Zielgerichtet arbeiten: ein Auftrag – drei Ziele

Zielgerichtet arbeiten: ein Auftrag – drei Ziele

Welche Ziele verfolgen Sie mit der Auftragsausführung? Über diese Frage sollte ein Malerunternehmer einfach einmal drei Minuten nachdenken. Drei Minuten, die sich lohnen. Denn nur, wer das Ziel vor Augen hat, wird es auch erreichen. Daher ist es wichtig, Ziele zu formulieren. Ziele dürfen nicht vage sei. Sie sind nicht irgendwo im Nirwana zu finden. Ziele sind klar und eindeutig. Sie zu kennen und umzusetzen, ist die Aufgabe eines verantwortungsvollen Malerunternehmers.

Um es gleich vorweg zu sagen, es ist nicht immer nur ein Ziel, auf das hingearbeitet wird. Häufig ergeben erst mehrere Zielkomponenten das große Ganze. So ist es auch mit der Auftragsausführung. Natürlich ist oberstes Ziel, den Auftrag erfolgreich auszuführen. Aber „Erfolg“ ist ein recht unbestimmter Begriff. Jeder definiert Erfolg für sich. Der Eine misst Erfolg rein monetär, der Andere freut sich bereits über einen anerkennenden Schulterschlag für die gute Leistung. Es geht also darum, zunächst einmal zu klären, wann eine erfolgreiche Auftragsausführung vorliegt.

Der Auftrag: Erfolg ist definierbar
Ein Auftrag wurde erfolgreich ausgeführt, wenn die gesetzten Ziele erreicht wurden. Mit Markteintritt ist jedes Unternehmen bestrebt, Gewinne zu erzielen. Das ist die primäre Aufgabe eines jeden Unternehmens. Um Gewinne zu realisieren, muss der Unternehmer aber die Kosten im Griff haben und das von Anfang an. Kostensicherheit ist daher ein erklärtes Ziel für eine erfolgreiche Baustelle. Weiterhin muss die Produktivität auf der Baustelle stimmen. Effiziente Abläufe sind dafür unabdingbar. Dies wiederum setzt eine gute Terminplanung voraus, wobei es sich hier nicht um geschätzte Werte handeln darf. Terminpläne stehen für Terminsicherheit und sind kein Zufallsprodukt. Damit steht ein weiteres Ziel für eine erfolgreiche Baustelle fest. Ein Unternehmer, der auf Kosten- und Terminsicherheit setzt, weiß schnell um das dritte Ziel im Bund: die Qualität. Ohne Qualität, das bedeutet ohne eine fachgerechte Leistungsausführung, lässt sich keine Baustelle zum Erfolg führen. Das Ziel-Trio ist komplett. 

Schaubild: das Baustellen-Erfolgsdreieck

Das Ziel-Trio: Qualität, Kosten- und Terminsicherheit
Die Ziele bedingen einander. Kann ein Ziel nicht erreicht werden, so kann von keiner erfolgreichen Auftragsausführung gesprochen werden. Wer die Malerleistung nicht in der versprochenen Qualität ausführt, hat das Ziel verfehlt. Der Kunde ist unzufrieden. Es fallen Kosten für die Mängelbeseitigung, unter Umständen sogar für Rechtsstreitigkeiten an. Das alles belastet wiederum die Kostenseite. Von einer erfolgreichen Auftragsabwicklung kann in diesem Fall nicht gesprochen werden. Genauso verhält es sich aber auch, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen, da es an einer ordentlichen Preiskalkulation oder einer aussagekräftigen Begleitkalkulation fehlt. Kann der Auftrag nicht mit Gewinn abgeschlossen werden, wird das Gewinnziel verfehlt. Ein weiteres Missmanagement liegt vor, wenn Termine nicht gehalten werden. Kommt es bei einer Baustelle zu Zeitverzögerungen, löst dies oft einen Dominoeffekt aus, das heißt weitere Baustellen sind davon betroffen und geraten unter Umständen in Schieflage. Solche Verzögerungen spiegeln sich ebenfalls auf der Kostenseite wider, ganz abgesehen davon, dass Planer und Bauherr nicht begeistert sein werden. Erfolg sieht anders aus. 

