Ein Meileinstein bei EPS-Dämmstoffabfällen: Nachhaltige Rohstoffrückgewinnung

PolyStyreneLoop-Werk in den Niederlanden

Quelle: IVH

Das Recycling von EPS-Dämmstoffabfällen ist schon seit längerer Zeit im Gespräch. Jetzt endlich ist es soweit. Mit dem PolyStyreneLoop-Werk in den Niederlanden ist es möglich, EPS-Dämmstoffabfälle zu recyceln. Ein modernes Verfahren, entwickelt vom Fraunhofer Institut für Verfahrens- und Verpackungstechnik, auf der Basis der CreaSolv®-Technologie macht es möglich. Das gleicht einem Meilenstein, denn bisher galt EPS, also Styropor, als nicht recycelbar.

In Terneuzen ging bereits im Juni diesen Jahres eine Recycling-Anlage in Betrieb. Das Besondere und Außergewöhnliche an dieser Anlage ist, dass sie [Weiterlesen…]

Gipsindustrie schlägt Alarm: Gips als Baustoff wird knapp

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Gips – ein Rohstoff, der aus dem Ausbauhandwerk nicht wegzudenken ist. Für Maler und Stuckateure ist er essentiell. Gips ist in zahlreichen Baustoffen, wie Gipsbauplatten oder auch zement-, kalk- und gipsbasierten Putzen, Estrichen und Mörtel, ein wichtiger, nicht zu ersetzender Bestandteil. Während derzeit landauf, landab fast ausschließlich über Engpässe bei Baumaterialien wie Holz, Stahl und Dämmstoffen gesprochen wird, sollte in gleichem Maße die Aufmerksamkeit dem Rohstoff Gips gewidmet werden. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Gips nicht ausschließlich wegen der Coronapandemie zur Mangelware geworden ist.

Gips wird auch in Zukunft noch knapper werden. Das drohende Unheil hat die Gipsindustrie kommen sehen. „Wir befinden uns in einem Rohstoff-Dilemma und steuern mehr und mehr auf eine Versorgungskrise beim Gips zu“, sagt der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Gipsindustrie e.V, Dipl.-Ing. Holger Ortleb. Der Gipsverband hatte bereits im letzten Jahr Alarm geschlagen, um auf das drohende Problem aufmerksam zu machen und vor kurzem in [Weiterlesen…]

Beitrag zum Klimaschutz: Rigips ProMix Fertigspachtel im umweltschonenden Gebinde

Ab sofort stellt Rigips das gesamte Sortiment seiner ProMix Fertigspachtelmassen sukzessive von herkömmlichen Kunststoffgebinden auf umweltschonende Eimer um. Die neuen Eimer bestehen zu 100 Prozent aus Recyclingmaterial und [Weiterlesen…]

Neu: HECKcycle, der neue Rücknahme-Service von Steinwolle-Verschnitt

Rund 10 Millionen Quadratmeter Steinwolle-Dämmstoffe werden allein in Deutschland pro Jahr verarbeitet, weil Fassaden immer häufiger mit vollmineralischen, also diffusionsfähigen und nichtbrennbaren Wärmedämm-Verbundsystemen [Weiterlesen…]

Rohstoffkreislauf statt Einmalnutzung: Das erste rückbaubare WDV-System

Für Bautätigkeiten werden pro Jahr in Deutschland unter anderem etwa 5 Millionen Kubikmeter Dämmstoffe und 100 Millionen Tonnen Sand verbraucht. Diese in Gebäuden gebundenen, endlichen Rohstoffe werden [Weiterlesen…]

Neue Chance für Styropor: WDVS-Recycling greifbar nah

Zukunft Polystyrol: WDVS-Recycling greifbar nah

Dämmungen mit expandierendem Polystyrol (EPS), umgangssprachlich als Styropor bekannt, sind in der Vergangenheit stark in Verruf geraten, da alte, verbaute Dämmplatten meist HBCD enthalten und damit als „gefährlicher Abfall“ deklariert sind. Nach dem Entsorgungsdebakel der HBCD-haltigen Abfallstoffe, dürfen diese seit Mitte letzten Jahres wieder in normalen Verbrennungsanlagen entsorgt werden, allerdings unter hohen Nachweisauflagen. Besser als Verbrennen ist aber zweifelsohne das Recyceln. So könnten CO2-Emissionen gesenkt und gleichzeitig neue Rohstoffe gewonnen werden, die wieder zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden könnten. Doch das Recycling von EPS-Dämmplatten, die mit allerhand Baustoffen verschmutzt sind, ist kompliziert. Jetzt scheint ein Durchbruch geschafft.

Malerblog.net berichtete bereits im Jahr 2014 von einem bahnbrechenden Recyclingprozess, dem sogenannten CreaSolv®-Verfahren, das sich zum damaligen Zeitpunkt als Forschungsprojekt aber noch in der Testphase im Labor befand (https://www.malerblog.net/das-geht-jeden-maler-an-neues-verfahren-fuer-wdvs-recycling/). Was damals ein vielsprechender Ansatz war, wird jetzt zunehmend Realität. In Terneuzen, einer Gemeinde im Südwesten der Niederlande, entsteht derzeit eine Pilotanlage, die zukunftsweisend ist. An diesem groß angelegten und von [Weiterlesen…]