Verändertes Kaufverhalten: Der Kunde von heute ist hybrid

Verändertes Kaufverhalten: Der Kunde von heute ist hybrid

In den letzten Jahren hat sich das Kaufverhalten der Menschen geändert. Darüber muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Jeder kennt dies von sich selbst. Wer nur 10 Sekunden über sein eigenes Kaufverhalten nachdenkt, wird schnell wissen, was gemeint ist. Während in früheren Zeiten der Gang ins Geschäft die einzige Möglichkeit war, sich über die gewünschten Waren zu informieren oder diese zu kaufen, hat sich dies im Internetzeitalter grundlegend geändert. Heutzutage ist der Kunde hybrid, das heißt er ist sowohl offline als auch online unterwegs. Dabei geht es nicht nur um Bestellungen im Online-Shop. Auch wer offline unterwegs ist, also seine Ware noch im Geschäft vor Ort kauft, ist bereits bestens über das Produkt, das er sich kaufen möchte, informiert, wenn er durch die Ladentür schreitet. Möchte der Kunde beispielsweise einen Sportschuh einer ganz bestimmten Marke erwerben, so hat er sich in aller Regel im Internet vorinformiert. Wie zufrieden sind andere Kunden mit dem Schuh? Was wird er kosten? Wichtige, kaufentscheidende Fragen, die heutzutage im Vorfeld abgeklärt werden.

Offline und Online
Nach dem gleichen Prinzip verhalten sich natürlich auch Malerkunden. Tragen sie sich mit dem Gedanken ihr Eigenheim zu verschönern und bekommen sie von einem Freund oder Bekannten einen Tipp, so werden sie mit fast hundertprozentiger Sicherheit, zunächst einmal im Internet über den empfohlenen Malerbetrieb informieren. Dem Internetauftritt des Malerbetriebs kommt daher eine tragende Rolle zu, denn er leistet einen entscheidenden Beitrag dazu, ob der Websitebesucher letztendlich zum Auftraggeber wird. Die Website ist das „digitale Schaufenster“ des Malerbetriebs. Fühlt sich der Betrachter von der Präsentation angesprochen, verweilt er gerne auf der Seite und informiert sich über den Betrieb und sein Leistungsangebot. Damit der Internetauftritt gelingt, gibt es für die Betriebe ein paar Dinge zu beachten.

Schnelles Auffinden
Die bekannteste Suchmaschine ist Google. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Betrieb von dem Interessenten gegoogelt wird. Ist dies der Fall sollte der Betrieb natürlich im Suchmaschinenranking eine der vorderen Plätze belegen. Dafür sollte die Website für Suchmaschinen optimiert werden. Diese Suchmaschinenoptimierung wird auf Englisch mit dem Begriff SEO (Search Engine Optimization) bezeichnet.

Nichts tippen
Die Website sollte auch eine zentrale Rolle im betrieblichen Marketing spielen. Auf das „digitale Schaufenster“ sollte daher vielfältig hingewiesen werden. Jeder Firmenbriefbogen sollte die Adresse der Website vermerkt sein. Aber auch auf anderen Werbeträgern wie Imagebroschüren, Briefumschlägen, Visitenkarten oder Firmenfahrzeugen sollte die Webadresse zu finden sein. In einem QR-Code verschlüsselt kommt der Link cool und modern daher. Der Interessent scannt den QR-Code einfach mit seinem Smartphone ab und schon öffnet sich für ihn die Website des Malerbetriebs. Ein langwieriges Eingeben der Webadresse, ein Vertippen oder das Suchen über eine Suchmaschine entfällt. Dem Kunden sollte der Weg zur firmeneigenen Website so einfach wie möglich gemacht werden.
Mehr dazu im Beitrag: Malerbetriebe aufgepasst: QR-Codes in der Werbung nutzen

Gut lesbar
Apropos Smartphone. Die Website muss natürlich für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets optimiert sein. Unzählige Bildschirmgrößen von Smartphones, Tablets und Notebooks tummeln sich auf dem Markt. Viele Websites sind noch immer an traditionelle Desktop-Größen angepasst. Möchte sich der Benutzer diese Seite auf seinem Mobilgerät anschauen, bedeutet dies oft ein umständliches Scrollen und Zoomen. Das Zauberwort heißt „Responsive Webdesign“. Auf diese Weise passt sich die Internetseite der Displaygröße an und die Website wird benutzerfreundlich dargestellt.
Mehr dazu im Beitrag: Erfolgreich im Internet: Website im responsive Design

