Wissen, wo der Betrieb wirklich steht: Die halbfertigen Arbeiten

Bewertung der halbfertigen Arbeiten im Handwerk

Im Maler- und Stuckateurhandwerk werden in der Regel nicht alle Baustellen pünktlich zum Jahreswechsel fertig. Immer gibt es einige Projekte, die über das Jahresende hinaus und noch weit ins nächste Jahr hinein laufen. Und genau um diese Projekte geht es hier. Um Baustellen also, die noch nicht fertig sind, die sich noch in Ausführung befinden. Die Praxis bezeichnet das mit  „unfertigen Leistungen“, „teilfertigen Erzeugnissen“, „in Ausführung befindlichen Bauaufträgen“ oder ähnlichen Begriffen und meint mit alledem ein- und dasselbe: Eine Baustelle wurde begonnen, aber sie ist noch nicht fertig und abgenommen. Deshalb konnte noch keine Schlussrechnung geschrieben werden. Und so ist noch kein Umsatz entstanden. Hingegen sind bereits Aufwendungen für die betroffenen Projekte in Form von Material, geleisteten Arbeitsstunden und sonstigen Dienstleistungen anderer Unternehmen entstanden. Diese Aufwendungen wurden auch fleißig in die Finanzbuchhaltung eingebucht. Weil Aufwand ohne Umsatz zu einem negativen Betriebsergebnis führen würde und das ja schlichtweg falsch wäre, denn mit dem Aufwand wurde ja eine betriebliche Leistung erbracht, die nur deshalb noch kein Umsatz darstellt, weil sie eben noch nicht fertig und damit abrechenbar ist, genau deshalb sind die halbfertigen Leistungen für die Ermittlung des Betriebsergebnisses so [Weiterlesen…]

Controlling sichert das Geldverdienen: Die vier wichtigsten Bausteine

Controlling sichert das Geldverdienen: Die vier wichtigsten BausteineDas alte Jahr ist gerade erst vergangen und das neue hat noch gar nicht richtig begonnen. Trotzdem kann man schon feststellen, dass 2016 für das Maler- und Stuckateurhandwerk ein gutes Jahr war. Die Auftragslage war nach einem starken Vorjahr unverändert hoch. Es wurde allenthalben gebaut, umgebaut und renoviert. Die meisten Betriebe hatten viel zu tun. Genau das kann zum Problem werden: Denn wer viel zu tun hat, der beschränkt sich oft auf das vermeintlich Wesentliche. Und das heißt dann Tagesgeschäft. Es wird gearbeitet: Auf  der Baustelle. Es wird organisiert: Auf der Baustelle. Was liegen bleibt, das ist das Büro. Was liegen bleibt, das sind die Zahlen. Das kann schnell gefährlich werden, denn wer seinen Fokus einseitig auf die Baustellen legt und dabei die Finanzen außer Acht lässt, der  kann sich nie sicher sein, ob er bei der ganzen vielen Arbeit auch ganz viel verdient. Und  letztlich geht es genau darum: Ein Maler-Unternehmer muss mit seinem Malerbetrieb Geld verdienen. Und deshalb muss er wissen, wo er steht – immer, jeden Monat, jede Woche, jeden Tag.

Unternehmensentwicklung im Blick
Damit die Frage „Lohnt sich der Betrieb?“ schnell und einfach beantwortet werden kann, gibt es die betriebswirtschaftliche Disziplin „Controlling“. Es geht dabei nicht um „Kontrolle“, sondern um das Beherrschen, Steuern, Lenken und [Weiterlesen…]