Winterpause, Sommerhoch? Wetterdaten lassen aufhorchen

Klimawandel und seine Auswirkungen im Handwerk

Extrem heiße Sommer, gefühlt viel zu milde Winter ohne Schnee und zwischendurch immer wieder Unwetter, Starkregen und Stürme, die sich mit extrem trockenen Perioden abwechseln. Kurzum – das Wetter scheint verrückt zu spielen. Meteorologen und Klimaforscher sind sich sicher: Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen. 

Die Faktenlage ist zudem eindeutig. Laut Deutscher Wetterdienst (DWD) ist seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen in 1881 ein Temperaturanstieg  von 1,5 Grad in Deutschland zu verzeichnen. Doch das ist noch längst nicht alles. Die Anzahl der Hitzetage ist seit 1951 um 170% gestiegen, während Schneetage im gleichen Zeitraum um 42% abgenommen haben und auch die Anzahl der Eistage um 40% zurückgegangen sind (siehe Chart). [Weiterlesen…]

Das Handwerk macht noch gute Geschäfte – Erwartungen leicht getrübt

Das Handwerk macht noch gute Geschäfte – Erwartungen leicht getrübt

„Im Handwerk dauert die konjunkturelle Hochphase derzeit noch an. Die aktuelle Geschäftslage ist weiter hervorragend. Allerdings deuten erste Abkühlungen in einzelnen Gewerken auf eine auch im Handwerk nachlassende Konjunkturdynamik“, sagt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH). Seine Aussagen beziehen sich auf den aktuellen Konjunkturbericht Herbst 2019, der vor wenigen Tagen vorgelegt wurde.

Mit Blick auf die Bauwirtschaft zeigt sich, dass sowohl das Bauhaupt- als auch das Ausbaugewerbe derzeit weiter an ihren Kapazitätsgrenzen arbeiten. Die Betriebsauslastung liegt weiterhin wie im Vorjahr bei [Weiterlesen…]

Baugewerbe fordert ein starkes Ministerium für Bau und Infrastruktur

Felix Pakleppa

Felix Pakleppa, Foto: ZDB

„Nach der Bundestagswahl ist es nun an der Zeit, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen,“ sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes am Tag nach der Wahl in Berlin. „Das Bauen von Wohnungen und die Ertüchtigung der digitalen Infrastruktur sowie der Verkehrsinfrastruktur sind Zukunftsaufgaben, die nach der Bundestagswahl anstehen und umgehend angepackt werden müssen. Die Trennung von Bau und Verkehr in zwei Ministerien war ein Fehler. Wir fordern daher ein starkes Ministerium für Bau und Infrastruktur für schnellere Abstimmungsprozesse und zügigen Baubeginn.“

Weitere Forderungen des Baugewerbes sind die [Weiterlesen…]