Gute Kunden – schlechte Kunden

Gute Kunden – schlechte Kunden

Kunden stehen im Fokus eines jeden Handwerksbetriebs. Ohne Kunden gäbe es keine Aufträge. Ohne Aufträge gäbe es keinen Umsatz. Ohne Umsatz gäbe es keinen Malerbetrieb. So einfach ist das. Aber ist dann nicht jeder Kunde ein guter Kunde?

Die richtige Kundeneinschätzung treffen
Jeder Kunde bringt zweifelsfrei einen Umsatz. Doch das macht ihn noch nicht zu einem guten Kunden. Für den langfristigen Unternehmenserfolg ist entscheidend, wie sich die Kundschaft konkret zusammensetzt. Daher sollte jeder Malerbetrieb in der Lage sein, seine Kunden zu klassifizieren. Hierbei sollte der Betrieb zum einen das Umsatzvolumen und vor der dem Hintergrund der betrieblichen Liquidität auch die Zahlungsmoral der Kunden vor Augen haben. Hier stehen zwei Fragen im Fokus der Betrachtung: Wer sind die umsatzstärksten Kunden? Wer zahlt am schnellsten?

Kundenanalyse leicht gemacht
Mit der betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM lassen sich genau diese zwei Fragen auf Knopfdruck beantworten. Der Betriebsinhaber wählt einen Zeitraum aus und sieht auf einen Blick, wer in dieser Zeit seine umsatzstärksten Kunden waren. Anhand des ausgewiesenen Prozentwertes lässt sich zudem schnell erkennen, welchen Anteil dieser Kundenumsatz am Gesamtumsatz des Unternehmens hat. In einer Grafik wird anschaulich dargestellt, wie hoch der Anteil der umsatzstärksten Kunden am Gesamtumsatz ist.  

Erlösanalyse der Malersoftware C.A.T.S.-WARICUM

In dem dargestellten Beispiel macht der Betrieb mit dem Kunden Peter Berger 62,28 Prozent des Gesamtumsatzes. Und die Grafik zeigt, dass die drei umsatzstärksten Kunden für 80,97 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich sind. Dies macht die starke Abhängigkeit des Malerbetriebs von einzelnen Kunden deutlich. Es wird schnell klar, dass ein plötzlicher Ausfall des Kunden Berger nur schwer aufzufangen sein dürfte. Dieser Erkenntnisgewinn gibt dem Betrieb die Möglichkeit, etwas zu ändern. 

Doch der Blick geht noch weiter. Ein umsatzstarker Kunde kann schnell zu einem schlechten Kunden werden, wenn er sich mit der Rechnungsbegleichung immer viel Zeit lässt. Denn lässt die Zahlungsmoral bei den umsatzstärksten Kunden zu wünschen übrig, kann dies für den Betrieb schnell zu einer ernsthaften Bedrohung der Liquidität führen. Sind die umsatzstärksten Kunden hingegen auch schnelle Zahler, so dürften sie zu Recht den Titel „gute Kunden“ tragen.

Erlösanalyse der Malersoftware C.A.T.S.-WARICUM

In diesem Beispiel zahlen sechs Kunden regelmäßig innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung. Wie die Grafik zeigt, sind diese Kunden allein für 75,83 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich. Sollte der Betrieb Liquiditätsprobleme haben, dürfte dies in vorliegendem Beispiel sicher nicht auf das Zahlungsverhalten der Kunden zurückzuführen sein. 

Im digitalen Malerbetrieb muss der Betriebsinhaber nicht mehr seinem Bauchgefühl trauen. Er klassifiziert seine Kunden auf Knopfdruck.