Jetzt handeln: Das digitale Schaufenster als Kundenmagnet

Jetzt handeln: Das digitale Schaufenster als Kundenmagnet

Es sind wirtschaftlich schwierige Zeiten, in denen wir gerade leben. Täglich gibt es neue Hiobsbotschaften in Zusammenhang mit Corona. Dennoch, es muss und es wird weitergehen.

Zu Jahresbeginn starteten die Maler und Stuckateure wie alle anderen Handwerker in ein weiteres vermeintlich konjunkturstarkes Jahr. Die Prognosen standen gut. Diese Hoffnung wurde jedoch innerhalb weniger Wochen durch Corona zunichte gemacht. Ein Wermutstropfen bleibt: Trotz aller Hysterie darf das Bauhandwerk nach wie vor weiterarbeiten. Doch fast jeder Betrieb kann von verängstigten Kunden, von Auftragsverschiebungen und -stornierungen berichten. Das heißt auch für Maler- und Stuckateurbetriebe UMDENKEN.

Konnten sich in den letzten Jahren Handwerker vor Aufträgen nicht retten, müssen sie sich jetzt Gedanken über die Nach-Corona-Zeit machen. Themen wie „Marketing“ und „Kundengewinnung“ rücken wieder verstärkt in den Fokus. Doch wenn das öffentliche Leben still steht und das Motto lautet „Bleib daheim!“ wie lässt sich dann ohne persönlichen Kundenkontakt ein zeitgemäßes Marketing mit dem Ziel der Neukundengewinnung umsetzen?

Das ist einfacher als gedacht. Denn der Maler und Stuckateur kann den Kunden dort abholen, wo er sich gerade befindet: Zuhause. Dort liegt er auf der Couch, trinkt Kaffee oder Tee und langweiligt sich. Um der Langeweile zu entkommen, surft er im Internet. Er lässt seine Gedanken schweifen und träumt von der Nach-Corona-Zeit, in der er es sich im eigenen Heim richtig gemütlich machen will. Jetzt muss der Maler nur zur Stelle sein und den Kunden von seinem Angebot begeistern.

Die Website – mehr als eine Visitenkarte
Der erste Weg ist daher eine übersichtliche und gut aufgebaute Firmen-Webseite, die den interessierten Besucher über alles Wesentliche unterhaltsam informiert. Die Firmenwebsite ist ein ungemein wichtiges Medium, um auf sich und seinen Betrieb aufmerksam zu machen. Denn gerade jetzt, wo Menschen nicht mehr vor die Tür gehen, spielt das Internet eine noch größere Rolle als vorher ohnehin schon. Die Website wird zu einem digitalen Schaufenster.

Wer zeigt, was er zu bieten hat, der hat jetzt die Nase ganz weit vorn und das kann über den üblichen Inhalt einer Website weit hinausgehen. Kunden können nicht in einen Showroom vor Ort kommen und sich Oberflächengestaltungen, Tapeten, Bodenbeläge und vieles mehr in Realität anschauen. Sie können aber sehr wohl im Internet schauen. Professionelle Fotos von vergangenen Arbeiten und Gestaltungen lassen den interessierten Leser erahnen, was der Maler zu leisten imstande ist. Zeigen, was man kann und wofür man steht, das macht eine gelungene Website aus.

Interessenten digital generieren
Eine Website ist zudem Gold wert, wenn sie schnell und einfach über die Suchmaschinen zu finden und übersichtlich aufgebaut ist. Doch nicht nur das Auffinden der Website ist wichtig, auch die Kontaktaufnahme mit dem Betrieb darf keine Hürde darstellen. Es muss für den potenziellen Kunden einfach sein, eine schnelle Anfrage an das Unternehmen stellen zu können. Die Kontaktaufnahme darf keinen großen Aufwand bedeuten, das Kontaktformular dafür sollte einfach gehalten und schnell abzuarbeiten sein.

