Aus dem Weltraum ins Wohnzimmer: Hochleistungs-Dämmputz für den Innenbereich

Hightech aus der Raumfahrt ist aus unserem täglichen Leben längst nicht mehr wegzudenken. Rauchmelder zum Beispiel wurden ursprünglich von der NASA für das Weltraumlabor Skylab entwickelt und die Satellitennavigation hilft uns dabei, den nächsten Stau zu umfahren. Auch Aerogel ist ein echter Wunderstoff aus der Raumfahrt. Er wird dort in extrem feinen Filtern und hocheffizienten Isolatoren eingesetzt. Dieser hochporöse Feststoff kommt auf der Erde als Dämmstoff zum Zug. Die Vorteile sind bestechend, denn als Dämmputz für den Innenbereich braucht er dank seiner guten Isolierwirkung nur dünn aufgetragen zu werden. Er passt sich flexibel jeder Oberfläche an und verschenkt keinen Zentimeter.

Foto: wall-systems.com

Das Erfolgsgeheimnis des Aerogels liegt in seinen Mikroporen. Sie verhindern, dass die eingeschlossenen Luftmoleküle Wärme weitergeben. Das Ergebnis ist ein hervorragender Isolator, der wie geschaffen ist für den Einsatz in Dämmputzen wie dem Aero iP von Heck. „Aerogel ist tatsächlich ein Gel. In einem aufwändigen Verfahren wird ihm die Flüssigkeit entzogen und durch Luft ersetzt“, erklärt Heiko Faltenbacher von Heck Wall Systems. So entsteht eine netzartige Struktur aus Fäden, die 1000 Mal feiner als Spinnenfäden sind. Aerogele bestehen zu 99 Prozent aus Luft und gehören damit zu den leichtesten Feststoffen der Welt. Die unzähligen Fäden ergeben zusammen eine riesige Oberfläche, so dass ein Gramm Aerogel die Fläche eines ganzen Fußballfeldes abdecken würde. Schon mit einer 20 Millimeter dünnen Schicht des Innendämmputzes Aero iP wird der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 bei den meisten Anwendungen erfüllt. Das macht ihn zum Spezialisten für schwierige Aufgaben im Innenbereich. Rundungen, Heizkörpernischen, Fensterlaibungen und unebenes Mauerwerk sind Einsatzgebiete, an denen Dämmplatten oft scheitern. Hier spielt der Dämmputz seine Vorteile aus. Auch verwinkelte Räume stellen Handwerker oft vor Probleme. Die Anbringung von Dämmplatten kostet Nerven und Zeit. Diese Probleme werden mit dem Dämmputz elegant gelöst.

Die Struktur des Aerogels verhindert nicht nur erfolgreich die Wärmeweitergabe, sie ermöglicht auch hervorragende Diffusionseigenschaften. Feuchtigkeit kann problemlos durch den Spezialdämmputz entweichen. Das wirkt sich in Kombination mit einem Kalkfeinputz als Oberputz positiv auf das Raumklima sowie die Gesundheit aus und schützt vor Schimmelbildung. Dazu ist Aero iP nicht brennbar und über einen langen Zeitraum extrem hitzebeständig.

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Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass der Hochleistungsdämmputz trotz seiner revolutionären Eigenschaften wie ein herkömmlicher Putz aufgebracht werden kann. Das zusätzliche Befeuchten nach der Verarbeitung zur Verhinderung von Rissbildungen ist nicht erforderlich. Die Verarbeitung folgt dem bekannten Ablauf. Der Putz wird einfach in einer dünnen Schicht per Hand oder Maschine aufgetragen und abgezogen. Ältere Wände werden mit einer Putzträgermatte oder Vorspritzmörtel vorbereitet und dann der Dämmputz aufgebracht. Im Neubaubereich sind diese Vorarbeiten zumeist nicht nötig. Es folgen, wie gewohnt, Armierungsschicht mit Armierungsgewebe, Oberputz und Farbbeschichtung. Für den Schlussanstrich im Wunschfarbton eignet sich am besten eine diffusionsoffene Silikatfarbe.

Weitere Infos:
HECK Wall Systems GmbH & Co. KG
Thölauer Straße 25
95615 Marktredwitz
www.wall-systems.com 

Hinweis: Es handelt sich um eine Produktinformation des Herstellers, für deren Inhalt Malerblog.net keine Haftung übernimmt.