Schimmel im Farbeimer? Pflichtschulung für Klebstoff? Was erwartet Maler und Stuckateure?

Schimmel im Farbeimer?

Von einer Post-Corona-Zeit zu sprechen, wäre wohl etwas verfrüht. Aber die Zeiten von Lockdowns und Kontaktbeschränkungen scheinen vorüber. Viele Betriebe freuen sich wieder auf eine Rückkehr zur „Normalität“. Doch was ist normal? Zeiten, in denen – nur rund eintausend Kilometer entfernt – Krieg herrscht, sind sicher nicht normal. Und auch ansonsten bleibt den Betrieben im Maler- und Stuckateurhandwerk nicht all zu viel Zeit zum Durchatmen, denn neue Situationen und Anforderungen stellen die Betriebe stets vor neue Herausforderungen. Um anstehende Veränderungen bewältigen zu können, gilt es frühzeitig gut informiert [Weiterlesen…]

Auftragsstau: Wie sag ich‘s meinem Kunden?

Auftragsstau: Wie sag ich‘s meinem Kunden?

Übervolle Auftragsbücher und fast keine freien Kapazitäten für weitere Aufträge. Selbst bereits angenommene Arbeiten können nicht immer terminlich eingehalten werden und müssen jetzt schon teilweise verschoben werden. Für viele Maler- und Stuckateurbetriebe könnte es auftragstechnisch zwar kaum besser laufen, allerdings bringt diese Lage durchaus andere Probleme mit sich.

Aus der Perspektive des Kunden sieht es deutlich anders aus. Für viele ist die aktuelle Situation der Supergau schlechthin. Sie bekommen keinen Handwerker und wenn doch, dann sind die Wartezeiten enorm lang. Das stößt vielen Kunden sauer auf. Sie sind frustriert, verärgert und oft auch nicht zögerlich mit Kritik. Durch die hohe Inflation sowie das russische Kriegstreiben in der Ukraine, mit nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen für Deutschland und [Weiterlesen…]

Wie der Krieg auf die Bauwirtschaft wirkt

„Die deutschen und europäischen Sanktionen gegen Russland sind richtig und werden von der deutschen Bauwirtschaft nachdrücklich unterstützt. Die Sanktionen führen aber auch zu Belastungen der heimischen Bauwirtschaft, die getragen werden müssen. Die Folgen des russischen Krieges auf die Bautätigkeit in Deutschland werden von Tag zu Tag sichtbarer. Es ist daher ein Gebot der Vernunft, die negativen Auswirkungen auf heimische Betriebe und Arbeitsplätze so gering wie möglich zu halten.“ Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, heute in [Weiterlesen…]

Materialengpass verschärft sich dramatisch

Materialengpass verschärft sich dramatisch

Die Lage am Bau spitzt sich weiter zu. Aus einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts geht hervor, dass 43,9 Prozent der Firmen im Hochbau im Mai Probleme hatten, rechtzeitig Baustoffe zu beschaffen. Im April waren dies 23,9 Prozent, im März 2021 nur 5,6 Prozent wie das ifo Institut berichtet. Damit hat sich die Zahl der betroffenen Betriebe innerhalb eines Monats fast verdoppelt. 

Ein ähnlicher Trend zeigt sich auch im Tiefbau. Hatten im April nur 11,5 Prozent der Betriebe über Materialmangel geklagt, waren es im Mai bereits [Weiterlesen…]

Größter Materialengpass am Bau seit 1991

Größter Materialengpass am Bau seit 1991

„Das ist ein beispielloser Engpass seit 1991,“ sagt Felix Leiss, Umfrageexperte beim ifo Institut in München. Zumindest vorübergehend ist es dadurch bereits im April zu einer Beeinträchtigung in der Bautätigkeit gekommen, wie aus Umfragen des ifo Instituts hervorgeht. Demnach hatten im April 23,9 Prozent der Firmen im Hochbau Probleme, rechtzeitig Baustoffe zu beschaffen. Im März waren es noch 5,6 Prozent gewesen. Im Tiefbau hat sich im April die Knappheit ebenfalls verschärft, von [Weiterlesen…]

Gipsindustrie schlägt Alarm: Gips als Baustoff wird knapp

Gipsindustrie schlägt Alarm: Gips als Baustoff wird knapp

Gips – ein Rohstoff, der aus dem Ausbauhandwerk nicht wegzudenken ist. Für Maler und Stuckateure ist er essentiell. Gips ist in zahlreichen Baustoffen, wie Gipsbauplatten oder auch zement-, kalk- und gipsbasierten Putzen, Estrichen und Mörtel, ein wichtiger, nicht zu ersetzender Bestandteil. Während derzeit landauf, landab fast ausschließlich über Engpässe bei Baumaterialien wie Holz, Stahl und Dämmstoffen gesprochen wird, sollte in gleichem Maße die Aufmerksamkeit dem Rohstoff Gips gewidmet werden. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Gips nicht ausschließlich wegen der Coronapandemie zur Mangelware geworden ist.

Gips wird auch in Zukunft noch knapper werden. Das drohende Unheil hat die Gipsindustrie kommen sehen. „Wir befinden uns in einem Rohstoff-Dilemma und steuern mehr und mehr auf eine Versorgungskrise beim Gips zu“, sagt der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Gipsindustrie e.V, Dipl.-Ing. Holger Ortleb. Der Gipsverband hatte bereits im letzten Jahr Alarm geschlagen, um auf das drohende Problem aufmerksam zu machen und vor kurzem in [Weiterlesen…]

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