So geht Erfolg: Die Wirtschaftlichkeit der Baustellen im Blick

So geht Erfolg: Die Wirtschaftlichkeit der Baustellen im Blick

Das Bauhandwerk brummt nach wie vor. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Der Rubel rollt. – Was so einfach und logisch klingt, gilt leider längst nicht für alle Betriebe. Denn ob mit den zahlreichen Aufträgen wirklich Geld verdient wird oder nicht, hängt nicht an der Auftragsmenge, sondern an einem guten Management.

Die Gewinnspannen im Malerhandwerk sind seit Jahren nicht üppig. Sie werden immer kleiner. Vor allem bei Standardleistungen sind viele Betriebe einem starken Marktdruck ausgesetzt. Damit eine Baustelle wirtschaftlich abgewickelt werden kann, muss der Malerunternehmer nicht nur ein guter Handwerker, sondern auch ein guter Manager sein. Er selbst muss die Wirtschaftlichkeit der Baustelle stets im Blick haben und darf sich nicht auf sein Bauchgefühl verlassen, denn Gewinnmaximierung ist eine Rechengröße und keine Frage des Gefühls.

Wirtschaftlich handeln heißt für den Malerunternehmer, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, also mit seinen Mitarbeitern und seinem Maschinenpark, den größtmöglichen Ertrag einzufahren und dabei ein Maximum an Gewinn zu erwirtschaften. Der Malerunternehmer muss also die „Kunst wirtschaftlichen Handelns“ verstehen. Dabei wird er heutzutage vollumfänglich durch branchenspezifische ERP-Software wie die betriebswirtschaftliche Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM unterstützt. Von der Angebotskalkulation über die sinnvolle Planung des Mitarbeiter- und Geräteeinsatzes bis zum aussagekräftigen Baustellencontrolling in Echtzeit hat der Malerunternehmer die Wirtschaftlichkeit jeder einzelnen Baustelle stets im Blick und kann eingreifen, wenn etwas aus dem Ruder zu laufen droht.

Doch moderne Unternehmensführung ist mehr als die Wirtschaftlichkeit von Baustellen zu planen und zu überwachen. Moderne Führungskräfte binden den Mitarbeiter mit ein und das aus gutem Grund. Das Malerhandwerk ist ein sehr personalintensives Handwerk. Personalkosten schlagen mit bis zu 70 Prozent der Kosten zu Buche. „Zeit“ ist also eine Messgröße, die einen wesentlichen Einfluss auf den Baustellenerfolg hat und genau diese Arbeitszeit liefert der Mitarbeiter. Ziehen die Mitarbeiter nicht mit, kann der Chef so gut planen und überwachen wie er will, die Baustelle wird nie den Erfolg einfahren, den sie einfahren könnte. 

Der Chef hat die Bauzeit kalkuliert. Der Kunde hat den Auftrag erteilt. Schaffen die Mitarbeiter ihre Arbeit also nicht in dieser vorgegebenen und vom Kunden bezahlten Zeit, ist der Erfolg der Baustelle gefährdet. Benötigen die Mitarbeiter auf der Baustelle mehr Zeit, geht dies zu Lasten des Betriebs. Doch nicht vorsätzliche Trödelei und Bummelei sind die Zeit- und Kostenfresser. Oft werden außervertragliche Leistungen erbracht, die aber nicht als solche erkannt und damit nicht als Nachtrag oder Regieleistung abgerechnet werden. Das ist verschenktes Geld und geht zu Lasten der Wirtschaftlichkeit.

Werden Mitarbeiter in die Baustellenabwicklung besser eingebunden, verstehen sie, dass auch sie ihren Beitrag zur Wirtschaftlichkeit der Baustelle bringen können. Sie werden zu echten Mit-Arbeitern. Sie werden eigenverantwortlich die Arbeiten, in der vom Chef veranschlagten Zeit ausführen. Sie sind nicht mehr wie in früheren Zeiten schlichte Befehlsempfänger, sondern sie tragen aktiv dazu bei, dass auf der Baustelle kein Geld verloren wird. Das spornt an und motiviert, denn jeder Mitarbeiter ist gerne Teil eines erfolgreichen Unternehmens.

Mitarbeiterführung 4.0: Ein Mitarbeiter ruft frühmorgens auf dem Touchscreen im Lager alle wichtigen Informationen zu seinem Baustelleneinsatz ab.

Mit dem Mitarbeiterinformationssystem MIS© der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM wird genau dies Realität. Hier sieht der Mitarbeiter schwarz auf weiß, mit welchen Zeiten die Baustelle kalkuliert wurde. Durch diese Zeitinformation wissen die Mitarbeiter, ob sie mit der Baustelle in der kalkulierten Zeit liegen oder ob sie Gas geben müssen, um die Wirtschaftlichkeit nicht zu gefährden. Gleichzeitig schärft diese Form der Mit-Arbeit auch ihr Bewusstsein. Sie erkennen schneller, was nicht zum Auftragsumfang gehört und als Zusatzarbeit  abgerechnet werden kann.

Mitarbeiterführung 4.0: Das Smartphone zeigt den Baustellenstand an - Soll-Ist-Vergleich

Mitarbeiterführung 4.0: Den grafisch aufbereiteten Baustellenstand kann sich der Mitarbeiter auch auf der Baustelle auf dem Smartphone anzeigen lassen. 

Modern denkende Malerunternehmer binden ihre Mitarbeiter aktiv ein. So wird jeder Mitarbeiter Teil einer erfolgreichen Baustelle und bekommt einen unmittelbaren Bezug zur Wertigkeit seiner Arbeit. Diese zeitgemäße Mitarbeiterführung ermöglicht das geniale, systemübergreifende und medienbruchfreie Zusammenspiel der Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM mit der Zeiterfassungslösung CATSbauzeit