Kein Geld verlieren: Forderungsmanagement jetzt wichtiger denn je

Corona-Zeit: Forderungsmanagement jetzt wichtiger denn je

Zahlungsausfälle vermeiden und dadurch die Liquidität sichern, das ist für jedes Unternehmen ein wichtiges, existenzielles Ziel. Genau dieses Ziel verfolgt das betriebliche Forderungsmanagement. Doch in guten Zeiten, wenn das Konto gut gefüllt ist, wird dieses Thema gerne schon mal vernachlässigt. In schlechten Zeiten rächt sich diese Einstellung schnell. Denn jetzt auf die Schnelle den Überblick zu bekommen und der neuen Situation entsprechend zu handeln, ist für viele nicht einfach.

Offene Rechnungen kennen und handeln
Dreh- und Angelpunkt eines professionellen Forderungsmanagements sind offene Zahlungen. Fragt man Malerunternehmer nach dem aktuellen Euro-Betrag der noch nicht von den Kunden gezahlten Rechnungen, schaut man oft in ratlose Gesichter. Doch Bauchgefühl ist hier völlig fehl am Platz. Werden offene Rechnungen nicht zügig beglichen, fehlt auf dem Konto Geld. Geld, das dem Unternehmen zusteht. Fehlendes Geld ist aber immer eine Gefahr für die betriebliche Liquidität. Malerunternehmer, die das verstanden haben, kennen den offenen Rechnungsbetrag auf den Cent genau und sie sorgen dafür, dass dieser Betrag so klein wie möglich gehalten wird. Das gelingt aber nur, wenn im Betrieb ein professionelles Forderungsmanagement umgesetzt ist. Wer die nachfolgenden Fragen allesamt sofort beantworten kann, macht bereits vieles richtig. Wer auf die nachfolgenden Fragen nicht sofort eine faktenbasierte Antwort weiß, sollte dringend an seiner Vorgehensweise etwas [Weiterlesen…]

Nicht vergessen: Bürgschaften nach Gewährleistungsende zurückfordern

Nicht vergessen: Bürgschaften nach Gewährleistungsende zurückfordern
Um sich vor einer möglichen Insolvenz des Bauhandwerkers zu schützen, verlangen nicht nur gewerbliche Kunden, sondern vermehrt auch Privatkunden einen Sicherheitseinbehalt für den Fall, dass Mängel auftreten und Gewährleistungsansprüche entstehen. Behält der Auftraggeber einen Teil des Rechnungsbetrages als Sicherheitseinbehalt ein, so erhält der Handwerker weniger Geld und damit weniger Liquidität. Zugleich trägt er nun das Risiko, bei einer Insolvenz des Auftraggebers auf seiner Forderung sitzen zu bleiben. Daher wird in der Regel vereinbart, dass der Bauhandwerker den [Weiterlesen…]