Fokus ausrichten – Missmanagement vermeiden
Die Ziele sind klar definiert. Nun geht es für den Malerunternehmer an die Umsetzung. Im Gegensatz zu früheren Zeiten stehen heutzutage komfortable, digitale Instrumente zur Verfügung, die sowohl im Planungs- als auch im Ausführungsstadium für die erforderliche Kosten- und Terminsicherheit sorgen. Mit dem Praxis-Leistungskatalog aus dem Hause C.A.T.S.-Soft erhält der Malerunternehmer nicht nur fertig formulierte Leistungstexte an die Hand, die es ihm ermöglichen, blitzschnell ein verständliches Angebot zu schreiben. Der Praxis-Leistungskatalog ist sogleich eine Kalkulationshilfe, denn praxisorientierte Bauzeiten und Materialdaten liefern die Kalkulation gleich dazu. Damit ist schon im Angebots- und Planungsstadium klar, welches Material in welcher Menge für eine Baustelle gebraucht  und wie lange für die Arbeiten veranschlagt wird. Der Leistungskatalog, ausgestaltet nach der 3W-Methode, ist ein offenes System, das sich an betriebsspezifische Leistungen durch den Anwender jederzeit anpassen lässt. Eingebettet in die betriebswirtschaftliche Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM lassen sich die geplanten Bauzeiten in die Projekteinsatzplanung überführen und Mitarbeiter, Geräte und Maschinen entsprechend einplanen, sodass auch die Terminierung der Baustelle bereits im Planungsstadium nicht dem Zufall überlassen bleibt.

Die Projekteinsatzplanung: Baustellen, Termine, Mitarbeiter und Geräte im Blick.

Und es geht noch weiter. Mit einer aussagekräftigen Begleitkalkulation, die über das CIS©, das Chef-Informationssystem der Maler-Software abgebildet wird, stehen dem Malerunternehmer während der Bauausführung alle wesentlichen Informationen zur Verfügung, um Kosten und Termine während der gesamten Ausführungsphase bis zum Auftragsabschluss im Blick zu haben. Ein permanenter Soll-Ist-Vergleich gibt Aufschluss über den Stand der Baustelle. Und auch die Mitarbeiter auf der Baustelle erfassen nicht nur blindlings ihre Arbeitszeiten in ein Smartphone. Wie gut oder schlecht sie die Baustelle betreffend in der Zeit liegen, wird ihnen in der Zeiterfassungs-App oder im MIS©, dem Mitarbeiter-Informationssystem, angezeigt. Über diese Transparenz erhalten die Mitarbeiter mehr Verantwortung und tragen ihren Teil am terminsicheren Gelingen der Baustelle bei. Damit die Mitarbeiter die geforderte Malerleistung abrufen können, müssen sie natürlich über die fachliche Kompetenz verfügen. Regelmäßige Weiterbildungs- und Fortbildungskurse sowie Praxis-Vorführungen erfahrener Anwenderprofis aus der Industrie tragen dazu bei, Mitarbeiter für ihren Job zu qualifizieren. Qualitätskontrollen sind ebenfalls regelmäßig durchzuführen, um die gewünschte Qualität sicherzustellen.

Die digitale Baustelle: Produktivität ist messbar

Mit dem Chef-Informationssystem CIS© wird sofort sichtbar, ob Kosten und/oder Termine aus dem Ruder laufen.

Fazit
Wer die Ziele, auf die es bei der Planung und Ausführung eines Auftrags ankommt, kennt, kann diese Ziele auch erreichen. Nie war es so einfach wie heute bei einem Auftrag die Kosten- und Terminkontrolle nicht aus den Augen zu verlieren. Baustelle und Büro arbeiten heutzutage in Echtzeit zusammen. So weiß der Chef immer, wo die Baustelle steht und kann bei Bedarf steuernd eingreifen. Qualitätskontrollen vor Ort sorgen dafür, dass sich der Erfolgskurs der Baustelle auch in der Arbeitsausführung widerspiegelt.