Strafzinsen, steigende Inflation, Brexit und Trump – Droht die nächste Finanzkrise?

Strafzinsen, steigende Inflation, Brexit und Trump – Droht die nächste Finanzkrise?Was im Volksmund gerne als „Strafzins“ bezeichnet wird, heißt im Bankendeutsch „Verwahrentgelt“. Letztendlich ist es aber für den Kunden egal wie die Entgeltzahlung genannt wird. Die Folge ist die gleiche: Statt einen Guthabenzins zu bekommen, zahlen die Kunden für ihr Guthaben bei der Bank einen „Strafzins“. Ihr Erspartes wird so von Monat zu Monat weniger wert.

„Negativzinsen werden ein flächendeckendes Phänomen“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 8. Februar 2017 und verweist auf die Einführung von Verwahrentgelten verschiedener Geldinstitute. Dem Bericht zufolge plant die Stadtsparkasse München ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,4 Prozent von April an für Einlagen von Geschäftskunden ab 250.000 Euro. Die Volksbank Stendal erhebt laut ihrer Website bereits auf Tagesgeldkontoguthaben von mehr als 100.000 Euro einen Negativzins in Höhe von ebenfalls 0,4 Prozent, und zwar von Firmen- und Privatkunden. Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Da jede Sparkasse und jede [Weiterlesen…]