, wenn für den Chef Quarantäne angeordnet wird? Die Mitarbeiter sind fit, nur der Chef sitzt staatlich verordnet zu Hause. Über dieses Szenario haben bis dato nur wenige Malerunternehmer nachgedacht. Denn wie immer denkt der Chef an sich selbst zuletzt. Doch genau das sollte er jetzt tun.

Den Betrieb von zu Hause führen
Die Mehrzahl der Infektionen verläuft relativ glimpflich. Sollte es dennoch richtig hart für den Chef kommen, sollte er bereits vorgesorgt haben. Hier hilft eine Notfallplanung weiter.
(Lesen Sie hier: Chef krank? Jetzt vorsorgen und Notfallplan erstellen

In den vielen Fällen, wo der Chef aber lediglich als Kontaktperson oder mit nur leichten Covid-19 Symptomen ans Haus gefesselt ist, sollte er seinen Führungsaufgaben von zu Hause nachkommen können. Für Malerunternehmer, die in den letzten Jahren bereits in die Digitalisierung ihres Unternehmens investiert haben, zahlt sich dies jetzt aus. Moderne Unternehmenssoftware und das Internet machen’s möglich, dass sich Betrieb, Mitarbeiter und Baustellen auch von zu Hause organisieren und steuern lassen.

Home-Office im Malerbetrieb 4.0
Anwender der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM haben bei ihrem Home-Office sogar die Wahl. Sie können klassisch mit einem Desktop-PC oder einem Notebook arbeiten. Der Einsatz eines Tablets ist aber ebenfalls möglich. Da die Maler-Software bereits vor Jahren touch-optimiert wurde und daher ohne Maus bedient werden kann, lässt sich die die Maler-Software auch auf einem Tablet bedienen. Es ist daher eine Frage des Geschmacks und natürlich der individuellen Arbeitsanforderung geschuldet, ob im Home-Office stationär oder mobil gearbeitet werden soll. Der Customer-Care-Center von C.A.T.S.-Soft hat in den letzten Tagen vermehrt Anfragen interessierter Malerbetriebe rund um die Einrichtung eines Home-Office erhalten und umfassend beraten. Mit den Organisationswerkzeugen von C.A.T.S.-Soft und dem Internet wird der heimische Schreibtisch oder das Sofa zu einem echten Büroarbeitsplatz, von dem aus der Betrieb, die Mitarbeiter und die Baustellen perfekt organisiert und gesteuert werden können.

Von Zuhause alles im Griff
Ein kurzes Beispiel verdeutlicht, wie Mitarbeiter und Baustelle kurzerhand von Zuhause organisiert werden können. Schon am Morgen zu Arbeitsbeginn sehen die Mitarbeiter über das Mitarbeiter-Informationssystem MIS© was sie wo zu erledigen haben. Die Einsatzplanung hat der Chef am Vorabend von Zuhause aus erledigt. Die Mitarbeiter sehen aber gleichzeitig auch den Stand der Baustelle, wissen, welche Arbeiten zu erledigen sind und wie viel Zeit für die anstehenden Arbeiten veranschlagt sind. Das alles sehen die Mitarbeiter schwarz auf weiß auf der Infotafel. Auf der Baustelle erfassen sie sodann ihre Arbeiten und Zeiten in die App CATSbauzeit. Durch diese simple Arbeitsweise bekommt der Chef Zuhause in Echtzeit den Baustellenstand angezeigt. Er sieht wer was gearbeitet hat und welche Arbeiten noch ausstehen. Er sieht auch, ob Zusatzarbeiten angefallen sind. All diese Informationen kann er dem Chef-Informationssystem CIS© der Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM entnehmen. So ist er immer auf dem aktuellen Stand und weiß, was auf den Baustellen läuft, auch wenn er nicht vor Ort auf der Baustelle ist, sondern sich Zuhause aufhält. Meldet sich ein Mitarbeiter krank, kann der Chef ebenfalls schnell von Zuhause reagieren. Damit die Baustelle nicht in Zeitverzug gerät, teilt er einfach über die Einsatzplanung der Maler-Software einen anderen Kollegen auf die Baustelle ein. Diese Änderung wird den Mitarbeitern wiederum auf ihrer Informationstafel, dem Mitarbeiter-Informationssystem MIS©, angezeigt. So weiß am frühen Morgen jeder sofort, wo er an diesem Tag eingesetzt wird, ganz ohne persönliche Chef-Ansprache.

Das ist perfekter Informationsfluss in Zeiten von Corona, aber natürlich auch darüber hinaus. Denn einmal eingerichtet, kann ein mobiles Home-Office natürlich auch an jedem anderen Ort wie beispielsweise im Urlaub ebenso sinnvoll genutzt werden.

Durch die Digitalisierung bedeutet eine Corona-Quarantäne des Chefs nicht gleich den Stillstand des Betriebs. So arbeitet der Malerbetrieb 4.0 heute.


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