Der Showroom: Malerarbeiten zum Anfassen

Der Showroom: Malerarbeiten zum AnfassenJung und Alt sind in der virtuellen Welt unterwegs. Zeitungen werden online gelesen, Produkte online bestellt, Nachrichten online ausgetauscht. Soziale Netzwerke ersetzen vielfach den persönlichen Kontakt. Doch die Neu- oder Umgestaltung eines Wohnraums ist ganz real. Und genau hier darf sich der Malerbetrieb nicht zurücklehnen und sich mit seinem digitalen Web-Auftritt in Sicherheit wähnen.  

Die Website ist Pflicht, die Kür folgt
Reift der Wunsch nach einer neuen Wohnraumgestaltung, nutzt der potenzielle Kunde heutzutage zunächst das Internet, um sich zu informieren, Ideen zu entwickeln und erste Gestaltungswünsche reifen zu lassen. Eine Unternehmenswebsite ist für einen modernen Malerbetrieb unerlässlich, wenn er am Markt erfolgreich sein will. Wer nicht im Internet gefunden wird, der existiert für die Kundschaft nicht. Wer hingegen über eine ansprechende Website verfügt, der ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr für die Kundschaft erreichbar. Kann der Online-Auftritt den Kunden überzeugen, wird er den Malerbetrieb kontaktieren. Diesem bietet sich dann die Möglichkeit, einen Neukunden zu gewinnen. Eine Webpräsenz ist absolute Pflicht für jeden Malerbetrieb. Mit dem Showroom folgt die Kür.

Verkaufsfördernd: Haptische Wahrnehmung 
„Bitte nichts anfassen“ hört man oft in Ausstellungen das „Wachpersonal“ sagen. Im Showroom eines Malerbetriebs ist dies anders. „Anfassen ausdrücklich erlaubt“ lautet die Message an die potenziellen Kunden. Wer Besucher beobachtet, wird feststellen, dass sie oft über die Oberfläche streichen, Konturen nachfahren – schlichtweg das Neue, das für sie Unbekannte berühren. Warum ist das Anfassen so wichtig? Mit dem Tastsinn erkundet der Mensch Neues. Er fasst Dinge an, um sie kennen zu lernen – das fängt schon im Babyalter an und ist bei Erwachsenen nicht anders. Das Malerhandwerk ist ideal geeignet, um diese haptische Wahrnehmung zu unterstützen. Der Malerbetrieb kann in einem Showroom die Bandbreite seines Schaffens darstellen. Ein Elektriker oder ein Zimmermann haben es da weitaus schwieriger, ihr Leistungsangebot dem Kunden zu präsentieren. Diese einmalige Chance sollten sich moderne Malerbetriebe daher nicht entgehen lassen.

Wohlfühl-Atmosphäre schaffen
Glücklich schätzen kann sich der Malerbetrieb, der über Räumlichkeiten verfügt, die sich für einen Showroom eignen. Denn ein Showroom ist mehr als dem Besucher drei Musterplatten zu präsentieren. Ein Showroom ist nämlich mehr als eine klassische Produktausstellung. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Raumgröße als auf die Art und Weise der Einrichtung und Präsentation an. Wichtig ist, eine gemütliche Atmosphäre zu erzeugen. Der Besucher soll sich wohlfühlen. Ein effektvolles Beleuchtungssystem spielt hier eine tragende Rolle. Aber auch auf die präsentierten Techniken und Tapeten abgestimmte Dekorationsartikel sowie Blumenschmuck dürfen nicht fehlen. Auf eine gemütliche Sitzecke sollte ebenfalls nicht verzichtet werden. Hier können in aller Ruhe Gestaltungsmöglichkeiten erarbeitet und besprochen werden. Apropos Ruhe: Besuchern mit Kleinkindern fehlt es oft an dieser Ruhe. Eine kleine Spiele-Ecke mit einer Spielzeugkiste kann hier Abhilfe schaffen. Jeder Malerbetrieb wird seinen eigenen Einrichtungs- und Gestaltungsstil  entwickeln. Das macht einen Showroom so interessant für Besucher, denn diese sind auf der Suche nach Inspiration und nach Ideen. Der Maler sollte einfach zeigen, was er kann. 

Digitalen Trend aufnehmen
Bei der Gestaltung eines Showrooms darf heutzutage die digitale Welt aber nicht außen vor sein. Diese lässt sich sehr geschickt integrieren. Auf einem großen Flatscreen kann ein Firmenvideo ablaufen, können  Fotos von Referenzobjekten zu sehen sein oder dem Kunden Farbentwürfe präsentiert werden. Der Einsatzbereich ist vielfältig. 

Wer seinen Showroom vollends mit dem digitalen Zeitalter verbinden will, kann einen interaktiven Showroom schaffen. Das bietet sich vor allem bei größeren Showrooms oder Musterhäusern an. Zu den verschiedenen Techniken an Wänden und auf Musterplatten ist jeweils ein QR-Code angebracht. Dieser lässt sich von dem Besucher mit dem Smartphone einfach scannen. Der Besucher wird dabei auf verschiedene Seiten geleitet, die interessante Informationen zu den einzelnen Techniken enthalten. Ist nicht gleich ein Berater verfügbar oder möchten Besucher sich auf eigene Faust einen ersten Eindruck verschaffen, ist diese Vorgehensweise ein ideales Erstberatungsinstrument. Insbesondere die junge Kundschaft wird diese innovative Vorgehensweise zu schätzen wissen. Allerdings erfordert dies von dem Malerbetrieb ein gewisses Maß an Zeitaufwand und Kreativität, da die Informationsseiten zunächst mit Inhalt gefüllt werden müssen.

Impressionen von faszinierenden Showrooms
Mit viel Liebe zum Detail lassen sich faszinierende Showrooms gestalten wie die folgenden Beispiele zeigen. Sie zeugen von der Professionalität und Kreativität der Malerbetriebe. Dabei ist jeder Maler seinen eigenen Weg gegangen, hat seinen eigenen Stil umgesetzt. 

Das könnte Sie auch interessieren:
Homepage – Was Maler und Stuckateure beachten sollten
Malerbetriebe aufgepasst: QR-Codes in der Werbung nutzen.