Malerblog.net prämiert regelmäßig Top-Websites, die ihre Hausaufgaben bereits gemacht und perfekt umgesetzt haben. Klicken Sie hier: Top-Websites 

Digitale Kommunikation mit Kunden
Hat der interessierte Leser über die Website Kontakt zu dem Malerbetrieb aufgenommen, so ist er quasi vom Schaufenster weg ins Innere des Ladens getreten. Doch wegen Corona kann der Maler den potenziellen Kunden nicht zu Hause aufsuchen oder zu sich einladen. Das heißt auch die weitere Kommunikation muss digital erfolgen. Auf der Ebene „Kommunikation“ hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Und es findet weiterhin ein stetiger Wandel statt. Wo früher der persönliche „Eye to Eye“ Kontakt enorm wichtig war, läuft heute sehr viel mehr über Email, oder andere Kanäle wie zum Beispiel über Messaging-Apps wie WhatsApp. Vielfach genutzt für die private Kommunikation, können Firmeninhaber aber auch so mit Kunden in Verbindung bleiben. Natürlich wird derzeit auch sehr viel telefonisch abgewickelt, was bedeutet, dass bestimmte Telefonregeln, Freundlichkeit und ein netter Umgang mehr als je gefragt sind.

Ein paar Tipps für ein gutes Telefongespräch gibt’s in dem Artikel: Malerbüro – Telefonieren leicht gemacht 

Doch die fortschreitende Digitalisierung bietet weitaus mehr Möglichkeiten als nur ein Telefonat. Das kann durchaus interessant für all diejenigen sein, die nicht auf das persönliche Gespräch mit Augenkontakt verzichten wollen. Kundentermine können heute schon digital abgehalten werden – und dazu benötigt man weitaus weniger, als vielleicht gedacht.

Die digitale Welt bietet hier einige Möglichkeiten, den Kunden nicht nur hören, sondern auch sehen zu können. Die Rede ist von Videotelefonie mit zum Beispiel Skype, Facetime oder auch WhatsApp. Alles, was man dazu braucht ist ein Smartphone mit einer halbwegs ordentlichen Kamera. Wer sich nicht das Handy vors Gesicht halten will, kann entsprechende Lösungen auch auf einem PC oder Notebook installieren. In jedem Fall sitzt man in seinem Büro und kann den Kunden sehen, was einem persönlichen Kontakt schon sehr nahe kommt und das Gespräch durchaus erleichtern kann. Man sieht dem Gegenüber in die Augen, sieht seine Reaktion, kann persönlicher auf Gestik und Mimik reagieren. Es verschafft zudem eine Art „Nähe“ und verbindet natürlich auch gerade in diesen Zeiten. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass ein schöner ansprechender Hintergrund zu sehen ist und natürlich muss man selbst auch ein gepflegtes Erscheinungsbild abgeben. Das versteht sich von selbst.

Nur wenige Maler und Stuckateure nutzen diese Methoden der digitalen Kommunikation. Umso interessanter ist es bei den ersten zu sein, die auf moderne Kommunikationswege setzen. So lassen sich schnell Pluspunkte sammeln.

Kür: Social Media
Übrigens, wer bereits eine Website hat, kann diese mit den einschlägig bekannten Social Media Kanälen verknüpfen und so über tagesaktuelle Themen berichten, die auf der Website so nicht gepflegt werden. Das ist aber kein Muss, sondern eher eine Kür. Diese Vorgehensweise verschafft jedoch, sofern regelmäßig ausgeführt, auf beiden Plattformen erhöhten Traffic. Und gerade jetzt wo Menschen mehr Zeit haben, verbringen sie auch mehr davon im Internet. Wer also in Sachen digitales Marketing sehr vielseitig aufgestellt ist, hat eine größere Reichweite und das zahlt sich in der aktuellen Corona-Phase durchaus aus.

Lesen Sie auch: Marketing mit Facebook, Instagram & Co – ein Muss für Malerbetriebe