Zu wenig Gewinn? Mit der Erfolgsraute© klappt´s!

Mit der Erfolgsraute den Gewinn im Malerbetrieb sichernDas neue Jahr ist erst wenige Tage alt. Da ist es an der Zeit einmal Bilanz zu ziehen. Hat sich das alte Jahr wirklich gelohnt? Hat der Betrieb den Gewinn eingefahren, der den ganzen Arbeitsaufwand rechtfertigt? Das sind die beiden Schlüsselfragen, die es zu beantworten gilt. Denn letztlich geht es im Unternehmen um eine Sache: Der Gewinn muß stimmen!

Wer beim Lesen dieser Zeilen denkt „Mist, hat nicht geklappt“ oder wer einfach unzufrieden ist, mit dem, was in seinem Maler- oder Stuckateurbetrieb passiert ist, der sollte jetzt die Weichen in die richtige Richtung stellen. Es bringt nichts, wenn man mit den Dingen im Betrieb unzufrieden ist, wenn der Gewinn nicht reicht und wenn man trotzdem einfach so weiter macht.

Wer immer nur weiter macht, der wird nie etwas ändern.

Deshalb sollte jeder Unternehmer mindestens einmal im Jahr das vergangene Revue passieren lassen und sich die Frage stellen, wie er weitermachen will. Und dabei sollte man nichts Schönreden und vor allem nicht ausklammern. Alles gehört auf den Tisch und dann wird sprichwörtlich tabula rasa gemacht. Die Dinge, die nicht passen, werden angepackt und sie werden geändert. Wir starten neu. Und unser Ziel ist der Erfolg!

Die Erfolgsraute©
Ein Maler- und Stuckateurbetrieb ist eine komplexe Sache. Da arbeiten Menschen miteinander. Da gibt es Kunden, da gibt es Lieferanten und vieles mehr. Und nun wollen wir systematisch schauen, was gut läuft und was nicht. Wo fängt man da an? Und wo hört man auf? Machen wir es uns ganz einfach und systematisieren das Unternehmen vor dem Hintergrund „Erfolg“ ein wenig. Dabei hilft uns die Erfolgsraute©. Sie zeigt die wichtigsten Bereiche im Unternehmen, die für den Erfolg von entscheidender Bedeutung sind.

Der Erfolg beginnt im BÜRO
Wer eine gute Ernte einfahren will, der muß gutes Saatgut verwenden, sorgfältig aussäen, die Pflänzchen hegen und pflegen. Wenn dann die Sonne noch scheint und es ab und an regnet, klappt es mit der Ernte. Das weiß jedes Kind. Und im Unternehmen ist es auch nicht anders. Nur die Pflänzchen, die die Ernte abwerfen sollen, sind ein wenig größer. Es sind unsere Baustellen. Und wie sät man eine Baustelle? Genau, das alles passiert im Büro und die gute Saat sind die Kalkulation und das Angebot.

Ist die Arbeit, die ausgeführt werden soll, für Kunde und Betrieb verständlich und detailliert beschrieben?
Sind die Massen der einzelnen Leistungen im Detail bekannt? Gibt es ein detailliertes Aufmaß?
Sind die für die einzelnen Leistungen notwendigen Bauzeiten detailliert bekannt?
Sind die benötigen Materialien und vor allem die Mengen bekannt?
Werden Leistungspreise auf der Grundlage aktueller Einkaufspreise berechnet?
Ist jeweils die Preisuntergrenze bekannt?

 

Wer nicht alle diese Fragen eindeutig mit „Ja“ beantworten kann, der hat bereits hier sein Problem. Denn wie soll eine Baustelle überhaupt jemals einen Gewinn abwerfen können, wenn die Grundlagen schon nicht stimmen. Erfolg hat viel mit Konsequenz zu tun. Wer konsequent handeln will, der muß wissen, was auf der Baustelle geht und was nicht. Er muß wissen für welchen Preis er arbeiten kann und für welchen er besser die Beine hochlegt. Deshalb kommt der Kalkulation und dem Angebot eine Spitzenposition bei der Erfolgsplanung zu.

Und wo bekommt man die Grundlagen für die Kalkulation nun her? Ganz einfach: Ein Teil wird die persönliche Erfahrung bereits abbilden können und für den Rest gibt es den C.A.T.S.-Praxis-Leistungskatalog. Da stehen fix und fertige Leistungsbeschreibungen drin – jeweils mit Bauzeit und Materialverbrauch. Und weil man den Katalog direkt mit den Preisen der Lieferanten verknüpfen kann, kalkuliert man automatisch immer auf dem aktuellen Einkaufspreis.

Auf der BAUSTELLE kommt es auf die Organisation an
Wenn das Pflänzchen gesät ist, dann muß man es hegen und pflegen, damit es ordentlich wächst und eine gute Ernte einbringt. Hegen und pflegen meint regelmäßig gießen, Unkraut jäten und gelegentlich düngen. Ganz so ist das auch mit unseren Baustellen. Nur, daß wir hier ein paar Menschen und ein wenig Material haben und daraus in kürzest möglicher Zeit eine fertige Arbeit machen wollen. Und damit ist alles, was wir tun müssen, die Steuerung der Baustelle.

Bekommen die Mitarbeiter vor Beginn der Arbeiten Zeitvorgaben?
Ist sichergestellt, daß das Material zu dem Zeitpunkt auf der Baustelle ist, wo es gebraucht wird?
Sind benötigte Geräte vorhanden, wenn sie gebraucht werden?
Wissen die Mitarbeiter was Umfang des Auftrags ist und was Zusatzarbeiten sind?
Ist jeweils die Preisuntergrenze bekannt?

