Alle in einem Boot – Mitarbeiter erfolgreich führen und motivieren

Wie Inhaber von Maler- und Stuckateurbetrieben ihre Mitarbeiter erfolgreich führen und motivieren.Der Malerunternehmer ist in seinem Unternehmen so etwas wie der Steuermann. Jeder kennt die bekannte Aussage „Wir sitzen alle in einem Boot“. Und sie stimmt genau. Der Chef sitzt mit seinen Mitarbeitern in ein und demselben Boot. Alle müssen gleichzeitig und koordiniert rudern, um vorwärts zu kommen. Denn alle „schippern“ in die gleiche Richtung. Und dafür müssen sie motiviert „an einem Strang ziehen“. Die Richtung jedoch und damit auch das Ziel, gibt der Chef vor.

Klare Aufgabenverteilung und richtige Vorgaben
Der Steuermann, in unserem Fall der Malerunternehmer und damit Chef, sollte mit seinen Mitarbeitern eine klare und deutliche Kommunikation pflegen. Das bedeutet natürlich nicht, diese im militärischen Befehlston anzuschreien, sondern das Ziel und den Weg dahin deutlich zu beschreiben.
Heißt auf gut deutsch: Die Mitarbeiter benötigen klare Vorgaben und die richtige Aufgabenverteilung. Es bringt wenig bis gar nichts den Mitarbeiter permanent zu rügen oder eine schlechte Leistung festzustellen. Im Gegenteil, es demotiviert. Vielmehr sollten von vornherein klare Arbeitsvorgaben und Ziele definiert werden. Es muß vor Arbeitsbeginn klar sein, was am Ende das Ergebnis sein soll. Und das wird der Mitarbeiter auch schaffen. Denn er wurde ja eingestellt, weil er ein „guter Mann“ ist. Und nicht weil er besonders gut auf „anschreien“ reagiert.
Wer nicht weiß, was von ihm erwartet wird, der kann das Ziel auch nicht treffen.
Der Mitarbeiter, der sein Ziel erreicht hat, der die Arbeit zufriedenstellend und so wie zuvor besprochen ausgeführt hat, ist motivierter und leistungsfähiger. Denn er war erfolgreich. Und Erfolg pusht.
 
Informationen weitergeben
Für den Mitarbeiter ist es wichtig, die Gesamtsituation überblicken zu können. Er muß seine eigene Arbeit im Gesamtergebnis einordnen können. Nur so kann er besser einschätzen, warum er was zu tun hat und versteht den Sinn des Ziels. Wer ihn allerdings für dumm hält und wichtige Informationen für den Zusammenhang der gesamten Arbeit nicht weitergibt, wird schnell merken, daß der Mitarbeiter lustlos herumwerkelt. Weil er vielleicht meint, seine Aufgabe sei unwichtig.
 
Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten einsetzen
Jeder Mitarbeiter hat unterschiedliche Fähigkeiten. Einer ist vielleicht der Spezialist in Sachen Spachteltechniken, dafür kann er aber keine Tapete ordentlich an die Wand bringen. Ein anderer hat ein Händchen für ordentliches Abkleben. Wieder ein anderer ist Spezialist in Sachen Verarbeitung von WDV-Systemen. Jeder Mitarbeiter sollte seinen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden. Dort ist er gut, hat Erfolg und das motiviert von ganz allein. Das ist genau wie im Fußball. Ein Torwart rennt ja auch nicht plötzlich im Sturm mit. Er steht in seinem Tor. 
 
Mitarbeiter ernst nehmen und einbeziehen
Das Mitarbeiterteam ist jeden Tag auf Baustellen in die Abläufe integriert. Da fällt ihnen oft schon selbst auf, wenn etwas nicht optimal läuft oder etwas verändert werden könnte, damit es besser läuft. Wer seinen Mitarbeitern zuhört und Vorschläge nicht gleich als „sinnlosen Schmarrn“ abtut, sondern sich damit auseinandersetzt, motiviert seine Mitarbeiter. Er gibt ihnen das Gefühl ernst genommen zu werden und wichtig zu sein. Der Mitarbeiter fühlt sich einbezogen und als wichtigen Teil des ganzen Unternehmens.
 
Gute Leistungen würdigen
Wer gute Arbeit leistet, sollte dafür auch belohnt und belobigt werden. Der Mitarbeiter, der ein positives Feedback für seine Arbeit bekommt, wird sich darüber nicht nur freuen. Motiviert durch das persönliche Lob des Chefs, steigert er seinen Einsatz. 
 

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