Zum Schmunzeln: Wie aus König Blauzahn „Bluetooth“ wurde

Wikinger und Dänenkönig Harald Blauzahn, der Namensgeber für Bluetooth

Bluetooth ist ein weltweit bekannter Funkstandard zur schnellen Datenübertragung zwischen Geräten. Über eine kurze Distanz werden so beispielsweise die mit einem Laserdistanzmessgerät gemessenen Werte in die Aufmaß-App von CATSmobil 3D übertragen. Auf diese Weise werden lästige Kabelverbindungen vermieden und die digitale Kommunikation kann völlig kabellos fließen. Immer mehr bluetoothfähige Geräte erobern den Markt. Ob bluetoothfähige Drucker, Headsets, Lautsprecher, Radios oder vieles mehr – Geräte mit Bluetooth sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Alle reden von und über Bluetooth. Doch hat das Wort auch einen tieferen Sinn? Aus dem Englischen übersetzt bedeutet es „blauer Zahn“. Das hilft nicht wirklich weiter. Es sei denn, man kennt sich mit alten Wikingergeschichten aus. Der dänische Wikingerkönig Harald Gormson lebte und wirkte im 10. Jahrhundert und trug den Beinamen „Blauzahn“. Harald Blauzahn gelang es erstmals, die rivalisierenden Stämme im zerstrittenen Dänemark zu einen. Dies soll auch seiner starken Kommunikationsfähigkeit zu verdanken gewesen sein. Und so wie König Blauzahn zum Bindeglied der zerstrittenen Stämme Dänemarks wurde, die fortan wieder miteinander redeten, so verbindet der Funkstandard Bluetooth „verfeindete“ Geräte miteinander. Das Bluetooth-Logo, das auf die Bluetoothfähigkeit der Geräte verweist, besteht aus den Runenzeichen für H und B, also Harald Blauzahn. Auf diese Weise setzten die Bluetooth-Erfinder dem Dänenkönig ein schönes Denkmal – gut ein Jahrtausend nach seiner Regentschaft.

Warum Harald den Beinamen „Blauzahn“ trug, ist übrigens nicht geklärt. Mit einem blauen Zahn soll es Geschichtsforschern zufolge allerdings nichts zu tun haben.