Mauerfeuchte? Nachträgliche Horizontalsperren ersparen aufwendige Baumaßnahmen

Viele ältere Häuser haben ein Feuchtigkeits-Problem. Die Ursache liegt häufig in den Kellerräumen. Oft ist die Wand mit Schimmel bedeckt, Farb- und Putzabplatzungen sind sichtbar. Die Nässe dringt von unten ein, steigt durch das Saugverhalten des Baustoffes die Wände hoch und kann bis zum Wohnbereich vordringen. Hausbesitzer sollten das Problem nicht unterschätzen. Schimmelsporen in der Raumluft sind ein Gesundheitsrisiko. Dem Haus selbst drohen auf Dauer schwere Schäden an der Bausubstanz, wenn nicht schnell gehandelt wird.

Nachträgliche Horizontalsperren ersparen aufwendige Baumaßnahmen bei Mauerfeuchte

Foto: veinal.de

„Betroffen sind meist Objekte, bei denen die Horizontalsperre gegen die aufsteigende kapillare Feuchtigkeit im Boden fehlt oder schadhaft geworden ist“, erklärt Anton Schuster vom Bautenschutz-Experten Veinal. Viele ältere Gebäude besitzen diesen Schutz nicht. Auch in vielen Nachkriegsbauten ist die Horizontalsperre im Laufe der Zeit schadhaft und undicht geworden, langwierige und teure Sanierungsarbeiten drohen. Dass es auch anders geht, zeigt ein cleveres Verfahren. Dabei wird eine niederviskose und extrem kriechfähige Silikonharzlösung mit oder ohne Druck über Bohrkanäle in die betroffene Mauer injiziert. Bei Kontakt mit der Feuchtigkeit in der Mauer reagiert die Silikonharzlösung. Innerhalb von circa 24 Stunden entsteht eine porenauskleidende und unverrottbare Schicht aus polymerem Silikonharz, das eine dichte Horizontalsperre bildet. Der Wirkstoff wird in kürzester Zeit gebildet, die Reaktion erfolgt ohne bauschädliche Salzbildung. Wenn die Sperre ausgebildet ist, beginnen die oberhalb liegenden Abschnitte der Wand auszutrocknen, dem Schimmel und weiteren Feuchteschäden wird die Grundlage entzogen. Auch Wärmeverluste werden verhindert, denn nur trockene Wände dämmen gut.

Wie erfolgreich das Verfahren ist, zeigen mehrere tausend Objekte in ganz Europa, die in den letzten 30 Jahren nach der Veinal-Methode saniert und mit einer nachträglichen Horizontalsperre versehen worden sind. Die Wirksamkeit der Horizontalabdichtung per Injektion wurde schon mehrfach getestet, etwa vom Amt für Materialprüfung der TU München und dem Institut für Bauforschung Aachen. Ohne jegliche Vorbehandlung des Mauerwerks wurde hier eine Erfolgsquote von nahezu hundert Prozent bei der drucklosen Injektion erreicht. Der Hersteller gibt auf seine Veinal-Silikonharz-Horizontalsperren eine Garantie von 20 Jahren, wenn sie nach den Vorgaben des technischen Merkblattes ausgeführt worden sind

Weitere Infos:
Schuster GmbH Veinal Bauchemie
Industriegebiet – Haldenloh C 10-14
D- 86465 Welden bei Augsburg
www.veinal.de

Hinweis: Es handelt sich um eine Produktinformation des Herstellers, für deren Inhalt Malerblog.net keine Haftung übernimmt.