 

Diese Fragen mit „Ja“ zu beantworten ist ganz einfach, denn alles was für die Baustellensteuerung notwendig ist, wurde ja schon bei der Kalkulation der Arbeiten erledigt. Es muß gegenüber den Mitarbeitern nur noch zum richtigen Zeitpunkt kommuniziert werden. Mit einer modernen Lösung, wie der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM geht das auf Knopfdruck. Und schon weiß dank Zeitvorgabe- und Ladeliste jeder, was auf ihn zukommt. 

So, nun hat unser Erfolgspflänzchen schon mal genug Nahrung und kann prächtig wachsen. Aber gelegentlich sollte dann doch noch geprüft werden, ob etwas mehr gedüngt werden muß. Wie düngt man eine Baustelle? Ganz einfach, dadurch, daß man nachschaut, ob die Mitarbeiter das leisten, was geplant war. Und wenn das nicht der Fall sein sollte, dann kommt der Chef mit dem Motivationsdünger um die Ecke und hilft etwas nach. Es gilt also die Mitarbeiterleistungen systematisch zu erfassen. Das kann man mit Stundenzetteln tun oder mit der digitalen Baustellenüberwachung CATSbauzeit. da weiß man dann immer, wer was leistet und ob die Baustelle noch im Plan liegt. Und die Mitarbeiter freut es auch, denn sie sparen durch den digitalen Stundenzettel CATSbauzeit die umständliche Schreiberei.

Beim MITARBEITER entscheiden Motivation und Einsatz über den Erfolg
Wenn unser Erfolgspflänzchen richtig stark werden soll, dann kommt es auf einen guten Dünger an. Und der Dünger im Malerbetrieb ist der Mitarbeiter. Leistet er viel, dann geht es im Betrieb voran. Leistet er wenig, dann wird der gewünschte Erfolg ausbleiben. Was er leisten kann, hängt mit seiner Motivation und seinen Möglichkeiten zusammen.

Sind die Stärken und Schwächen der einzelnen Mitarbeiter im Detail bekannt?
Werden die Mitarbeiter nach ihren Stärken eingesetzt?
Gibt es eine systematische Mitarbeitereinsatzplanung, die Engpäße aufzeigt und kurzfristig ohne viel Aufwand angepaßt werden kann?
Werden die Schwächen der Mitarbeiter systematisch wegtrainiert?

 

Gerade, weil der Erfolg einer Baustelle so eindeutig am Mitarbeiter hängt, muß der Malerunternehmer hier seinen Schwerpunkt setzen. Die Motivation des einzelnen und die Zusammenarbeit in der Gruppe entscheiden über die Leistungsmöglichkeiten des Betriebes. Die schönsten und besten Strategien werden fehlgehen, wenn die Mitarbeiter bei ihrer Umsetzung im Tagesgeschäft außen vor bleiben. Deshalb ist Mitarbeiterführung gleichbedeutend mit Erfolgssicherung.

Die Wünsche und Bedürfnisse des KUNDEN erkennen
Wer eine gute Ernte einfahren will, der muß die richtigen Pflanzen auf den richtigen Boden setzen, denn während Zitronen in Süditalien bestens gedeihen, fehlt auf Island einfach die Sonne dafür. Nicht anders ist es beim Kunden. Wer einen Kunden, perfekt bedienen will, der muß ihm Lösungen für seine Bedürfnisse anbieten. Aber dafür muß man die Bedürfnisse des Kunden erst einmal kennen. Da ruft einer an und meint, er will sein Wohnzimmer tapezieren lassen. Sicher eine gute Arbeit. Aber woher soll man bloß wissen, daß hier ein wesentlich aufwendigerer und teurer Edelputz zu verkaufen wäre. Und vielleicht renoviert der Kunde ja gerade sein ganzes Haus. Da wäre es doch toll, man könnte dem Kunden das Badezimmer gleich mit gestalten, bevor der Fliesenleger es von oben bis unten mit Platten zuklebt. Man müßte es nur wissen, daß der Kunde für eine Leistung des eigenen Betriebes empfänglich wäre. Und dabei ist das doch ganz einfach: “Augen auf“ lautet die Devise.

Gibt es ein systematisches Kontakt- und Terminmanagement, das sicherstellt, daß kein Kundenkontakt vergessen wird?
Werden Kundengespräche systematisch vorbereitet?
Werden auch Informationen, die mit der aktuellen Arbeit nichts zu tun haben, aber für die Zukunft wichtig sein könnten, systematisch erfaßt?
Bekommen die Kunden detaillierte Angebote mit verständlichen Leistungsbeschreibungen??
Sind Kundendaten wie Angebote, Aufmaße, Rechnungen auch unterwegs oder im direkten Kundengespräch vor Ort verfügbar?

 

Auch hier ist es ganz leicht alle Fragen mit „Ja“ zu beantworten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer elektronischen Kundenakte, wie sie beispielsweise in der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM automatisch geführt wird. Hier werden alle Informationen zum Kunden in systematischer Form gesammelt. Neudeutsch nennt man das „Customer Relationship Management“. Dahinter steckt die Erkenntnis, daß beim Kunden derjenige die Nase vorn hat, der den Kunden und damit seine Bedürfnisse am besten kennt. Und weil Kundeninformationen dann auch immer wieder unterwegs gebraucht werden, kann man mit VerA über das Smartphone darauf zugreifen. So hat man beim Kundengespräch alles Relevante dabei. Und wenn sich im Gespräch herausstellt, daß ein Blick in das Angebot vom vorletzten Jahr nicht schlecht wäre, dann greift man mit dem Smartphone darauf zu.

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