Setzen Sie den Rotstift an – 10 Tipps zur Kosteneinsparung / Teil 2

Setzen Sie den Rotstift an – 10 Tipps zur Kosteneinsparung / Teil 2Wie Handwerksbetriebe bei Material, Überstunden und Bankdarlehn Kosten sparen können, wurde in Teil 1 des Beitrags in der letzten Woche thematisiert (https://www.malerblog.net/setzen-sie-den-rotstift-an-10-tipps-zur-kosteneinsparung/) Die nachfolgenden fünf Tipps beschäftigen sich mit Kosteneinsparungen bei Versicherungen und im Büro. Auch hier lohnt es sich mit wachsamen Augen die Kosten stets im Blick zu haben. 

TIPP: Versicherungsprämien checken
Fast jährlich sind steigende Versicherungsprämien zu beklagen. Unterliegen die Verträge keiner Vertragsbindung oder läuft diese aus, so sollten Angebote verschiedener Versicherungsanbieter eingeholt und verglichen werden. Auf diese Weise lassen sich bei Firmen- und KFZ-Versicherungen schnell Kosten sparen. Doch nicht nur die Kosten auch die abgesicherten Risiken sollten immer im Blick sein und Versicherungen stets an sich ändernde Verhältnisse angepasst werden. 

TIPP: Briefporto sparen
„Auch Kleinvieh macht Mist“, heißt es so schön. Das gilt auch fürs Briefporto. Auf den klassischen Postweg sollte so viel Briefpost wie nötigt, aber so wenig wie möglich verbracht werden. Das spart nicht nur Porto, sondern auch Papier und Toner. Zudem erhält der Kunde, Lieferant, Planer und sonstige Geschäftspartner die digitale Post von einer Minute auf die andere, wohingegen aktuelle Postlaufzeiten oft nur noch mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen werden können. Wer’s eilig hat, nutzt daher ohnehin schon den elektronischen Kommunikationsweg. Natürlich wird an der Portoersparnis kein Betrieb genesen. Häufig hat dies aber auch eine Signalwirkung und animiert die Mitarbeiter zu einem kostenbewussten Umgang mit anderen Büromaterialien.

TIPP: Energiekosten senken
Dazu zählen auch die Energiekosten wie Strom. Im Büro lässt sich so einiges an Energiekosten senken. Vielfach unterschätzt wird der Stromverbrauch bei Bürogeräten im Stand-by-Modus, sprich im Ruhemodus. Drucker, Kopierer, Scanner oder Multifunktionsgerät sollten daher nur eingeschaltet werden, wenn das Büro besetzt ist und die Geräte genutzt werden. Das gleiche gilt auch für Kaffeeautomaten. In der übrigen Zeit gehören diese stationären Geräte abgeschaltet. Mobile Geräte wie Smartphone, Tablet und Notebook werden ebenfalls gerne im Büro „aufgetankt“. Das Ladegerät wird aber nach dem „Tankvorgang“ einfach an der Steckdose belassen. Das belastet den Geldbeutel. Daher sollten Ladegeräte von Smartphones und Tablets oder das Netzteil vom Notebook nach der Aufladung sogleich von der Stromversorgung getrennt werden. Unachtsamkeit ist auch ein Stromfresser, vor allem wenn nach dem Verlassen eines selten genutzten Raumes wie Toilettenraum, Archiv oder Lager das Licht nicht ausgeschaltet wird. Moderne Leuchtmittel wie LED-Lampen senken den Stromverbrauch. Ein einfacher Zettel an der Innentür mit dem Vermerk „Nicht vergessen: Licht ausschalten!“ ist ein kostengünstiges Mittel zur Senkung der Stromrechnung. 

TIPP: Telefontarife prüfen
Die Telefonrechnungen für Festnetz und Handy gehören von Zeit zu Zeit auf den Prüfstand, denn  Altverträge sind oft nicht mehr zeitgemäß und daher zu teuer. Sind die betrieblichen Bedürfnisse und das Telefonierverhalten bekannt, bieten aktuelle Telefontarife mit Flatrates und sonstigen Zusatzangeboten oft eine kostengünstigere Lösung.

TIPP: Skonti nutzen
Dass man bei der Zahlung von Lieferantenrechnungen Kosten sparen kann, wird in vielen Betrieben unterschätzt. Das Zauberwort heißt „Skonto“. Die meisten Lieferanten räumen Maler- und Stuckateurbetrieben Skonti ein. Wer auf die Skontozahlung verzichtet und den sogenannten „Lieferantenkredit“ in Anspruch nimmt, verschenkt bares Geld. Oft lohnt sich sogar die Inanspruchnahme eines Bankdarlehens zur Skontozahlung, da dieses in der Regel günstiger als der Lieferantenkredit ist.
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