Urteil: Prüfpflicht und Mängelrüge beim Kauf von Baustoffen

Urteil: Prüfpflicht und Mängelrüge beim Kauf von Baustoffen Werden Wareneingangskontrollen auf Baustellen vernachlässigt, kann dies unangenehme Konsequenzen für den Bauhandwerker haben. Dies zeigt eindrucksvoll ein Urteil des OLG Karlsruhe vom 19. Juli 2016 (Az.: 12 U 31/16).

Ein Bau- und Dachdeckerbetrieb hatte bei seinem Baustofflieferanten entsprechend des Leistungsverzeichnisses Wärmedämmplatten des Typs „TEKURAT“ geordert. Der Hersteller lieferte direkt auf die Baustelle. Allerdings lieferte er einen anderen Dämmplattentyp. Dies fiel dem Bauleiter der Bauherrin bei Anlieferung auf, da insbesondere die [Weiterlesen…]

Die Gesetzeslücke ist geschlossen! Das Mängelgewährleistungsgesetz wurde verabschiedet

Das Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung wurde im März vom Bundestag und Bundesrat beschlossen und wird am 1. Januar 2018 in Kraft treten. Die Initiative Mit einer Stimme wertet das Ergebnis als einen großen Erfolg für das Handwerk!

Insbesondere durch die Verknüpfung des Mängelgewährleistungsrechts mit dem Bauvertragsrecht, das besonders intensiv zwischen den [Weiterlesen…]

Reform der Gewährleistungsrechts: Ist der Maler am Ende der Dumme?

Reform des Gewährleistungsrechts: Ist der Maler der Dumme?Zeigt sich ein Materialmangel erst nach der Verarbeitung, kann dies einen Handwerker teuer zu stehen kommen. Denn nach geltendem Recht kann der Handwerker zwar von dem Verkäufer die Lieferung eines mangelfreien Materials verlangen, davon erfasst sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs aber nicht die Aus- und Einbaukosten. Diese muss er, von den Fällen schuldhaften Verhaltens des Verkäufers abgesehen, selbst tragen. Jeder weiß: Arbeitszeit ist teuer und so kann der Schaden für den Handwerker schnell sehr groß [Weiterlesen…]