Für eine fristlose Kündigung sieht der Gesetzgeber hohe Hürden vor. So muss ein „wichtiger Grund“ vorliegen, der jedwede Weiterarbeit im Unternehmen von jetzt auf gleich unzumutbar macht. Konkret regelt dies §626 BGB. Einen ausreichenden Grund sah das Arbeitsgericht Siegburg in dem folgenden Fall gegeben: Eine Arbeitnehmerin hatte vorsätzlich den Nachweis über die Arbeitszeit … [Weiterlesen...] ÜberUrteil: Fristlose Kündigung wegen gefälschtem Arbeitszeitnachweis
Gerichtsurteile
Arbeitsunfall? Wenn der Vorschaden zum Problem wird
Nicht jeder Unfall, der sich bei der Arbeit ereignet, zieht automatisch Entschädigungsleistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung nach sich. So sind die beim Verunfallten festgestellten Gesundheitsstörungen nur dann als Folge eines Arbeitsunfalls zu sehen, wenn die Beeinträchtigung mit Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis zurückzuführen ist. Ist der Unfall auf eine … [Weiterlesen...] ÜberArbeitsunfall? Wenn der Vorschaden zum Problem wird
BGH-Urteil: Keine Rückzahlung schwarz gezahlten Werklohns
Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt. Jeder, der eine „Ohne-Rechnung-Abrede“ trifft, egal, ob Unternehmer oder Verbraucher, wird mit der gleichen Härte des Gesetzes „bestraft“, denn aufgrund der Nichtigkeit des geschlossenen Werkvertrages ist vor Gericht keinerlei Forderung durchsetzbar. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat bereits in mehreren Urteilen entschieden, dass bei … [Weiterlesen...] ÜberBGH-Urteil: Keine Rückzahlung schwarz gezahlten Werklohns
Wichtiges Urteil: Am Probearbeitstag gesetzlich unfallversichert?
Probearbeitstage sind in der Arbeitswelt nicht unüblich. Hierbei handelt es sich quasi um einen Schnuppertag, an dem sich der arbeitsuchende Bewerber einen Eindruck von seinem potenziellen Arbeitsplatz und das Unternehmen einen ersten Eindruck von seinem potenziellen Mitarbeiter verschaffen kann. Doch was passiert, wenn der Probearbeiter dabei einen Unfall erleidet? Ist er … [Weiterlesen...] ÜberWichtiges Urteil: Am Probearbeitstag gesetzlich unfallversichert?
Urteil: Fristlose Kündigung bei Arbeitszeitbetrug
Stechuhr, elektronische Zeiterfassung oder Stundenzettel – die Möglichkeiten zur Zeiterfassung sind vielfältig. Arbeitnehmer, die über ihre Arbeitszeit zu täuschen versuchen, begehen keine harmlose Schummelei oder Trickserei. Arbeitszeitbetrug ist kein Kavaliersdelikt, sondern rechtfertigt unter Umständen sogar eine fristlose Kündigung. Nach einem Urteil des … [Weiterlesen...] ÜberUrteil: Fristlose Kündigung bei Arbeitszeitbetrug
Aktuelles EuGH-Urteil gibt die Richtung in der Zeiterfassung vor
Die Erfassung der geleisteten Arbeitsstunden gehört in Malerbetrieben zum Alltag. Da es sich bei Malerarbeiten um klassische Lohnarbeiten handelt, sind die Arbeitsstunden die Basis der monatlichen Lohnabrechnung. Daher haben Arbeitgeber und Mitarbeiter ein Interesse an der korrekten Erfassung. Es bestehen zudem aber auch gesetzliche Aufzeichnungspflichten zur Arbeitszeit. So … [Weiterlesen...] ÜberAktuelles EuGH-Urteil gibt die Richtung in der Zeiterfassung vor
Unternehmer-Ehe: Firmenwagen für Ehefrau mit Minijob wird zur Steuerfalle
In Ehen, in denen Mann oder Frau ein Unternehmen führt, ist es nicht ungewöhnlich, dass der andere Ehepartner im Betrieb mitarbeitet. Bei der Ausgestaltung eines Ehegattenarbeitsverhältnisses schaut das Finanzamt aber ganz genau hin. So auch in einem Fall, der dem Bundesfinanzhof (BFH) zur Entscheidung vorlag. Ein Gewerbetreibender beschäftigte seine Ehefrau als Büro- und … [Weiterlesen...] ÜberUnternehmer-Ehe: Firmenwagen für Ehefrau mit Minijob wird zur Steuerfalle
Elternzeit: So kürzen Sie als Arbeitgeber den Urlaubsanspruch
Der gesetzliche Urlaubsanspruch nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) besteht auch für den Zeitraum der Elternzeit. Das wissen viele Arbeitgeber, vor allem Kleinbetriebe, nicht. Kommt dann der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin nach mehrjähriger Elternzeit mit ihrer Urlaubsforderung fallen die Betriebe aus allen Wolken. Doch wer als Arbeitgeber schnell genug handelt, kann sich … [Weiterlesen...] ÜberElternzeit: So kürzen Sie als Arbeitgeber den Urlaubsanspruch
BFH-Urteil: Briefkastenanschrift auf Rechnung für Vorsteuerabzug ausreichend
Bei jeder Betriebsprüfung wird ein Fokus auf die rechtmäßige Inanspruchnahme der Vorsteuer gelegt. Der rechtmäßige Vorsteuerabzug setzt voraus, dass der Unternehmer eine nach den §§14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Ein Rechnungsmerkmal ist dabei, dass die Angabe des vollständigen Namens und der vollständigen Anschrift des leistenden Unternehmers und des … [Weiterlesen...] ÜberBFH-Urteil: Briefkastenanschrift auf Rechnung für Vorsteuerabzug ausreichend










