Digitale Mobilität – ein Erfolgsbaustein im Malerhandwerk

Digitale Mobilität – ein Erfolgsbaustein im Malerhandwerk

Jetzt, Anfang des 21. Jahrhunderts, ist die Digitalisierung der Schlüssel zum Unternehmenserfolg – auch im Handwerk. Handwerk 4.0 ist auf dem Vormarsch. Für Maler und Stuckateure stellt die Digitalisierung ihres Betriebs eine besondere Herausforderung dar. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen üben Maler und Stuckateure einen teilstationären Beruf aus. Das gilt für die Gesellen wie für den Chef. Die Gesellen bewegen sich von Baustelle zu Baustelle, ganz ohne festen Arbeitsplatz, und auch der Malerunternehmer sitzt nur selten im Büro. Er ist ebenfalls tagtäglich viel unterwegs, ob bei Kundengesprächen, Baustellenbesprechungen oder -besichtigungen. Da verwundert es nicht, dass das Mobiltelefon in den letzten Jahren zum besten Freund des Malerunternehmers wurde. Auf diese Weise ist er stets für seine Mitarbeiter, seine Kunden, seine Geschäftspartner und viele mehr erreichbar, ganz egal, wo er sich gerade räumlich befindet.

Eine App steht nicht für digitale Mobilität
Im Malerhandwerk ist Digitalisierung also nicht nur eine Frage, die ausschließlich das Malerbüro betrifft. Bei dieser Feststellung stimmen vermutlich viele [Weiterlesen…]

Wissen, wo der Betrieb wirklich steht: Die halbfertigen Arbeiten

Bewertung der halbfertigen Arbeiten im Handwerk

Im Maler- und Stuckateurhandwerk werden in der Regel nicht alle Baustellen pünktlich zum Jahreswechsel fertig. Immer gibt es einige Projekte, die über das Jahresende hinaus und noch weit ins nächste Jahr hinein laufen. Und genau um diese Projekte geht es hier. Um Baustellen also, die noch nicht fertig sind, die sich noch in Ausführung befinden. Die Praxis bezeichnet das mit  „unfertigen Leistungen“, „teilfertigen Erzeugnissen“, „in Ausführung befindlichen Bauaufträgen“ oder ähnlichen Begriffen und meint mit alledem ein- und dasselbe: Eine Baustelle wurde begonnen, aber sie ist noch nicht fertig und abgenommen. Deshalb konnte noch keine Schlussrechnung geschrieben werden. Und so ist noch kein Umsatz entstanden. Hingegen sind bereits Aufwendungen für die betroffenen Projekte in Form von Material, geleisteten Arbeitsstunden und sonstigen Dienstleistungen anderer Unternehmen entstanden. Diese Aufwendungen wurden auch fleißig in die Finanzbuchhaltung eingebucht. Weil Aufwand ohne Umsatz zu einem negativen Betriebsergebnis führen würde und das ja schlichtweg falsch wäre, denn mit dem Aufwand wurde ja eine betriebliche Leistung erbracht, die nur deshalb noch kein Umsatz darstellt, weil sie eben noch nicht fertig und damit abrechenbar ist, genau deshalb sind die halbfertigen Leistungen für die Ermittlung des Betriebsergebnisses so [Weiterlesen…]