Wer diese 6 Dinge beachtet, bringt seine Mitarbeiter zur Bestleistung

Mitarbeiterführung: Das Beste aus den Mitarbeitern herausholen
Die Auftragslage im Malerhandwerk ist nach wie vor mehr als gut. Es gibt extrem viel zu tun für die Unternehmen und viele arbeiten unter immensem Zeitdruck. Tempo ist angesagt. Der gesetzte Zeitplan muss geschafft und Baustellen zügig abgearbeitet werden. Eine gute Leistung aller Mitarbeiter ist jetzt mehr als unverzichtbar. Alle sollten „an einem Strang ziehen“, ihr Bestmögliches geben und voll motiviert bei der Sache sein, damit es für das Unternehmen richtig rund läuft.

Mitarbeiter perfekt coachen
Wer möchte, dass Mitarbeiter auf Baustellen ihr Bestmögliches geben, muss ihnen dabei helfen, dies erreichen zu können. Sie benötigen Unterstützung, Anleitung und Vorgaben. Je professioneller die Arbeitsvorbereitung abläuft und je mehr Informationen der Mitarbeiter an die Hand bekommt, desto besser wird er seine Leistung abrufen können. So hat der Mitarbeiter nicht nur mehr Spaß an der Arbeit. Das Unternehmen als Ganzes kann davon extrem profitieren, weil Baustellen so koordiniert, exakt und sehr erfolgreich ablaufen können. Maximale Leistung durch perfekte Koordination.

Ziele detailliert vorgeben
Wichtig ist, dass der Chef klar definiert, was er von seinen Mitarbeitern erwartet. Bis wann muss die Baustelle beendet sein? Welche Arbeiten sind im Einzelnen zu erledigen und in welcher Zeit? Und wie viel von welchem Material ist dafür veranschlagt worden? Wer macht was, wann und wo? All das sind wichtige Informationen, die jedem Malergesellen helfen, sein Bestes zu geben und die an ihn gestellten Erwartungen zu erfüllen. Das bedeutet: Informationen zur Baustelle müssen exakt auf den Punkt, zeitlich und inhaltlich vollständig und für jeden verständlich sein.

Gute Leistungen ansprechen und  Mitarbeiter wertschätzen
Jeder Mitarbeiter, der eine sehr gute Leistung bringt und seine Arbeit ordentlich macht, sollte dafür auch entsprechend anerkannt werden. Allerdings ist hier nicht die Rede von monetärer Anerkennung, sondern von „Wertschätzung“ durch Worte. Menschen, denen man sagt, wie gut sie etwas gemacht haben, freuen sich über diese Wertschätzung und geben sich auch zukünftig gerne Mühe bei ihrer Arbeit. Natürlich darf dieses Lob nicht permanent und ständig erfolgen, denn alles, was zur Gewohnheit wird, ist alltäglich und nutzt sich schnell ab. Wessen Arbeit und Einsatz geschätzt wird, versteht schnell, dass er ein wichtiger Bestandteil des Betriebs und damit des großen Ganzen ist, dass es auf ihn ankommt, dass er wichtig ist. Und dass seine gute Arbeit zum Erfolg des Unternehmens beiträgt.

Schlechtleistung besprechen
Nicht immer ist die Mitarbeiterleistung gut. Es passieren Fehler, Dinge werden nicht zur vollsten Zufriedenheit erledigt, man hat das Gefühl manche Mitarbeiter geben sich einfach nicht genug Mühe. Wer den hohen Ansprüchen des Chefs nicht gerecht werden kann, sollte das unbedingt erfahren. Allerdings macht hier die Art und Weise viel aus. Rüde Ansprachen und negative Vorhaltungen bringen niemanden weiter. Auf konstruktive Kritik und Möglichkeiten der Verbesserung darf Wert gelegt werden. Wer sachlich erklärt, was nicht in Ordnung ist und aufzeigt, wie eine Verbesserung möglich ist, schafft Vertrauen beim Mitarbeiter. Wer seine Mitarbeiter fördert, ihnen dabei hilft besser zu werden, ist auf dem richtigen Weg.

Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten einsetzen
Nicht jeder Mensch hat die gleichen Fähigkeiten. Der eine kann besser spachteln, ein anderer ist erfolgreicher im Tapezieren. Wieder ein anderer macht solide Putzarbeiten. Die meisten Chefs wissen sehr genau, wer was besonders gut kann und wer bei welchen Dingen eher Probleme hat. Wer seine Mitarbeiter entsprechend dieser Fähigkeiten einsetzt, verschafft ihnen eigene Erfolgserlebnisse bei der Arbeit. Das bedeutet natürlich nicht, dass Mitarbeiter aufgrund ihrer Nichtbegabungen von diversen Arbeiten ausgeschlossen werden sollten, ganz nach dem Motto „das kann der sowieso nicht“. Jeder darf angehalten werden, sich Dinge anzueignen und neue Arbeiten zu erlernen – auch wenn sie nicht gleich so flüssig und schön daher kommen wie beim Kollegen. Übung macht bekanntlich erst den Meister und die eine oder andere Fortbildung kann helfen, die Fähigkeiten weiter auszubauen. Davon profitieren Mitarbeiter und Betrieb.

Wir-Gefühl fördern
Zusammenhalt und Teamgefühl sind wichtige Komponenten für ein funktionierendes Miteinander im Betrieb. Menschen, die gerne zur Arbeit kommen und die ihre Tätigkeit mit Freude verrichten, machen nicht nur einen besseren Job, sie sind zudem besser gelaunt und werden seltener krank. Wer diese positiven Dinge nutzen will, sollte sich Gedanken darüber machen, wie das Wir-Gefühl in der Belegschaft gestärkt werden kann. Vielleicht können gemeinsame Aktivitäten, die außerhalb der Firma liegen, hier helfen. Ein Grillabend in geselliger Runde, eine Fahrt auf der Kartbahn, eine Runde Bowling oder ähnliches machen den meisten Leuten Spaß und gerade jüngere Mitarbeiter legen Wert auf ihre Work-Life-Balance. Allerdings muss der Chef auch selbst das Wir-Gefühl leben. Er sollte stets ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter haben. Wenn er sich vor seine Mitarbeiter stellt und sich für sie einsetzt, werden die Mitarbeiter ihn ganz sicher auch nicht hängen lassen, wenn mal „Not am Mann“ ist. „Geben und Nehmen“ – dieses uralte Prinzip des menschlichen Miteinanders sollte auch im Betrieb praktiziert werden.   

Fazit
Viele kleine Dinge, die ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen sind,  können die Leistung der Mitarbeiter nachhaltig beeinflussen. Die richtige Mitarbeiterführung ist für den Betriebserfolg ein wichtiger Baustein. Dessen muss sich jeder Chef bewusst sein.