Last Minute-Check: Wie gut sind Sie auf die Mehrwertsteueränderung vorbereitet?

Last Minute-Check: Wie gut sind Sie auf die Mehrwertsteueränderung vorbereitet?

Der Countdown läuft. In wenigen Tagen wird erstmalig in der Bundesrepublik Deutschland die Mehrwertsteuer abgesenkt. Das gab’s noch nie. Ein einmaliger Vorgang. Allerdings währt diese Absenkung nicht lange. Sie gilt vom 1. Juli 2020 nur befristet bis Ende des Jahres, also für exakt 6 Monate. Für den Staat wird die Mehrwertsteuersenkung zweifelsohne einen Milliardenverlust bedeuten. Ob dadurch die Kauflust der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland steigen wird, bleibt abzuwarten.

Viele Betriebsinhaber sehen diese temporäre Absenkung skeptisch. Vor allem für Branchen wie das Malerhandwerk mit zahlreichen laufenden Projekten stellt eine zweimalige Steueränderung innerhalb von nur sechs Monaten abrechnungstechnisch eine enorme Herausforderung dar. Seit Jahren arbeiten Malerbetriebe am Limit. Auch in der ersten Phase der [Weiterlesen…]

ZDB schlägt Alarm: Mehr Bürokratie und höhere Kosten durch Absenkung der Mehrwertsteuer

ZDB schlägt Alarm: Mehr Bürokratie und höhere Kosten durch Absenkung der Mehrwertsteuer

Der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), Reinhard Quast, findet zur geplanten Absenkung der Mehrwertsteuer deutliche Worte. „Die geplante, äußerst kurzfristige Absenkung des Mehrwertsteuersatzes und seine spätere Wiedererhöhung bedeuten für die Bauwirtschaft einen hohen Organisationsaufwand mit beträchtlichen Kosten, ohne dass damit mehr Investitionen getätigt werden. Denn niemand wird ein Haus bauen, nur weil die Mehrwertsteuer 3% niedriger ist,“ erklärte Quast anlässlich der [Weiterlesen…]

Mehrwertsteuersenkung: Stichtagsübergreifende Projekte richtig abrechnen

Mehrwertsteuersenkung: Stichtagsübergreifende Projekte bei Malerarbeiten richtig abrechnen

Jetzt geht alles ganz schnell. Das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz wurde vom Bundeskabinett am 12. Juni 2020 beschlossen und soll Ende Juni, voraussichtlich am 29. Juni 2020 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Im Schnellverfahren wird dann beschlossen werden, dass die Umsatzsteuersätze befristet vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 von 19 auf 16 Prozent und von 7 auf 5 Prozent gesenkt werden. Der Wirtschaft verbleibt keine große Zeit der Vorbereitung und bedeutet daher eine besonders große Herausforderung.

Über das Für und Wider dieser temporären Maßnahme soll hier nicht weiter thematisiert werden, zumal es an der bevorstehenden Umsetzung nichts ändern wird. Maler- und Stuckateurbetrieben bleibt nur noch, sich in dieser kurzen Zeit sachgerecht auf die Mehrwertsteuersenkung vorzubereiten. Malerunternehmer, die die letzte [Weiterlesen…]

Leerstand auf dem Konto? Geldeingänge lassen sich planen

Kein Geld verschenken

Geld ist wichtig. Geld beruhigt. Geld bedeutet Freiheit. Wer genügend Geld auf dem Konto hat, vor allem in „stürmischen Zeiten“ wie diesen, hat es leichter, sein Unternehmen in den sicheren Hafen zu steuern. Vor allem in Maler- und Stuckateurunternehmen ist der Eingang von Geld planbar. Was sich im ersten Moment vielleicht komisch anhören mag, ist es ganz und gar nicht.

Fakten statt Bauchgefühl
Wie stellt man sicher, immer genügend Geld auf dem Konto zu haben und dementsprechend liquide zu sein? Die Antwort ist einfach: Ein [Weiterlesen…]

Rechnen Sie nach „Einheitspreisen“ ab?

Rechnen Sie nach „Einheitspreisen“ ab?

Erfolgt die Abrechnung einer Leistung pro Quadratmeter, pro Meter oder pro Stück, handelt es sich um eine Abrechnung nach „Einheitspreisen“. Die meisten Malerbetriebe arbeiten auf diese Weise und auch der Kunde empfindet diese Abrechnung als fair, da sie ihm die Möglichkeit der Kontrolle bietet. So ist beispielsweise die Quadratmeterzahl eines renovierungsbedürftigen Wohnzimmers klar definiert und lässt dem Malerbetrieb bei der Abrechnung keinen Spielraum. Abrechnungen nach Stunden werden hingegen vom Kunden eher skeptisch beäugt, denn ob der Maler schnell oder langsam gearbeitet hat, vermag er nicht zu beurteilen. Für ihn arbeitet der Maler daher meistens per se zu langsam. Der Ärger ist in solchen Fällen vorprogrammiert.

