Fehlende Liquidität ist existenzgefährdend

Fehlende Liquidität ist existenzgefährdendEin Maler- und Stuckateurbetrieb muss wie jedes andere Unternehmen in der Lage sein, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Dafür muss der Betrieb zahlungsfähig sein, also über ausreichend Liquidität verfügen. Der lateinische Begriff „liquidus“ bedeutet „flüssig“. Ist ein Unternehmen nicht mehr flüssig, verfügt es also nicht mehr über genügend liquide Mittel, ist es zahlungsunfähig, sprich pleite.

Sauerstoff für Unternehmen
Fehlende Liquidität ist vor allem die Folge von nicht parallel laufenden Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen. Die ist im Handwerksunternehmen vorwiegend durch saisonale Schwankungen in der Auftragslage und die typische Vorfinanzierung von Baustellen bedingt. Das Problem wird in aller Regel noch durch feste Zahlungsverpflichtungen, wie zum Beispiel Steuern und Abgaben und Verzögerungen beim Eingang von Forderungen verschärft. Daher sollte jeder Unternehmer, getreu dem Sprichwort „Holzauge sei wachsam“, seinen Liquiditätsstatus jederzeit im Blick haben.

Liquiditätsplanung hilft Engpässe erkennen
Um einen finanziellen Engpass frühzeitig zu erkennen, reicht nicht der tägliche Blick auf den Kontostand. Es bedarf vielmehr einer permanenten, zukunftsorientierten Betrachtung der zu erwartenden Geldflüsse und des zu erwartenden Geldbedarfs. Nur wenige Handwerksbetriebe haben einen kontinuierlichen und aktuellen Überblick über die Kosten- und Erlössituation ihres Unternehmens. Wird ein Liquiditätsengpass jedoch zu spät erkannt, kann dies schwerwiegende Folgen für den Betrieb haben. Fehlende Liquidität ist neben Überschuldung die häufigste Insolvenzursache im Handwerk.   

Mit kleinen Schritten rechtzeitig gegensteuern  
Ein frühzeitig erkannter Liquiditätsmangel ist oft problemlos betriebsintern zu meistern. So kann bereits die rechtzeitige Teilabrechnung eines bereits begonnenen Bauvorhabens oder ein Telefonat mit einem Kunden oder Lieferanten ausreichend sein. Hierfür ist aber erforderlich, dass der Malerunternehmer frühzeitig den sich anbahnenden Liquiditätsengpass  erkennt.

Die Lösung: Digitale Liquiditätsplanung
Um die Sicherung der Liquidität im Tagesgeschäft möglichst einfach zu gestalten, hat C.A.T.S.-Soft für ihre Kunden in die betriebswirtschaftlichen Maler-Software C.A.T.S.-WARICUM eine Liquiditätsplanung integriert. Hier werden automatisch und permanent Rechnungseingang, Rechnungsausgang, periodische Zahlungseingänge und –ausgänge sowie die Geldanlagen und Kreditlinien des Unternehmens gegenübergestellt. Die 90-Tages-Vorausschau zeigt auf einen Blick, wann es eng wird und der Rechnungsvorlauf zeigt an, was noch rechtzeitig abgerechnet werden kann. Um langfristig am Markt bestehen zu können, muss die Liquidität des Betriebs dauerhaft sichergestellt sein. Dies zu leisten, ist eine betriebswirtschaftliche Aufgabe des Betriebsinhabers. C.A.T.S.-Soft unterstützt den digitalen Malerbetrieb in seinem betriebswirtschaftlichen Handeln.

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