
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt derzeit über die Erbschaftsteuer, zugleich gibt es politische Überlegungen für eine Reform. Für viele Handwerksbetriebe ist das Thema relevant: In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Betriebsübergaben an die nächste Generation an. Je nach Ausgang der Debatte könnte sich laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die steuerliche Belastung bei einer Übergabe spürbar erhöhen.
Der ZDH möchte daher mit einer aktuellen Umfrage ein realistisches Bild der Situation in den Betrieben gewinnen. Die Ergebnisse sollen helfen, die möglichen Folgen einer Erbschaftsteuerreform für das Handwerk sachlich einzuschätzen und die Interessen der Betriebe in der politischen Debatte zu vertreten. Die Teilnahme ist anonym und dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Für die Beantwortung werden die letzten zwei Jahresabschlüsse beziehungsweise Einnahmen-Überschuss-Rechnungen oder eine aktuelle BWA mit Mehrjahresvergleich benötigt. Der ZDH verweist aber darauf, dass die Angaben ausschließlich in groben Wert- und Größenspannen erfolgen.
Auch für Maler- und Stuckateurbetriebe kann die Umfrage damit eine wichtige Möglichkeit sein, die eigene Situation in die politische Diskussion einzubringen.
Jetzt mitmachen!
Zur Umfrage geht’s hier (externer Link): https://zdh-umfragen.de/erbschaftsteuer/