Weniger ist mehr
Der Inhalt der Website hängt natürlich vom Leistungsangebot des Malerbetriebs ab. Doch der Grundsatz, an dem sich die Zusammenstellung der Informationen orientieren sollten, lautet: Weniger ist mehr. Die Website darf keinesfalls mit Informationen überfrachtet werden. So wie im Einzelhandel das Schaufenster den Besucher neugierig machen und in den Laden locken soll, so ist es auch beim „digitalen Schaufenster“. Dort präsentiert sich der Malerbetrieb und zeigt, was ihn besonders auszeichnet. Die Website soll die Neugier wecken und den Besucher animieren, den Kontakt mit dem Betrieb zu suchen. Da das Malerhandwerk Leistungen bietet, die bildlich festgehalten werden können, sollten professionelle Fotos ansprechend in Szene gesetzt werden. Ein Bild sagt schließlich mehr als tausend Worte. Ausschweifende, lange Texte sind eher fehl am Platz, denn der Besucher will sich nicht durch seitenlange Sätze, Worte und Buchstaben wühlen. Klar strukturiert und ansprechend präsentiert, muss sich die Website zeigen. Kontaktdaten müssen gut sichtbar platziert werden.

up to date
Schaufenster werden regelmäßig neu bestückt. Wird die Ware in ansprechender Weise präsentiert, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Kunde das Geschäft betritt. Bei digitalen Schaufenstern ist dies nicht anders. Auch sie müssen gepflegt und regelmäßig erneuert, sprich aktualisiert werden. Eine ansprechende Website-Präsentation lässt den Besucher Rückschlüsse auf die Qualität und Kompetenz des Betriebs ziehen und lässt eine Kontaktaufnahme wahrscheinlich werden. Wird die Website nicht gepflegt und ist sie nicht up-to-date, lässt dies den Betrieb in einem schlechten Licht erscheinen. Die Website ist in diesem Fall kein Türöffner, sondern eher ein Türschließer. Die regelmäßige Websitepflege gehört also in den Marketingkoffer eines jeden Betriebs.

Vertrauen schaffen
Wie bei dem eingangs geschilderten Beispiel des Schuhkaufs, ist für Kunden die Meinung anderer Kunden wichtig. Kundenbewertungen sind nicht nur bei Online-Shops ein wichtiger Kauffaktor. Auch auf Websites von Handwerksbetrieben sollten positive Kundenstimmen nicht fehlen. Sie schaffen Vertrauen. Nicht vergessen werden darf, die Kunden vor Veröffentlichung um Erlaubnis zu fragen. Eine weitere vertrauensbildende Maßnahme sind Presseberichte. Betriebe, über die in der Fach- oder Lokalpresse schon einmal berichtet wurde, sollten dies auf ihrer Website auf jeden Fall Kund tun.
Mehr dazu im Beitrag: Keine Angst vor Kundenbewertungen
Mehr dazu im Beitrag: Erfolgreiche Pressearbeit für Maler- und Stuckateurbetriebe

Etwas Besonderes bieten
Sich von anderen abgrenzen, schlichtweg etwas Besonderes bieten, eben anders sein als alle anderen, das ist das i-Tüpfelchen einer ansprechenden Website und kommt bei den Besuchern gut an. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Kurzvideos stehen auf der Beliebtheitsskala der Besucher ganz oben. Im Zeitalter von Youtube werden lieber Videos geschaut als lange Texte gelesen. Der Inhalt solcher Videos kann wiederum sehr vielfältig sein. Ein kurzweiliges Imagevideo ist ebenso empfehlenswert wie Kurzvideos, die Einblicke in die Arbeit des Betriebs geben. Wichtig ist nur: In der Kürze liegt die Würze. Je kürzer, desto besser. Ein virtueller Raumplaner ist ebenfalls eine Möglichkeit die eigene Website aufzupeppen. So werden die Besucher animiert bei den vier Wänden und der Farbauswahl bereits selbst Hand anzulegen. Das fördert den Wunsch nach etwas Neuem. Und genau das ist das Ziel einer Maler-Website.

Von Malerblog.net prämierte Websites können hier abgerufen werden: TOP-Websites