Warum ein Aufmaß erforderlich ist
Wird das renovierte Wohnzimmer nach Quadratmeter abgerechnet, muss also spätestens bei der Abrechnung der Malerbetrieb über die richtigen Massen verfügen, um keinen Quadratmeter zu verschenken und dem Kunden zudem eine Rechnungsprüfung zu ermöglichen. In vielen Betrieben hält sich daher immer noch der Irrglaube, ein ordentliches Aufmaß sei eine Frage der Abrechnung, sprich müsse daher erst bei Erstellung der Schlussrechnung vorliegen. Weit gefehlt. Bei einem [Weiterlesen…]

Die Schlussrechnung. Wechseln Sie doch mal die Perspektive!

Die Schlussrechnung. Wechseln Sie doch mal die Perspektive!

Hand aufs Herz: Wie viele Aufträge haben Sie in diesem oder vielleicht sogar im vergangenen Jahr ausgeführt, die noch nicht endabgerechnet sind? In Zeiten des Baubooms wird in Malerbetrieben ein Auftrag nach dem anderen geschrieben und ausgeführt. Der Kunde nimmt oft lange Wartezeiten in Kauf und freut sich, wenn er endlich an der Reihe ist. Und der Betrieb: Er führt die bestellte Malerleistung perfekt aus, aber im Anschluss fließt kein Geld. Schuld daran sind keine schlechte Zahlungsmoral oder eine Reklamation des Kunden. Schuld daran ist allein der Malerbetrieb. Er schreibt keine Schlussrechnung. Er schreibt sie nicht in zwei, nicht in drei, nicht in vier Wochen nach Auftragsende. Oft vergehen Monate, gar Jahre bis der Kunde eine Schlussrechnung erhält. In einigen Fällen wird mit entsprechendem Zeitablauf sogar ganz auf die Rechnungsstellung verzichtet. Das alles ist Geld, das nicht in den Auftrag eingepreist war und daher auch nicht durch vom Kunden bereits geleistete Abschlagszahlungen gedeckt ist. Hier verschenkt der Betrieb also nicht nur Gewinn. Er verschenkt auch Liquidität. Das ist nicht nur dumm, sondern auch ein Grund, warum viele Betriebe trotz seit Jahren anhaltend guter Auftragslage die Eigenkapitalquote nicht merklich steigern konnten (Lesen Sie hierzu: Ausbauhandwerk: Erbärmliche Eigenkapitalquote trotz guter Auftragslage).

Die Perspektive wechseln
Manchmal lohnt es sich, sich einmal in den Kunden zu versetzen, um zu verstehen, warum dieser tickt wie er tickt. Warum diskutiert der Kunde die Schlussrechnung? Warum meckert er über die abgerechneten Zusatzarbeiten? Warum gefällt ihm plötzlich die Wandfarbe nicht mehr? Warum lässt er sich mit der Zahlung so viel Zeit? [Weiterlesen…]

Schnell an Geld kommen: Prüfbare Schlussrechnungen vorlegen!

Endspurt zum Saisonende: Schlussrechnung fertig!

Die Fälligkeit einer Werklohnforderung setzt eine prüffähige Schlussrechnung voraus. Das sahen die Vergabe- und Vertragsordnung Teil B (VOB/B) schon immer vor. Seit Anfang des Jahres regelt dies auch §650g Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuches explizit für BGB-Bauverträge. Da es sich bei Aufträgen mit Privatleuten oft um BGB-Bauverträge handelt, bedeutet dies für den Malerunternehmer, dass er bei der Erstellung der Schlussrechnung nunmehr auch hier eine erhöhte Sorgfalt walten lassen muss.

Doch in vielen Malerbetrieben zeigt sich derzeit das folgende Bild: Auf den Schreibtischen im Büro stapeln sich [Weiterlesen…]

Baustelle fertig. Schnelle Abrechnung leicht gemacht

Baustelle fertig. Schnelle Abrechnung leicht gemacht

Am 23. September ist kalendarischer Herbstanfang. Der Sommer ist vorüber und damit neigen sich auch die meisten Außenbaustellen langsam, aber sicher, dem Ende zu. Den Bauherrn freut es. Sein Haus erstrahlt in neuem Glanz. Auf den Malerbetrieb wartet jetzt erst nochmal Arbeit im Büro, denn die Baustelle muss endabgerechnet werden.

Wie groß der zeitliche Aufwand bei der Endabrechnung ist, hat der Malerbetrieb selbst in der Hand. Muss hier noch viel in [Weiterlesen…]

Endspurt zum Saisonende: Fotografieren, klicken, Schlussrechnung fertig!

Endspurt zum Saisonende: Fotografieren, Klicken, Schlussrechnung fertig!Der Wintereinbruch der letzten Tage kommt vielen Betrieben nicht gelegen. Nachtfrost und Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt haben deutschlandweit viele Außenbaustellen zum Erliegen gebracht. Wenn es in den nächsten Tagen wieder etwas wärmer werden sollte, werden viele Betriebe nochmal richtig Fahrt aufnehmen. Schließlich will jeder Kunde seine Baustelle noch vor dem Winter fertig haben. Teilweise steht ein Gerüst und das kostet jede Woche Geld. Dass unter fünf Grad an der Fassade nicht mehr viel geht, ist dem Kunden oft nur schwer zu vermitteln. Zu viele offene Baustellen, zu kleine Zeitfenster mit passenden Temperaturen, zu wenige Mitarbeiter an den verbleibenden frostfreien Tagen: Hektik und Stress bestimmen das [Weiterlesen…]